Internationales

Die internationale Sprechstunde mit den internationalen Tutoren Frau Wiebke Ost und Herrn Markus Pusch findet während der Vorlesungszeit immer Dienstags von 12-13 Uhr in der ISW-Sprachen (Integrierte Studienwerkstatt-Sprachen) im EG der Kurt-Wolters-Str. 5 statt. iaa-international(at)uni-kassel.de.

18. Kasseler Englisch Kolloquium (KEC) „Sprachlernsituation in Südkalifornien“ am 24. Juni 2015

Bild: Frau Prof. Dr. Carolina Serna (Mitte) im Kreise der Kolleginnen der Universität Kassel sowie eines Gastes aus Bayreuth.
Frau Prof. Dr. Carolina Serna (Mitte) mit: Jennifer Schluer, Prof. Dr. Christine Pflüger, Prof. Dr. Claudia Finkbeiner, Corinna Fehn StR., Dr. Carolina Serna, OStR. Ursula Grüninger,OStr, Akademische Oberrätin Dr. Sylvia Fehling (Universität Bayreuth), Daniela Pfalzgraf.

Vortrag von Frau Prof. Dr. Carolina Serna, California State University in Monterey Bay, California, USA
“Culturally and Linguistically Diverse Learners in the English as a Second Language Classroom” im Rahmen des Kasseler Englisch Colloquiums (KEC), organisiert von Frau Prof. Dr. Claudia Finkbeiner, Fremdsprachenlehr- und –lernforschung und Interkulturelle Kommunikation.
Zum 18. Kasseler Englisch Kolloquium am 24. Juni 2015 fanden sich zahlreiche Interessierte ein, um den spannenden Ausführungen von Prof. Dr. Carolina Serna, California State University, Monterey Bay, zur Sprachlernsituation in Südkalifornien zuzuhören. Prof. Serna, die als Associate Professor in der Lehrerbildung tätig ist, schilderte in beeindruckender Weise die wichtigsten Fakten des derzeitigen Bildungssystems der USA und ging auf die ethnische Vielfalt der Schülerinnen und Schüler in Kalifornien ein.
Prof. Serna stellte ihre Studie zu “Triqui-Speaking Elementary School Students on California’s Central Coast” vor, welche die Erfahrungen einer Lehrerin im ersten Praxisjahr bei der Arbeit mit kulturell und sprachlich verschiedenen Lernenden untersucht. Die Studie wurde in einer Grundschule in Greenfield, Monterey, Kalifornien mit Triqui-sprechenden Schülerinnen und Schülern durchgeführt. Triqui ist eine Sprache bzw. Sprachvarietät, die in Oaxaca, Mexiko gesprochen wird und von Einwanderern nach Kalifornien gebracht wurde. Prof. Serna kam im Vortrag zu dem Ergebnis, dass Kinder mit Migrationshintergrund in Kalifornien zum Teil Kommunikationsschwierigkeiten mit den Eltern haben, da die Sprachkenntnisse in Englisch, Spanisch und Triqui bei Kindern und Eltern unterschiedlich ausgeprägt sind. Bei Schülerinnen und Schüler, deren Englischkompetenz mit der Zeit besser wurde, wurde gleichzeitig eine Regression in der Muttersprache Triqui beobachtet.
Prof. Serna sieht Bedarf an trilingualen Übersetzungen (Englisch/Spanisch/Triqui), um die Kultur der Lernenden zu berücksichtigen und zu respektieren. Ein Ansatz für Lehrende sieht sie darin, dass sie die Kultur und Sprache der Schülerinnen und Schüler kennenlernen und mittels Hilfe von Reflexion und Feedback ein tieferes Verständnis für die Lernenden aufbringen. Des Weiteren ist es für Prof. Serna ein Anliegen, die Wichtigkeit der Muttersprache zu unterstreichen, um keinen kulturellen sowie sprachlichen Verlust zu erleiden.
Die Analogie zur Sprachlernsituation von Kindern aus Familien mit Migrationshintergrund in Deutschland und das analoge Regressionsphänomen (zum Beispiel im Türkischen) wurde diskutiert.
Das von Frau Prof. Dr. Claudia Finkbeiner organisierte 18. Kasseler Englisch Kolloquium (KEC) war ein Erfolg für alle 50 Teilnehmenden sowie für die Vortragende

