MitarbeiterInnen

Dr. Gudrun Spahn-Skrotzki

Lehrbeauftragte für beosndere Aufgaben im Fach Religionspädagogik
Anschrift Institut für Evangelische Theologie
Fachbereich 02
Kurt-Wolters-Str. 5
34109 Kassel (Postanschrift)
34125 Kassel (Besucheranschrift)
Raum 1002
Telefon +49 561 804-7718
Telefax +49 561 804-3855
Bild von Dr. Gudrun  Spahn-Skrotzki

Curriculum Vitae

  • Studium der Ev. Theologie, Biologie und Germanistik an den Universitäten Bielefeld, Osnabrück und Münster.
  • Mehrmonatiger Auslandsaufenthalte, u.a. in Frankreich in einer Gemeinschaft nach Lanza del Vasto.
  • Referendariat an der Jakob-Grimm-Schule in Rotenburg/Fulda.
  • Unterrichtstätigkeit an verschiedenen Schulen.
  • Mitarbeiterin am Hessischen Landesinstitut für Pädagogik (HeLP).
  • Wiss. Mitarbeiterin an der Universität Kassel am Institut für Erziehungswissenschaft/Schulpädagogik.
  • Promotion bei Prof. Dr. Frauke Stübig und Prof. Dr. Dr. Dr.(hc) Günter Altner: Bildung zur Verantwortung gegenüber dem Leben. Fächerübergreifender Unterricht als Weg zu verantwortlichem Handeln im ökologischen und bioethischen Kontext. Die Dissertation erscheint im Verlag Julius Klinkhardt, 2010.
  • Postgraduiertes und berufsbegleitendes Studienprogramm: Psychoanalytische Kinder-und Jugendlichenberatung.
  • Dozentin am Ev. Fröbelseminar in Kassel.
  • Wiss. Mitarbeiterin an der Universität Kassel am Institut für Ev. Theologie. Erstellung einer Habilitation. Arbeitstitel: Der externalisierende Lebensstil - Herausforderung für Theologie, Religionspädagogik und Lehrer*innenbildung.
  • Gründung des Informationszentrums Verantwortlich Handeln an der Universität Kassel 

Forschungsschwerpunkte

Aus der inhaltlichen Beschreibung meiner Habilitation

Der externalisierende Lebensstil - Herausforderung für Theologie, Religionspädagogik und Lehrer*innenbildung (vorläufiger Arbeitstitel)

Ich setze mich in der Forschungsarbeit mit dem Phänomen auseinander, dass Wissen häufig nicht zum Handeln führt. Dieses ist gerade für ethische Fragen von Relevanz. Menschen handeln häufig gegen ihre ethischen Überzeugungen: Sie sind z.B. gegen Kinderarbeit und für faire Arbeitsbedingungen, kaufen und konsumieren aber immer wieder Produkte, die menschenrechtswidrig und mit Kinderarbeit produziert wurden. Zum Beispiel bei Smartphones, Schokolade, Kleidung usw.

Millionen Menschen arbeiten weltweit zu menschenrechtswidrigen Bedingungen. Diese Menschen haben häufig keine andere Alternative. Sie arbeiten ohne Gesundheitsschutz, haben keine Arbeitsrechte, keine Kranken- oder Altersvorsorge, ihre Entlohnung ist nicht existenzsichernd. Die Menschen der Länder der nördlichen Hemisphäre unterstützen diese Umstände durch ihr Konsumverhalten.  

Es stellt sich die Frage: Warum werden laufend diese Produkte gekauft, die menschenrechtswidrig hergestellt wurden, anstatt fair-produzierte Alternativen (die es gibt!)?

Der Anteil von fair produzierten Waren ist im Gesamtkonsum verschwindend gering.

Das gleiche Phänomen findet sich bei Fragen der Nachhaltigkeit und Ökologie.

Man weiß zwar um Zusammenhänge z.B. zwischen eigenem Konsumverhalten und dem Klimawandel, trotzdem handelt man in vielen Punkten klimaschädlich.

Es gibt viele weitere Beispiele für Diskrepanzen zwischen ethischem Anspruch und Einstellungen und tatsächlichem Handeln.

Wie kommt es, dass Menschen in ihrem täglichen Konsum wenig darauf achten, verantwortlich zu handeln, das heißt, warum machen sie sich wenig Gedanken darüber, woher die Produkte, die sie kaufen, stammen? Warum bemühen sie sich häufig kaum, nachhaltig zu konsumieren? Warum werden nur so wenig fair produzierte Produkte gekauft?

Wie kann man Menschen dazu bewegen, ihre Verantwortung wahrzunehmen und entsprechend ihren ethischen Überzeugungen zu leben, zu konsumieren?

Auch bei Studierenden der Religionspädagogik ist relativ wenig Bewusstsein für Zusammenhänge zwischen eigenem Konsumverhalten und menschenrechtswidrigen und nicht nachhaltigen Produktionen vorhanden. (Nach einer Befragung von Studierenden der Religionspädagogik in meiner Habilitation machen sich ca. 80% der Studierenden keine Gedanken darüber, wie ihre Lebensmittel, Smartphones, Kleidung usw. hergestellt werden.)

Die zunehmend prekärer werdende ökologische Problematik und die globale Ungerechtigkeit sind drängende Themen, bei denen auch der Religionsunterricht gefragt ist, wenn er auch in Zukunft relevant sein möchte. Das Thema Nachhaltigkeit und verantwortlicher Konsum ist zunehmend in Schulen von Bedeutung.

Wie können diese Fragen in das Theologiestudium und in die Ausbildung von Religionslehrerinnen und Religionslehrern sinnvoll integriert werden? Wie kann man Studierende darauf vorbereiten, Themen wie nachhaltiges und verantwortliches Handeln in der Schule angemessen zu unterrichten und im eigenen Handeln umzusetzen?

Dieses sind Fragen, denen ich in meiner Forschungsarbeit nachgehe.

Die zunehmend prekärer werdende ökologische Problematik und die globale Ungerechtigkeit sind drängende Themen, bei denen auch der Religionsunterricht gefragt ist, wenn er auch in Zukunft relevant sein möchte. Das Thema Nachhaltigkeit und verantwortlicher Konsum ist zunehmend in Schulen von Bedeutung.

Wie können diese Fragen in das Theologiestudium und in die Ausbildung von Religionslehrerinnen und Religionslehrern sinnvoll integriert werden? Wie kann man Studierende darauf vorbereiten, Themen wie nachhaltiges und verantwortliches Handeln in der Schule angemessen zu unterrichten und im eigenen Handeln umzusetzen?

Dieses sind Fragen, denen ich in meiner Forschungsarbeit nachgehe.

Aktuelle Lehrveranstaltungen

Überblick über die inhaltliche Ausrichtung meiner Lehrveranstaltungen s. hier

Veröffentlichungen

  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Bildung zur Verantwortung gegenüber dem Leben. Fächerübergreifender Unterricht als Weg zu verantwortlichem Handeln im ökologischen und bioethischen Kontext. Bad Heilbrunn 2010. Verlag Klinkhardt (Dissertation).
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Kann denn Kaufen Sünde sein? Ein Blick auf die Geringsten (Matthäus 25,40) In: Initiativ. Diemelstadt Wethen April 2019.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Unser täglich Schnitzel. Zwischenruf zur Fastenzeit. In: Publik Forum Nr. 4, 23.02.2018.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Ballern bei Discomusik. Eine Schulklasse besucht auf der Klassenfahrt ein Lasertag-Spiel. Dabei schießen Schüler mit Lasergewehren aufeinander. Das ist Kriegspielen, gefördert von der Schule. Ein Zwischenruf. In: Publik Forum Nr. 7, 07.04.2017.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Raupe, Puppe Schmetterling. Das Wunder einer Verwandlung im Klassenraum. In: Praxis Grundschule Heft 3. Mai 2013. S.42-49.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Von kleinen Füchsen und anderen Schmetterlingen. In: Welt des Kindes. Die Fachzeitschrift für Kindertageseinrichtungen. 3, 2012. S. 34-36.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun / Stübig, Frauke (Hrsg.): Fächerübergreifendes Lernen in der Praxis. Realisierungsformen und Probleme der Leistungsbewertung. Kassel 2000. University Press.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Schwerpunkte der Diskussion. In: Spahn-Skrotzki, Gudrun / Stübig, Frauke (Hrsg.): Fächerübergreifendes Lernen in der Praxis. Realisierungsformen und Probleme der Leistungsbewertung. Kassel 2000. University Press. S.85-90.
  • Interview in der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen: Fleisch essen ist nicht reine Privatsache. Zum Tag der Erde in Kassel. HNA 11.03.2017.

