Aktuelles

Soziale Rechte und gesellschaftliche Wirklichkeit

Herausgegeben von Prof. Dr. Simone Kreher und Prof. Dr. Felix Welti.

Tagungsband

Interdisziplinäre Konferenz des Forschungsverbundes für Sozialrecht und Sozialpolitik (FoSS) der Hochschule Fulda und der Universität Kassel. 03./04. September 2015.

Um den Fragen nachzugehen, wie Rechte in der Praxis professioneller und nichtprofessioneller Akteure rechtlich begründet und als positiv gesetztes Recht in der Gesellschaft gehandhabt werden und ob diese Rechte Bestätigung finden oder aber – infolge der zwischen Recht und gelebtem sozialen Alltag erfahrenen Widersprüchlichkeiten – infrage gestellt werden, veranstaltete der Forschungsverbund für Sozialrecht und Sozialpolitik (FoSS) der Hochschule Fulda und der Universität Kassel am 03./04. September 2015 eine interdisziplinäre Konferenz unter dem Titel „Soziale Rechte und gesellschaftliche Wirklichkeiten“ im Bundessozialgericht in Kassel. Im Rahmen von vier interdisziplinär ausgerichteten Sessions zu unterschiedlichen Schwerpunktthemen wurden Personen aus Politik, Wissenschaft, Verwaltung, Sozialwirtschaft und Verbänden zur Diskussion eingeladen. An beiden Konferenztagen wechselten rechtswissenschaftlich begründende oder kommentierende und empirisch oder theoretisch akzentuierte sozialwissenschaftliche Beiträge einander ab. Mit der Fokussierung auf „soziale Rechte“ und „gesellschaftliche Wirklichkeiten“ als sich gegenseitig konstituierende Begriffe, sollte ein fruchtbarer Dialog initiiert werden, um Forschungsmethoden, Konzepte, zentrale Ergebnisse und aktuelle Forschungsbedarfe in den Sozial- und Rechtswissenschaften zu ausgewählten sozialen Rechten zu vergegenwärtigen und die Konturen eines längerfristigen Forschungsprogramms zu entwerfen.

Mit dem vorliegenden Band möchten wir allen Interessierten einen Einblick in die Themen der Konferenz ermöglichen und die dargelegten Ergebnisse, Forschungsbedarfe und Konzepte im Bereich der sozialen Rechte mit Ihnen teilen. Dokumentiert wurden hierzu die Beiträge, die im Rahmen der vier Sessions referiert wurden.

Mit Beiträgen von: Beyerlein, Michael / Dern, Susanne / Ernst, Stephanie / Heinz, Josephine / Hlava, Daniel / Höland, Armin / Höynck, Theresia / Kreher, Simone / Ramm, Diana / Richter, Anna Sarah / Schoneville, Holger / Schubert, Cornelius / Vogel, Berthold / Wansing, Gudrun / Warncke, Meike / Welti, Felix

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Veranstaltungsprogramm für das Sommersemester 2017 ab sofort verfügbar!


Stellenausschreibung

An der Universität Kassel, FB Humanwissenschaften, sind zur Einrichtung einer wissenschaftlichen Nachwuchsgruppe „Die Sozialgerichtsbarkeit und die Entwicklung von Sozialrecht und Sozialpolitik in der Bundesrepublik Deutschland“ im Rahmen des Fördernetzwerks Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung folgende Stellen zu besetzen:

Leitung der wissenschaftlichen Nachwuchsgruppe (TV-H 14, 100%)

Gesucht wird eine Person mit überdurchschnittlicher rechts-, sozial- oder politikwissenschaftlicher Promotion und Interesse an weiterer wissenschaftlicher Qualifikation.

Drei Wissenschaftliche Mitarbeiter/ Mitarbeiterinnen (TV-H 13, 2/3 der vollen Arbeitszeit)

Gesucht werden Personen mit überdurchschnittlichen rechts-, sozial- oder politikwissenschaftlichen Abschlüssen (Staatsexamen, Master, Diplom) mit Befähigung zu und Interesse an einer Promotion.

Die Qualifikationsabsicht soll sich im thematischen Rahmen der Nachwuchsgruppe bewegen. Gefordert sind Fähigkeiten zu eigenständiger, kooperativer und interdisziplinärer Forschung und aktive Mitarbeit am Aufbau eines Schwerpunkts im Rahmen des Forschungsverbundes Sozialrecht und Sozialpolitik (FoSS) der Universität Kassel und der Hochschule Fulda. Verantwortlich für die Einrichtung der Nachwuchsgruppe sind Prof. Dr. Tanja Klenk und Prof. Dr. Felix Welti.

Die Stellen sind auf drei Jahre befristet. In Betracht kommt auch eine Abordnung oder Beurlaubung aus der Sozialgerichtsbarkeit oder einem anderen thematisch einschlägigen Arbeitsfeld.

Aussagekräftige Bewerbungen mit einem Exposé ihres Qualifikations-/ Promotionsvorhabens (max. 10 Seiten) senden Sie bitte bis zum 2. Mai 2017 (für die Leitungsposition) bzw. 30. Mai 2017 (für die Stelle als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in) unter Angabe der Kennziffer, gern auch in elektronischer Form, an den Präsidenten der Universität Kassel, 34109 Kassel bzw. bewerbungen@uni-kassel.de.

Für Rückfragen stehen Ihnen Herr Professor Dr. Felix Welti und Frau Prof. Dr. Tanja Klenk zur Verfügung.

Ausschreibungstexte im Intranet der Uni Kassel.

Nähere Informationen zur Nachwuchsgruppe und zum Bewerbungsverfahren finden Sie nachfolgend aufgeführt:


Teilhabebedarfe von Menschen mit Behinderungen. Zwischen Lebenswelt und Hilfesystem

Herausgegeben von Prof. Dr. Markus Schäfers und Prof. Dr. Gudrun Wansing.

 

Der Bedarfsbegriff hat für alle beteiligten Akteure im Rehabilitationsgeschehen praktische Relevanz: Bedarfe von Menschen mit Behinderungen zur Verwirklichung gesellschaftlicher Teilhabe zu ermitteln und darauf aufbauend passende Hilfen zu planen, ist eine zentrale Aufgabe. Angesichts dieser Schlüsselfunktionen von Bedarfsfeststellung und Teilhabeplanung beschäftigt sich dieser Band mit dem Begriff des Bedarfs vor dem Hintergrund neuer Denkmodelle von Behinderung und Teilhabe. Teilhabebedarfe von Menschen mit Behinderungen werden aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und Orientierung gebende ethische, rechtliche und soziale Standards diskutiert. Dabei deckt das Buch auch grundlegende Widersprüche auf, die dem Teilhabebedarf zwischen Lebenswelt und Hilfesystem innewohnen.

 

Mit Beiträgen von Iris Beck, Marianne Hirschberg, Imke Niediek, Felix Welti, Andreas Weber, Sigrid Graumann, Erik Weber, David Cyril Knöß und Stefano Lavorano, Albrecht Rohrmann, Petra Gromann sowie Gudrun Dobslaw.

 

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