SEID DABEI!

Diesen Sommer gehen wir in die zweite Runde! Unsere Sommerwerkstätten, das ist ein gemeinsames Projekt aller erziehungswissenschaftlichen Studienwerkstätten und befreundeter Dozent*innen.
Unter dem Motto anders.lehren.lernen haben wir für Studierende, aber auch Pämis, LiVs, Lehrpersonen und Interessierte ein besonderes, kostenfreies Bildungsangebot zusammengestellt.
Von Mitte August bis Ende September wollen wir mit den Sommerwerkstätten 'alternative' Lern-, Diskussions- und Erfahrungsräume erproben und dabei auf Prüfungen und Leistungsdruck verzichten!
Viele Angebote sind handlungsorientiert, erfahrungsbezogen und kompetenzfördernd und stellen euch bzw. eure Interessen, Lernerfahrungen und Fragen ins Zentrum.

Werft doch 'mal einen Blick auf das neue Programm oder schaut auf den neuen Flyer!

Die Reckahner Reflexionen zur Ethik pädagogischer Beziehungen

Gute pädagogische Beziehungen sind grundlegend, damit Lernen, Vermittlung und Sozialisation gelingen können. Die Reckahner Reflexionen dienen der Auseinandersetzung mit der Ethik pädagogischer Beziehungen unter Lehramtsstudierenden, in pädagogischen Teams und Kollegien.
In diesem Workshop soll theoretisch, empirisch und an konkreten Fällen thematisiert werden, warum Reflexionen zur Ethik pädagogischer Beziehungen gebraucht werden. Die Reckahner Reflexionen werden vorgestellt und diskutiert. 

Donnerstag, 16.08.2018, 14:00 - 18:00 Uhr
Henschelstraße 2 (Grundschulwerkstatt)
Prof. Dr. Friederike Heinzel

Wo möchte ich hin – wie möchte ich sein? Arbeiten mit Zielen in Studium und Beruf

Sich selbst und Andere zielsicher führen ist eine wichtige Kompetenz für die eigene berufliche Entwicklung. Das Arbeiten mit Zielen unterstützt Lern- und Entwicklungsprozesse, da Ziele Orientierung geben und motivieren. Das Arbeiten mit herausfordernden und erreichbaren Entwicklungszielen unterstützt die eigene professionelle Kompetenzentwicklung, fördert Selbstwirksamkeit und Wohlbefinden. Darüber hinaus werden Grundlagen für die Unterstützung individualisierter und selbst-regulierter Lernprozesse von Schülerinnen und Schülern gelegt. 
Ziel des Workshops ist es, theoretische Grundlagen des Arbeitens mit Zielen kennen zu lernen und Strategien für effektive Zielerreichung bei sich selbst und anderen anwenden zu können.


Dienstag, 21.08. und 25.09., jeweils 14:00 - 18:00 Uhr
Mosenthalstraße 8, R. 2033 (SELF.)
Dr. Elke Döring-Seipel & Dr. Maria Seip (BASIS)

Wertschätzend bewerten

Die Bewertung von SchülerInnen gehört ganz klar zum Aufgabenspektrum einer Lehrkraft. 
Doch heißt bewerten gleich werten? 
Wann werte ich eigentlich? Und wie? 

Der Workshop bietet Möglichkeiten, eigene Wertungsmuster zu erkennen und zu überdenken. Es werden Alternativen aufgezeigt und wir werden gemeinsam ergründen, wann wir im Berufsalltag eigentlich werten und was die Art unserer Wertung bei unserem Gegenüber auslöst. Es werden Einblicke in verschiedene Konzepte der wertschätzenden Kommunikation gegeben.

Mittwoch, 22.08.2018, 10:00 - 16:00 Uhr
Mosenthalstr. 8, R.2033 (SELF.)
Maelene Lindgren (SELF.)

