Aktuelles

Bundeskongress Kinder- und Jugendarbeit 2020 in Nürnberg

Vom 21. bis zum 23. September 2020 werden nun zum dritten Mal ehrenamtliche und hauptberufliche Fachkräfte und Multiplikator_innen aus Wissenschaft, Praxis, Verwaltung und Politik zum Bundeskongress Kinder- und Jugendarbeit eingeladen.

Vielfalt und Heterogenität zeichnen das Feld der Kinder- und Jugendarbeit aus. Die Vielfalt der Themen, Angebotsformen, Arbeitsweisen, Partizipationsmöglichkeiten und Arbeitsfelder stellen eine anerkannte Qualität dieses Bereiches der Kinder- und Jugendhilfe dar. Zugleich steht die Kinder- und Jugendarbeit vor gesellschaftlichen und handlungsfeldspezifischen Herausforderungen. Die dreitägige Fachveranstaltung bietet zahlreiche Möglichkeiten für gemeinsamen Austausch und fachpolitische Debatten. Es wird Raum geben für den Diskurs aktueller und zukünftiger gesellschaftlicher Entwicklungen und die Entwicklung von Impulsen.

Die Teilnahme am Bundeskongress Kinder- und Jugendarbeit 2020 ist kostenfrei. Übernachtung und Verpflegung müssen selbst getragen werden. Weitere Informationen finden Sie hier.


Kinderrechte Kongress am 17./18.09.2020 in Kassel

OUTLAW.die Stiftung richtet in regelmäßigen Abständen gemeinsam mit örtlichen Kooperationspartnern an wechselnden Standorten bundesweite Kongresse rund um das Thema KINDERRECHTE aus. Der nächste Kongress findet in Kassel statt. Weitere Informationen finden Sie hier.


Empirie AG

Die Empirie-AG der Kommission Sozialpädagogik in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) besteht seit mehr als 30 Jahren. Sie versteht sich als ein offenes Forum der Präsentation, der gemeinsamen, kritischen Reflexion und der Weiterentwicklung empirischer Forschung in der Sozialpädagogik. Die Empirie-AG findet einmal jährlich im Sommer statt. Im Rahmen kurzer Beiträge mit anschließender Diskussion stehen insbesondere methodologische und forschungsmethodische Fragen im Mittelpunkt, die in der Regel - aber keineswegs ausschließlich - in Anbindung an konkrete Forschungsprojekte vorgestellt und diskutiert werden. Darüber hinaus geht es um Fragen zu den Forschungskontexten und zur Forschungspolitik, um innovative Forschungskonzepte wie Neudiskussionen „klassischer” Vorgehensweisen; gleichermaßen um qualitative Studien wie um Arbeiten aus quantitativen Forschungszusammenhängen. Alle Interessierten - Forschungserfahrene ebenso wie NachwuchswissenschaftlerInnen - sind herzlich willkommen. Weitere Informationen finden Sie hier.


27. DGfE-Kongress "Optimierung" vom 15.-18. März 2020 in Köln

OPTIMIERUNG gehört zu den zentralen Signaturen der Gegenwart. Sie ist in vielen Lebensbereichen eine leitende Strategie, so auch in Erziehung und Bildung. In den Erziehungswissenschaften ist Optimierung daher in sehr unterschiedlichen theoretischen und praktischen Spielarten ein elementarer Topos. Der DGfE-Kongress 2020 lädt dazu ein, sich mit den Möglichkeiten, Grenzen und Wirkungen von Optimierung im Bildungsbereich auseinanderzusetzen. Weitere Informationen finden Sie hier.



Ausgabe 2/2018 der Zeitschrift Sozial Extra

Die Ausgabe 2/2018 der Zeitschrift Sozial Extra erschien mit einem Themenschwerpunkt "Sozialpädagogische Kinderschutzarbeit" in der Rubrik Durchblick.
In diesem Themenschwerpunkt erschien auch ein Beitrag von Svenja Marks, Julian Sehmer und Werner Thole mit dem Titel "Arbeitsauftrag 'Gefährdungsbereich'. Befunde aus einem Transferprojekt im Kinderschutz". Zu diesem und den anderen Beiträgen des Schwerpunktes sind in der aktuellen Ausgabe der Sozial Extra 4/2018 in der Rubrik Debatte ein Kommentar und zwei Repliken erschienen, die sich kontrovers mit den Befunden aus den Beiträgen auseinandersetzen.