Text: Jenny Selbach und Prof. Dr. Claudia Finkbeiner

Claudia Finkbeiner und Lars Anders Kulbranstad
Claudia Finkbeiner und Lars Anders Kulbranstad (Quelle: www.hihm.no/Hovedsiden/Om-Hoegskolen/Nyheter/Vellykket-internasjonal-spraakkonferanse)
Teilnehmende an der diesjährigen ALA-Konferenz
Teilnehmende an der diesjährigen ALA-Konferenz (Quelle: ala2014.org/pictures-from-ala-2014/).

Internationale Konferenz der ALA in Hamar, Norwegen Über 170 Teilnehmende aus 37 verschiedenen Nationen nahmen vom 1. bis 4. Juli 2014 an der 12. Internationalen Konferenz der Association for Language Awareness in Hamar, Norwegen, teil. Erstmals befanden sich darunter auch Teilnehmende aus Afrika, was für die zunehmende Bedeutung der Konferenz und ihres Leitthemas Language Awareness spricht. So behandelten die Beiträge ein breites Spektrum an Themen zur Rolle von Language Awareness beim Sprachenlernen und -lehren von verschiedenen Sprachen. Unter den Vortragenden war Prof. Dr. Claudia Finkbeiner mit ihrem Team vertreten: Jennifer Schluer, Maria Skejic und Saida Khodieva. Darüber hinaus war Dr. Sylvia Fehling,  Akademische Oberrätin an der Universität Bayreuth (früher Universität Kassel) bei der Konferenz mit ihrem Beitrag im Rahmen des ABCs Workshops aktiv.
Im Rahmen der Konferenz wurde Prof. Dr. Claudia Finkbeiner zum fünften Mal (seit 2006) auf weitere zwei Jahre als Präsidentin der internationalen Association for Language Awareness wiedergewählt.
Im Amt wurden ebenso einstimmig bestätigt: Prof. Dr. Joanna White, Montreal, Kanada, Generalsekretärin, Dr. Richard Aplin, Leicester, England, Schatzmeister sowie als ALA Kommiteemitglieder  Prof. Dr. Marcelo Concário, Baru, Brasilien, Charlotte Kemp, Edinburgh, Schottland, Prof. Dr. David Lasagabaster, Vitoria-Gasteiz, Baskenland, Spanien, Prof. Dr. Anita Malmqvist, Umeo, Schweden, Leila Ranta, Alberta, Kanada, Dr. Agneta M.-L. Svalberg, Leicester, England sowie Prof. Dr. Andrea Young, Straßburg, Frankreich. Neu gewählt wurde Prof. Dr. Banu Inan Karagul, Kocaeli, Türkei (www.languageawareness.org ; www.ostlendingen.no/video ).

Prof. Dr. Finkbeiner an der Shanghai University
Prof. Finkbeiner mit Prof. Zhuang in Shanghai
Prof. Finkbeiner in einer Schule in Shanghai
Prof. Finkbeiner an der Shanghai University

