Innovation und Transfer

Der Arbeitsbereich „Innovation und Transfer“, der von Christian Schneijderberg aufgebaut wird, setzt sich zusammen aus den Forschungsschwerpunkten „Innovationen in Forschung, Lehre und Wissens- und Technologietransfer“ sowie „Personen, Berufe und Profession(en)“, welche durch das Querschnittsthema „Organisation“ verbunden sind.

Beide Schwerpunkte untersuchen den nachhaltigen Einfluss auf die Organisation Hochschule und deren Wandel im Kontext gesellschaftlicher Veränderungsprozesse. Langfristig ist die Etablierung eines Profils zu Innovationen im Hochschulbereich, Valorisierung wissenschaftlichen Wissens der drei Missionen der Hochschulen, Personengruppen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie der Hochschulorganisation angestrebt – ohne den Bereich „außerhalb“ der Wissenschaft zu ignorieren. Kennzeichnend für die wissenschaftliche Arbeit zum interdisziplinären Thema „Innovation und Transfer“ sind sowohl Theorieentwicklung als auch empirische Sozialforschung.


Forschungsprojekte

APIKS - Academic Profession in Knowledge Society
Das im Juni 2016 gestartete Projekt „Academic Profession in Knowledge Society (APIKS)“ zielt auf eine breite international vergleichende Untersuchung der Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft und der Einstellungen von Wissenschaftler/inn/en. Diese Erhebung, die in 2017 erfolgt, wird zum dritten Mal durchgeführt - ähnliche Befragungen fanden schon 1992 und 2007 statt (The Changing Academic Profession = CAP). An der 2017er Untersuchung werden sich Forschungsteams aus voraussichtlich 23 Ländern (darunter Australien, Brasilien, China, Großbritannien, Japan, Mexiko, Russland, Südkorea und USA) beteiligen.
Qualitätssicherung von Studium und Lehre durch Akkreditierungs- und Evaluationsverfahren
Im INCHER-Projekt „Qualitätssicherung von Studium und Lehre durch Akkreditierungs- und Evaluationsverfahren“ werden mit den Verfahren von Akkreditierung (Programm- und Systemakkreditierung) als auch Evaluation (Studiengangevaluation und institutionellen Audits/Hochschulevaluationen) die gängigsten Verfahren der externen Qualitätssicherung von Studium und Lehre abgedeckt. Darüber hinaus werden studiengangbezogene und organisationsbezogene Verfahren der internen Qualitätssicherung sowie deren Steuerungsmechanismen untersucht
REBILD: Regionale Bildungsrenditen
Regionale Bildungsrenditen durch Beschäftigung von HochschulabsolventInnen: Die regionalökonomische Dimension der Hochschulausbildung in Deutschland wird aufgrund der föderalen Finanzierungsstruktur des tertiären Bildungssektors insbesondere im Hinblick auf die Kosten für die einzelnen Bundesländer diskutiert. Es erscheint rational für die einzelnen Bundesländer, weniger Studienplätze anzubieten, als zur Deckung der landeseigenen Nachfrage notwendig wäre, und stattdessen HochschulabsolventInnen aus anderen Ländern zu absorbieren.