Alle Beiträge des Schwerpunktes finden Sie hier. Die Beiträge der Debatte sind hier in der Rubrik "Debatte" zu finden. Einen Volltext zur Replik der Autor_innen des Schwerpunktes finden Sie hier.


Kaul, Schmidt, Thole. Kinder und Kindheiten. Studien zur Empirie der Kindheit. Unsicherheiten, Herausforderungen und Zumutungen. 2018

In dem Band werden über historische, empirisch-rekonstruktive und theoretische Bezüge differente Perspektiven auf Kinder und Kindheiten eröffnet, um sowohl deren Modulationen als auch die Bedingungen des Aufwachsens und die Gestaltung institutioneller Arrangements in den Blick zu nehmen. Thematisiert werden Fragen zu den subjektiven Konstruktionen und gesellschaftlichen Bezügen des Aufwachsens in Deutschland, Brasilien und Südkorea unter professionalisierungstheoretischen, kindheits-, sozial- sowie schulpädagogischen Perspektiven.

Diese und weitere Publikationen unseres Fachgebietes finden Sie hier.


Göbel. Alltagspraktiken in Kindertageseinrichtungen. Eine videographische Studie zum Miteinander von pädagogischen Fachkräften und Kindern. 2018

Sabrina Göbel untersucht in ihrer Studie, auf welche Art und Weise der Alltag in Kindertageeinrichtungen hergestellt bzw. reproduziert wird. Aus einer praxistheoretischen Perspektive und mithilfe videographischen Datenmaterials konzentriert sich die qualitativ-rekonstruktive Auswertung auf die Frage nach der Relevanz von wiederkehrenden Praktiken und Routinen für die Herstellung, Gestaltung und Modulation der frühpädagogischen Praxis. Dieses Vorgehen ermöglicht es, ein Verständnis für die sozialen Herstellungspraxen und -prozesse sowie für die dem Alltagsgeschehen zugrunde liegenden impliziten Logiken und Ordnungen der Praxis zu entwickeln.

Diese und weitere Publikationen unseres Fachgebietes finden Sie hier.


Soziale Passagen 01/2018 Lebensformen

Die aktuelle Ausgabe des Jahres 2018 stellt die sozialpolitische Kritik der Lebensformen ins Zentrum. Angeknüpft wird damit an die gegenwärtig etwas aus dem Fokus verschwundenen sozialpädagogischen Diskussionen bezüglich der Inhalte und Strukturen von Alltagswelten, Lebenswelten und Lebenslagen.

Das Inhaltsverzeichnis und weitere Informationen zu dieser Ausgabe finden Sie auf der Seite des Verlages hier.


Gastherausgeberschaft in SOZIALER SINN 2017/2

Die aktuelle Ausgabe des SOZIALER SINN ist mit einer Gastherausgeberschaft von Werner Thole, Svenja Marks und Julian Sehmer zum Thema "Kinderschutz im Blickfeld empirischer Rekonstruktion" erschienen. Der Themenschwerpunkt enthält Beiträge von Nina Thieme, Svenja Marks, Julian Sehmer, Bruno Hildenbrand, Tobias Franzheld und Michael Wutzler.
Weitere Informationen zu der Publikation finden Sie hier.


Vera Bastian. Personalauswahl in der Sozialen Arbeit. Eine empirische Studie zum Suchen und Finden pädagogischer Fachkräfte. 2018

2018 ist die Studie von Vera Bastian zur Personalauswahl in der Sozialen Arbeit in der Reihe "Kasseler Edition Soziale Arbeit" erschienen. Diese und weitere Publikationen unseres Fachgebietes finden Sie hier.


Ergebnisse der JuArt-Abschlussveranstaltung vom 23. & 24.11.2017 in Kassel

Zum Abschluss des Forschungsprojektes JuArt fand am 23. und 24. November 2017 im Gießhaus Kassel eine zweitägige Tagung statt. Unter dem Titel „Ne‘ ganz tolle Erfahrung für mein Leben einfach - kulturell ästhetische Bildungsprozesse in Jugendkunstschulen" wurden die Ergebnisse der Studie zu den Wirkungen von Angeboten in der kulturellen Kinder- und Jugendarbeit vorgestellt und diskutiert. 

Zentrale Ergebnisse dieser Tagung sind ab jetzt hier abrufbar.