"Eigentlich wollte ich Schüler*innen erzieherisch unterstützen"

Häufig wird der Berufswunsch Lehrer_in zu werden mit  folgender Aussage begründet  „Eigentlich wollte ich SchülerInnen erzieherisch unterstützen.“  Das erzieherische Wirken scheint in Wirklichkeit einen wichtigen Raum in der Schule einzunehmen. Im hessischen Schulgesetz ist der Auftrag der Schule als „Bildungs-und Erziehungsauftrag der Schule“ formuliert. So sind Gespräche und Diskussionen über Schule als Raum für Erziehung  im schulischen Alltag auf der Tagesordnung.
Doch was bedeutet überhaupt Erziehung? Welche Möglichkeiten und Grenzen bietet die Schule tatsächlich erzieherisch tätig zu werden?

Donnerstag, 23.08.2018, 14:00 - 18:00 Uhr
Mosentalstraße 8, Raum 2033 (SELF.)
Annette Menninger

Mein Weg zum Praktikum ins Ausland

Das Schulpraktikum im Ausland ist für zukünftige Lehrer*innen eine essenzielle und interessante Erfahrung. Sie erweitern ihre Fremdsprachenkenntnisse und erwerben wichtige Soft Skills wie interkulturelle und kommunikative Kompetenz, Selbständigkeit und Flexibilität. Nicht zuletzt erhalten Sie die Chance, verschiedene Schulsysteme zu vergleichen und wichtige Anregungen für Ihren eigenen Unterricht zu gewinnen.

Doch der Weg zum Praktikum im Ausland erfordert Organisation und Informationen. In der Sommerwerkstatt „Mein Weg zum Praktikum im Ausland“ erzählen Studierende, die bereits ein Schulpraktikum im Ausland erlebt haben, von ihren Erfahrungen. Der Fokus der Werkstatt soll vor allem auf dem interpersonellen Austausch über das Praktikum selbst sowie dem Weg dorthin liegen. Darüber hinaus bietet sie die Möglichkeit, umfassende Informationen und Beratung für ein Schulpraktikum im Ausland zu bekommen.

Gesucht werden sowohl Studierende, die bereits für ein Schulpraktikum im Ausland waren, als auch Studierende, die sich für eines interessieren.

Donnerstag, 23.08.2018, 10:00 - 14:00 Uhr
Henschelstraße 2 (Grundschulwerkstatt)
Dr. Catrin Siedenbiedel
und Sarah Wedde

BeSonderheiten – chronisch kranke Schüler*innen in der Regelschule

Lehrkräfte sind täglich von einer Vielzahl an Individuen umgeben, von denen jede/r sein persönliches „Päckchen“ trägt. In vielen Fällen bekommt die Lehrkraft davon wenig mit.  
Doch wie sieht es aus, wenn ein/e SchülerIn plötzlich schwer erkrankt? Chronisch krank ist? An einer psychischen Erkrankung leidet? 

Was brauchen diese SchülerInnen? Was sind Möglichkeiten und auch Grenzen der pädagogischen Hilfe? Wie soll ich mich verhalten? Was sagt das Schulgesetz? Und - was ist denn eigentlich normal? All diesen Fragen soll in der eintägigen Fortbildung nachgegangen werden. 

Dienstag, 28.08.2018, 10:00 - 16:00 Uhr
Mosenthalstraße 8, R. 2033 (SELF.)
Maelene Lindgren (SELF.)

Integration – Inklusion – wie kann ein Miteinander gehen? Ein methodischer Zugang über die verschiedenen Stufen der Öffnung von Unterricht

Eine Klasse mit 27 Lernenden, drei inklusive, acht mit Migrationshintergrund, zwei sozial-emotional auffällige Lernende – wie gelingt es mir so eine Klasse zu leiten? Was sind Gelingensbedingungen für ein gutes Miteinander in einer so heterogenen Klasse? Über verschiedene Stufen der Öffnung von Unterricht (Peschel) nähern wir uns dem Thema und diskutieren, probieren und erarbeiten uns Strategien.

