Transkulturelle Bildung

Global Citizenship und Nachhaltigkeit

Auf dem Weg zu Global Citizenship ...

Unser Leben ist bestimmt von verschiedenen kulturellen Einflüssen - im Alltag und im Beruf, wenn wir essen, fernsehen, oder Musik hören, wenn wir mit internationalen Firmen kooperieren und mit Menschen aus verschiedenen Ländern zusammen lernen oder arbeiten. In diesem kulturell und sozial heterogenen Umfeld müssen wir lernen, uns zurechtzufinden und im internationalen Kontext im Dialog miteinander umzugehen. Der Fokus transkultureller Bildung liegt deshalb auf der (Weiter)entwicklung von Culture Literacy, dialogischer Haltung und Gestaltungskompetenz. Dazu wird sich an folgenden Leitfragen orientiert:

  • Wie kann Verständnis für Kultur- und Wertorientierungen sowie deren Dynamik in der globalen Migrationsgesellschaft (weiter)entwickelt werden?
  • Wie können Offenheit und Wertschätzung der/des Anderen gefördert werden?
  • Welche Rolle spielt dabei der Umgang mit Selbst-, Fremd- und Weltbildern?
  • Wie kann gemeinsames, kulturübergreifendes Handeln zu Global Citizenship und zukunftsfähiger Entwicklung beitragen?
  • Was können wir dazu aus anderen Regionen der Welt lernen?

Ausgangspunkt ist dafür eine (selbst)kritische Reflexion von eigenen Erfahrungen sowie Selbst- Fremd- und Weltbildern. Darauf aufbauend können individuelle Kenntnisse und Fähigkeiten (weiter)entwickelt werden, um Herausforderungen im internationalen Kontext situativ und flexibel im Dialog mit Anderen erfolgreich bewältigen zu können.

Neben einem vielseitigen Seminarangebot bieten wir ein Buddy-Programm sowie verschiedene internationale Projekte mit der Möglichkeit zu einem Praktikum an.

... im transkulturellen Dialog ...

Dialog beginnt mit der Bereitschaft, vom Anderen zu lernen, ihm zu ermöglichen nicht nur nehmen zu müssen, sondern gleichzeitig geben zu können. Denn erst dadurch wird die notwendige gegenseitige Anerkennung und Wertschätzung erreicht. Das heißt nicht, alle eigenen Werte in Frage zu stellen, aber ihre Selbstverständlichkeit. Transkultureller Dialog bietet dafür die Möglichkeit, sich wechselseitig durch Perspektivenerweiterung und den kulturübergreifenden Austausch von vielfältigen Erfahrungen, Kenntnissen  und Weltsichten weiterzuentwickeln.

... für innovative persönliche und soziale Entwicklung in globaler Verantwortung

Transkulturelle Dialogprozesse tragen zur Überwindung einschränkenden Entweder-Oder-Denkens bei und ermöglichen dadurch ergebnisoffene Kommunikation. Über die Einbindung unterschiedlicher Kenntnisse und Fähigkeiten sowie Erfahrungen und Perspektiven in die Lern- und Arbeitsprozesse fördert dies die Motivation zu einer aktiven und engagierten Teilhabe an der gemeinsamen Weiterentwicklung seiner Institution. Auf diesem Weg zu transkulturellen Lern- und Arbeitsräumen kann schließlich das Gesamtpotential an soziokultureller Vielfalt und Kreativität zur Entdeckung von Neuem genutzt werden. Über die individuelle Dimension hinaus verbindet sich somit auch die Chance für Innovationen auf institutioneller und gesellschaftlicher Ebene als Voraussetzung für eine nachhaltige und friedliche Bewältigung der globalen Herausforderungen unserer Zeit.

Ansprechpartner

Dr. Markus Auditor
Koordination Transkulturelle Bildung
Telefon +49 561 804-7257
E-Mail-Adresse E-Mail schreiben