Aktuelle Stellenausschreibungen für die Mitarbeit im Fachgebiet als studentische Hilfskraft

Hilfskraft_Fachgebiet.pdf

2018-03_Ausschreibung_Hilfskraft_Armutsprojekt.pdf


Projekt »Unsere Villa« kann die Universität sozialkulturell bereichern

Von Athen lernen: Phantasie einen Raum geben

Die Kunst, das Ästhetische, die Herstellung, Inszenierung und Rezeption von Kultur und Kunst bereichern das gesellschaftliche Leben. Die inspirierende Kraft kulturell-ästhetischer Neuformatierungen von öffentlichen Räumen kann gegenwärtig wieder in Kassel erlebt werden. Die documenta 14 erobert die Stadt und verwandelt diese nach einem fünfjährigen kulturellen Dornröschenschlaf in eine künstlerische Metropole. Im Schatten dieser »mutigen Ausstellung«, die »eigene Vorurteile« zu überprüfen und »die Perspektive des anderen« einzunehmen anregt, wie der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zur Eröffnung der diesjährigen documenta sagte, gestalten die Initiatoren des neuen sozialen Zentrum »Unsere Villa« ein eigenes, engagiertes und zivilgesellschaftlich wertvolles Kunstprojekt. In der ehemaligen, Ende des 19. Jahrhunderts erbauten »Villa Rühl«, Mönchebergstraße 42, etablieren sie einen neuen, selbstgestalteten und autonom verwalteten Ort für kulturelle, soziale, politische und künstlerische Projekte.

Kultur ist, wie der Mensch lebt und arbeitet. Wenn der soziale Raum der Universität Kassel zukünftig mehr sein soll, als ein Ort des Arbeitens, dann verdienen die Akteur_innen von »Unsere Villa« mit ihren Ideen zur Zukunft der Kasseler Nordstadt Aufmerksamkeit. Ihr Vorschlag, die Kasseler Nordstadt kulturell über ein soziales Zentrum zu beleben, enthält das Potenzial, das weitgehend auf die Helligkeit des Tages konzentrierte akademische Arbeitsleben auch der Universität zu erweitern und sozialkulturell zu bereichern. Doch die kreative Produktivkraft der »Villa» Initiator_innen sieht sich gegenwärtig mit der formalen Macht eines Produktionsmittelbesitzers konfrontiert. Das mutige Projekt der »Villa« könnte zu einem wertvollen Projekt für alle werden, wenn denn diejenigen mutig werden, die sich bislang blockieren, Weltsichten und Vorurteile souverän zu überprüfen. »Von Athen lernen« kann auch heißen, zu lernen, auf die Durchsetzung von Macht zu verzichten, um der Phantasie Raum zu geben.


Konflikt um die Nutzung der Villa Rühl

Nach der Räumung des Geländes der Villa Rühl haben die Fachgruppen Politikwissenschaft und Soziologie (FB 5), die Studiengänge Visuelle Kommunikation und Bildende Kunst (Kunsthochschule), der Mittelbau des Instituts für Urbane Entwicklungen/Fachgebiet Stadt‐ und Regionalsoziologie (FB 6), die GEW/Verdi‐WB‐Liste im Senat sowie unser Fachgebiet eine gemeinsame Stellungnahme veröffentlicht.



Neue Publikationen

Neue Publikationen finden Sie ab sofort hier


Workshop qualitativ-rekonstruktive Forschungsmethodologien des Fachgebiets 13./14.02.17

Grundsätzliches zum Verhältnis rekonstruktiver Methodologien und ihrer Forschungspraxis standen im Rahmen eines fachgebietsinternen Methodenworkshops vom 13.-14.2.2017 in Eisenach im Mittelpunkt. Für einen gemeinsamen Rahmen wurden zunächst unterschiedliche Methodenzugänge auf ihre Grundlagen hin befragt und in kritischen Auseinandersetzung systematisiert und gegenübergestellt. In übergreifenden Diskussionen konnten hintergründige Wirklichkeitsdefinitionen und Analyseabsichten strukturaler, ethnomethodologischer, wissenssoziologischer und biographischer Zugänge unterschieden werden. Weil auch die Forschungszusammenhänge im Fachgebiet auf rekonstruktiven Grundsätzen basieren, die auf je spezifische Forschungsgegenstände fokussieren, lassen sich etablierte Methodenansätze auf gemeinsame Herausforderungen und methodenspezifische Antworten hin kontrastieren. Dieses Vorgehen zielte allgemein auf eine Vergewisserung von Grundlagenabsicht und Anwendungspraxis für aktuelle und künftige Forschungsinitiativen am Fachgebiet.