Mittwoch, 29.08.2018, 10:00 - 17:00 Uhr
Henschelstraße 2 (Grundschulwerkstatt)
Doris Ayaita & Katrin Knoche (Projektbüro Individuelle Förderung)

"…was war das denn?!" – supervisorische Reflexionsmöglichkeiten der eigenen Schulpraxis

Soziale Beziehungen sind eine Grundlage für die Entwicklung und das schulische Lernen von Kindern und Jugendlichen, sowie für die Zusammenarbeit mit Kolleg*innen, Eltern und schulischen Kooperationspartner*innen. Es gilt emotional tragfähige, vertrauensvolle Beziehung aufzubauen und dabei die nötige professionelle Distanz zu wahren. Hierfür sind Lehrer*innen auf grundlegende personale und soziale Kompetenzen angewiesen.

Im Workshop wollen wir mit handlungsorientierten Methoden persönliche Situationen aus dem Schulalltag reflektieren und somit den Blick auf die eigenen Kompetenzen schärfen.

Donnerstag, 30.08.2018, 14:00 - 18:00 Uhr
Mosenthalstraße 8, R.2033 (SELF.)
Hendrik Licht & Christoph Plümpe

Ist das schon Kunst? – Gestaltung von Lernumgebungen für künstlerisch-gestalterische Aktivitäten in der Grundschule

In der Grundschulwerkstatt befindet sich eine umfangreiche Sammlung von Lernmaterialien aus den verschiedensten Fächern und Lernbereichen der Grundschule. Sie geben Einblick in die didaktischen und pädagogischen Dimensionen einer im heutigen Sinne konstruktivistischen Auffassung von Lernen und Lehren. Allerdings gibt das Material selbst nicht immer auf den ersten Blick sein Potenzial für aktivierende Lernprozesse frei. In diesem Workshop wird es darum gehen, sich mit künstlerisch-gestalterischen Materialien auseinander zu setzen, Lernmöglichkeiten zu erproben und Lernumgebungen zu gestalten, die zu einem aktiven und kreativen Lernen anregen. Ein Ziel dieser Auseinandersetzung wird die Reflexion der Bedingungen und Grenzen der entstanden Lernarrangements sein.

Dienstag, 04.09. - Donnerstag 06.09.2018, 9:00 - 16:30 Uhr
Henschelstraße 2 (Grundschulwerkstatt)
Dr. Ralf Schneider

Sexualisierte Gewalt – Herausforderungen für pädagogische Professionalität

Nach einer Einführung zum gegenwärtigen Stand der öffentlichen und fachlichen Auseinandersetzung zum Problem der sexualisierten Gewalt werden im Rahmen eines kasuistischen Vorgehens Fallvignetten bearbeitet, die auf die Gestaltung von Nähe und Distanz in schulischen und anderen Kontexten des Bildungs- und Sozialwesens fokussieren

Montag, 10.09. und Dienstag 11.09.2018, jeweils 10 - 12 Uhr und 14 - 16 Uhr
Raum wird später bekannt gegeben
Jun.-Prof.in Dr. Alexandra Retkowski

"Aber bitte nicht in diesem Ton!" – gewaltfreie Kommunikation in Schule und Unterricht

Ist es möglich, sich ohne Vorwürfe, Kritik oder Urteile offen und aufrichtig auszudrücken, wie es mir (als Lehrkraft, Studierender, …) geht und was ich brauche? Ist es möglich, unserem Gegenüber (Kommilitonen, Kollegen, Schülern, Eltern, …) einfühlsam und wertschätzend zu begegnen und zu hören, was sich hinter Vorwürfen, Urteilen, Kritik, Reaktionen, … verbergen kann?
Auf Grundlage der von M. Rosenberg entwickelten Theorie der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) wird  erprobt wie gewaltfrei kommuniziert werden kann.

Dienstag, 11.09.2018, 9:00 - 13:00 Uhr
Mosenthalstraße 8, R.2033 (SELF.)
Ann-Katrin Kopp (SELF.)

