Arbeitsgruppen

Hier finden Sie eine Übersicht der aktuellen Arbeitsgruppen des Zentrums für Lehrerbildung der Universität Kassel. In diesen arbeiten Lehrerbildner aller drei Phasen, Lehrkräfte und Studierende phasen- und institutionsübergreifend an aktuellen aus- und fortbildungsrelevanten Inhalten.

Arbeitsgruppe Inklusion

Am 09.02.2017 hat sich die Arbeitsgruppe Inklusion gegründet.

Kontakt: Prof. Dr. Dorit Bosse (FB 01), Dr. Gunar Sonntag (ZLB), E-Mail: zlb@uni-kassel.de

Mitglieder: Dr. Luigi de Ambrosia (FB 05), Dr. Juliane Dieterich (FB 07), Prof. Dr. Mirjam Ebersbach (FB 01), Prof. Dr. Claudia Finkbeiner (FB 02), Prof. Dr. Frauke Grittner (FB 01), Prof. Dr. Holden Härtl (FB 02), Prof. Dr. Friederike Heinzel (FB 01), Andrea Herfert (Inklusive Hochschule/ Abt. II), Prof. Dr. Frauke Heß (FB 01), Michael Jung (Studienseminar), Prof. Dr. Barbara Koch (FB 01), Alexander Kraus (Studienseminar), Prof. Dr. Nobert Kruse (FB 02), Prof. Dr. Hans Peter Kuhn (FB 01), Beate Lehmann (FB 01), Prof. Dr. René Matzdorf (FB 10), Juliane Mittag (Studienseminar), Monika Molinski (ASS Kassel/ FB 01), Simone Nickel (FB 01), Dr. Susanne Pietsch (FB 01), Prof. Dr. Christine Pflüger (FB 05), Prof. Dr. Elisabeth Rathgeb-Schnierer (FB 10), Prof. Dr. Annegret Reese-Schnitker (FB 02), Tanja Röll (Studienseminar), Christian Schaub (FB 07), Prof. Dr. Volker Scheid (FB 05), Dr. Sabrina Schude (ZLB), Susanne Stuhldreier (Hessische Lehrkräfteakademie), Prof. Dr. Bernd Tesch (FB 02), Prof. Dr. Elisabeth Tuider (FB 05), Prof. Dr. Gudrun Wansing (FB 01), Prof. Dr. Manuela Westphal (FB 01), Prof. Dr. Bernd Wollring (FB 10)

Studienprogramm „Bildungsmanagement“

Ob E-Learning, PISA-Studie oder Unterrichtsgarantie: Der immer komplexer werdende Schulalltag stellt Dozent/-innen, Lehrer/-innen und Leitungskräfte in Bildungseinrichtungen vor neue Herausforderungen. Die Management School der Universität Kassel (UNIKIMS) bietet daher das Berufsbegleitende Studienprogramm „Bildungsmanagement“ an: In fünf Modulen erfahren angehende Schulleiter/-innen, aber auch Personen mit Führungsaufgaben in anderen Bildungseinrichtungen, wie eine Schule oder ein Bildungsbetrieb erfolgreich und nachhaltig geführt werden kann. Zu den bearbeiteten Themen zählen beispielsweise Organisation, Personalführung, Qualitätssicherung oder Governance von Bildungseinrichtungen. Gleichzeitig werden die Teilnehmenden angeleitet, Netzwerke mit Verbänden, Vereinen und Beratungsstellen zu bilden.

Das Fernstudium „Bildungsmanagement“ garantiert Selbstbestimmtes Lernen – wann und an welchem Ort entscheidet der Teilnehmer. Zudem sind Dauer und Beginn des Studienprogramms frei wählbar. Die Kosten betragen zwischen 700 und 950 € je Modul. Eine Akkreditierung des Programms als Weiterbildungsmaster ist in Arbeit.

