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18.03.2013 17:37

Ulrich Teichler-Preise für Nachwuchsforscherinnen und -forscher verliehen

18. März 2013. Auch in diesem Jahr erhielten junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler den Ulrich Teichler-Preis für Hochschulforschung. Die Preisverleihung fand im Rahmen der Jahrestagung der Gesellschaft für Hochschulforschung (18.-19. März 2013) an der Humboldt-Universität zu Berlin statt.

Die Preisträger des Jahres 2013: Jörg Rech, Beate Apolinarski, Christian Förster, Anna Ebert, Alexandra Heßling (v.l.n.r.) mit dem Preisstifter Ulrich Teichler (2. v. rechts)

Zwei Preisträger wurden für ihre Dissertationen in der Hochschulforschung und drei Preisträgerinnen für ihre herausragenden Abschlussarbeiten von einer Jury ausgewählt.

Der Ulrich-Teichler-Preis für die Dissertationen besteht aus einem Druckkostenzuschuss in Höhe von maximal 2000,- € sowie zusätzlich einem Preisgeld von 1000,- € pro Preisträgerin oder Preisträger. Die Höhe des Preisgeldes für die prämierte Abschlussarbeit beträgt 1000,- €.

Prof. Dr. Ulrich Teichler, langjähriger Direktor des International Centre for Higher education Research der Universität Kassel, hat den Preis 2008 gestiftet. Sein Ziel ist es, junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler anzuregen, sich mit Fragen der Hochschulforschung auseinanderzusetzen. Zugleich sollen herausragende Nachwuchsarbeiten in diesem Feld stärker öffentlich bekannt gemacht werden. Die Initiative von Ulrich Teichler wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt, so dass jeweils zwei Preise für Dissertationen und Abschlussarbeiten vergeben werden können.

Die Forschung über Hochschulen ist ein in Deutschland relativ junges interdisziplinäres Forschungsgebiet, das sich z.B. mit Themen wie Studierende und Studium, Hochschulstrukturen und -systeme sowie mit den Beziehungen zwischen Hochschulen und dem Arbeitsmarkt beschäftigt. Seit 2004 sind die Hochschulforscherinnen und –forscher im deutschsprachigen Raum in der Gesellschaft für Hochschulforschung organisiert. Eine Jury der Gesellschaft wählt auch die Preisträgerinnen und Preisträger aus.

Die Auszeichnungen 2013 gingen an:

  • Christian Förster von der Universität Münster für seine Dissertation „Nationale Hochschulpolitik im europäischen Hochschulraum. Studiengebühren und Hochschulgovernance in Deutschland, England und Österreich“ und
  • Jörg Rech von der Universität des Saarlandes für seine Dissertation „Erfolgreich studieren im Kontext der Internationalisierung deutscher Hochschulen? Eine empirische Analyse fördernder und hemmender Faktoren zur Verringerung der Schwundquoten von Bildungsausländern“ sowie
  • Anna Ebert von der Universität Köln für ihre Magisterarbeit „Der initiale Berufserfolg promovierter Absolventen. Eine Strukturgleichungsanalyse anhand der Absolventenbefragung der Universität zu Köln“ und
  • Alexandra Heßling von der Hochschule Osnabrück für ihre Masterarbeit „Management-Informationssysteme und die Steuerung von Verwaltung und Wissenschaft. Eine Fallstudie an der Freien Universität Berlin.“
  • Eine Auszeichnung in der Spitzengruppe erhielt Beate Apolinarski für ihre Diplomarbeit „Soziale Selektion durch Studiengebühren im europäischen Vergleich“ an der Universität zu Köln.