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CINSaT präsentiert sich auf dem Hessentag 2018 in Korbach

Bei weitestgehend sonnigem Wetter und sommerlichen Temperaturen bot der diesjährige Hessentag in Korbach erneut eine ideale Gelegenheit für die Besucherinnen und Besucher, Einblicke in die vielfältige und interdisziplinäre Welt der Nanostrukturen zu erhalten, an denen im CINSaT aktuell geforscht wird. Gleichzeitig haben die Mitarbeitenden mit viel Engagement den interessierten Besucherinnen und Besuchern das vielfältige Studienangebot an der Universität Kassel und deren Bezugspunkte zum Thema Nanotechnologie nähergebracht.

Das CINSaT war auch in diesem Jahr gemeinsam mit den zahlreichen Forschungsvorhaben von ProLOEWE – LandesOffensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz – am Stand der Wissenschaftsoffensive „Hessen schafft Wissen“ vertreten. Der Hessentag ist ein einzigartiges Format vom Land Hessen, um Wissenschaft für die Allgemeinheit greifbar zu machen und in einer verständlichen Sprache zu kommunizieren. Hierzu wurde eine Vielzahl an Experimenten und Exponaten vorbereitet, um die Besucherinnen und Besuchern ins Staunen zu versetzen. Die Mitarbeitenden konnten dadurch unter Beweis stellen, dass sich das Wissenschaftsbild über die letzten Jahre stark gewandelt hat und die Wissenschaftskommunikation mittlerweile zu einem wichtigen Element geworden ist.

Neben spannenden Experimenten bot sich bei der Besichtigung von CINSaT zudem die Möglichkeit, Einblicke in die vielfältigen und zum Teil international einzigartigen Studiengänge – wie der Studiengang Nanostrukturwissenschaften - an der Universität Kassel zu erhalten, wobei letzterer maßgeblich durch die etablierten Forschungsschwerpunkte von CINSaT unterstützt wird. Besonders eindrucksvoll wird die enge Verflechtung der interdisziplinären Zusammenarbeit am Beispiel des vormals von LOEWE geförderten Projekts ELCH – Elektronendynamik chiraler Systeme – deutlich, aus dem ein eigener Forschungsschwerpunkt „Chirale Systeme“ gewachsen und kürzlich in einen DFG Sonderforschungsbereich gemündet ist. Die aktuellen Forschungsaktivitäten des Sonderforschungsbereichs zum Thema Chiralität wurden u.a. mit Hilfe von 3D Modellen zum Thema Händigkeit, den veränderlichen Geruchseigenschaften von Molekülen gleicher chemischer Zusammensetzung sowie dem einheitlichen Drehsinn in Schneckengehäusen illustriert.

Als besonders spektakulär und attraktiv wurden von den Besucherinnen und Besuchern die Experimente mit flüssigem Stickstoff, die Beeinflussung magnetischer Flüssigkeiten durch Magnetfelder sowie der Nachbau eines Rasterkraftmikroskops mit LEGO Mindstorms zur Aufklärung von Nanostrukturen empfunden. Für Letzteres konnten sich zudem zahlreiche Kinder und Jugendliche begeistern, die bereits in der Schule oder privat erste Erfahrung mit der Programmierung solcher Systeme gesammelt hatten.