Sonstige Preise

Fachspezifische Preise der Universität Kassel:

Arthur-Fandrey-Fonds (FB02)

Die Zuwendungen aus dem Arthur-Fandrey-Fonds sind mit jährlich ca. 1.000 € dotiert. Zweck der Stiftung ist die Förderung germanistischer Studienvorhaben, in der Regel von Studierenden oder jüngst Graduierten (Druckkosten, Bibliotheksreisen, Symposien). Eine Orientierung der Vorhaben an Goethe/Goethezeit ist ausdrücklich im Sinne des Stifterrs. Kandidaten werden von den Hochschullehrern im Fachbereich Germanistik vorgeschlagen und gewählt.

Barbara und Alfred Röver-Stiftungspreis für Dissertationen (FB02)

Der Fachbereich 02 Geistes- und Kulturwissenschaften der Universität Kassel hat dank einer Stiftung durch Herrn Alfred Röver (Kassel) die Möglichkeit, jährlich einen Preis in Höhe von 1.000 € für eine im Laufe eines Kalenderjahrs am Fachbereich 02 Geistes- und Kulturwissenschaften erfolgreich verteidigte, herausragende Dissertation zu vergeben.

Förderpreis Ernährungskultur der Universität Kassel (FB11)

Durch diesen Preis sollen deutschsprachige wissenschaftliche oder praxisorientierte Arbeiten gefördert werden, die einen herausragenden Beitrag zur Erforschung und Verbreitung einer nachhaltigen, zukunftsweisenden Lebensmittelerzeugung und Ernährung leisten und den von der Jury formulierten Leitgedanken zur Ernährungskultur entsprechen.

Förderpreis der nordhessischen Bauwirtschaft (FB14)

Der Förderpreis der nordhessischen Bauwirtschaft wird jährlich verliehen. Er wird gestiftet von der Arbeitsgemeinschaft Stufenausbildung (Bau) Kassel – ASK und ist mit insgesamt 3.000 € dotiert. Die Verleihung erfolgt in Kooperation mit dem Fachbereich Bauingenieur- und Umweltingenieurwesen an Studierende des Fachbereichs für hervorragende Abschlussarbeiten. Auswahlkriterium ist dabei, dass die auszuzeichnende Arbeit unter Beachtung einer kostengünstigen Planung, Konstruktion und Bauausführung einen Beitrag zur Lösung wesentlicher Probleme in der Ingenieurpraxis leistet.

Der Förderpreis der nordhessischen Bauwirtschaft setzt die Tradition des KBB-Preises fort, der im Jahr 1988 erstmals verliehen wurde. Somit handelt es sich um den ältesten Förderpreis für studentische Arbeiten an der Universität Kassel.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Peter Racky

Hans-Martin-Preis für innovative arbeitswissenschaftliche Arbeiten (FB15)

Das Institut für Arbeitswissenschaft und Prozessmanagement der Universität Kassel vergibt alle zwei Jahre den „Hans-Martin-Preis“ für innovative arbeitswissenschaftliche Arbeiten, die zur Humanisierung des Arbeitslebens beitragen.

Dieser Preis soll insbesondere junge WissenschaftlerInnen motivieren, innovative arbeitswissenschaftliche Lösungen für Probleme des Arbeitslebens zu erarbeiten. Damit soll zum einen eine Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses angestrebt werden und zum anderen die Arbeit in einer friedlichen Umwelt menschlicher gestaltet werden.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Oliver Sträter

Für Hinweise auf neue fachspezifische Preise, die in den Fachbereichen ausgeschrieben werden, sind wir sehr dankbar. Meldungen bitte an graduiertenakademie@uni-kassel.de.


Weitere Preise (Auswahl):

Elisabeth-Selbert-Preis

Der Elisabeth-Selbert-Preis wird von der Hessischen Landesregierung seit 1983 verliehen. Der Preis trägt den Namen der hessischen Juristin Dr. Elisabeth Selbert aus Kassel. Sie setzte 1949 den Gleichheitsgrundsatz „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ im Grundgesetz durch und sie ist eine der „Mütter des Grundgesetzes“.

Mit dem Elisabeth-Selbert-Preis werden Frauen und Männer ausgezeichnet, die in hervorragender Weise mit ihrer gestalterischen Kraft und ihren Leistungen für die Gesellschaft zur Verwirklichung der Chancengleichheit von Männern und Frauen beigetragen haben. Der Preis wird bundesweit ausgeschrieben, ist mit € 10.000,- dotiert und wird alle zwei Jahre vergeben.

Wissenschaftspreis der Plansecur-Stiftung

Um den akademischen Nachwuchs gezielt zu fördern und in seinen weiteren Forschungen zu unterstützen, vergibt die Plansecur-Stiftung seit dem Jahr 2001 jährlich einen mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Wissenschaftspreis. Die beste Dissertation wird mit 7.500 Euro und der Bronzeskulptur „Frage und Antwort“ des Künstlers Helmut Ammann ausgezeichnet, die beste Diplom- oder Magisterarbeit wird mit 2.500 Euro prämiert. Mit der Auszeichnung verbindet sich die Hoffnung, dass die Preisträger auch künftig wichtige Impulse für die Wirtschafts- und Unternehmensethik geben.

Gerhard-Fürst-Preis

Seit 1999 vergibt das Statistische Bundesamt jährlich den Gerhard-Fürst-Preis in den Kategorien Dissertationen und Diplom- Magisterarbeiten (einschl. Master- und Bachelorarbeiten). Mit ihm werden herausragende Arbeiten ausgezeichnet, die entweder theoretische Themen mit einem engen Bezug zum Aufgabenspektrum der amtlichen Statistik behandeln oder die empirische Fragestellungen unter intensiver Nutzung von Daten der amtlichen Statistik untersuchen. Es kann sich dabei ebenso um Arbeiten aus der theoretischen Statistik oder aus der Wirtschafts- und Sozialstatistik handeln wie um wirtschaftswissenschaftliche oder um sozialwissenschaftliche Abhandlungen.

Auszeichnungen und Preise durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Auszeichnungen und Preise, die das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst selbst oder mit anderen Organisationen zusammen vergibt.

Claas-Stiftung

Die 1999 von Helmut Claas gegründete CLAAS Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, Entwicklungen in der Landtechnik und Landwirtschaft weltweit zu fördern.

Herausragende Projekt- oder Studienarbeiten im agrartechnischen sowie im allgemeinen ingenieurwissenschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Bereich werden mit dem jährlich vergebenen Helmut Claas-Preis prämiert. Dissertationen und Diplomarbeiten finden im Rahmen der Projektförderung Unterstützung. Darüber hinaus vergibt die CLAAS Stiftung Forschungsaufträge.

Mehr Informationen zur Stiftung und zu aktuellen Ausschreibungen gibt es unter www.claas-stiftung.com.

Bitte beachten Sie, dass diese Liste nur eine kleine Auswahl an Preisen aufzeigt. Das Referat für strategische Forschungsförderung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist hier auf die Zulieferung aktueller Daten der ausschreibenden Institutionen angewiesen.