Weiterführende Informationen

Anmeldung: Christian Martin, Telefon 0561/8044544, E-Mail cmartin@uni-kassel.de

Koordination: Prof. Dr. Ute Clement (FB 07)
Weitere Beteiligte: Dr. Juliane Dieterich (FB 07), Carmen Kloft (LSA), Jan Langer (FB 07), Christian Martin (FB 07), Hans-Dieter Speier (HKM)

Arbeitsgruppe „Studienprogramm für den Bilingualen Geschichtsunterricht (Zweitsprache: Französisch)“

Ziel dieser Arbeitsgruppe ist die Entwicklung eines Studienprogramms mit bilingualem Profil zur Didaktik des bilingualen Geschichtsunterrichts (Zweitsprache: Französisch) für Studierende der Lehrämter an Gymnasien (L3), Haupt- und Realschulen (L2).

Seit dem Sommersemester 2013 ist die AG Teil des Lehrinnovationsprojekts der Universität Kassel zum Bilingualen Lehren und Lernen, das gemeinsam von Prof. Dr. Christine Pflüger und Prof. Dr. Claudia Finkbeiner geleitet wird. Im Rahmen dieses Lehrinnovationsprojekts wird das Bilingual-Zertifikat der Universität Kassel dahingehend modifiziert und erweitert, dass den Lehramtsstudierenden (L2, L3, L4) der Fächer Geschichte, Französisch und Englisch eine Profilbildung und Zusatzqualifikation im Bereich des Bilingualen Lehrens und Lernens in den genannten Fächern ermöglicht wird. Eine Erweiterung des Projekts durch die Einbeziehung der Didaktik der romanischen Sprachen (Prof. Dr. Bernd Tesch) sowie der Professur für die Geschichte Großbritanniens und Nordamerikas (Prof. Dr. Anke Ortlepp) ist geplant.

Da der bilinguale Unterricht in den Fächern Geschichte, Politik und Wirtschaft sowie Geographie in den neuen hessischen Kerncurricula für die Sekundarstufe I verbindlich verankert wurde, trägt das Projekt dazu bei, entsprechende Ausbildungsstrukturen für eine Profilbildung der Lehramtsstudierenden des Faches Geschichte sowie der Sprachen Französisch und Englisch zu schaffen.

Es bestehen Kooperationen mit Schulen im Raum Kassel, die bilinguale Züge oder Module anbieten und Studierende in den SPS II mit bilingualem Schwerpunkt betreuen.

Koordination: Prof. Dr. Christine Pflüger (FB 05), E-Mail christine.pflueger@uni-kassel.de Weitere Beteiligte: Prof. Dr. Claudia Finkbeiner (FB 02), Prof. Dr. Bernd Tesch (FB 02), Steffen Koke (Luisenschule Kassel), Axel Wunderlich (Herderschule Kassel), Mario Borschel (Georg-August-Zinn-Schule Kassel), Alexander Beuchel (Goethegymnasium Kassel), Jens Schallau (Friedrichsgymnasium Kassel)

Arbeitsgruppe „Bilingualer Sachfachunterricht“

Die Arbeitsgruppe „Bilingualer Sachfachunterricht Kassel“ (AG BIKA) hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Ausbau des bilingualen Zusatzangebotes an der Universität Kassel voranzutreiben und miteinander zu koordinieren. Das Projekt dient der Profilbildung der Lehramtsstudierenden, die ein hoch anerkanntes professionelles Profil im Bereich bilingualen Lehrens und Lernens erwerben können. Aktuell steht die Ausarbeitung eines interdisziplinären bilingualen Studienmoduls für Lehramtsstudierende der Sprachen (Englisch, Französisch) und des Faches Geschichte zum Erwerb bilingualer Lehrkompetenzen bzw. einer Qualifikation für bilinguales Unterrichten im Fach Geschichte im Fokus.

