Das KDEE

Unter dem Dach der Universität Kassel und des Kompetenzzentrums für Dezentrale Elektrische Energieversorgungstechnik (KDEE) befinden sich die vier Fachgebiete EVS, e2n, AHT und INES:

 

 

Präambel und Zielstellung

Die Universität Kassel und das Institut für Solare Energieversorgungstechnik als Verein an der Universität Kassel haben wesentlich dazu beigetragen, dass sich in der Region Nordhessen die dezentralen Energieversorgungssysteme sowohl als wissenschaftliche Schwerpunkte als auch in der industriellen Umsetzung etabliert haben.

Die Gründung des Kompetenzzentrums für Dezentrale Elektrische Energieversorgungstechnik (KDEE) folgt dieser Entwicklung und dem Bedarf nach einem Konzentrationspunkt für die Entwicklung komplexer innovativer Lösungen sowie nach einer wissenschaftlich-technischen Transferstelle, komplexe gerätetechnische und systemtechnische Lösungen, die an der Universität vorentwickelt wurden, in die industrielle Praxis zu überführen.

Leistungselektronische Stellglieder sind die flexibelsten und schnellsten für das Energiemanagement in derzeitigen und zukünftigen elektrischen Energienetzen. Ihre Konstruktion und Regelung erfordert spezielles Know-How, das im KDEE langfristig konzentriert und fortgeführt wird. Damit wird das KDEE Partner für industrielle und öffentlich geförderte Projekte sowohl aus dem Grundlagenbereich als auch für produktnahe industrielle Anwendungen.

Die Gründung des KDEE dient der weiteren Stärkung der Zusammenarbeit der Universität mit Unternehmen sowie der internationalen Visualisierung ihrer Leistungsfähigkeit und ihres industriellen und wissenschaftlichen Umfelds.
Ein zentrales Ziel ist es, die Anzahl der Arbeitsplätze im Sektor Dezentraler Energiesysteme in der Region Nordhessen bis 2020 auf 20.000 entsprechend der vom deENet durchgeführten Potenzialstudie zu steigern und so das Profil der Region in Richtung effizienter Energieerzeugung und -verwendung weiter zu entwickeln.

Kurzübersicht

Thematische Schwerpunkte des Zentrums

  • Erforschung und Entwicklung von neuen Systemelementen und Strukturen für die dezentrale Bereitstellung von elektrischer Energie in einem öffentlichen Versorgungssystem sowohl im Verbund als auch in isolierten Inselnetzen

  • Entwicklung von Grundsatzlösungen für Geräte, Anlagen und Systeme zur dezentralen Bereitstellung von Strom und Wärme zur effektiven Nutzung aller ökonomisch sinnvollen Energieressourcen

  • Erforschung und Entwicklung von Konzepten und technischen Lösungen für integrierte Lösungen zur gleichzeitigen Nutzung verschiedener Energieressourcen in Blockheizkraftwerken, PV-Solaranlagen, Brennstoffzellen mit und ohne Speichereinbindung

  • Regelung und Betriebsführung von vernetzten Energielieferanten und Energiespeichern in mobilen Systemen und Bordnetzen

  • Ausbildung hoch qualifizierter und promovierter Ingenieure der Energietechnik.