Projekte

Im Frühjahr 2017 Gründung des Informationszentrums Verantwortlich Handeln

Dr. Gudrun Spahn-Skrotzki

Lehrbeauftragte für beosndere Aufgaben im Fach Religionspädagogik
Anschrift Institut für Evangelische Theologie
Fachbereich 02
Kurt-Wolters-Str. 5
34109 Kassel (Postanschrift)
34125 Kassel (Besucheranschrift)
Raum 1002
Telefon +49 561 804-7718
Telefax +49 561 804-3855
Bild von Dr. Gudrun  Spahn-Skrotzki

Curriculum Vitae

  • Studium der Ev. Theologie, Biologie und Germanistik an den Universitäten Bielefeld, Osnabrück und Münster.
  • Mehrmonatiger Auslandsaufenthalte, u.a. in Frankreich in einer Gemeinschaft nach Lanza del Vasto.
  • Referendariat an der Jakob-Grimm-Schule in Rotenburg/Fulda.
  • Unterrichtstätigkeit an verschiedenen Schulen.
  • Mitarbeiterin am Hessischen Landesinstitut für Pädagogik (HeLP).
  • Wiss. Mitarbeiterin an der Universität Kassel am Institut für Erziehungswissenschaft/Schulpädagogik.
  • Promotion bei Prof. Dr. Frauke Stübig und Prof. Dr. Dr. Dr.(hc) Günter Altner: Bildung zur Verantwortung gegenüber dem Leben. Fächerübergreifender Unterricht als Weg zu verantwortlichem Handeln im ökologischen und bioethischen Kontext. Die Dissertation erscheint im Verlag Julius Klinkhardt, 2010.
  • Postgraduiertes und berufsbegleitendes Studienprogramm: Psychoanalytische Kinder-und Jugendlichenberatung.
  • Dozentin am Ev. Fröbelseminar in Kassel.
  • Wiss. Mitarbeiterin an der Universität Kassel am Institut für Ev. Theologie. Erstellung einer Habilitation. Arbeitstitel: Der externalisierende Lebensstil - Herausforderung für Theologie, Religionspädagogik und Lehrer*innenbildung.
  • Gründung des Informationszentrums Verantwortlich Handeln an der Universität Kassel 

Forschungsschwerpunkte

Aus der inhaltlichen Beschreibung meiner Habilitation

Der externalisierende Lebensstil - Herausforderung für Theologie, Religionspädagogik und Lehrer*innenbildung (vorläufiger Arbeitstitel)

Ich setze mich in der Forschungsarbeit mit dem Phänomen auseinander, dass Wissen häufig nicht zum Handeln führt. Dieses ist gerade für ethische Fragen von Relevanz. Menschen handeln häufig gegen ihre ethischen Überzeugungen: Sie sind z.B. gegen Kinderarbeit und für faire Arbeitsbedingungen, kaufen und konsumieren aber immer wieder Produkte, die menschenrechtswidrig und mit Kinderarbeit produziert wurden. Zum Beispiel bei Smartphones, Schokolade, Kleidung usw.

Millionen Menschen arbeiten weltweit zu menschenrechtswidrigen Bedingungen. Diese Menschen haben häufig keine andere Alternative. Sie arbeiten ohne Gesundheitsschutz, haben keine Arbeitsrechte, keine Kranken- oder Altersvorsorge, ihre Entlohnung ist nicht existenzsichernd. Die Menschen der Länder der nördlichen Hemisphäre unterstützen diese Umstände durch ihr Konsumverhalten.  

Es stellt sich die Frage: Warum werden laufend diese Produkte gekauft, die menschenrechtswidrig hergestellt wurden, anstatt fair-produzierte Alternativen (die es gibt!)?

Der Anteil von fair produzierten Waren ist im Gesamtkonsum verschwindend gering.

Das gleiche Phänomen findet sich bei Fragen der Nachhaltigkeit und Ökologie.

Man weiß zwar um Zusammenhänge z.B. zwischen eigenem Konsumverhalten und dem Klimawandel, trotzdem handelt man in vielen Punkten klimaschädlich.

Es gibt viele weitere Beispiele für Diskrepanzen zwischen ethischem Anspruch und Einstellungen und tatsächlichem Handeln.

Wie kommt es, dass Menschen in ihrem täglichen Konsum wenig darauf achten, verantwortlich zu handeln, das heißt, warum machen sie sich wenig Gedanken darüber, woher die Produkte, die sie kaufen, stammen? Warum bemühen sie sich häufig kaum, nachhaltig zu konsumieren? Warum werden nur so wenig fair produzierte Produkte gekauft?

Wie kann man Menschen dazu bewegen, ihre Verantwortung wahrzunehmen und entsprechend ihren ethischen Überzeugungen zu leben, zu konsumieren?

Auch bei Studierenden der Religionspädagogik ist relativ wenig Bewusstsein für Zusammenhänge zwischen eigenem Konsumverhalten und menschenrechtswidrigen und nicht nachhaltigen Produktionen vorhanden. (Nach einer Befragung von Studierenden der Religionspädagogik in meiner Habilitation machen sich ca. 80% der Studierenden keine Gedanken darüber, wie ihre Lebensmittel, Smartphones, Kleidung usw. hergestellt werden.)

Die zunehmend prekärer werdende ökologische Problematik und die globale Ungerechtigkeit sind drängende Themen, bei denen auch der Religionsunterricht gefragt ist, wenn er auch in Zukunft relevant sein möchte. Das Thema Nachhaltigkeit und verantwortlicher Konsum ist zunehmend in Schulen von Bedeutung.

Wie können diese Fragen in das Theologiestudium und in die Ausbildung von Religionslehrerinnen und Religionslehrern sinnvoll integriert werden? Wie kann man Studierende darauf vorbereiten, Themen wie nachhaltiges und verantwortliches Handeln in der Schule angemessen zu unterrichten und im eigenen Handeln umzusetzen?

Dieses sind Fragen, denen ich in meiner Forschungsarbeit nachgehe.

Die zunehmend prekärer werdende ökologische Problematik und die globale Ungerechtigkeit sind drängende Themen, bei denen auch der Religionsunterricht gefragt ist, wenn er auch in Zukunft relevant sein möchte. Das Thema Nachhaltigkeit und verantwortlicher Konsum ist zunehmend in Schulen von Bedeutung.

Wie können diese Fragen in das Theologiestudium und in die Ausbildung von Religionslehrerinnen und Religionslehrern sinnvoll integriert werden? Wie kann man Studierende darauf vorbereiten, Themen wie nachhaltiges und verantwortliches Handeln in der Schule angemessen zu unterrichten und im eigenen Handeln umzusetzen?

Dieses sind Fragen, denen ich in meiner Forschungsarbeit nachgehe.

Aktuelle Lehrveranstaltungen

Überblick über die inhaltliche Ausrichtung meiner Lehrveranstaltungen s. hier

Veröffentlichungen

  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Bildung zur Verantwortung gegenüber dem Leben. Fächerübergreifender Unterricht als Weg zu verantwortlichem Handeln im ökologischen und bioethischen Kontext. Bad Heilbrunn 2010. Verlag Klinkhardt (Dissertation).
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Kann denn Kaufen Sünde sein? Ein Blick auf die Geringsten (Matthäus 25,40) In: Initiativ. Diemelstadt Wethen April 2019.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Unser täglich Schnitzel. Zwischenruf zur Fastenzeit. In: Publik Forum Nr. 4, 23.02.2018.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Ballern bei Discomusik. Eine Schulklasse besucht auf der Klassenfahrt ein Lasertag-Spiel. Dabei schießen Schüler mit Lasergewehren aufeinander. Das ist Kriegspielen, gefördert von der Schule. Ein Zwischenruf. In: Publik Forum Nr. 7, 07.04.2017.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Raupe, Puppe Schmetterling. Das Wunder einer Verwandlung im Klassenraum. In: Praxis Grundschule Heft 3. Mai 2013. S.42-49.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Von kleinen Füchsen und anderen Schmetterlingen. In: Welt des Kindes. Die Fachzeitschrift für Kindertageseinrichtungen. 3, 2012. S. 34-36.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun / Stübig, Frauke (Hrsg.): Fächerübergreifendes Lernen in der Praxis. Realisierungsformen und Probleme der Leistungsbewertung. Kassel 2000. University Press.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Schwerpunkte der Diskussion. In: Spahn-Skrotzki, Gudrun / Stübig, Frauke (Hrsg.): Fächerübergreifendes Lernen in der Praxis. Realisierungsformen und Probleme der Leistungsbewertung. Kassel 2000. University Press. S.85-90.
  • Interview in der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen: Fleisch essen ist nicht reine Privatsache. Zum Tag der Erde in Kassel. HNA 11.03.2017.

