Betreuende Professorinnen und Professoren

Als Betreuer oder Betreuerin einer Doktorarbeit haben Sie die Verantwortung die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entsprechend den Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis die Forschung heranzuführen. Sie betreuen die Promotionsphase, fördern ihre Teilnahme an Fachtagungen und Kolloquien und zeigen den Kandidatinnen und Kandidaten Karrierewege auf.

Die Betreuungsagenda

Ab 1. Oktober 2013 ist die Betreuungsagenda für jedes Promotionsvorhaben spätestens im Zusammenhang mit der Annahme als Doktorandin bzw. Doktorand zu vereinbaren. Der Abschluss einer Betreuungsagenda ist durch eine Kopie der ersten Seite der Vorlage dem Dekanat und dem Promotionsbüro mitzuteilen. Weitere Bestimmungen finden Sie im Beschluss P/901 vom 27. Mai 2013 zur Betreuungsagenda. Mehr zur Betreuungsagenda für Promovierende finden Sie hier: Leitfaden Betreuungsagenda (PDF-Datei oder Word-Vorlage).

Literaturtipp: "Gemeinsam die Promotion gestalten"

STIBET-Kontaktstipendium

Im Rahmen des STIBET Doktorandenprogramms stehen Kontaktstipendien für ausländische Doktoranden von Partnerhochschulen zur Verfügung. Betreuende Hochschullehrer können Doktoranden von Partnerhochschulen für maximal 3 Monate an die Universität Kassel einladen. Das Kontaktstipendium beträgt 500,- € monatlich.

Voraussetzung

  • Betreuungszusage des betreuenden Hochschullehrers
  • Partnerschaftsabkommen mit der Partnerhochschule

Förderung

  • 500,- € monatlich für maximal 3 Monate

Unterlagen

  • Kurzes Anschreiben (Förderantrag, inkl. Aussage über die beabsichtigte Dauer des Aufenthalts und die Bezugsdauer des Stipendiums)
  • Fachgutachten
  • Kurze Darstellung des Promotionsvorhabens (1 Seite)
  • Lebenslauf
  • Formular STIBET-Kontaktstipendium

Kontakt

Universität Kassel
Entwicklungsplanung
Referat für Internationalisierung und Internationale Kooperationen
Frau Constanze Engel
Mönchebergstr. 19
34109 Kassel

Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis

Die Aufgabe der Kommission zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis besteht darin, im Falle des Verdachts eines wissenschaftlichen Fehlverhaltens den Sachverhalt nach Maßgabe der „Grundsätze zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis der Universität Kassel“ in der Fassung vom 10. November 2010 aufzuklären.

Prämien für Promotionen

Wird die Disseration in einem bestimmten Zeitrahmen abgeschlossen, steht dem betreuenden Fachgebiet eine Prämie zu.

Entsprechend dem Konzept zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses von 2012 erhält das Fachgebiet einer Betreuerin oder eines Betreuers, unter deren Betreuung eine Promotion auf einer Landesstelle in einer kürzeren Zeit als vier Jahre abgeschlossen wird, eine Prämie von (nunmehr) 3.000 Euro. Dieses Anreizsystem gilt entsprechend für Stipendiatinnen und Stipendiaten des Otto-Braun-Fonds und der Graduiertenförderung der Hochschule. Es orientiert sich an dem Leitbild der dreijährigen Promotionsphase für Stipendien sowie dem Leitbild der vierjährigen Promotionsphase auf Landes- und Drittmittelstellen.

Die Prämie kann etwa für Publikationsunterstützung, für Kongressteilnahmen oder für andere Personalentwicklungsmaßnahmen aufgewendet werden. Eine Unterstützung einer Postdoktorandenphase des erfolgreich promovierten Mitarbeiters bzw. der erfolgreich promovierten Mitarbeiterin mit dem Ziel einer Gewinnung externer Mittel ist möglich.

 

Verfahren zur Beantragung der Prämie

Nach Abschluss der Promotion kann die Prämie formlos bei der Personalabteilung beantragt werden. Unter Abschluss der Promotion werden die Abgabe der Dissertation sowie das Vorliegen des Erstgutachtens verstanden.

Die Prämie ist personenbezogen. Innerhalb der Personalabteilung wird der Antrag geprüft und dann der angegebenen Kostenstelle die Prämie gutgeschrieben.

Der Antrag ist an die Abteilung III D zu richten mit den folgenden Angaben:

  • den genauen Beschäftigungs-/Stipendiendaten des Promovenden,
  • dem Datum der Abgabe der Arbeit, 
  • dem Vorliegen des Erstgutachten sowie 
  • (nur falls vorhanden, ggf.) dem Disputationstermin.