Pädagogischer Night Talk

Der „Pädagogische Night Talk“ möchte ein Diskussionsforum für Themen bieten, die innerhalb des universitären Alltags, in Seminaren, Vorlesungen, in Gesprächen auf dem Flur, in Sprechstunden etc. möglicherweise zu kurz kommen. Der „Pädagogische Night Talk“ als Format soll eher dem „Open Place“ als offenes Diskussionsforum ähneln, als eine an Dozent*innen orientierte Auseinandersetzung mit schon ausgeloteten Themenfeldern. Er orientiert sich an den Themen, Fragen und In Frage-Stellungen, besonderen Akzenten, Perspektiven und Anliegen der Teilnehmer*innen. 

Als Veranstalter*innen könnten wir uns spannende und ertragreiche Diskussionen über Themen wie „Bedeutung pädagogischer Beziehungen in Familie, unter Peers und in der Schule“, „Inklusion und Partizipation in Schule und Gesellschaft“, „Human being oder Human doing? Leben, Lernen und/oder Leisten“, „Kommunikation in und über Schule“ und „Wissenschaftspropädeutik in der Grundschule und Oberstufe“ vorstellen. Anregungen geben Bildimpulse und/oder kurze Texte, die dann gemeinsam diskutiert werden. 

In einer Vorbesprechung noch im SoSe 2018 können wir die Themen genauer absprechen und die jeweiligen thematischen Impulse für den „Pädagogischen Night Talk“ besprechen und festhalten. 

Mittwoch, 12.09.2018, 18:00 - 24:00 Uhr
Henschelstraße 2 (Grundschulwerkstatt)
Dr. Catrin Siedenbiedel (FORGOS) & Dr. Ralf Schneider (Grundschulwerkstatt)

Kommunikation und Interaktion in Gruppen

Auf Basis der Themenzentrierten Interaktion (TZI) wird ein Einblick in die Arbeit mit Gruppen gegeben. Die SELF verfügt über eine Reihe von "Methoden-Tools", mit denen Interaktions- und Kommunikationsprozesse sichtbar gemacht, erfahren und reflektiert werden können. Der Workshop zielt in seiner Ausrichtung auf die Weiterentwicklung personaler Kompetenzen.

Dienstag, 18.09.2018, 12:00 - 18:00 Uhr
Mosenthalstraße 8, R.2033 (SELF.)
Hendrik Licht & Prof. Dr. Hedda Bennewitz

Kollegiale Fallberatung- ein "Schnupperkurs"

Kollegiale Fallberatung (KFB) ist eine Form der Beratung, welche in Kleingruppen organisiert ist. Die Teilnehmer*innen haben die Möglichkeit, einen Fall aus ihrer pädagogischen Praxis (Schule, sozial- oder sonderpädagogische Einrichtungen o. ä.) einzubringen. Moderiert wird die KFB von einer geschulten Fallgruppenleiterin der SELF. nach einem bestimmten Verlaufsschema. 
Die KFB dient insbesondere in der Lehrer*innenbildung als ein Unterstützungs- und Beratungsinstrument, welches zur Entlastung und Professionalisierung beitragen kann. 
Im Rahmen des Workshops wird die Methode vorgestellt, praktiziert und reflektiert.

Donnerstag, 20.09.2017, 12:00 - 18:00 Uhr
Mosenthalstraße 8, Raum 2033 (SELF)
Ramona Breithaupt (SELF.)

Stimmtraining für den Schulalltag

Dieser Workshop beinhaltet viele praktische Übungen und Anregungen für die Stimme, die sich praxisnah in den Alltag integrieren lassen. Es werden Zusammenhänge zwischen Stimme, Körper und schulischer Anforderung aufgezeigt und Wege vermittelt, eine belastbare und tragfähige Stimme entwickeln zu können. 

Freitag, 28.09.2018, 14:00 - 18:00 Uhr
Mosenthalstraße 8, R. 2033 (SELF.)
Sabine Evangelia Koop (Stimme Koop)