Projekte

Im Frühjahr 2017 Gründung des Informationszentrums Verantwortlich Handeln

Dr. Gudrun Spahn-Skrotzki

Lehrbeauftragte für beosndere Aufgaben im Fach Religionspädagogik
Anschrift Institut für Evangelische Theologie
Fachbereich 02
Kurt-Wolters-Str. 5
34109 Kassel (Postanschrift)
34125 Kassel (Besucheranschrift)
Raum 1002
Telefon +49 561 804-7718
Telefax +49 561 804-3855
Bild von Dr. Gudrun  Spahn-Skrotzki

Curriculum Vitae

  • Studium der Ev. Theologie, Biologie und Germanistik an den Universitäten Bielefeld, Osnabrück und Münster.
  • Mehrmonatiger Auslandsaufenthalte, u.a. in Frankreich in einer Gemeinschaft nach Lanza del Vasto.
  • Referendariat an der Jakob-Grimm-Schule in Rotenburg/Fulda.
  • Unterrichtstätigkeit an verschiedenen Schulen.
  • Mitarbeiterin am Hessischen Landesinstitut für Pädagogik (HeLP).
  • Wiss. Mitarbeiterin an der Universität Kassel am Institut für Erziehungswissenschaft/Schulpädagogik.
  • Promotion bei Prof. Dr. Frauke Stübig und Prof. Dr. Dr. Dr.(hc) Günter Altner: Bildung zur Verantwortung gegenüber dem Leben. Fächerübergreifender Unterricht als Weg zu verantwortlichem Handeln im ökologischen und bioethischen Kontext. Die Dissertation erscheint im Verlag Julius Klinkhardt, 2010.
  • Postgraduiertes und berufsbegleitendes Studienprogramm: Psychoanalytische Kinder-und Jugendlichenberatung.
  • Dozentin am Ev. Fröbelseminar in Kassel.
  • Wiss. Mitarbeiterin an der Universität Kassel am Institut für Ev. Theologie. Erstellung einer Habilitation. Arbeitstitel: Der externalisierende Lebensstil - Herausforderung für Theologie, Religionspädagogik und Lehrer*innenbildung.
  • Gründung des Informationszentrums Verantwortlich Handeln an der Universität Kassel 

Forschungsschwerpunkte

Aus der inhaltlichen Beschreibung meiner Habilitation

Der externalisierende Lebensstil - Herausforderung für Theologie, Religionspädagogik und Lehrer*innenbildung (vorläufiger Arbeitstitel)

Ich setze mich in der Forschungsarbeit mit dem Phänomen auseinander, dass Wissen häufig nicht zum Handeln führt. Dieses ist gerade für ethische Fragen von Relevanz. Menschen handeln häufig gegen ihre ethischen Überzeugungen: Sie sind z.B. gegen Kinderarbeit und für faire Arbeitsbedingungen, kaufen und konsumieren aber immer wieder Produkte, die menschenrechtswidrig und mit Kinderarbeit produziert wurden. Zum Beispiel bei Smartphones, Schokolade, Kleidung usw.

Millionen Menschen arbeiten weltweit zu menschenrechtswidrigen Bedingungen. Diese Menschen haben häufig keine andere Alternative. Sie arbeiten ohne Gesundheitsschutz, haben keine Arbeitsrechte, keine Kranken- oder Altersvorsorge, ihre Entlohnung ist nicht existenzsichernd. Die Menschen der Länder der nördlichen Hemisphäre unterstützen diese Umstände durch ihr Konsumverhalten.  

Es stellt sich die Frage: Warum werden laufend diese Produkte gekauft, die menschenrechtswidrig hergestellt wurden, anstatt fair-produzierte Alternativen (die es gibt!)?

Der Anteil von fair produzierten Waren ist im Gesamtkonsum verschwindend gering.

Das gleiche Phänomen findet sich bei Fragen der Nachhaltigkeit und Ökologie.

Man weiß zwar um Zusammenhänge z.B. zwischen eigenem Konsumverhalten und dem Klimawandel, trotzdem handelt man in vielen Punkten klimaschädlich.

Es gibt viele weitere Beispiele für Diskrepanzen zwischen ethischem Anspruch und Einstellungen und tatsächlichem Handeln.

Wie kommt es, dass Menschen in ihrem täglichen Konsum wenig darauf achten, verantwortlich zu handeln, das heißt, warum machen sie sich wenig Gedanken darüber, woher die Produkte, die sie kaufen, stammen? Warum bemühen sie sich häufig kaum, nachhaltig zu konsumieren? Warum werden nur so wenig fair produzierte Produkte gekauft?

Wie kann man Menschen dazu bewegen, ihre Verantwortung wahrzunehmen und entsprechend ihren ethischen Überzeugungen zu leben, zu konsumieren?

Auch bei Studierenden der Religionspädagogik ist relativ wenig Bewusstsein für Zusammenhänge zwischen eigenem Konsumverhalten und menschenrechtswidrigen und nicht nachhaltigen Produktionen vorhanden. (Nach einer Befragung von Studierenden der Religionspädagogik in meiner Habilitation machen sich ca. 80% der Studierenden keine Gedanken darüber, wie ihre Lebensmittel, Smartphones, Kleidung usw. hergestellt werden.)

Die zunehmend prekärer werdende ökologische Problematik und die globale Ungerechtigkeit sind drängende Themen, bei denen auch der Religionsunterricht gefragt ist, wenn er auch in Zukunft relevant sein möchte. Das Thema Nachhaltigkeit und verantwortlicher Konsum ist zunehmend in Schulen von Bedeutung.

Wie können diese Fragen in das Theologiestudium und in die Ausbildung von Religionslehrerinnen und Religionslehrern sinnvoll integriert werden? Wie kann man Studierende darauf vorbereiten, Themen wie nachhaltiges und verantwortliches Handeln in der Schule angemessen zu unterrichten und im eigenen Handeln umzusetzen?

Dieses sind Fragen, denen ich in meiner Forschungsarbeit nachgehe.

Die zunehmend prekärer werdende ökologische Problematik und die globale Ungerechtigkeit sind drängende Themen, bei denen auch der Religionsunterricht gefragt ist, wenn er auch in Zukunft relevant sein möchte. Das Thema Nachhaltigkeit und verantwortlicher Konsum ist zunehmend in Schulen von Bedeutung.

Wie können diese Fragen in das Theologiestudium und in die Ausbildung von Religionslehrerinnen und Religionslehrern sinnvoll integriert werden? Wie kann man Studierende darauf vorbereiten, Themen wie nachhaltiges und verantwortliches Handeln in der Schule angemessen zu unterrichten und im eigenen Handeln umzusetzen?

Dieses sind Fragen, denen ich in meiner Forschungsarbeit nachgehe.

Aktuelle Lehrveranstaltungen

Überblick über die inhaltliche Ausrichtung meiner Lehrveranstaltungen s. hier

Veröffentlichungen

  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Bildung zur Verantwortung gegenüber dem Leben. Fächerübergreifender Unterricht als Weg zu verantwortlichem Handeln im ökologischen und bioethischen Kontext. Bad Heilbrunn 2010. Verlag Klinkhardt (Dissertation).
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Kann denn Kaufen Sünde sein? Ein Blick auf die Geringsten (Matthäus 25,40) In: Initiativ. Diemelstadt Wethen April 2019.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Unser täglich Schnitzel. Zwischenruf zur Fastenzeit. In: Publik Forum Nr. 4, 23.02.2018.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Ballern bei Discomusik. Eine Schulklasse besucht auf der Klassenfahrt ein Lasertag-Spiel. Dabei schießen Schüler mit Lasergewehren aufeinander. Das ist Kriegspielen, gefördert von der Schule. Ein Zwischenruf. In: Publik Forum Nr. 7, 07.04.2017.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Raupe, Puppe Schmetterling. Das Wunder einer Verwandlung im Klassenraum. In: Praxis Grundschule Heft 3. Mai 2013. S.42-49.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Von kleinen Füchsen und anderen Schmetterlingen. In: Welt des Kindes. Die Fachzeitschrift für Kindertageseinrichtungen. 3, 2012. S. 34-36.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun / Stübig, Frauke (Hrsg.): Fächerübergreifendes Lernen in der Praxis. Realisierungsformen und Probleme der Leistungsbewertung. Kassel 2000. University Press.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Schwerpunkte der Diskussion. In: Spahn-Skrotzki, Gudrun / Stübig, Frauke (Hrsg.): Fächerübergreifendes Lernen in der Praxis. Realisierungsformen und Probleme der Leistungsbewertung. Kassel 2000. University Press. S.85-90.
  • Interview in der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen: Fleisch essen ist nicht reine Privatsache. Zum Tag der Erde in Kassel. HNA 11.03.2017.