Prof. Dr. Claudia Finkbeiner weilt zur Zeit zu einem Forschungsaufenthalt an der Shanghai University in Shanghai, China. Sie hat dorthin eine Einladung erhalten von Prof. Enping Zhuang, School of Foreign Languages, im Rahmen der Zhiqiang Professur. Diese Professur wird an internationale ProfessorInnen verliehen und geniesst hohe Anerkennung. Prof. Finkbeiner hat im Rahmen ihres Besuches auch sehr gute Kontakte mit Schulen geschlossen. Der Kontakt mit der Shanghai University besteht schon seit 2007 mit dem FB 07, wobei hier insbesondere Prof. Dr. Hünerberg sehr aktiv ist und schon mehrmals zu Forschungs- und Lehraufenthalten in Shanghai war. Nun wird der Kooperationsvertrag im FB 02 mit einem Abkommen erweitert. Prof. Zhuang wird im Mai 2013 für vier Wochen an die Universität Kassel kommen. Ziel ist es, zukünftig Studierende und Wissenschaftlerinnen regelmäßig auszutauschen und im Doktorandenbereich zu kooperieren. Shanghai University bietet sowohl Lehramts- als auch Businesstudierenden sehr gute Studienmöglichkeiten und interessante Erfahrungen im Rahmen von Praktika. Shanghai ist mit nunmehr 26 Millionen Menschen eine der aufstrebensten Metropolen in China oder sogar in der Welt, mit allen Faszinationen und Herausforderungen.

 

Vom 8. bis 12. Oktober 2012 hieß Frau Prof. Dr. Finkbeiner internationale Gäste zu einem Alumni-Workshop an der Universität Kassel willkommen. Neben ehemaligen internationalen Studierenden der Universität Kassel erlebten internationale Gastprofessoren und -professorinnen sowie Dozenten und Dozentinnen eine ereignisreiche Woche in Kassel. Näheres zum Programm finden Sie unter folgendem Link: DAAD-Alumni-Workshop 2012

ALA Committee 2012, Diable Vert Recreation Centre, Eastern Townships, Kanada

Prof. Dr. Claudia Finkbeiner wurde in Montreal, Kanada am 11. Juli 2012 zum vierten Mal (seit 2006) auf weitere zwei Jahre als Präsidentin der internationalen Association for Language Awareness einstimmig wiedergewählt.
Prof. Dr. Joanna White wurde in ihrem Amt als Secretary und Dr. Richard Aplin als Schatzmeister der Association for Language Awareness bestätigt.

Angeregt durch Prof. Finkbeiners Adaption des ABC's Modells (siehe u.a. Schmidt & Finkbeiner, 2006) führten Ann-Christin Göbel, Universität Kassel, und Sulagna Mukhopadhyay, South Point School Indien, ein Online-ABC's zwischen Schulen in Indien und den Niederlanden durch. Weitere Informationen zum Projekt lesen Sie im Artikel "Netizens Interchange" im Pointer Magazine der South Point School, Ausgabe August 2012.

Frau Prof. Dr. Claudia Finkbeiner ist im August 2011 einer Einladung an die Concordia University of Montreal, Kanada gefolgt, um dort einen Masterkurs zu „Language, Culture, Literacy“ zu geben sowie mit den Kolleginnen und Kollegen ein gemeinsames Forschungsprojekt im Mehrsprachigkeitsbereich zu besprechen.

Die 10. Internationale Konferenz der Association for Language Awareness fand vom 25.-28. Juli 2010 an der Universität Kassel in Kassel, Deutschland, statt. Im Rahmen dieser Konferenz wurde Frau Prof. Dr. Claudia Finkbeiner erneut einstimmig zur Präsidentin der Association for Language Awareness gewählt.

Prof. Dr. Claudia Finkbeiner, Universität Kassel, und Prof. Dr. Patricia Ruggiano Schmidt, Le Moyne College, Syracuse, New York, USA, waren erfolgreich mit Ihrem Antrag zu ihrem Forschungsprojekt "The ABC’s of Cultural Understanding and Communication (TRANSABCs)". Das Projekt wurde von September 2009 bis September 2011vom U.S. Department of Education, Fund for the Improvement of Postsecondary Education und von der European Union: EXTERNAL COOPERATION/ US & Canada, EACEA - Education, Audiovisual and Culture, Brussels gefördert. Insgesamt zwölf Partneruniversitäten in den USA und in Europa nahmen an diesem Projekt teil. Von insgesamt 75 Anträgen wurden 25 für die Förderung ausgewählt.