Verzahnung der Studienwerkstätten

Das Projekt: Verzahnung der Studienwerkstätten

Die Universität Kassel verfügt über insgesamt 17 Studienwerkstätten in nahezu jeder lehrerbildenden Fachdidaktik. Studienwerkstätten bieten Studierenden –  je nach Ausrichtung auch Schüler/innen, Referendar/innen und Lehrkräften – Materialien und Lernarrangements, die selbstreguliertes und Forschendes Lernen fördern. >> Weitere Informationen zu den Studienwerkstätten der Universität Kassel 

 

Ziel des Teilprojekts P05 ist die Weiterentwicklung von Studienwerkstätten zu Lehr-Lernlaboren, und zwar sowohl im MINT-Bereich als auch in den geistes – und sozialwissenschaftlichen und ästhetischen Fachgebieten. Die Lehr-Lernlabor-Arbeit besteht darin, dass Studierende - zumeist im Rahmen von Lehrveranstaltungen - für Schüler*innen herausfordernde Lehr-Lernsettings entwickeln, und zwar fokussiert auf die Schwerpunkte „Kognitive Aktivierung“ und „Nutzung digitaler Medien“. Mit eingeladenen Schülergruppen werden die entwickelten Settings anschließend von den Studierenden durchgeführt. Die entwickelten Lehr-Lern-Szenarien stellen komplexitätsreduzierte Praxissituationen dar, bei denen die Studierenden die Schüler*innen in ihrem Lernen anleiten, unterstützen und beobachten. Diese Lehr-Lern-Situationen können auch videografiert werden. Es folgt eine theoriebasierte Reflexion und kriterienbezogene Evaluation der durchgeführten Lernsettings. Die Ergebnisse fließen in die Weiterentwicklung der Lehr-Lern-Settings ein. Somit kann in den rahmenden Lehrveranstaltungen ein zirkulärer Prozess theoriebasierter Praxiserprobungen entstehen. Die Weiterentwicklung von Studienwerkstätten zu Lehr-Lernlaboren wird von der zentralen „Studienwerkstatt Lehramt“ unterstützt.