Projekte

Im Frühjahr 2017 Gründung des Informationszentrums Verantwortlich Handeln

Dr. Gudrun Spahn-Skrotzki

Lehrbeauftragte für beosndere Aufgaben im Fach Religionspädagogik
Anschrift Institut für Evangelische Theologie
Fachbereich 02
Kurt-Wolters-Str. 5
34109 Kassel (Postanschrift)
34125 Kassel (Besucheranschrift)
Raum 1002
Telefon +49 561 804-7718
Telefax +49 561 804-3855
Bild von Dr. Gudrun  Spahn-Skrotzki

Curriculum Vitae

  • Studium der Ev. Theologie, Biologie und Germanistik an den Universitäten Bielefeld, Osnabrück und Münster.
  • Mehrmonatiger Auslandsaufenthalte, u.a. in Frankreich in einer Gemeinschaft nach Lanza del Vasto.
  • Referendariat an der Jakob-Grimm-Schule in Rotenburg/Fulda.
  • Unterrichtstätigkeit an verschiedenen Schulen.
  • Mitarbeiterin am Hessischen Landesinstitut für Pädagogik (HeLP).
  • Wiss. Mitarbeiterin an der Universität Kassel am Institut für Erziehungswissenschaft/Schulpädagogik.
  • Promotion bei Prof. Dr. Frauke Stübig und Prof. Dr. Dr. Dr.(hc) Günter Altner: Bildung zur Verantwortung gegenüber dem Leben. Fächerübergreifender Unterricht als Weg zu verantwortlichem Handeln im ökologischen und bioethischen Kontext. Die Dissertation erscheint im Verlag Julius Klinkhardt, 2010.
  • Postgraduiertes und berufsbegleitendes Studienprogramm: Psychoanalytische Kinder-und Jugendlichenberatung.
  • Dozentin am Ev. Fröbelseminar in Kassel.
  • Wiss. Mitarbeiterin an der Universität Kassel am Institut für Ev. Theologie. Erstellung einer Habilitation. Arbeitstitel: Der externalisierende Lebensstil - Herausforderung für Theologie, Religionspädagogik und Lehrer*innenbildung.
  • Gründung des Informationszentrums Verantwortlich Handeln an der Universität Kassel 

Forschungsschwerpunkte

Aus der inhaltlichen Beschreibung meiner Habilitation

Der externalisierende Lebensstil - Herausforderung für Theologie, Religionspädagogik und Lehrer*innenbildung (vorläufiger Arbeitstitel)

Ich setze mich in der Forschungsarbeit mit dem Phänomen auseinander, dass Wissen häufig nicht zum Handeln führt. Dieses ist gerade für ethische Fragen von Relevanz. Menschen handeln häufig gegen ihre ethischen Überzeugungen: Sie sind z.B. gegen Kinderarbeit und für faire Arbeitsbedingungen, kaufen und konsumieren aber immer wieder Produkte, die menschenrechtswidrig und mit Kinderarbeit produziert wurden. Zum Beispiel bei Smartphones, Schokolade, Kleidung usw.

Millionen Menschen arbeiten weltweit zu menschenrechtswidrigen Bedingungen. Diese Menschen haben häufig keine andere Alternative. Sie arbeiten ohne Gesundheitsschutz, haben keine Arbeitsrechte, keine Kranken- oder Altersvorsorge, ihre Entlohnung ist nicht existenzsichernd. Die Menschen der Länder der nördlichen Hemisphäre unterstützen diese Umstände durch ihr Konsumverhalten.  

Es stellt sich die Frage: Warum werden laufend diese Produkte gekauft, die menschenrechtswidrig hergestellt wurden, anstatt fair-produzierte Alternativen (die es gibt!)?

Der Anteil von fair produzierten Waren ist im Gesamtkonsum verschwindend gering.

Das gleiche Phänomen findet sich bei Fragen der Nachhaltigkeit und Ökologie.

Man weiß zwar um Zusammenhänge z.B. zwischen eigenem Konsumverhalten und dem Klimawandel, trotzdem handelt man in vielen Punkten klimaschädlich.

Es gibt viele weitere Beispiele für Diskrepanzen zwischen ethischem Anspruch und Einstellungen und tatsächlichem Handeln.

Wie kommt es, dass Menschen in ihrem täglichen Konsum wenig darauf achten, verantwortlich zu handeln, das heißt, warum machen sie sich wenig Gedanken darüber, woher die Produkte, die sie kaufen, stammen? Warum bemühen sie sich häufig kaum, nachhaltig zu konsumieren? Warum werden nur so wenig fair produzierte Produkte gekauft?

Wie kann man Menschen dazu bewegen, ihre Verantwortung wahrzunehmen und entsprechend ihren ethischen Überzeugungen zu leben, zu konsumieren?

Auch bei Studierenden der Religionspädagogik ist relativ wenig Bewusstsein für Zusammenhänge zwischen eigenem Konsumverhalten und menschenrechtswidrigen und nicht nachhaltigen Produktionen vorhanden. (Nach einer Befragung von Studierenden der Religionspädagogik in meiner Habilitation machen sich ca. 80% der Studierenden keine Gedanken darüber, wie ihre Lebensmittel, Smartphones, Kleidung usw. hergestellt werden.)

Die zunehmend prekärer werdende ökologische Problematik und die globale Ungerechtigkeit sind drängende Themen, bei denen auch der Religionsunterricht gefragt ist, wenn er auch in Zukunft relevant sein möchte. Das Thema Nachhaltigkeit und verantwortlicher Konsum ist zunehmend in Schulen von Bedeutung.

Wie können diese Fragen in das Theologiestudium und in die Ausbildung von Religionslehrerinnen und Religionslehrern sinnvoll integriert werden? Wie kann man Studierende darauf vorbereiten, Themen wie nachhaltiges und verantwortliches Handeln in der Schule angemessen zu unterrichten und im eigenen Handeln umzusetzen?

Dieses sind Fragen, denen ich in meiner Forschungsarbeit nachgehe.

Die zunehmend prekärer werdende ökologische Problematik und die globale Ungerechtigkeit sind drängende Themen, bei denen auch der Religionsunterricht gefragt ist, wenn er auch in Zukunft relevant sein möchte. Das Thema Nachhaltigkeit und verantwortlicher Konsum ist zunehmend in Schulen von Bedeutung.

Wie können diese Fragen in das Theologiestudium und in die Ausbildung von Religionslehrerinnen und Religionslehrern sinnvoll integriert werden? Wie kann man Studierende darauf vorbereiten, Themen wie nachhaltiges und verantwortliches Handeln in der Schule angemessen zu unterrichten und im eigenen Handeln umzusetzen?

Dieses sind Fragen, denen ich in meiner Forschungsarbeit nachgehe.

Aktuelle Lehrveranstaltungen

Überblick über die inhaltliche Ausrichtung meiner Lehrveranstaltungen s. hier

Veröffentlichungen

  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Bildung zur Verantwortung gegenüber dem Leben. Fächerübergreifender Unterricht als Weg zu verantwortlichem Handeln im ökologischen und bioethischen Kontext. Bad Heilbrunn 2010. Verlag Klinkhardt (Dissertation).
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Kann denn Kaufen Sünde sein? Ein Blick auf die Geringsten (Matthäus 25,40) In: Initiativ. Diemelstadt Wethen April 2019.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Unser täglich Schnitzel. Zwischenruf zur Fastenzeit. In: Publik Forum Nr. 4, 23.02.2018.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Ballern bei Discomusik. Eine Schulklasse besucht auf der Klassenfahrt ein Lasertag-Spiel. Dabei schießen Schüler mit Lasergewehren aufeinander. Das ist Kriegspielen, gefördert von der Schule. Ein Zwischenruf. In: Publik Forum Nr. 7, 07.04.2017.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Raupe, Puppe Schmetterling. Das Wunder einer Verwandlung im Klassenraum. In: Praxis Grundschule Heft 3. Mai 2013. S.42-49.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Von kleinen Füchsen und anderen Schmetterlingen. In: Welt des Kindes. Die Fachzeitschrift für Kindertageseinrichtungen. 3, 2012. S. 34-36.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun / Stübig, Frauke (Hrsg.): Fächerübergreifendes Lernen in der Praxis. Realisierungsformen und Probleme der Leistungsbewertung. Kassel 2000. University Press.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Schwerpunkte der Diskussion. In: Spahn-Skrotzki, Gudrun / Stübig, Frauke (Hrsg.): Fächerübergreifendes Lernen in der Praxis. Realisierungsformen und Probleme der Leistungsbewertung. Kassel 2000. University Press. S.85-90.
  • Interview in der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen: Fleisch essen ist nicht reine Privatsache. Zum Tag der Erde in Kassel. HNA 11.03.2017.

