Die Bausteine des fachübergreifenden Fortbildungsprogramms

FIT für Gesprächsführung

Vom Unterrichtsversuch über das Planungsgespräch bis hin zum Würdigungsbeitrag - Grundlagen der Beratung für alle Anlässe der Gesprächsführung

Wenn Lehrer_innen Studierende in Schulpraktika betreuen, sind Rückmeldegespräche ein wesentlicher Bestandteil der Kommunikation. Dieser Workshop dient dazu, die Herausforderungen, die in den Rückmeldegesprächen stecken, lösungsorientiert zu reflektieren. Es kommt darauf an, den Studierenden auf verschiedene Aspekte der Lehrertätigkeit, in der sie sich erproben, auf eine Weise Feedback zu geben, die den Studierenden dabei unterstützt, zu einer realistischen Selbsteinschätzung zu gelangen und das Entwicklungspotential und die Entwicklungsrichtung zu erkennen. Im Workshop betrachten wir verschiedene Formen von Rückmeldungen im Gespräch, untersuchen Hinweise auf Fallstricke und Hürden und erarbeiten Gelingensbedingungen von entwicklungsbezogenen Rückmeldegesprächen und erproben kriterienorientierte, entwicklungsbezogene Rückmeldegespräche im Rollenspiel.

Formalia

  • Dieses Angebot ist ein Halbtagesangebot, 11.12.2018, 14:00-18:00Uhr
  • Ort: Uni Kassel, Campus Holländischer Platz, Nora-Platiel-Str. 1, Raum 1306
  • Zielgruppe der Veranstaltung: Lernbegleiter_innen der Universität (Päd. Mitarbeiter_innen) und der Schulen (Mentor_innen)
  • Referentin: Prof. Dr. Margarete Imhof (Uni Mainz)


Alternativ: Gesprächsführung mit MiniMax-Interventionen

Zielgruppe der Veranstaltung: Lernbegleiter der Universität (Päd. Mitarbeiter) und der Schulen (Mentoren)

Referent: Dr. phil. Dipl.-Psych. Manfred Prior ist seit 1986 selbständig in eigener Praxis als Therapeut, Berater, Coach und Supervisor tätig. Als Ausbilder der Milton Erickson Gesellschaft (MEG) breite Fortbildungstätigkeit in Erickson´schen Ansätzen der Psychotherapie und Hypnose und modernen Kurzzeittherapieverfahren. Autor der „MiniMax-Interventionen – 15 minimale Interventionen mit maximaler Wirkung“ von „MiniMax für Lehrer“ und von „Beratung und Therapie optimal vorbereiten – Informationen und Interventionen vor dem ersten Gespräch.“ www.meg-frankfurt.de

MiniMax-Interventionen sind in den letzten Jahren zu einem weit verbreiteten kommunikativen Standardrepertoire erfolgreicher Berater geworden. MiniMax-Interventionen

  • können beiläufig von jedem Praktiker der unterschiedlichsten Schulrichtungen in fast jedem Gespräch wirkungsvoll angewandt werden,
  • sind klein und unscheinbar (dadurch gibt es wenig „Widerstand“),
  • leicht beschreibbar und
  • können schnell von jedermann erlernt werden.

Diese MiniMax-Interventionen werden im Rahmen eines einfachen, anschaulichen und in der täglichen Praxis bewährten Modells lösungsorientierter Beratung vorgestellt. Dieses Modell beschreibt die wichtigsten Techniken, die genutzt werden können, um Klienten zu helfen

  • ihre Ziele zu klären,
  • ihre Ziele so zu definieren, dass der Klient hoch motiviert ist, diese Ziele zu erreichen und dafür auch etwas zu tun,
  • über Probleme von Anfang an so zu reden,
    • dass Berater und Klient klüger werden,
    • dass Probleme kleiner und lösbarer werden (und damit die Motivation steigt, die Probleme anzugehen),
    • dass „Ausnahmen“ und Besserungen gezielt oder spontan beschrieben werden

Im Rahmen der Fortbildung werden einzelne MiniMax-Interventionen anschaulich beschrieben, erfahrbar gemacht, demonstriert, und in Kleingruppen trainiert.