Meldung

17.01.2017 16:53

Mittwoch, 18. Januar 2017, INCHER-Forschungskolloquium: Die unerträgliche Leichtigkeit des Digitalen. Über die Geisteswissenschaften im digitalen Zeitalter

Mittwoch, 18. Januar 2017, von 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr: Professor Dr. Gerhard Lauer (Lehrstuhl für Deutsche Philologie, Georg-August-Universität Göttingen) referiert zum Thema: "Die unerträgliche Leichtigkeit des Digitalen. Über die Geisteswissenschaften im digitalen Zeitalter"

Große Datenmengen und computergestützte Methoden waren bis vor kurzem die Ausnahmen in den Geisteswissenschaften. Doch die digitale Welt hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. Sie ist so einfach zu nutzen geworden, dass sich die meisten Menschen ein Leben ohne den Computer in der Hosentasche kaum vorstellen können. Auch liegen digitale Ressourcen in einer Größe und einem Umfang vor, die sich noch vor kurzem niemand vorstellen konnte. Das kulturelle Erbe ist digital. Das alles hat Folgen, Folgen auch für die Geisteswissenschaften, denen der Vortrag nachgeht. Er fragt, wie verändern sich die Gegenstände der Geisteswissenschaften und wie verändern sich ihre Methoden.

Gerhard Lauer ist Ordinarius für Deutsche Philologie an der Universität Göttingen und Gründungsdirektor des Göttingen Centre for Digital Humanities.