Studierende und Absolvent(inn)en

Der Arbeitsbereich „Studierende und Absolvent(inn)en“ knüpft an die langjährigen Forschungserfahrungen des INCHER-Kassel in der Absolventenforschung an und ergänzt diese um den Themenbereich „Studierende“. 


Forschungsprojekte

Absolventenpanel 2017
Erstmals wird ein bundesweites Projekt der deutschen Absolventenforschung von einem Verbund überregional tätiger Forschungsinstitute getragen. Mit dem Deutschen Zentrum für Wissenschafts- und Hochschulforschung (DZWH), dem International Centre for Higher Education Research der Universität Kassel (INCHER-Kassel) und dem Institut für angewandte Statistik (ISTAT) haben sich wichtige Akteure der Absolventenforschung zusammengeschlossen um ein langfristiges Konzept umzusetzen, in dem sowohl Fragen des nationalen Bildungsmonitorings als auch der Hochschulsteuerung sowie der Hochschulforschung berücksichtigt werden.
BUKSS - Bestimmungsfaktoren sozialer Ungleichheiten und Konsequenzen des Studienabbruchs und Studiengangwechsels
Das Projekt will erstens Bestimmungsfaktoren sozialer Ungleichheiten beim Studienabbruch und Studiengangwechsel identifizieren, die sich durch hochschulpolitische Interventionen verändern lassen. Zweitens sollen die Folgen eines Studiengangwechsels für den weiteren Studienverlauf untersucht werden und drittens werden arbeitsmarktrelevante Konsequenzen des Studienabbruchs und Studiengangwechsels in den Blick genommen.
KomPrue
Das Komprue-Projekt entwickelte ein theoretisch fundiertes und psychometrisch bewährtes performanzorientiertes Testsetting, mit dem kommunikative Fähigkeiten von Studierenden mithilfe eines standardisierten Beobachtungsbogens bewertet werden können. Es sollte so gestaltet sein, dass es im Rahmen kompetenzorientierter Prüfungen an Hochschulen eingesetzt werden kann.
Studium und Beruf in Nordrhein-Westfalen (StubNRW 2014)
(abgeschlossenes Projekt) Insgesamt befragten 25 staatliche NRW-Hochschulen im Wintersemester 2012/2013 im Rahmen des Kooperationsprojektes Absolventenstudien (KOAB) ihre Absolventinnen und Absolventen des Abschlussjahrgangs 2011. Durch die nahezu vollständige Beteiligung der öffentlichen Fachhochschulen und Universitäten eines Bundeslandes ist es in den KOAB-Studien erstmalig möglich, repräsentative Auswertungen für ein gesamtes Bundesland zu erstellen.
Konzept für ein "Bundesweites Absolventenpanel 2017" (buildAP)
Das International Centre for Higher Education Research der Universität Kassel (INCHER-Kassel) und das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) führen ab dem Jahr 2017 ein nationales Absolvent(inn)enpanel durch. Das 2017 abgeschlossene buildAP-Projekt diente der Vorbereitung und der Erarbeitung eines gemeinsamen Erhebungsdesigns.
Wissenschaftliche Karrieredynamiken in Deutschland (WISKIDZ)
Ziel des WISKIDZ-Projekts ist es, Karriereverläufe und Rekrutierungsmuster von Wissenschaftlern in ausgewählten Disziplinen der Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften für den Zeitraum seit 1945 zu rekonstruieren. Hierzu werden verschiedene Längsschnittinformationen über individuelle Lebensläufe miteinander verknüpft. Durch die langfristige Betrachtung kann zum Beispiel untersucht werden, wie sich die Bedeutung der Habilitation, der Ausbildung an renommierten Universitäten oder der Zugehörigkeit zu „Schulen“ prominenter Forschungspersönlichkeiten im Zeitablauf entwickelt hat. Da Nachwuchswissenschaftler auch Karrierewege außerhalb der Wissenschaft offen stehen, wird im WISKIDZ-Projekt außerdem untersucht, wie stark sich Unterschiede zwischen akademischen und außer-akademischen Arbeitsmärkten auf die individuelle Karriereentscheidung auswirken.
UNIKAB - Absolventenstudien Universität Kassel
Einführung entscheidungsnaher Absolventenstudien an der Universität Kassel (UNIKAB): Die Universität Kassel führt seit 2007 regelmäßig hochschulweite Absolventenstudien durch. Mit diesem Schritt sollen Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung der Hochschule gestärkt werden. Absolventenstudien liefern nicht nur der Hochschulforschung wertvolle Informationen über die Beziehungen zwischen Hochschule und Beruf, sondern der Erfolg von Absolventen im Beschäftigungssystem kann auch als wichtiger Indikator für die Qualität der Hochschulausbildung angesehen werden.
Kooperationsprojekt Absolventenstudien (KOAB)
Das Kooperationsprojekt Absolventenstudien (KOAB) wurde von 2007 bis 2017 vom INCHER-Kassel koordiniert. Im Rahmen dieses Projekts wurden jährlich etwa 70.000 Absolventinnen und Absolventen deutscher Hochschulen ca. 1,5 Jahre nach ihrem Studienabschluss zum Studium und zum Berufsweg befragt. Eine weitere Befragung fand etwa vier bis fünf Jahre nach Studienabschluss statt (Panel).
GePro: Geschlechterdimensionen der Promotion
Das Projekt des INCHER-Kassel untersuchte, inwieweit der Abschluss einer Pro­motion zu beruflicher Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern beiträgt. Der Fokus der Studie lag auf dem außeruniversitären Arbeitsmarkt, über den im Unterschied zu Arbeits­markt Hochschule kaum empirische Evidenz vorliegt, obwohl die Mehrheit nach der Promotion außerhalb der Hochschulen tätig wird.
Studium und Beruf in Nordrhein-Westfalen (StubNRW)
Insgesamt befragten 25 staatliche NRW-Hochschulen im Wintersemester 2012/2013 im Rahmen des Kooperationsprojektes Absolventenstudien (KOAB) ihre Absolventinnen und Absolventen des Abschlussjahrgangs 2011. Durch die nahezu vollständige Beteiligung der öffentlichen Fachhochschulen und Universitäten eines Bundeslandes ist es in den KOAB-Studien erstmalig möglich, repräsentative Auswertungen für ein gesamtes Bundesland zu erstellen.

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