Programm Heterogenität

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Kooperative Gestaltung von Lehrveranstaltungen durch Lehrende und Studierende - Seminarleitungsteam

Geeignet für eine Gruppengröße von max. 50 Studierenden, bietet die Möglichkeit einer in hohem Maße zielgruppengerechten Gestaltung der Lehre, Studierende werden gezielt aktiv in die Leitung von Lehrveranstaltungen einbezogen
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In der Linie Heterogenität werden Lehrprojekte gefördert, die auf die zunehmend heterogener werdenden Studienvoraussetzungen der Studierenden reagieren.

Die Kriterien, nach denen die Projekt ausgewählt werden, sind neben ihrem studierendenorientierten und inkludierenden Charakter, sowohl eine zu erwartende Nachhaltigkeit der Wirkungen auf Studium und Lehre, als auch das Aufzeigen von Möglichkeiten für das Etablieren und Transferieren erfolgreicher, verallgemeinerbarer Anteile. Weiterhin wichtig bei der Förderentscheidung sind überprüfbare Zielvorgaben und ein geeignetes Evaluationskonzept. Anträge können einzelne Lehrende aber auch kleinere Organisationseinheiten der Fachbereiche wie z.B. Institute stellen.

Bei der Umsetzung der Lehrprojekte sollen bestehende hochschulische Ressourcen genutzt und Synergieeffekte geschaffen werden. Die Projekte sind immer in Absprache mit dem Dekanat durchzuführen. Kooperationen mit dem Servicecenter Lehre, der Universitätsbibliothek, dem IT-Servicecenter oder anderen zentralen Einrichtungen sollen vorgesehen sein.

Fördervolumen

Gesamtförderhöhe für alle Projekte pro Jahr: 50.000 Euro
(angestrebt wird eine 50%ige Co-Finanzierung durch die Fachbereiche)

Förderzeitraum

2 Semester bis maximal 4 Semester

Verwendung

Personal- und Sachmittel

Förderthemen

  • Ermittlung von studiengangsrelevanten Leistungsprofilen
  • Entwicklung und Erprobung von Diagnoseverfahren zur Erfassung unterschiedlicher Studienvoraussetzungen
  • Entwicklung und Erprobung kompensatorischer bzw. fördernder  Maßnahmen zum Ausgleich von Defiziten oder zur forschungsbezogenen Förderung besonders guter Studierender

Förderungsausschluss

Nicht förderungswürdig ist die

  • Finanzierung der Grundausstattung
  • Quantitative Sicherung der Standardlehre
  • Überwindung personeller Engpässe
  • Finanzierung von Bau- und Instandhaltungsmaßnahmen
  • Finanzierung von Hardware
  • E-Learning-Projekte (Projekte mit einem E-Learning-Schwerpunkt können eine Förderung durch den gesonderten E-Learning-Projektwettbewerb beantragen.)

Veröffentlichung

Veröffentlichung aller erfolgreichen Anträge im Internet
Rechenschaftsbericht über Mittelverwendung und Projekterfolg in converis
Bereitschaft zur öffentlichen Präsentation der Projekte (z.B. beim Forum ProLehre)

Das Projekt sollte folgende Kriterien erfüllen:

  • Lösung eines aktuellen und gewichtigen Studienproblems
  • Nachhaltigkeit (Sicherstellung der Kontinuität des Projektes bzw. die Umsetzung und Übertragbarkeit der Projektergebnisse nach Ende des Förderzeitraums)
  • Sichtbarkeit des Projekts als Beitrag für die Profilbildung der Hochschule/ Öffentlichkeitswirksamkeit
  • studentische Evaluation

 

Antragsteller/Antragsverfahren

Lehrende, Fachbereiche, Institute
Die Anträge sollen über das Forschungsportal Converis eingereicht werden. Der Antrag soll im Vorfeld mit dem Servicecenter Lehre abgestimmt werden.

Ausschreibungsrhythmus

halbjährlich, jeweils zum 15.5. und 15.11.

Die Empfehlungen zum Umgang mit der Heterogenität in den Lernvoraussetzungen der Studierenden (Abschlussbericht Juni 2009 der AG Heterogenität), stehen Ihnen hier als Download zur Verfügung.