Projekte

Im Frühjahr 2017 Gründung des Informationszentrums Verantwortlich Handeln

Dr. Gudrun Spahn-Skrotzki

Lehrbeauftragte für beosndere Aufgaben im Fach Religionspädagogik
Anschrift Institut für Evangelische Theologie
Fachbereich 02
Kurt-Wolters-Str. 5
34109 Kassel (Postanschrift)
34125 Kassel (Besucheranschrift)
Raum 1002
Telefon +49 561 804-7718
Telefax +49 561 804-3855
Bild von Dr. Gudrun  Spahn-Skrotzki

Curriculum Vitae

  • Studium der Ev. Theologie, Biologie und Germanistik an den Universitäten Bielefeld, Osnabrück und Münster.
  • Mehrmonatiger Auslandsaufenthalte, u.a. in Frankreich in einer Gemeinschaft nach Lanza del Vasto.
  • Referendariat an der Jakob-Grimm-Schule in Rotenburg/Fulda.
  • Unterrichtstätigkeit an verschiedenen Schulen.
  • Mitarbeiterin am Hessischen Landesinstitut für Pädagogik (HeLP).
  • Wiss. Mitarbeiterin an der Universität Kassel am Institut für Erziehungswissenschaft/Schulpädagogik.
  • Promotion bei Prof. Dr. Frauke Stübig und Prof. Dr. Dr. Dr.(hc) Günter Altner: Bildung zur Verantwortung gegenüber dem Leben. Fächerübergreifender Unterricht als Weg zu verantwortlichem Handeln im ökologischen und bioethischen Kontext. Die Dissertation erscheint im Verlag Julius Klinkhardt, 2010.
  • Postgraduiertes und berufsbegleitendes Studienprogramm: Psychoanalytische Kinder-und Jugendlichenberatung.
  • Dozentin am Ev. Fröbelseminar in Kassel.
  • Wiss. Mitarbeiterin an der Universität Kassel am Institut für Ev. Theologie. Erstellung einer Habilitation. Arbeitstitel: Der externalisierende Lebensstil - Herausforderung für Theologie, Religionspädagogik und Lehrer*innenbildung.
  • Gründung des Informationszentrums Verantwortlich Handeln an der Universität Kassel 

Forschungsschwerpunkte

Aus der inhaltlichen Beschreibung meiner Habilitation

Der externalisierende Lebensstil - Herausforderung für Theologie, Religionspädagogik und Lehrer*innenbildung (vorläufiger Arbeitstitel)

Ich setze mich in der Forschungsarbeit mit dem Phänomen auseinander, dass Wissen häufig nicht zum Handeln führt. Dieses ist gerade für ethische Fragen von Relevanz. Menschen handeln häufig gegen ihre ethischen Überzeugungen: Sie sind z.B. gegen Kinderarbeit und für faire Arbeitsbedingungen, kaufen und konsumieren aber immer wieder Produkte, die menschenrechtswidrig und mit Kinderarbeit produziert wurden. Zum Beispiel bei Smartphones, Schokolade, Kleidung usw.

Millionen Menschen arbeiten weltweit zu menschenrechtswidrigen Bedingungen. Diese Menschen haben häufig keine andere Alternative. Sie arbeiten ohne Gesundheitsschutz, haben keine Arbeitsrechte, keine Kranken- oder Altersvorsorge, ihre Entlohnung ist nicht existenzsichernd. Die Menschen der Länder der nördlichen Hemisphäre unterstützen diese Umstände durch ihr Konsumverhalten.  

Es stellt sich die Frage: Warum werden laufend diese Produkte gekauft, die menschenrechtswidrig hergestellt wurden, anstatt fair-produzierte Alternativen (die es gibt!)?

Der Anteil von fair produzierten Waren ist im Gesamtkonsum verschwindend gering.

Das gleiche Phänomen findet sich bei Fragen der Nachhaltigkeit und Ökologie.

Man weiß zwar um Zusammenhänge z.B. zwischen eigenem Konsumverhalten und dem Klimawandel, trotzdem handelt man in vielen Punkten klimaschädlich.

Es gibt viele weitere Beispiele für Diskrepanzen zwischen ethischem Anspruch und Einstellungen und tatsächlichem Handeln.

Wie kommt es, dass Menschen in ihrem täglichen Konsum wenig darauf achten, verantwortlich zu handeln, das heißt, warum machen sie sich wenig Gedanken darüber, woher die Produkte, die sie kaufen, stammen? Warum bemühen sie sich häufig kaum, nachhaltig zu konsumieren? Warum werden nur so wenig fair produzierte Produkte gekauft?

Wie kann man Menschen dazu bewegen, ihre Verantwortung wahrzunehmen und entsprechend ihren ethischen Überzeugungen zu leben, zu konsumieren?

Auch bei Studierenden der Religionspädagogik ist relativ wenig Bewusstsein für Zusammenhänge zwischen eigenem Konsumverhalten und menschenrechtswidrigen und nicht nachhaltigen Produktionen vorhanden. (Nach einer Befragung von Studierenden der Religionspädagogik in meiner Habilitation machen sich ca. 80% der Studierenden keine Gedanken darüber, wie ihre Lebensmittel, Smartphones, Kleidung usw. hergestellt werden.)

Die zunehmend prekärer werdende ökologische Problematik und die globale Ungerechtigkeit sind drängende Themen, bei denen auch der Religionsunterricht gefragt ist, wenn er auch in Zukunft relevant sein möchte. Das Thema Nachhaltigkeit und verantwortlicher Konsum ist zunehmend in Schulen von Bedeutung.

Wie können diese Fragen in das Theologiestudium und in die Ausbildung von Religionslehrerinnen und Religionslehrern sinnvoll integriert werden? Wie kann man Studierende darauf vorbereiten, Themen wie nachhaltiges und verantwortliches Handeln in der Schule angemessen zu unterrichten und im eigenen Handeln umzusetzen?

Dieses sind Fragen, denen ich in meiner Forschungsarbeit nachgehe.

Die zunehmend prekärer werdende ökologische Problematik und die globale Ungerechtigkeit sind drängende Themen, bei denen auch der Religionsunterricht gefragt ist, wenn er auch in Zukunft relevant sein möchte. Das Thema Nachhaltigkeit und verantwortlicher Konsum ist zunehmend in Schulen von Bedeutung.

Wie können diese Fragen in das Theologiestudium und in die Ausbildung von Religionslehrerinnen und Religionslehrern sinnvoll integriert werden? Wie kann man Studierende darauf vorbereiten, Themen wie nachhaltiges und verantwortliches Handeln in der Schule angemessen zu unterrichten und im eigenen Handeln umzusetzen?

Dieses sind Fragen, denen ich in meiner Forschungsarbeit nachgehe.

Aktuelle Lehrveranstaltungen

Überblick über die inhaltliche Ausrichtung meiner Lehrveranstaltungen s. hier

Veröffentlichungen

  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Bildung zur Verantwortung gegenüber dem Leben. Fächerübergreifender Unterricht als Weg zu verantwortlichem Handeln im ökologischen und bioethischen Kontext. Bad Heilbrunn 2010. Verlag Klinkhardt (Dissertation).
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Kann denn Kaufen Sünde sein? Ein Blick auf die Geringsten (Matthäus 25,40) In: Initiativ. Diemelstadt Wethen April 2019.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Unser täglich Schnitzel. Zwischenruf zur Fastenzeit. In: Publik Forum Nr. 4, 23.02.2018.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Ballern bei Discomusik. Eine Schulklasse besucht auf der Klassenfahrt ein Lasertag-Spiel. Dabei schießen Schüler mit Lasergewehren aufeinander. Das ist Kriegspielen, gefördert von der Schule. Ein Zwischenruf. In: Publik Forum Nr. 7, 07.04.2017.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Raupe, Puppe Schmetterling. Das Wunder einer Verwandlung im Klassenraum. In: Praxis Grundschule Heft 3. Mai 2013. S.42-49.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Von kleinen Füchsen und anderen Schmetterlingen. In: Welt des Kindes. Die Fachzeitschrift für Kindertageseinrichtungen. 3, 2012. S. 34-36.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun / Stübig, Frauke (Hrsg.): Fächerübergreifendes Lernen in der Praxis. Realisierungsformen und Probleme der Leistungsbewertung. Kassel 2000. University Press.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Schwerpunkte der Diskussion. In: Spahn-Skrotzki, Gudrun / Stübig, Frauke (Hrsg.): Fächerübergreifendes Lernen in der Praxis. Realisierungsformen und Probleme der Leistungsbewertung. Kassel 2000. University Press. S.85-90.
  • Interview in der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen: Fleisch essen ist nicht reine Privatsache. Zum Tag der Erde in Kassel. HNA 11.03.2017.

