AB3: Labor

Arbeitsbereich 3: Labor für sozialverträgliche Technikgestaltung

VENUS hat sich zum Ziel gesetzt, sowohl konzeptionell-theoretische Grundlagen zu erarbeiten als auch die Gültigkeit und Machbarkeit der Konzepte zu demonstrieren. Gleichzeitig mit der Bearbeitung der Sachprobleme der Kontextverarbeitung, Wissensverarbeitung und Adaption im UC und der Fortentwicklung und Integration von Theorie und Methoden interdisziplinärer Technikgestaltung erfolgt in den ersten zwei Jahren der Aufbau eines Labors für interdisziplinäre Technikgestaltung. Im dritten Jahr werden in ihm Demonstratoren entwickelt sowie Labortests und Simulationsstudien durchgeführt. Dieses Labor wird in dieser Form erstmals aufgebaut und ein Aushängeschild von VENUS sein. Es integriert die bisherigen Methoden und apparativen Ausstattungen der Antragsteller zu einem gemeinsamen Experimentierfeld, in dem Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen innovative Anwendungen des UC aus den Perspektiven der Technik und der Sozialverträglichkeit gestalten, implementieren, demonstrieren und evaluieren.

Der Arbeitsbereich 3 besteht aus drei Teilprojekten. Die Vernetzung zwischen den Informatikern und den anderen Disziplinen konkretisiert sich in diesem Arbeitsbereich durch ein gemeinsames Labor. Darüber hinaus werden die Aktivitäten für diese Vernetzung personell durch die neue Juniorprofessur „Software Engineering für Ubiquituous-Computing-Anwendungen“ gestärkt. Sie unterstützt den Entwurf und die Entwicklung der Demonstratoren sowie die geplanten Untersuchungen und Experimente, welche geeignet sind, die interdisziplinären Aspekte der neuen Kasseler Methodik zu evaluieren.

Zusätzlich sorgt der Arbeitskreis „Labor“ im Arbeitsbereich 3 für die gemeinschaftliche Planung der Laborgestaltung und eine adäquate Abstimmung der Laboraktivitäten mit den in den Arbeitsbereichen 1 und 2 erzielten Ergebnisse