Forschungsprojekt Empowerment in einer digitalen Arbeitswelt (EdA)

Projektverantwortlicher im ITeG: Prof. Dr. Jan Marco Leimeister
Ansprechpartner : Dr. rer. pol. Christoph Peters
Laufzeit: 01.01.2017 – 31.12.2019
Fördernde Einrichtung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) & Europäischer Sozialfonds für Deutschland (ESF)
Projktwebseite: Homepage EdA

Kurzbeschreibung:

Mit der Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft sind wir Zeitzeugen eines tiefgreifenden Wandels mit weitreichenden Folgen für Unternehmen und ihre Mitarbeitenden. Die fortschreitende Digitalisierung und eine neue Qualität von Informatisierung werden zum Motor tiefgreifender Veränderungen der Arbeitswelt. Dabei bietet die digitale Revolution die Möglichkeit zu einer grundlegenden Neugestaltung der Arbeitswelt. Immer mehr Unternehmen erkennen die Notwendigkeit, sich neu aufzustellen, und sind auf der Suche nach neuen Organisationsformen, um die Potenziale der Digitalisierung zu erschließen. Ein zentraler Erfolgsfaktor für das Gelingen dieses Wandels ist das Empowerment der Mitarbeitenden: Die Unternehmen sind darauf angewiesen, dass die Mitarbeitenden und Teams untereinander ihr Wissen teilen, dass sie selbstorganisiert agieren, eine hohe Veränderungsbereitschaft mitbringen und eine neue Kultur des Lernens entwickeln. Die Umsetzung eines auf Nachhaltigkeit angelegten Konzepts des Empowerments ist mit Blick auf die zukünftige Gestaltung der digitalen Arbeitswelt von hervorgehobener Bedeutung. Dabei kommt es vor allem darauf an, an den Rahmenbedingungen für echtes Empowerment anzusetzen und diese adäquat zu gestalten. Hieran knüpft das Verbundvorhaben „Empowerment in der digitalisierten Arbeitswelt“ an.

Im Teilprojekt „Empowerment in den Wertschöpfungsbeziehungen der Crowd“ analysiert das Fachgebiet Wirtschaftsinformatik das Wechselspiel zwischen Unternehmen, Plattformbetreibern und Crowd Workern. Dabei werden die relevanten Dimensionen und Rahmenbedingungen des Empowerments für die Beteiligten untersucht. Darauf aufbauend ist es das Ziel, Good Practices zu identifizieren, Design-Elemente für innovative Gestaltungskonzepte zu erarbeiten, zu erproben und zu evaluieren sowie Handlungsempfehlungen und Referenzmodelle einem breiten Anwenderkreis zur Verfügung zu stellen.

Projektpartner :