Projekte

Im Frühjahr 2017 Gründung des Informationszentrums Verantwortlich Handeln

Dr. Gudrun Spahn-Skrotzki

Lehrbeauftragte für beosndere Aufgaben im Fach Religionspädagogik
Anschrift Institut für Evangelische Theologie
Fachbereich 02
Kurt-Wolters-Str. 5
34109 Kassel (Postanschrift)
34125 Kassel (Besucheranschrift)
Raum 1002
Telefon +49 561 804-7718
Telefax +49 561 804-3855
Bild von Dr. Gudrun  Spahn-Skrotzki

Curriculum Vitae

  • Studium der Ev. Theologie, Biologie und Germanistik an den Universitäten Bielefeld, Osnabrück und Münster.
  • Mehrmonatiger Auslandsaufenthalte, u.a. in Frankreich in einer Gemeinschaft nach Lanza del Vasto.
  • Referendariat an der Jakob-Grimm-Schule in Rotenburg/Fulda.
  • Unterrichtstätigkeit an verschiedenen Schulen.
  • Mitarbeiterin am Hessischen Landesinstitut für Pädagogik (HeLP).
  • Wiss. Mitarbeiterin an der Universität Kassel am Institut für Erziehungswissenschaft/Schulpädagogik.
  • Promotion bei Prof. Dr. Frauke Stübig und Prof. Dr. Dr. Dr.(hc) Günter Altner: Bildung zur Verantwortung gegenüber dem Leben. Fächerübergreifender Unterricht als Weg zu verantwortlichem Handeln im ökologischen und bioethischen Kontext. Die Dissertation erscheint im Verlag Julius Klinkhardt, 2010.
  • Postgraduiertes und berufsbegleitendes Studienprogramm: Psychoanalytische Kinder-und Jugendlichenberatung.
  • Dozentin am Ev. Fröbelseminar in Kassel.
  • Wiss. Mitarbeiterin an der Universität Kassel am Institut für Ev. Theologie. Erstellung einer Habilitation. Arbeitstitel: Der externalisierende Lebensstil - Herausforderung für Theologie, Religionspädagogik und Lehrer*innenbildung.
  • Gründung des Informationszentrums Verantwortlich Handeln an der Universität Kassel 

Forschungsschwerpunkte

Aus der inhaltlichen Beschreibung meiner Habilitation

Der externalisierende Lebensstil - Herausforderung für Theologie, Religionspädagogik und Lehrer*innenbildung (vorläufiger Arbeitstitel)

Ich setze mich in der Forschungsarbeit mit dem Phänomen auseinander, dass Wissen häufig nicht zum Handeln führt. Dieses ist gerade für ethische Fragen von Relevanz. Menschen handeln häufig gegen ihre ethischen Überzeugungen: Sie sind z.B. gegen Kinderarbeit und für faire Arbeitsbedingungen, kaufen und konsumieren aber immer wieder Produkte, die menschenrechtswidrig und mit Kinderarbeit produziert wurden. Zum Beispiel bei Smartphones, Schokolade, Kleidung usw.

Millionen Menschen arbeiten weltweit zu menschenrechtswidrigen Bedingungen. Diese Menschen haben häufig keine andere Alternative. Sie arbeiten ohne Gesundheitsschutz, haben keine Arbeitsrechte, keine Kranken- oder Altersvorsorge, ihre Entlohnung ist nicht existenzsichernd. Die Menschen der Länder der nördlichen Hemisphäre unterstützen diese Umstände durch ihr Konsumverhalten.  

Es stellt sich die Frage: Warum werden laufend diese Produkte gekauft, die menschenrechtswidrig hergestellt wurden, anstatt fair-produzierte Alternativen (die es gibt!)?

Der Anteil von fair produzierten Waren ist im Gesamtkonsum verschwindend gering.

Das gleiche Phänomen findet sich bei Fragen der Nachhaltigkeit und Ökologie.

Man weiß zwar um Zusammenhänge z.B. zwischen eigenem Konsumverhalten und dem Klimawandel, trotzdem handelt man in vielen Punkten klimaschädlich.

Es gibt viele weitere Beispiele für Diskrepanzen zwischen ethischem Anspruch und Einstellungen und tatsächlichem Handeln.

Wie kommt es, dass Menschen in ihrem täglichen Konsum wenig darauf achten, verantwortlich zu handeln, das heißt, warum machen sie sich wenig Gedanken darüber, woher die Produkte, die sie kaufen, stammen? Warum bemühen sie sich häufig kaum, nachhaltig zu konsumieren? Warum werden nur so wenig fair produzierte Produkte gekauft?

Wie kann man Menschen dazu bewegen, ihre Verantwortung wahrzunehmen und entsprechend ihren ethischen Überzeugungen zu leben, zu konsumieren?

Auch bei Studierenden der Religionspädagogik ist relativ wenig Bewusstsein für Zusammenhänge zwischen eigenem Konsumverhalten und menschenrechtswidrigen und nicht nachhaltigen Produktionen vorhanden. (Nach einer Befragung von Studierenden der Religionspädagogik in meiner Habilitation machen sich ca. 80% der Studierenden keine Gedanken darüber, wie ihre Lebensmittel, Smartphones, Kleidung usw. hergestellt werden.)

Die zunehmend prekärer werdende ökologische Problematik und die globale Ungerechtigkeit sind drängende Themen, bei denen auch der Religionsunterricht gefragt ist, wenn er auch in Zukunft relevant sein möchte. Das Thema Nachhaltigkeit und verantwortlicher Konsum ist zunehmend in Schulen von Bedeutung.

Wie können diese Fragen in das Theologiestudium und in die Ausbildung von Religionslehrerinnen und Religionslehrern sinnvoll integriert werden? Wie kann man Studierende darauf vorbereiten, Themen wie nachhaltiges und verantwortliches Handeln in der Schule angemessen zu unterrichten und im eigenen Handeln umzusetzen?

Dieses sind Fragen, denen ich in meiner Forschungsarbeit nachgehe.

Die zunehmend prekärer werdende ökologische Problematik und die globale Ungerechtigkeit sind drängende Themen, bei denen auch der Religionsunterricht gefragt ist, wenn er auch in Zukunft relevant sein möchte. Das Thema Nachhaltigkeit und verantwortlicher Konsum ist zunehmend in Schulen von Bedeutung.

Wie können diese Fragen in das Theologiestudium und in die Ausbildung von Religionslehrerinnen und Religionslehrern sinnvoll integriert werden? Wie kann man Studierende darauf vorbereiten, Themen wie nachhaltiges und verantwortliches Handeln in der Schule angemessen zu unterrichten und im eigenen Handeln umzusetzen?

Dieses sind Fragen, denen ich in meiner Forschungsarbeit nachgehe.

Aktuelle Lehrveranstaltungen

Überblick über die inhaltliche Ausrichtung meiner Lehrveranstaltungen s. hier

Veröffentlichungen

  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Bildung zur Verantwortung gegenüber dem Leben. Fächerübergreifender Unterricht als Weg zu verantwortlichem Handeln im ökologischen und bioethischen Kontext. Bad Heilbrunn 2010. Verlag Klinkhardt (Dissertation).
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Kann denn Kaufen Sünde sein? Ein Blick auf die Geringsten (Matthäus 25,40) In: Initiativ. Diemelstadt Wethen April 2019.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Unser täglich Schnitzel. Zwischenruf zur Fastenzeit. In: Publik Forum Nr. 4, 23.02.2018.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Ballern bei Discomusik. Eine Schulklasse besucht auf der Klassenfahrt ein Lasertag-Spiel. Dabei schießen Schüler mit Lasergewehren aufeinander. Das ist Kriegspielen, gefördert von der Schule. Ein Zwischenruf. In: Publik Forum Nr. 7, 07.04.2017.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Raupe, Puppe Schmetterling. Das Wunder einer Verwandlung im Klassenraum. In: Praxis Grundschule Heft 3. Mai 2013. S.42-49.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Von kleinen Füchsen und anderen Schmetterlingen. In: Welt des Kindes. Die Fachzeitschrift für Kindertageseinrichtungen. 3, 2012. S. 34-36.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun / Stübig, Frauke (Hrsg.): Fächerübergreifendes Lernen in der Praxis. Realisierungsformen und Probleme der Leistungsbewertung. Kassel 2000. University Press.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Schwerpunkte der Diskussion. In: Spahn-Skrotzki, Gudrun / Stübig, Frauke (Hrsg.): Fächerübergreifendes Lernen in der Praxis. Realisierungsformen und Probleme der Leistungsbewertung. Kassel 2000. University Press. S.85-90.
  • Interview in der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen: Fleisch essen ist nicht reine Privatsache. Zum Tag der Erde in Kassel. HNA 11.03.2017.

