Soziale Arbeit - Grundlagen

In der Reihe "Soziale Arbeit - Grundlagen", die im Barbara Budrich Verlag veröffentlicht wird, finden Sie Grundlagenliteratur für Studium, Forschung und Praxis der Sozialen Arbeit. 

Bisher finden sich in der von Fabian Kessl, Elke Kruse, Sabine Stövesand und Werner Thole herausgegebenen Reihe vier Publikationen:


Bitzan, Bolay. Soziale Arbeit - Die Adressatinnen und Adressaten.2017

(Die Publikation ist am 21.11.2016 erschienen)

Das Lehrbuch leistet eine systematische Einführung und Erläuterung zum Begriff der Adressat_innen in der Sozialen Arbeit. Ausgewählte Fallbeispiele veranschaulichen die Ausführungen. Schließlich werden Handlungsorientierungen abgeleitet. 

 

 


Kessl, Kruse, Stövesand, Thole. Kernthemen und Problemfelder.2017

Hier sehen Sie das Cover der beschriebenen Publikation

Die Reihe „Soziale Arbeit – Grundlagen“ stellt eine übersichtliche Einführung in das Fach dar. In Band 1 werden Kernthemen und Problemfelder Sozialer Arbeit vorgestellt. Welche Themen sind für die Fachdiskurse professioneller Sozialer Arbeit als auch für die wissenschaftliche Auseinandersetzung zentral? Wie lassen sie sich in Beziehung setzen? Welche Kritiken, Probleme und Herausforderungen sind mit diesen Begriffen verknüpft?

Key-Concepts für die Soziale Arbeit: Im ersten Band der neuen Reihe „Soziale Arbeit – Grundlagen“ lernen Studierende die Kernthemen und Problemfelder des Faches kennen. In 27 Beiträgen machen ausgewiesene Experten mit den Themenfeldern vertraut, die für die Fachdiskurse professioneller Sozialer Arbeit wie für die wissenschaftliche Auseinandersetzung zentral sind.

Weitere Informationen zu diesem Band finden Sie hier.


Retkowski, Polutta. Soziale Arbeit als Beruf - Profession und Ethik.2017

Was bedeuten „Profession“ und „Ethik“ für die Soziale Arbeit und warum sind diese beiden Begriffe gerade für die Soziale Arbeit in besonderer Weise relevant? Der Band beantwortet diese Fragen und vermittelt den LeserInnen didaktisch aufbereitet verschiedene, auch kontrovers diskutierte Positionen und ihr jeweiliges Verständnis des Verhältnisses von Profession und Ethik in Bezug auf Praxisfelder, Handlungskonzepte und Theoriediskurse.

Der Band nimmt berufliche Handlungsfelder und ihre aktuellen Kontexte zum Ausgangspunkt, in denen sich Fragen nach professioneller Ethik stellen. Eine Basis der thematischen Aufarbeitung bilden dabei grundlegende Klärungen zu den Begriffen Beruf, Profession und Ethik. Den LeserInnen, insbesondere Studierenden, soll verdeutlicht werden, dass es weder „die“ professionelle Ethik in der Sozialen Arbeit gibt, noch eine einheitliche Vorstellung von „der“ Professionalität. Vielmehr stellen

„Ethik“ und „Profession“ Kristallisationspunkte der Auseinandersetzung in der Sozialen Arbeit dar, die eng miteinander verbunden sind: Verschiedene Entwürfe Sozialer Arbeit und konkurrierende Modelle von Professionalität nehmen für sich jeweils verschiedene ethische Begründungen und normative Positionen in Anspruch. Aktuelle Beispiele dafür sind die Thematisierung Sozialer Arbeit als Gerechtigkeitsprofession oder als evidenzbasierte Profession.

Für die Professionalisierung Sozialer Arbeit waren ethische Fragen historisch konstitutiv und Ethik ist heute in Studiengängen obligatorischer Teil des Curriculums. Die Verständigung auf eine Professionsethik bildet auch eine Basis internationaler Selbstvergewisserung auf der Ebene von Berufsverbänden („International Code of Ethics“). Jedoch wird aktuell in Theorie und Praxis einerseits von manchen Positionen aus ein „Mehr“ an normativer Fundierung gefordert, während andererseits zeitgleich manche VertreterInnen Normativität in der Sozialen Arbeit scharf kritisieren. Der Band vermittelt didaktisch aufbereitet solche Positionen und ihr jeweiliges Verhältnis von Profession und Ethik in Bezug auf Praxisfelder, Handlungskonzepte, und Theoriediskurse.

Nicht zuletzt werden empirische Aspekte zu Ethik und Profession behandelt. So widmet sich der Band empirischer Forschung zu dem Thema ebenso wie grundsätzlichen Fragen der Forschungsethik in der Sozialen Arbeit und stellt das Thema in Bezug zu aktuellen Fragen der (Sozial-)wirtschaftsethik.

Weitere Informationen zu diesem Band finden Sie hier


Hinrichs, Öndül. Soziale Arbeit- Das Recht. 2016

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Eine kritisch-pragmatische Einführung in die Welt des Rechts für Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter: Kritisch, weil sie Gesetz und Rechtsanwendung nicht nur erläutert, sondern auch deren politischen Gehalt bestimmt; und pragmatisch, weil sie die elementaren Rechtskenntnisse vermittelt, um in Zeiten des Sozialabbaus für die Interessen der Klienten Partei zu ergreifen.

Diese Einführung richtet sich an alle Studierenden der Sozialen Arbeit. Neben einem erläuternden Überblick der für die Soziale Arbeit wichtigen Grundsätze des modernen Rechtsstaats erklärt sie, wie und für wen juristisches Denken funktioniert, was es mit der „Subsumtion“ auf sich hat, wie man sich im Dickicht der Paragrafen zurechtfindet und wie man eine Klausur schreibt. Darüber hinaus wird ein ausführlicher Überblick der für die Soziale Arbeit wichtigen Rechtsgebiete gegeben und gezeigt, wie man sich in der Profession für die Klienten stark macht.

Dabei zeigt sich einerseits, dass sich fachliche und rechtliche Anforderungen an die Soziale Arbeit ergänzen, die Vorstellung einer Einschränkung der fachlichen Sicht durch rechtliche Kriterien also trügt. Andererseits wird deutlich, dass der Begriff des Rechts nicht darin liegen kann, es als bloßen Ausdruck von – stets zu kurz kommenden – Gerechtigkeitsvorstellungen zu fassen und es so in der Konsequenz nur zu belobigen. Wer nämlich einen Blick auf die Praxis des Rechts wirft – wozu der Band anregen will – sieht, dass die Wirkungen des Rechts für die Klienten, wie für die Akteure der Sozialen Arbeit durchaus unangenehm sind: Recht ist eben auch ein Herrschaftsinstrument.

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