Ziel ist es, das existierende BIKA-Zertifikat inhaltlich und formal im Hinblick auf die Leitziele Internationalisierung und Interdisziplinarität weiterzuentwickeln. Dieses Zertifikat wird nach erfolgreicher Teilnahme am studienbegleitenden Spezialisierungsmodul „Bilingualer Unterricht“ vergeben, das am FB 02 (ehemals FB 08) in der Anglistik/Amerikanistik: Fremdsprachenlehr- und -lernforschung und Interkulturellen Kommunikation angeboten wird.

Weiterführende Informationen

Koordination: Prof. Dr. Claudia Finkbeiner, Tel. 0561/804-3353 oder -3358
Weitere Beteiligte: StR Stephan Oppelt, Prof. Dr. Christine Pflüger, Prof. Dr. Bernd Tesch, OStR Wolrad König, StD Egbert Weisheit, StD Paul Leuck, StD Dr. Matthias Bohn, OStR Ursula Grüninger, StR Corinna Fehn, StR Holger Kraus, OStR Anke Scholz, OstR Edmund Borschel, Prof. Dr. Rita Wodzinski, StR Yvonne Scheffler, Jonathan Peter M.A., Prof. Dr. Regina Schleicher, Christian Holst, Nicolai Weigel, Carina Kinz, Anna Petzoldt, Jana Blaskovic

Arbeitsgruppe Evaluation von Lehrerfortbildungen

Die AG Evaluation von Lehrerfortbildungen hat es sich zum Ziel gesetzt, die Fortbildungsmaßnahmen, die vom Studienseminar in Fritzlar durchgeführt wurden, auf ihre Wirksamkeit hin zu überprüfen. Im aktuellen Teilprojekt mit der sechsten Kohorte wird die „Implementation von Lautlesetandems zur Förderung der Leseflüssigkeit durch eine Lehrerfortbildung (TAFF)“ untersucht: An diesem Projekt ist neben dem Studienseminar Fritzlar auch das Projektbüro Individuelle Förderung Nordhessen beteiligt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie wirksam eine Fortbildung zur Förderung der Leseflüssigkeit ist, die sich eng am Konzept der Lautlesetandems der Frankfurter Arbeitsgruppe von Cornelia Rosebrock orientiert.

Nicht nur Lehrer/-innen und Fortbildner/-innen arbeiten in dieser Arbeitsgruppe mit, sondern auch Studierende des Masterstudiengangs Empirische Bildungsforschung. In Kooperation mit einem Seminar bei Prof. Dr. H. P. Kuhn planen die Studierenden das Untersuchungsdesign, entwickeln und adaptieren Instrumente, erheben die Daten, werten diese aus und melden diese den Lehrpersonen zurück. Nicht zuletzt die erforderlichen Abstimmungen und Kooperationen im Team bieten einen guten Einblick in die komplexen Anforderungen moderner und schulnaher Bildungsforschung, wie sie sich häufig im Alltag von Bildungsforschern ergeben. Es handelt sich somit insgesamt um ein Projekt, das schulbezogene Diagnostik, praxisnahe und forschungsorientierte Ausbildung von Studierenden, empirische Forschung und Lehrerfortbildung miteinander verbindet.

Weiterführende Informationen

Kontakt: Marina Stuckert, e-Mail: stuckert@uni-kassel.de

Koordination: Prof. Dr. Frank Lipowsky (FB 01)

Weitere Beteiligte: Gisela Dorst (Studienseminar GHRF Fritzlar), Prof. Dr. H. P. Kuhn, Daniela Rzejak (wissenschaftliche Mitarbeiterin), Marina Stuckert (Studentin)

Online-Fallarchiv Schulpädagogik

Unter der Internetadresse www.fallarchiv.uni-kassel.de steht Lehramtsstudierenden und an allen, die in der ersten, zweiten oder dritten Phase der Lehrerbildung tätig sind, ein kostenloses Archiv mit Fallanalysen aus dem Bereich der Schulpädagogik der Universität Kassel zur Verfügung. Die Materialien, die als PDF zum Download bereit stehen, sind ohne Anmeldung nutzbar.

