Externe und interne Qualitätssicherung von Studium und Lehre durch Akkreditierungs- und Evaluationsverfahren

Isabel Steinhardt, Christian Schneijderberg, Georg Krücken, Janosch Baumann: Externe und interne Qualitätssicherung von Studium und Lehre durch Akkreditierungs- und Evaluationsverfahren – Ergebnisbericht (Kassel 2018, INCHER-Working Paper 9)

INCHER Working Paper 9

Mit diesem Working Paper werden die wesentlichen Ergebnisse des INCHER-Forschungsprojekts „Externe und interne Qualitätssicherung von Studium und Lehre durch Akkreditierungs- und Evaluationsverfahren“ (kurz EIQSL) zusammengefasst. Dabei ging es um die Rekonstruktion und Einordnung der externen Qualitätssicherung im Rahmen der allgemeinen hochschulpolitischen Governance, das vielschichtige Qualitätsverständnis, das den Verfahren der Qualitätssicherung unterliegt, die hochschulinternen Prozesse und Strukturen der Qualitätssicherung, die Besonderheiten des Peer Reviews in Akkreditierungsverfahren sowie das komplexe Verhältnis zentraler Akteure zueinander.    

Zusammenfassend zeigte sich – über die Detailergebnisse hinaus –, dass die externe Qualitätssicherung an Hochschulen durch Akkreditierung nach wie vor umstritten ist. Die theoretisch auf der Grundlage des Neo-Institutionalismus und der Systemtheorie begründete Erwartung der Autoren, dass sich Institutionalisierungsprozesse aufzeigen lassen,  die zu einer schrittweisen, im Zeitverlauf beobachtbaren „Normalisierung“ führen, wurde nicht erfüllt. Zusätzlich ist nicht nur die Legitimation des Systems kontrovers und umstritten, sondern auch die seiner Effekte. Es zeigten sich unterschiedliche, teils positiv, teils negativ bewertete Effekte, die sich  - will man nicht unzulässig verallgemeinern - nicht zu einer wissenschaftlichen Gesamteinschätzung aggregieren lassen.

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