Maßnahmen aus dem Qualitätspakt Lehre

Mit dem Antrag "Universität Kassel - Wachstum und Qualität" hat sich die Hochschule erfolgreich an der zweiten Ausschreibungsrunde im Bund-Länder-Programm "Qualitätspakt Lehre" beteiligt. Das Vorhaben hat eine Laufzeit vom 1. April 2012 bis zum 31. Dezember 2016. Das Servicecenter Lehre ist verantwortlich für folgende Maßnahmen in den Handlungsfeldern "Professionalisierung der Propädeutik" und "Professionalisierung der didaktischen Qualität der Lehre":

Maßnahme I.2: Verbesserung der Studierfähigkeit

Vor dem Hintergrund der zunehmend heterogenen Lern- und Studienvoraussetzungen der Studierenden werden die bereits bestehenden Angebote der überfachlichen Propädeutik – wie z.B. Leseverstehen und wissenschaftliches Schreiben, fachspezifisches Englisch, Lern- und Arbeitsorganisation, Rhetorik und sicheres Arbeiten am PC – in einem fachübergreifenden Gesamtkonzept für die Entwicklung von Kompetenzen der Studierfähigkeit gebündelt, fachbezogen weiterentwickelt und quantitativ deutlich ausgebaut.

Ziel ist es, den Studienerfolg zu erhöhen und die Abbruchquoten von Studierenden mit entsprechenden Förderbedarfen zu senken.

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Maßnahme I.4: Wissenschaftssprache Deutsch

Ein nicht immer wissenschaftsangemessenes sprachliches Niveau auch bei muttersprachlichen Studierenden erschwert in zahlreichen Fächern insbesondere des geistes- und gesellschaftswissenschaftlichen Feldes eine Teilhabe am Wissenschaftsdiskurs und ein erfolgreiches Studieren. Daher wird die Universität Kassel verstärkt Angebote auflegen, um Studierenden den Erwerb entsprechender sprachlicher Kompetenzen in der Wissenschaftssprache Deutsch zu ermöglichen.

Ziel ist es, das sprachliche Eingangsniveau von Studienanfängerinnen und Studienanfängern auszugleichen und den Erfolg von Studierenden mit entsprechenden Förderbedarfen in der Wissenschaftssprache Deutsch zu steigern.

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Maßnahme II.1: Hochschuldidaktische Weiterbildung der Lehrenden

Mit dem Ziel der Professionalisierung der Lehre bieten wir als zentrale Einrichtung der Hochschule bereits ein umfangreiches und ausdifferenziertes hochschuldidaktisches Weiterbildungsprogramm an. Für Professorinnen und Professoren stehen lehrbegleitende Einzelcoachings, kollegiale Hospitationen, maßgeschneiderte Workshops oder Weiterbildungsformate für ein ganzes Fachgebiet – wie z.B. eine Lehrwerkstatt – zur Verfügung. Zudem wird für den wissenschaftlichen Nachwuchs ein an den üblichen Standards orientiertes Weiterbildungsprogramm mit Zertifikatsabschluss angeboten.

Mit Unterstützung durch den „Qualitätspakt Lehre“ werden diese Angebote verstärkt, ausdifferenziert und so den Anforderungen der wachsenden Hochschule weiter angepasst.

Ziel ist es, durch eine verstärkte Weiterbildung der Lehrenden die Qualität der Lehre weiter zu entwickeln.

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Maßnahme II.2: Forschendes Lernen Lehren

Vielfach wird unter den Bedingungen der Massenuniversität der Verlust der eigentlich für die universitäre Lehre konstitutiven Forschungsbezogenheit befürchtet. Eine Beteiligung von Studierenden an Forschungsprojekten zeigt demgegenüber Anwendungsbezüge von Grundlagen- und Methodenwissen und unterstützt neben der selbständigen Lernerfahrung die Kompetenzentwicklung im Hinblick auf Teamarbeit, Methodentransfer und problemorientiertes Arbeiten.

Im Rahmen eines wettbewerblichen Verfahrens unter Einbeziehung der Studierenden sollen in den vier wirtschafts- und technikwissenschaftlichen Fachbereichen Mittel für anspruchsvolle forschungsnahe Lehrveranstaltungen zur Verfügung gestellt werden. Best practices und Projektvorbilder sollen innerhalb der Hochschule kommuniziert werden. Projektideen zur Verzahnung von Lehre und Forschung sollen so verstärkt unterstützt und Kommunikationsstrukturen zum Transfer von Ergebnissen ausgebaut werden.

Ziel ist es, durch eine Stärkung des Forschungsbezugs in der Lehre fachspezifische akademische und berufsqualifizierende Kompetenzen zu vermitteln als auch die Studienmotivation zu stärken. Durch den intensivierten Forschungsbezug sollen verstärkt Studierende für das Masterstudium gewonnen werden.

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Maßnahme II.5: Kompetenzorientierte E-Klausuren

Wichtige Akzente setzt die Hochschule bei der Nutzung von Elementen des E-Learning, insbesondere auch bei multimedial unterstützten Prüfungen. 2010 wurde ein mobiles E-Klausurcenter mit 83 Plätzen eröffnet.

Ziel ist es, die didaktischen Potentiale kompetenzorientierter E-Klausuren umfassend nutzen zu können. Zugleich sollen die Möglichkeiten zur eigenständigen Kontrolle des Lernstandes verbessert werden. Durch eine Einbindung von Materialien oder fachspezifischen Computerprogrammen wird das didaktische Potential kompetenzorientierter Prüfungsangebote weiter entfaltet. Angebote an Tests zur Überprüfung des eigenen Wissensstandes stellen perspektivisch eine wichtige Verbindung zur Diagnose von Studienvoraussetzungen her.

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Maßnahme II.6: Didaktische Entwurfsmuster für blended learning

Angebote im Bereich des e-Learning bleiben vielfach noch hinter den didaktischen Möglichkeiten zurück. Durch die mit einem didaktischen Muster erfassten Regelmäßigkeiten erfolgreicher Praktiken in Lehrveranstaltungen können erprobte Szenarien, Aufbereitungstechniken und andere Methoden wiederverwendet und auf neue Gestaltungsaufgaben übertragen werden.

Ziel einer entsprechenden Beratung der Lehrenden ist es, die Qualität der Lehre durch einen intensiveren Einsatz bedarfsgerecht differenzierter moderner Lehrmethoden zu verbessern. Vorarbeiten mit E-Learning- und Mobile-Learning-Lehrveranstaltungen sollen übertragen werden. Die didaktische und medientechnische Unterstützungsstruktur wird ausgeweitet.

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