Der Fallbestand wurde seit seinem Bestehen 2005 kontinuierlich ausgebaut und umfasst aktuell eine Sammlung mit fast 350 Falldarstellungen und Fallinterpretationen. Darüber hinaus werden Vorschläge für die Nutzung des Fallarchivs in der Lehrerbildung präsentiert.

Zudem wurden Lehrtexte zu qualitativen Forschungsmethoden extra für das Fallarchiv produziert und eingestellt. So kann das Fallarchiv auch zur forschungsmethodischen Ausbildung genutzt werden. Neben Basistexten namhafter Autoren (zur Diskursanalyse von Peter Weber und Michael Becker-Mrotzek, zur Objektiven Hermeneutik von Andreas Wernet, zur Dokumentarischen Methode von Barbara Asbrand, zur Tiefenhermeneutik von Regina Klein, zur Interaktionsanalyse von Götz Krummheuer und zur Grounded Theory von Dirk Hülst) finden sich hier ein Lehrfilm zur Methode der Objektiven Hermeneutik und kameraethnografische Studien.

Leitung: Prof. Dr. Friederike Heinzel, E-Mail: heinzel@uni-kassel.de

Beteiligte: Benjamin Krasemann, Christine Gebhard

Arbeitsgruppe „Politische und ökonomische Bildung in Zeiten der Globalisierung“

Bereits seit ca. zehn Jahren arbeitet und organisiert die Arbeitsgruppe „Politische und ökonomische Bildung in Zeiten der Globalisierung“ phasenübergreifend für Lehramtsstudierende, Referendar/-innen, Lehrer/-innen und Lehrerbildner politikdidaktische Fortbildungsveranstaltungen an der Universität Kassel und in den Studienseminaren. Diese Fortbildungen tragen den neuen didaktischen Anforderungen an die ökonomische und politische Bildung im Rahmen globalisierter Prozesse und Strukturen Rechnung.

Die AG trifft sich zwei- bis dreimal im Jahr zu Planungssitzungen. Zudem organisiert und gestaltet sie einmal im Jahr einen kompletten Fortbildungstag, der fachwissenschaftliche und fachdidaktische Angebote mit zeitdiagnostischen Bezügen enthält. Die Fortbildungstag werden in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich 05 Gesellschaftswissenschaften der Universität Kassel, den Studienseminaren, dem Staatlichen Schulamt, dem LSA Hessen sowie mitunter externen Referent/-innen und Workshopleiter/-innen realisiert.

Koordination: Overwien (FB 05), Wiege (FB 05)

Weitere Beteiligte: Moegling (FB 05)

Publikationen: Gerd Steffens (Hrsg.): Politische und ökonomische Bildung in Zeiten der Globalisierung, Münster 2007; Klaus Moegling, Bernd Overwien und Wolfgang Sachs (Hrsg.): Globales Lernen im Politikunterricht, Immenhausen/Kassel 2010

„Projekt K – Kasseler Schülerhilfeprojekt“ und „Projekt KKN – Kultur Kids Nordstadt“

In den Arbeitsgruppen „Projekt K“ und „Projekt KKN“ übernehmen Studierende für zwei Semester Patenschaften für Kinder in besonderen Lebenslagen – im Falle des „Projekts KKN“ handelt es sich um Kinder mit Migrationshintergrund. Während der Patenschaft erhalten die Studierenden Supervision und nehmen an einem erziehungswissenschaftlichen Begleitseminar teil. Die Seminare unterscheiden sich in ihren Schwerpunkten: Beim „Projekt K“ liegt er im Bereich Beobachten, Beraten und Fördern. Beim „Projekt KKN“ geht es um den gesellschaftlichen Kontext der Kinder sowie um Fragen der Bildungsbe(nach)teiligung. 

