Fortschritte im Bologna-Prozess – eine Untersuchung in 46 europäischen Ländern (abgeschlossen)

Projektbeteiligte

  • Predrag Lasetic
  • Prof. Dr. Barbara M. Kehm
  • Yasemin Yagci

Laufzeit

  • 2008 - 2010

Förderer

  • Europäische Kommission


Diese vergleichende Studie untersuchte den Fortschritt des Bologna-Prozesses in 46 europäischen Ländern. Sie wurde im Rahmen eines deutsch-niederländisch-britischen Projektkonsortiums durchgeführt, das aus den Forschungseinrichtungen CHEPS (Universität Twente; NL) und INCHER-Kassel (Universität Kassel) sowie der Beratungsfirma ECOTECH (UK) bestand.

Die Europäische Kommission hatte das Projekt mit dem Ziel ausgeschrieben, rechtzeitig vor Abschluss der derzeitigen Reformphase im Jahr 2010 zu erfahren, wie die Umsetzung der Reformziele des Bologna-Prozesses in den Signatarstaaten gestaltet wird. Dabei sollte es zum einen um eine tiefergehende Analyse der Aspekte „Einführung der dreistufigen Studienstruktur“, „Mobilität“, „Beschäftigungsfähigkeit“, „Zusammenarbeit in der Qualitätssicherung“ und „Berücksichtigung der sozialen Dimension“ gehen, zum anderen um die Beantwortung der Frage inwieweit die diesbezüglichen Entwicklungen zum übergeordneten strategischen Ziel des Bologna-Prozesses beitragen, d.h. zur Schaffung eines gemeinsamen Europäischen Hochschulraums und zur Stärkung der europäischen Hochschulsysteme im weltweiten Wettbewerb.

Die Ergebnisse der Untersuchung sollten dazu beitragen 1. einzuschätzen, inwieweit die operationalen Ziele der Bologna-Deklaration und der folgenden Verlautbarungen besonders in den genannten Bereichen erreicht wurden, und 2. zu evaluieren, in welchem Maß die operationalen Ziele zum Erreichen der strategischen Ziele des Bologna-Prozesses beitrugen.

Das Projekt ermöglicht eine Einschätzung der Wirkungen der Bologna-Reformen, die sich auf die Analyse der Aktionen des Bologna-Prozesses, seines Managements und seiner Dynamiken stützt.

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