Dr. des. Tobias Franzheld - „Kinderschutz als berufliche Herausforderung und fallbezogenes Handlungsproblem“ 21.09.16

Vortrag von Dr. des. Tobias Franzheld als Beitrag zum Hagener Forschungsdialog in der Coesfelder Bürgeruniversität am 21.9. 2016 der Fernuniversität Hagen


Aus aktuellem Anlass: Freiheit für Deniz Yücel und Solidarität mit den Journalist_innen und Wissenschaftler_innen in der Türkei

By Schreibkraft (Own work) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons

Das Fachgebiet fordert die Freiheit für den Journalisten Deniz Yücel, der sich zur Zeit in Untersuchungshaft befindet, und bekundet seine Solidarität mit allen Journalist_innen und Wissenschaftler_innen, die in der Türkei aufgrund ihrer Arbeit inhaftiert wurden. Pressefreiheit und die Freiheit der Wissenschaft sind unveräußerliche Rechte der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Eine unabhängige Presse und freie Wissenschaft sind aus Sicht des Fachgebiets unbedingte Voraussetzung für die Gestaltung einer offenen, pluralen und demokratischen Gesellschaft.

Bildungs-, Sozial- und Erziehungsberufe aufwerten

Weit mehr als 1,4 Millionen Menschen sind in Deutschland inzwischen in Arbeitsfeldern des Sozialen, der Bildung und Erziehung beruflich tätig. In der Kinder- und Jugendhilfe betreuen und fördern gut 700.000 dieser Fachkräfte Kin- der, Jugendliche und deren Familien, um ihnen zu helfen, ihren Ort für ein angemessenes Leben zu finden. Mehr als 400.000 PädagogInnen sind im Feld der Pädagogik der frühen Kindheit sozial und erzieherisch tätig.

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Kontaktadresse

Prof. Dr. Werner Thole, Universität Kassel, Fachbereich Humanwissenschaften, Abteilung für Sozialpädagogik & Soziologie der Lebensalter & -lagen, Arnold-Bode Straße 10, 34127 Kassel wthole@uni-kassel.de


Theorie-Workshop Kritik als Praxis - Videos zur Veranstaltung

Das gesellschafts- und praxiskritische der sozialpädagogischen Reflexionen scheint momentan verblasst. Der noch vor vierzig Jahren propagierte und für möglich gehaltene Marsch durch die Institutionen ist mit dem Einzug in die Institutionen ins Stocken gekommen und die theoretischen Blicke beschränken sich weitgehend darauf, die damit gegebenen Zustände zu beschreiben und zu kommentieren. Mehr


Teilnahme, Teilhabe und Anerkennung in der Kinder- und Jugendarbeit

Ein Vortrag auf der bundesweiten Fachtagung "Offene Jugendarbeit zwischen Konsum und Beteiligung" in St. Pölten, Österreich, zu dem Thema „Teilnahme, Teilhabe und Anerkennung in der Kinder - und Jugendarbeit“ Mehr



Theorie-Workshop der Sozialen Arbeit - 7 Videos

In der Sektion "Präsentationen und Videos" unseres Fachgebiets können Sie die Vorträge des letzten Theorie-Workshop für Soziale Arbeit als Videos ansehen. Durch klicken auf die Bilder werden Sie zu den entsprechenden Videos weitergeleitet. Um zu den Videos zu gelangen, klicken Sie [hier].

Bitte klicken Sie auf die Bilder in der Videosektion, um die entsprechenden Videos anzusehen.

www.sozialepassagen-online.de

Soziale Passagen

Die „SOZIALE PASSAGEN“ ist eine neue wissenschaftliche, interdisziplinäre Plattform für Fragen der Sozialen Arbeit. Die Veränderungen, Modernisierungen und Neujustierungen des Sozialen wie auch die tiefgreifenden Umgestaltungen der Grundstrukturen der Ökonomie und der Kultur werden in der Zeitschrift auf einem theoretisch anspruchsvollen und empirisch ausgewiesenen Niveau reflektiert.

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