Das „Projekt K – Kasseler Schülerhilfeprojekt“

1993 gegründet, wurde das „Projekt K“ immer wieder konzeptionell verändert und an die universitären Studienbedingungen angepasst. Seit dem WS 2007/08 wird es als Verbundmodul im Schwerpunkt 7 „Beobachten, Beraten und Fördern im pädagogischen Feld“ für Lehramtsstudierende angeboten. Für die Dauer der Patenschaft treffen sich die Studierenden einmal wöchentlich für ca. drei Stunden mit dem Kind, um in gemeinsamen Freizeitaktivitäten eine bereichernde Beziehung aufzubauen und das Kind somit auf unterschiedliche Arten und Weisen zu unterstützen.

Die am „Projekt K“ teilnehmenden Kinder werden von den Kooperationspartnern, dem Kasseler Familienberatungszentrum (KaFa) und dem Beratungs- und Förderzentrum der Astrid-Lindgren-Schule, ausgewählt und für eine Patenschaft vorgeschlagen. Über die Begegnungen mit dem Kind in vielfältigen Interaktionszusammenhängen hinaus nehmen die Studierenden begleitend an zwei universitären Veranstaltungen teil. Sie erhalten zum einen Supervision (durch Ute Sauerzapf), um die Patenschaften professionell reflektieren zu können, zum anderen erarbeiten und diskutieren sie im erziehungswissenschaftlichen Seminar aktuelle Themen aus dem Bereich „schwierige“ Kindheiten und Kinderwelten (z.B. Armut, elterliche Depression etc.).

Beide Veranstaltungen finden im Wechsel statt und ermöglichen mit der Kombination aus professionell begleiteter Patenschaft und theoretischem Zugang eine mehrperspektivische Auseinandersetzung mit der Lebenswelt eines Kindes. Dies führt dazu, dass viele Studierende ihre Examensarbeit in diesem Bereich in Form von Fallstudien schreiben.

Kultur Kids Nordstadt

Das Mentoring-Projekt „Kultur Kids Nordstadt“ wurde im Jahr 2008 von Dilara Aydin als Kasseler Lehramtsstudentin gegründet und bis 2011 mit großem Engagement begleitet. Ähnlich wie im „Projekt K“ übernehmen Studierende für die Dauer von einem Jahr die Patenschaft für ein Grundschulkind. Allerdings wird hier ein besonderer Fokus auf Grundschulkinder mit Migrationshintergrund gelegt, die alle die Carl-Anton-Henschel-Schule in der Kasseler Nordstadt besuchen.

Die Studierenden unternehmen mit den Kindern kulturelle, sportliche und soziale Aktivitäten, um deren Erfahrungshorizonte, Lebens- und Entwicklungsräume zu erweitern und gleichzeitig für sich selbst interkulturelle Kompetenzen auszuweiten bzw. zu erwerben. Die Kinder, die an dem Projekt teilnehmen, werden von den Lehrer/-innen bzw. der am Projekt beteiligten Sozialpädagogin der Schule (Angelique Musick) ausgewählt, für eine Patenschaft vorgeschlagen und dann mit den Studierenden zusammengeführt.

Mit der Übernahme der Betreuung durch Martina Nieswandt zum WS 2012/13 ist der Schwerpunkt des Projektseminars auf das Verbundmodul 9 „Bildung und Erziehung im gesellschaftlichen Kontext“ gelegt worden. Im erziehungswissenschaftlichen Begleitseminar werden Themen zur Bildungsbe(nach)teiligung von Migranten im deutschen Schulsystem diskutiert, im integrierten Supervisionsangebot über die Beziehungskonstellationen und Interaktionen mit den Kindern reflektiert.

Neben Lehramtsstudierenden können auch Kasseler Studierende der „Sozialen Arbeit“ am Projektseminar teilnehmen und dieses als Schlüsselqualifikation in ihrem Studiengang anrechnen lassen. Wer die Aufgaben beim Projekt „Kultur Kids Nordstadt“ übernehmen und Mentor für ein Kind mit Migrationshintergrund werden möchte, kann über die Internetseite ein Motivationsschreiben und einen Steckbrief an die Projektbetreuung richten.

