Organisationsentwicklung durch Internationalisierung

Laufzeit

  • 2013 - 2017

Förderer

  • Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)


Das INCHER-Projekt „Organisationsentwicklung durch Internationalisierung“ untersucht die Förderung von Internationalisierungsmaßnahmen aus der Perspektive der Organisationsentwicklung. Mit dem Projekt ist eine kontinuierliche wissenschaftliche Begleitung und abschließende Evaluation des DAAD-Programms „Strategische Partnerschaften und Thematische Netzwerke“ verbunden. Dieses DAAD-Programm soll deutsche Hochschulen beim Aufbau strategischer Partnerschaften und thematischer Netzwerke mit einer oder mehreren ausgewählten Hochschulen im Ausland unterstützen und zur Stärkung ihres internationalen Profils durch Kooperationsvorhaben, gemeinsame Workshops und Mobilität von Studierenden und Personen in Forschung, Lehre und Verwaltung beitragen.

Im Rahmen der Evaluation werden das Programm, seine Durchführung an geförderten Hochschulen und seine Auswirkungen auf der institutionellen Ebene der Hochschulen untersucht. Im Fokus stehen dabei die Auswirkungen organisatorischer Innovationen durch Internationalisierung auf wissenschaftliche Wissensproduktion, auf innerorganisationale Governance, auf Studierende und Graduierte und auf (personellen) Wissenstransfer.

Im Rahmen der Projekt- und Programmevaluation wird daher der Umsetzungsprozess von Internationalisierungskonzepten begleitend erforscht und einer Wirkungsanalyse unterzogen. Ausgangspunkt sind die Konzepte der Programmausschreibung, ihre Übersetzung in Forschungsanträge, ihre Umsetzung in Projekte und schließlich ihre Verfestigung oder Verflüchtigung auf organisationaler Ebene. Das Projekt sucht daher die Frage zu beantworten, wie die Konzepte und Ideen des DAAD-Programms vor dem eigenen fachlichen und organisationalen Hintergrund der Antragsteller/innen interpretiert, übersetzt und angeeignet werden. Des Weiteren wird im Rahmen einer einmaligen Erhebung nicht bewilligter Projekte untersucht, im welchem Maße innovative Ideen dennoch umgesetzt und welche Unterschiede hier zu den geförderten Kooperationen sichtbar werden.