Projekte

Im Frühjahr 2017 Gründung des Informationszentrums Verantwortlich Handeln

Dr. Gudrun Spahn-Skrotzki

Lehrbeauftragte für beosndere Aufgaben im Fach Religionspädagogik
Anschrift Institut für Evangelische Theologie
Fachbereich 02
Kurt-Wolters-Str. 5
34109 Kassel (Postanschrift)
34125 Kassel (Besucheranschrift)
Raum 1002
Telefon +49 561 804-7718
Telefax +49 561 804-3855
Bild von Dr. Gudrun  Spahn-Skrotzki

Curriculum Vitae

  • Studium der Ev. Theologie, Biologie und Germanistik an den Universitäten Bielefeld, Osnabrück und Münster.
  • Mehrmonatiger Auslandsaufenthalte, u.a. in Frankreich in einer Gemeinschaft nach Lanza del Vasto.
  • Referendariat an der Jakob-Grimm-Schule in Rotenburg/Fulda.
  • Unterrichtstätigkeit an verschiedenen Schulen.
  • Mitarbeiterin am Hessischen Landesinstitut für Pädagogik (HeLP).
  • Wiss. Mitarbeiterin an der Universität Kassel am Institut für Erziehungswissenschaft/Schulpädagogik.
  • Promotion bei Prof. Dr. Frauke Stübig und Prof. Dr. Dr. Dr.(hc) Günter Altner: Bildung zur Verantwortung gegenüber dem Leben. Fächerübergreifender Unterricht als Weg zu verantwortlichem Handeln im ökologischen und bioethischen Kontext. Die Dissertation erscheint im Verlag Julius Klinkhardt, 2010.
  • Postgraduiertes und berufsbegleitendes Studienprogramm: Psychoanalytische Kinder-und Jugendlichenberatung.
  • Dozentin am Ev. Fröbelseminar in Kassel.
  • Wiss. Mitarbeiterin an der Universität Kassel am Institut für Ev. Theologie. Erstellung einer Habilitation. Arbeitstitel: Der externalisierende Lebensstil - Herausforderung für Theologie, Religionspädagogik und Lehrer*innenbildung.
  • Gründung des Informationszentrums Verantwortlich Handeln an der Universität Kassel 

Forschungsschwerpunkte

Aus der inhaltlichen Beschreibung meiner Habilitation

Der externalisierende Lebensstil - Herausforderung für Theologie, Religionspädagogik und Lehrer*innenbildung (vorläufiger Arbeitstitel)

Ich setze mich in der Forschungsarbeit mit dem Phänomen auseinander, dass Wissen häufig nicht zum Handeln führt. Dieses ist gerade für ethische Fragen von Relevanz. Menschen handeln häufig gegen ihre ethischen Überzeugungen: Sie sind z.B. gegen Kinderarbeit und für faire Arbeitsbedingungen, kaufen und konsumieren aber immer wieder Produkte, die menschenrechtswidrig und mit Kinderarbeit produziert wurden. Zum Beispiel bei Smartphones, Schokolade, Kleidung usw.

Millionen Menschen arbeiten weltweit zu menschenrechtswidrigen Bedingungen. Diese Menschen haben häufig keine andere Alternative. Sie arbeiten ohne Gesundheitsschutz, haben keine Arbeitsrechte, keine Kranken- oder Altersvorsorge, ihre Entlohnung ist nicht existenzsichernd. Die Menschen der Länder der nördlichen Hemisphäre unterstützen diese Umstände durch ihr Konsumverhalten.  

Es stellt sich die Frage: Warum werden laufend diese Produkte gekauft, die menschenrechtswidrig hergestellt wurden, anstatt fair-produzierte Alternativen (die es gibt!)?

Der Anteil von fair produzierten Waren ist im Gesamtkonsum verschwindend gering.

Das gleiche Phänomen findet sich bei Fragen der Nachhaltigkeit und Ökologie.

Man weiß zwar um Zusammenhänge z.B. zwischen eigenem Konsumverhalten und dem Klimawandel, trotzdem handelt man in vielen Punkten klimaschädlich.

Es gibt viele weitere Beispiele für Diskrepanzen zwischen ethischem Anspruch und Einstellungen und tatsächlichem Handeln.

Wie kommt es, dass Menschen in ihrem täglichen Konsum wenig darauf achten, verantwortlich zu handeln, das heißt, warum machen sie sich wenig Gedanken darüber, woher die Produkte, die sie kaufen, stammen? Warum bemühen sie sich häufig kaum, nachhaltig zu konsumieren? Warum werden nur so wenig fair produzierte Produkte gekauft?

Wie kann man Menschen dazu bewegen, ihre Verantwortung wahrzunehmen und entsprechend ihren ethischen Überzeugungen zu leben, zu konsumieren?

Auch bei Studierenden der Religionspädagogik ist relativ wenig Bewusstsein für Zusammenhänge zwischen eigenem Konsumverhalten und menschenrechtswidrigen und nicht nachhaltigen Produktionen vorhanden. (Nach einer Befragung von Studierenden der Religionspädagogik in meiner Habilitation machen sich ca. 80% der Studierenden keine Gedanken darüber, wie ihre Lebensmittel, Smartphones, Kleidung usw. hergestellt werden.)

Die zunehmend prekärer werdende ökologische Problematik und die globale Ungerechtigkeit sind drängende Themen, bei denen auch der Religionsunterricht gefragt ist, wenn er auch in Zukunft relevant sein möchte. Das Thema Nachhaltigkeit und verantwortlicher Konsum ist zunehmend in Schulen von Bedeutung.

Wie können diese Fragen in das Theologiestudium und in die Ausbildung von Religionslehrerinnen und Religionslehrern sinnvoll integriert werden? Wie kann man Studierende darauf vorbereiten, Themen wie nachhaltiges und verantwortliches Handeln in der Schule angemessen zu unterrichten und im eigenen Handeln umzusetzen?

Dieses sind Fragen, denen ich in meiner Forschungsarbeit nachgehe.

Die zunehmend prekärer werdende ökologische Problematik und die globale Ungerechtigkeit sind drängende Themen, bei denen auch der Religionsunterricht gefragt ist, wenn er auch in Zukunft relevant sein möchte. Das Thema Nachhaltigkeit und verantwortlicher Konsum ist zunehmend in Schulen von Bedeutung.

Wie können diese Fragen in das Theologiestudium und in die Ausbildung von Religionslehrerinnen und Religionslehrern sinnvoll integriert werden? Wie kann man Studierende darauf vorbereiten, Themen wie nachhaltiges und verantwortliches Handeln in der Schule angemessen zu unterrichten und im eigenen Handeln umzusetzen?

Dieses sind Fragen, denen ich in meiner Forschungsarbeit nachgehe.

Aktuelle Lehrveranstaltungen

Überblick über die inhaltliche Ausrichtung meiner Lehrveranstaltungen s. hier

Veröffentlichungen

  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Bildung zur Verantwortung gegenüber dem Leben. Fächerübergreifender Unterricht als Weg zu verantwortlichem Handeln im ökologischen und bioethischen Kontext. Bad Heilbrunn 2010. Verlag Klinkhardt (Dissertation).
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Kann denn Kaufen Sünde sein? Ein Blick auf die Geringsten (Matthäus 25,40) In: Initiativ. Diemelstadt Wethen April 2019.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Unser täglich Schnitzel. Zwischenruf zur Fastenzeit. In: Publik Forum Nr. 4, 23.02.2018.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Ballern bei Discomusik. Eine Schulklasse besucht auf der Klassenfahrt ein Lasertag-Spiel. Dabei schießen Schüler mit Lasergewehren aufeinander. Das ist Kriegspielen, gefördert von der Schule. Ein Zwischenruf. In: Publik Forum Nr. 7, 07.04.2017.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Raupe, Puppe Schmetterling. Das Wunder einer Verwandlung im Klassenraum. In: Praxis Grundschule Heft 3. Mai 2013. S.42-49.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Von kleinen Füchsen und anderen Schmetterlingen. In: Welt des Kindes. Die Fachzeitschrift für Kindertageseinrichtungen. 3, 2012. S. 34-36.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun / Stübig, Frauke (Hrsg.): Fächerübergreifendes Lernen in der Praxis. Realisierungsformen und Probleme der Leistungsbewertung. Kassel 2000. University Press.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Schwerpunkte der Diskussion. In: Spahn-Skrotzki, Gudrun / Stübig, Frauke (Hrsg.): Fächerübergreifendes Lernen in der Praxis. Realisierungsformen und Probleme der Leistungsbewertung. Kassel 2000. University Press. S.85-90.
  • Interview in der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen: Fleisch essen ist nicht reine Privatsache. Zum Tag der Erde in Kassel. HNA 11.03.2017.