Für weitere Informationen: „Projekt K“ www.projektk.uni-kassel.de; „Kultur Kids Nordstadt“ www.unikassel.de/go/kulturkids

Koordination: Prof. Dr. Friederike Heinzel (FB 01), E-Mail heinzel@uni-kassel.de

Weitere Beteiligte: Dr. Martina Nieswandt (FB 01), Dr. Ralf Schneider (FB 01)

Arbeitsgruppe „Phasenübergreifende Ausbildung psychosozialer Kompetenzen“

Um Lehrkräfte (noch) besser auf die psychosozialen Anforderungen in ihrem Beruf vorzubereiten, entwickelt diese Arbeitsgruppe eine phasenübergreifende Konzeption zur Ausbildung bzw. Förderung psychosozialer Basiskompetenzen. Dies umfasst unter anderem die systematische Beobachtung, Rückmeldung und das Training entsprechender Kompetenzaspekte sowie die Abstimmung der Ausbildungskonzepte zwischen beiden Phasen der Lehramtsausbildung. Aber auch die Auswirkungen von Defiziten im psychosozialen Bereich während des Studiums und während des Vorbereitungsdienstes werden verglichen. Hinzu kommt die Analyse typischer Erscheinungsformen, die auf einen gravierenden Entwicklungsbedarf von Lehrer/-innen im Vorbereitungsdienst und von Studierenden hinweisen, sowie der Ausbau ausbildungsphasenspezifischer und phasenübergreifender Förder- und Beratungsmaßnahmen.

Koordination: Dr. Elke Döring-Seipel, Tel. 0561/804-3590, E-Mail doering.seipel@uni-kassel.de

Beteiligte der ersten Phase: Prof. Dr. Dorit Bosse (FB 01), Dr. Timo Nolle, (FB 01), Dr. Maria Seip (ZLB)

Beteiligte der zweiten Phase: Maike Deck, Kai Kramer-Knell, Anke Meyreiß, Martina Sutter, Anneliese van den Höövel (StS GHRF Fritzlar), Karl Dingel, Jutta Fuchs (StS GHRF Kassel), Marion Bargmann (StS GHRF Eschwege)

Arbeitsgruppe Service Learning

Lernen ist zweifellos besonders intensiv und nachhaltig, wenn das Gelernte in praktischen Projekten zur Anwendung kommt. Eine besonders innovative Form der Projektarbeit stellt das sogenannte „Service Learning“ dar: Lernende vertiefen dabei ihr erworbenes Wissen (Learning) durch praktische Aktivitäten, die in irgendeiner Weise dem Gemeinwohl dienen (Community Service), zumeist in den Bereichen Soziales, Bildung und Umwelt.

Die Arbeitsgemeinschaft Service Learning im Zentrum für Lehrerbildung der Universität Kassel (2012 von der universitätsweiten Koordinationsstelle für Service Learning bei UniKasselTransfer initiiert) möchte diesen Prozess konzeptionell und praktisch vorantreiben: Die Vision besteht darin, in der zukünftigen Bildungslandschaft eine bunte Vielfalt an Service Learning-Aktivitäten vorzufinden, die für Lernende, (Hoch-)Schulen und Gesellschaft gleichermaßen gewinnbringend ist.

