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31.03.2017 17:07

Ulrich-Teichler-Preis 2017 verliehen

30. 03.2017: Die Gesellschaft für Hochschulforschung zeichnet Nachwuchswissenschaftlerinnen und wissenschaftler mit dem Ulrich-Teichler-Preis für hervorragende Dissertationen und dem Preis der Gesellschaft für Hochschulforschung für hervorragende Abschlussarbeiten in der Hochschulforschung aus. Die Preisverleihung fand im Rahmen der Tagung „Digitalisierung der Hochschulen: Forschung, Lehre und Administration“ an der Leibniz-Universität Hannover statt.

Die Preisträgerinnen und Preisträger 2017 mit dem Stifter des Preises Prof. Dr. Uleich Teichler

Am 30. März 2017 wurden zwei Nachwuchswissenschaftlerinnen und ein Nachwuchswissenschaftler für ihre Leistungen auf dem Gebiet der Hochschulforschung ausgezeichnet. Die Würdigung und feierliche Preisverleihung erfolgte anlässlich der zwölften Jahrestagung der Gesellschaft für Hochschulforschung, die vom 30. bis 31. März 2017 organisiert vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) in Hannover stattgefunden hat.

Der Ulrich-Teichler-Preis wurde 2008 zum ersten Mal vergeben. Der Kasseler Hochschulforscher, Professor Dr. Ulrich Teichler (International Centre for Higher Education Research der Universität Kassel) hat den Preis gestiftet, um junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler anzuregen, sich mit Fragen der Hochschulforschung wissenschaftlich auseinanderzusetzen. Zugleich sollen herausragende Nachwuchsarbeiten zu dieser Thematik stärker in der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden. Die Initiative wurde bis 2013 vom Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft (BMBF) unterstützt.

Aus den 19 eingereichten Arbeiten wurden von einer sechsköpfigen Jury die folgenden Preisträgerinnen ausgewählt:

Heike Spangenberg für ihre Dissertation zu dem Thema „Konvergenzen oder dauerhafte Unterschiede? Zur Entwicklung der Studienentscheidungen und nachschulischen Bildungsverläufe seit 1990 in Ost- und Westdeutschland “ an der Humboldt-Universität zu Berlin,

Christian Schmid für seine Dissertation zu dem Thema „Die soziale Organisiertheit und Organisierbarkeit von Interessen(freiheit) – Der Fall der managerialen Governance akademischer Lehrtätigkeit“ an der TU Dortmund und

Klara Reichenbach für ihre Masterarbeit zu dem Thema „Besprechung der Evaluationsergebnisse und Evaluationszeitpunkt als Determinanten der Teilnahmemotivation an studentischer Lehrveranstaltungsevaluation“ an der Freien Universität Berlin.

Eine Voraussetzung für die Auszeichnung ist, dass ein fundierter Beitrag zur fachlichen und professionellen Weiterentwicklung der Hochschulforschung geleistet wird. Der Ulrich-Teichler-Preis für Dissertationen besteht aus einem Druckkostenzuschuss in Höhe von maximal 2000,- € sowie zusätzlich einem Preisgeld von 1000,- €. Die Höhe des Preisgeldes für die prämierten Abschlussarbeiten beträgt 1000,- €.

Um die jährlich vergebenen Auszeichnungen können sich Doktorandinnen und Doktoranden sowie Absolventinnen und Absolventen von Hochschulen aus dem deutschsprachigen Raum (D, A, CH, LU) bewerben. Die Verfasserinnen und Verfasser müssen nicht Mitglied der Gesellschaft für Hochschulforschung sein. Über die eingereichten Arbeiten entscheidet eine vom Vorstand der Gesellschaft für Hochschulforschung eingesetzte Jury, der Hochschulforscherinnen und Hochschulforscher aus unterschiedlichen Disziplinen angehören.

Kontakt:

Gesellschaft für Hochschulforschung

Dr. Roland Bloch

Vorstandsmitglied

Institut für Soziologie

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

D-06099 Halle (Saale)

Email: roland.bloch@soziologie.uni-halle.de

 

www.gfhf.net/nachwuchspreise/