Lehrinnovationswettbewerb

Auf der Suche nach einer Idee?

Lehrinnovation – Lehre oder „Etwas“ in der Lehre soll erneuert werden. In der Fachsprache der Wirtschaftswissenschaften wird eine Idee erst dann zu einer Innovation, wenn ihre Umsetzung erfolgreiche Anwendung findet und den Markt durchdringt. Auch die Geistes- und Kulturwissenschaften...

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In der Linie Lehrinnovation werden Lehrprojekte gefördert, die das Ziel haben, durch das Entwickeln und Etablieren von innovativen Lehrkonzepten, Prüfungsformaten oder Studienstrukturen Qualitätsverbesserungen in der grundständigen Lehre anzustoßen.

Die Kriterien, nach denen die Projekte ausgewählt werden, sind neben ihrem innovativen Charakter, sowohl eine zu erwartende Nachhaltigkeit der Wirkungen auf Studium und Lehre, als auch das Aufzeigen von Möglichkeiten für das Etablieren und Transferieren erfolgreicher, verallgemeinerbarer Anteile. Weiterhin wichtig bei der Förderentscheidung sind überprüfbare Zielvorgaben und ein geeignetes Evaluationskonzept. Anträge können einzelne Lehrende aber auch kleinere Organisationseinheiten der Fachbereiche wie z.B. Institute stellen.

Bei der Umsetzung der Lehrprojekte sollen bestehende hochschulische Ressourcen genutzt und Synergieeffekte geschaffen werden. Die Projekte sind immer in Absprache mit dem Dekanat durchzuführen. Kooperationen mit dem Servicecenter Lehre, der Universitätsbibliothek, dem IT-Servicecenter oder anderen zentralen Einrichtungen sollen vorgesehen sein.

Fördervolumen

Gesamtförderhöhe für alle Projekte pro Jahr: 50.000 Euro
Förderhöhe pro Projekt: in der Regel bis zu 10.000 Euro

Förderzeitraum

1 Semester bis maximal 4 Semester

Verwendung

Hilfskraft- und Sachmittel

Förderthemen

Der Antrag kann sich beziehen auf:

  • Forschendes Lehren
  • Anreize für studentische Initiativen
  • Aktivierung zum selbstorganisierten Lernen
  • Gestaltung einer Lernumgebung
  • Weiterentwicklung von Evaluationsverfahren
  • Praxisnähe, Anwendungsbezug, Berufsfeldbezogenheit
  • Internationalisierung, Aufbau von fremdsprachlichen Lehrangeboten
  • Integrativer Erwerb von Schlüsselkompetenzen
  • Rückkopplung der aktuellen Forschung in die Lehre
  • innovative Lehr-/Lernkonzepte und Prüfungsformen
  • Beratung, Tutoren- und Mentoringprogramme
  • Empfehlungen aus externen Evaluationen und Akkreditierungsverfahren

Förderungsausschluss

Nicht förderungswürdig ist die

  • Finanzierung der Grundausstattung
  • Quantitative Sicherung der Standardlehre
  • Überwindung personeller Engpässe
  • Finanzierung von Bau- und Instandhaltungsmaßnahmen
  • Finanzierung von Hardware
  • E-Learning-Projekte (Projekte mit einem E-Learning-Schwerpunkt können eine Förderung durch den gesonderten E-Learning-Projektwettbewerb beantragen.)

Veröffentlichung

  • Veröffentlichung aller erfolgreichen Anträge im Internet
  • Rechenschaftsbericht über Mittelverwendung und Projekterfolg in converis
  • Bereitschaft zur öffentlichen Präsentation der Projekte (z.B. beim Forum ProLehre)

Das Projekt sollte folgende Kriterien erfüllen:

  • Qualitätsverbesserungspotential
  • Innovation und Originalität
  • Durchführbarkeit
  • studentischer Erreichungsgrad
  • Empfehlungen aus externen Evaluationen und Akkreditierungsverfahren
  • nachhaltiger Nutzen für die Universität
  • Gesamteindruck

Antragsteller/Antragsverfahren

Lehrende, Fachbereiche, Institute
Die Anträge sollen über das Forschungsportal Converis eingereicht werden. Der Antrag soll im Vorfeld mit dem Servicecenter Lehre abgestimmt werden.

Ausschreibungsrhythmus

halbjährlich, jeweils zum 15.05. und zum 15.11.