Weiterführende Informationen

Kontakt: Koordinationsstelle für Service Learning: Imke-Marie Badur, Tel. 0561/804-7469, E-Mail: badur@uni-kassel.de, www.unikasseltransfer.de/service-learning

Koordination: Imke‐Marie Badur (UniKasselTransfer), Prof. Dr. Bernd Overwien (FB 05, Fachgruppe Politikwissenschaften)

Weitere Beteiligte: Prof. Dr. Olaf‐Axel Burow (FB 01, Institut für Erziehungswissenschaft), Wilfried Dülfer (Oskar‐von‐Miller‐Schule Kassel), Olli Emde (Student), Frank Gerhold (Freiwilligenzentrum Kassel), Prof. Dr. Friederike Heinzel (FB 01, Institut für Erziehungswissenschaft), Dr. Sabine Hoier (FB 01, Institut für Erziehungswissenschaft), Achim Kessemeier (Grundschule Fuldatal-Simmershausen), Christoph Plümpe (FB 01, Institut für Erziehungswissenschaft), Dr. Rüdiger Schnause (FB 07, Institut für Berufsbildung)

Arbeitsgruppe „Studien-Portfolio Lehramt Grundschule“

Das Referat Interdisziplinäre Grundschulpädagogik (RInG) stellt in enger Kooperation mit der Allgemeinen Studienberatung allen Studierenden des  Lehramts an Grundschulen ein sogenanntes Studien-Portfolio zur Verfügung: Diese umfangreichen, regelmäßig aktualisierten Materialien sollen Studierende dabei unterstützen, ihre Lern- und Reflexionsprozesse selbst zu steuern und zu dokumentieren – dadurch können Lernprozesse optimiert, die eigene Profilbildung unterstützt und Anschlüsse an den späteren Lehrerberuf erzeugt werden. Das Studien-Portfolio ist ein partizipatorisches Instrument und hat Angebotscharakter, seine Nutzung ist freiwillig.

Der materialreiche Ordner bildet die Komplexität des modularisierten Lehramtsstudiums komprimiert und übersichtlich ab. Zudem erleichtern die Materialien die Dokumentation und Reflexion des individuellen Studienverlaufs: In die angebotenen Unterlagen lassen sich individuelle Aufzeichnungen und selbst erstellte Dokumente einarbeiten, sodass sie nicht nur den individuellen Studienverlauf, sondern auch das persönliche Profil widerspiegeln.

Das Studien-Portfolio ist aus sechs Bausteinen zusammengesetzt:

1.     Informationen zum Studiengang, zu Studienfächern und Ansprechpartner

2.     Beispielstundenpläne und Dokumentationsbögen für Studienleistungen

3.     Leitfäden zum Selbststudium und wissenschaftlichen Arbeiten

4.     Reflexionshilfen und Kompetenzeinschätzungsbögen

5.     Informationen und Dokumentationsbögen zu Zusatzqualifikationen

6.     Informationen und Dokumentationsbögen für Mentoring- und Beratungsgespräche

Weiterführende Informationen

Koordination: Prof. Dr. Frauke Grittner (FB01 Humanwissenschaften, RInG), Tel. 0561/804-3449 oder -3626

Weitere Beteiligte: Ilka Hutschenreuter, Prof. Dr. Friederike Heinzel, Dr. Ralf Schneider, Carolena Rehbein, Gunar Sonntag

Arbeitsgruppe „Teaching Right Livelihood“

Die Arbeitsgruppe „Teaching Right Livelihood“ des Zentrums für Lehrerbildung besteht aus Erziehungswissenschaftler/-innen und Fachdidaktiker/-innen unterschiedlicher Fachbereiche und zentraler lehrerbildender Einrichtungen der Universität Kassel. Ihr gemeinsames Ziel besteht darin, den Lernbereich „Globale Entwicklung im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung“ in der Kasseler Lehrerbildung zu verankern und durch den Aufbau eines transnationalen Kooperationsnetzwerks voranzutreiben. Dazu werden curriculare und hochschuldidaktische Konzepte entwickelt, mit denen das reguläre Studienangebot durch die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit drängenden Zukunftsfragen ergänzt oder erweitert wird. Diese curriculare Erweiterung soll auch schul- und unterrichtspraktisch wirksam werden.

