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CINSaT präsentiert sich auf dem Hessentag 2017 in Rüsselsheim

Bei sonnigem Wetter und sommerlichen Temperaturen bot der Hessentag eine perfekte Gelegenheit für die Besucherinnen und Besucher, mit aktuellen Forschungsthemen aus der Welt der Nanostrukturen in Kontakt zu treten und einen Überblick über die Studienangebote zum Thema Nano der Universität Kassel zu bekommen.

Das CINSaT hat sich auch in diesem Jahr gemeinsam mit den zahlreichen Forschungsvorhaben von ProLOEWE – LandesOffensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz – am Stand der Wissenschaftsoffensive „Hessen schafft Wissen“ auf dem Hessentag präsentiert. Der Hessentag ist ein einzigartiges Format vom Land Hessen, um Wissenschaft für die Allgemeinheit greifbar zu machen und in einer verständlichen Sprache zu kommunizieren. Hierzu wurde eine Vielzahl an Experimenten und Exponaten vorbereitet, um bei den Besucherinnen und Besuchern ein gewisses „Aha-Erlebnis“ hervorzurufen und somit eindrucksvoll unter Beweis zu stellen, dass Wissenschaft alles andere als langweilig ist und sich oftmals viele Dinge bereits im alltäglichen Leben wiederfinden lassen. Ebenfalls unter den Besuchern der Stände war Hessens Wissenschaftsminister Boris Rhein, der im Vorfeld dazu eingeladen hatte, sich selbst ein Bild von Hessens großartigen Forschungsleistungen vor Ort zu machen und in Dialog mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu treten.

Neben spannenden Experimenten bot sich bei der Besichtigung von CINSaT zudem die Möglichkeit, Einblicke in das Bachelor- und Masterprogramm des international einzigartigen Studiengangs Nanostrukturwissenschaften an der Universität Kassel zu erhalten, der maßgeblich durch die etablierten Forschungsschwerpunkte von CINSaT unterstützt wird. Besonders eindrucksvoll wird die enge Verflechtung der interdisziplinären Zusammenarbeit am Beispiel des von LOEWE geförderten Projekts ELCH – Elektronendynamik chiraler Systeme – deutlich, das mittlerweile als eigener Forschungsschwerpunkt „Chirale Systeme“ im CINSaT verankert ist. Das Forschungsprojekt ELCH war ebenfalls erneut auf dem Hessentag vertreten und hat das Thema Chiralität u.a. anhand der veränderlichen Geruchseigenschaften von Molekülen gleicher chemischer Zusammensetzung illustriert, die auf die genaue räumliche Anordnung der Bestandteile, d.h. deren „Händigkeit“, zurückzuführen sind. 

Als besonders beeindruckend und attraktiv wurden von den Besucherinnen und Besuchern die Experimente mit flüssigem Stickstoff, die Beeinflussung magnetischer Flüssigkeiten sowie der Nachbau eines Rasterkraftmikroskops mit LEGO Mindstorms zur Aufklärung von Nanostrukturen empfunden. Für Letzteres konnten sich zudem zahlreiche Kinder und Jugendliche begeistern, die bereits erste Erfahrung mit der Programmierung solcher Systeme gesammelt hatten.