GePro: Geschlechterdimensionen der Promotion (abgeschlossen)

Projektbeteiligte

Laufzeit

  • September 2013 - Februar 2015

gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst im Rahmen des Forschungsschwerpunkts "Dimensionen der Kategorie Geschlecht - Frauen- und Geschlechterforschung in Hessen"
gefördert im Rahmen des Forschungsschwerpunkts "Dimensionen der Kategorie Geschlecht - Frauen- und Geschlechterforschung in Hessen"

Obwohl Frauen als die Gewinnerinnen der Bildungsexpansion gelten, da ihr Anteil an Bildungsabschlüssen kontinuierlich gestiegen ist, finden sich auf dem Arbeitsmarkt nach wie vor deutliche Geschlechterdisparitäten. Dies gilt auch für hoch- und höchst­qualifizierte Arbeitnehmer/innen. Das Projekt des INCHER-Kassel untersucht, inwieweit der Abschluss einer Pro­motion zu beruflicher Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern beiträgt. Der Fokus der Studie liegt auf dem außeruniversitären Arbeitsmarkt, über den im Unterschied zu Arbeits­markt Hochschule kaum empirische Evidenz vorliegt, obwohl die Mehrheit nach der Promotion außerhalb der Hochschulen tätig wird (vgl. Wissenschaft für Fortgeschrittene und BuWiN II).

Das Projekts "Geschlechterdimensionen der Promotion auf dem außeruniversitären Arbeitsmarkt" lieferte empirisch fundierte Analysen über die geschlechtsspezifische Nutzung der Promotion auf dem außeruniversitären Arbeitsmarkt. Es wurde untersucht:

  • wie erfolgreich der Berufs­einstieg in den außeruniversitären Sektoren (Privatwirtschaft, Öffentlicher Dienst, Selbständigkeit) verläuft und wie sich die Situation nach der Berufseinstiegsphase entwickelt.
  • Finden sich geschlechts­spezifische Muster im Verlauf der Berufswege nach der Promotion (z.B. Wechsel der Sektoren, Aufstieg, Arbeitsvolumen)?
  • Wie ausgeprägt sind Geschlechterdifferenzen bei der Ent­scheidung für eine Berufslaufbahn in der Privatwirtschaft, dem Öffentlichen Dienst oder der Selbständigkeit und welche anderen Faktoren sind hierbei von Relevanz (soziale Herkunft, Fachrichtung, Promotionsnote, persönliche und berufliche Wertvorstellungen, u.a.)?

Die Beantwortung dieser Fragen erfolgte mit Hilfe der Daten aus der bundesweiten Absolventen­studie „Kooperationsprojekt Absolventenstudien“ (KOAB). In den KOAB-Studien werden jährlich deutschlandweit Hochschulabsolvent/inn/en zu ihrem beruflichen Verbleib befragt, darunter auch eine repräsentative Auswahl Promovierter.