Die inhaltliche Ausrichtung der interdisziplinär zusammengesetzten Arbeitsgruppe orientiert sich am Grundanliegen des Right Livelihood. Die gemeinsame Arbeit konzentriert sich auf die wissenschaftlich ausgerichtete kritisch-konstruktive Beschäftigung mit den Projekten ausgewählter Preisträger/-innen des Right Livelihood Awards (www.rightlivelihood.org), die beispielsweise in den Bereichen Ökologie, soziale Gerechtigkeit und Frieden Modelle zur Lösung lokaler wie globaler Problemlagen entwickelt haben.

Aktuell bieten Mitglieder der AG unterschiedliche Lehrveranstaltungen an, in denen sich Lehramtsstudierende mit den Lösungsansätzen der Preisträger auseinandersetzen. Sie bearbeiten dabei exemplarisch Fragen globaler Entwicklung und damit verbundener Problembereiche, und zwar theorie- und berufsfeldbezogen sowie in enger Kooperation mit ausgewählten Schulen. Die konkreten, auf die Lehrerbildung bezogenen Aktivitäten werden durch Kooperationen mit anderen universitären und außeruniversitären Einrichtungen ergänzt.

Koordination: Dr. Ellen Christoforatou (ZLB), Prof. Dr. Dorit Bosse (FB 01), Tel. 0561/804-2324, E-Mail zlb@uni-kassel.de

Weitere Beteiligte: Prof. Dr. David-Samuel Di Fuccia (FB 10), Prof. Dr. Claudia Finkbeiner (FB 02), Prof. Dr. Frauke Grittner (FB 01), Prof. Dr. Friederike Heinzel (FB 01), Dr. Axel Knüppel (Referat Schulpraktische Studien), Prof. Dr. Klaus Moegling (FB 05 / Studienseminar Gymnasien Kassel), Prof. Dr. Bernd Overwien (FB 05), Prof. Dr. Christine Pflüger (FB 05), Prof. Dr. Rita Wodzinski (FB 10), Dr. Claudia Wulff (FB 10), Marlen Büddefeld (Studentin)

Weiterführende Informationen: Selbstverständnis der AG

Arbeitsgruppe „Unterricht unter der Lupe“

Das Projekt "Unterricht unter der Lupe" stellt allen in der Lehrerbildung an der Universität Kassel tätigen Lehrenden auf einer internetbasierten Plattform Unterrichtsvideos und Begleitmaterialien aus videografiertem Unterricht zur Verfügung: Diese illustrieren didaktisch-methodisches Lehrerkönnen, bieten wertvolle Impulse für Reflexion über Unterricht, regen zu einer gemeinsamen Sprache über Unterricht an und haben das Potenzial, Wahrnehmungen auf Unterricht und subjektive Theorien über Unterricht zu verändern.

Auch für die zweite Phase der Lehrerbildung und für die Ausbildung von Mentor/-innen sind diese Videographien aus dem Unterricht, die unterschiedliche Schulfächer und Schulstufen mit einbeziehen, kontext-orientierte und authentische Lerngelegenheiten und daher von hohem Wert. Zudem sind solche Unterrichtsvideos auf dem Markt kaum erhältlich und beziehen sich in der Regel auf Sekundarunterricht sowie auf das Fach Mathematik.

Künftig soll der Fokus nicht nur auf das Handeln der Lehrpersonen, sondern auch auf die Bearbeitungs- und Lernprozesse verschiedener Schüler/-innen gerichtet werden. Geplant ist zudem, die Forschung zum wirkungsvollen Einsatz von Unterrichtsvideos zu intensivieren, wobei hier an erste Arbeiten von Masterstudierenden angeknüpft werden kann.

Kontakt: Anne Holzhauer, E-Mail: anne.holzhauer@uni-kassel.de

Koordination:  Prof. Dr. Frank Lipowsky (FB 01)

Weitere Beteiligte: Prof. Dr. Dorit Bosse (FB 01), Janine Bothur (Studentin), Dr. Reinhard Gerhold (Servicecenter Lehre), Prof. Dr. Friederike Heinzel, Julia Reichmuth (Studentin), Anne Holzhauer (Studentin)