Projekte

Im Frühjahr 2017 Gründung des Informationszentrums Verantwortlich Handeln

Dr. Gudrun Spahn-Skrotzki

Lehrbeauftragte für beosndere Aufgaben im Fach Religionspädagogik
Anschrift Institut für Evangelische Theologie
Fachbereich 02
Kurt-Wolters-Str. 5
34109 Kassel (Postanschrift)
34125 Kassel (Besucheranschrift)
Raum 1002
Telefon +49 561 804-7718
Telefax +49 561 804-3855
Bild von Dr. Gudrun  Spahn-Skrotzki

Curriculum Vitae

  • Studium der Ev. Theologie, Biologie und Germanistik an den Universitäten Bielefeld, Osnabrück und Münster.
  • Mehrmonatiger Auslandsaufenthalte, u.a. in Frankreich in einer Gemeinschaft nach Lanza del Vasto.
  • Referendariat an der Jakob-Grimm-Schule in Rotenburg/Fulda.
  • Unterrichtstätigkeit an verschiedenen Schulen.
  • Mitarbeiterin am Hessischen Landesinstitut für Pädagogik (HeLP).
  • Wiss. Mitarbeiterin an der Universität Kassel am Institut für Erziehungswissenschaft/Schulpädagogik.
  • Promotion bei Prof. Dr. Frauke Stübig und Prof. Dr. Dr. Dr.(hc) Günter Altner: Bildung zur Verantwortung gegenüber dem Leben. Fächerübergreifender Unterricht als Weg zu verantwortlichem Handeln im ökologischen und bioethischen Kontext. Die Dissertation erscheint im Verlag Julius Klinkhardt, 2010.
  • Postgraduiertes und berufsbegleitendes Studienprogramm: Psychoanalytische Kinder-und Jugendlichenberatung.
  • Dozentin am Ev. Fröbelseminar in Kassel.
  • Wiss. Mitarbeiterin an der Universität Kassel am Institut für Ev. Theologie. Erstellung einer Habilitation. Arbeitstitel: Der externalisierende Lebensstil - Herausforderung für Theologie, Religionspädagogik und Lehrer*innenbildung.
  • Gründung des Informationszentrums Verantwortlich Handeln an der Universität Kassel 

Forschungsschwerpunkte

Aus der inhaltlichen Beschreibung meiner Habilitation

Der externalisierende Lebensstil - Herausforderung für Theologie, Religionspädagogik und Lehrer*innenbildung (vorläufiger Arbeitstitel)

Ich setze mich in der Forschungsarbeit mit dem Phänomen auseinander, dass Wissen häufig nicht zum Handeln führt. Dieses ist gerade für ethische Fragen von Relevanz. Menschen handeln häufig gegen ihre ethischen Überzeugungen: Sie sind z.B. gegen Kinderarbeit und für faire Arbeitsbedingungen, kaufen und konsumieren aber immer wieder Produkte, die menschenrechtswidrig und mit Kinderarbeit produziert wurden. Zum Beispiel bei Smartphones, Schokolade, Kleidung usw.

Millionen Menschen arbeiten weltweit zu menschenrechtswidrigen Bedingungen. Diese Menschen haben häufig keine andere Alternative. Sie arbeiten ohne Gesundheitsschutz, haben keine Arbeitsrechte, keine Kranken- oder Altersvorsorge, ihre Entlohnung ist nicht existenzsichernd. Die Menschen der Länder der nördlichen Hemisphäre unterstützen diese Umstände durch ihr Konsumverhalten.  

Es stellt sich die Frage: Warum werden laufend diese Produkte gekauft, die menschenrechtswidrig hergestellt wurden, anstatt fair-produzierte Alternativen (die es gibt!)?

Der Anteil von fair produzierten Waren ist im Gesamtkonsum verschwindend gering.

Das gleiche Phänomen findet sich bei Fragen der Nachhaltigkeit und Ökologie.

Man weiß zwar um Zusammenhänge z.B. zwischen eigenem Konsumverhalten und dem Klimawandel, trotzdem handelt man in vielen Punkten klimaschädlich.

Es gibt viele weitere Beispiele für Diskrepanzen zwischen ethischem Anspruch und Einstellungen und tatsächlichem Handeln.

Wie kommt es, dass Menschen in ihrem täglichen Konsum wenig darauf achten, verantwortlich zu handeln, das heißt, warum machen sie sich wenig Gedanken darüber, woher die Produkte, die sie kaufen, stammen? Warum bemühen sie sich häufig kaum, nachhaltig zu konsumieren? Warum werden nur so wenig fair produzierte Produkte gekauft?

Wie kann man Menschen dazu bewegen, ihre Verantwortung wahrzunehmen und entsprechend ihren ethischen Überzeugungen zu leben, zu konsumieren?

Auch bei Studierenden der Religionspädagogik ist relativ wenig Bewusstsein für Zusammenhänge zwischen eigenem Konsumverhalten und menschenrechtswidrigen und nicht nachhaltigen Produktionen vorhanden. (Nach einer Befragung von Studierenden der Religionspädagogik in meiner Habilitation machen sich ca. 80% der Studierenden keine Gedanken darüber, wie ihre Lebensmittel, Smartphones, Kleidung usw. hergestellt werden.)

Die zunehmend prekärer werdende ökologische Problematik und die globale Ungerechtigkeit sind drängende Themen, bei denen auch der Religionsunterricht gefragt ist, wenn er auch in Zukunft relevant sein möchte. Das Thema Nachhaltigkeit und verantwortlicher Konsum ist zunehmend in Schulen von Bedeutung.

Wie können diese Fragen in das Theologiestudium und in die Ausbildung von Religionslehrerinnen und Religionslehrern sinnvoll integriert werden? Wie kann man Studierende darauf vorbereiten, Themen wie nachhaltiges und verantwortliches Handeln in der Schule angemessen zu unterrichten und im eigenen Handeln umzusetzen?

Dieses sind Fragen, denen ich in meiner Forschungsarbeit nachgehe.

Die zunehmend prekärer werdende ökologische Problematik und die globale Ungerechtigkeit sind drängende Themen, bei denen auch der Religionsunterricht gefragt ist, wenn er auch in Zukunft relevant sein möchte. Das Thema Nachhaltigkeit und verantwortlicher Konsum ist zunehmend in Schulen von Bedeutung.

Wie können diese Fragen in das Theologiestudium und in die Ausbildung von Religionslehrerinnen und Religionslehrern sinnvoll integriert werden? Wie kann man Studierende darauf vorbereiten, Themen wie nachhaltiges und verantwortliches Handeln in der Schule angemessen zu unterrichten und im eigenen Handeln umzusetzen?

Dieses sind Fragen, denen ich in meiner Forschungsarbeit nachgehe.

Aktuelle Lehrveranstaltungen

Überblick über die inhaltliche Ausrichtung meiner Lehrveranstaltungen s. hier

Veröffentlichungen

  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Bildung zur Verantwortung gegenüber dem Leben. Fächerübergreifender Unterricht als Weg zu verantwortlichem Handeln im ökologischen und bioethischen Kontext. Bad Heilbrunn 2010. Verlag Klinkhardt (Dissertation).
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Kann denn Kaufen Sünde sein? Ein Blick auf die Geringsten (Matthäus 25,40) In: Initiativ. Diemelstadt Wethen April 2019.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Unser täglich Schnitzel. Zwischenruf zur Fastenzeit. In: Publik Forum Nr. 4, 23.02.2018.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Ballern bei Discomusik. Eine Schulklasse besucht auf der Klassenfahrt ein Lasertag-Spiel. Dabei schießen Schüler mit Lasergewehren aufeinander. Das ist Kriegspielen, gefördert von der Schule. Ein Zwischenruf. In: Publik Forum Nr. 7, 07.04.2017.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Raupe, Puppe Schmetterling. Das Wunder einer Verwandlung im Klassenraum. In: Praxis Grundschule Heft 3. Mai 2013. S.42-49.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Von kleinen Füchsen und anderen Schmetterlingen. In: Welt des Kindes. Die Fachzeitschrift für Kindertageseinrichtungen. 3, 2012. S. 34-36.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun / Stübig, Frauke (Hrsg.): Fächerübergreifendes Lernen in der Praxis. Realisierungsformen und Probleme der Leistungsbewertung. Kassel 2000. University Press.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Schwerpunkte der Diskussion. In: Spahn-Skrotzki, Gudrun / Stübig, Frauke (Hrsg.): Fächerübergreifendes Lernen in der Praxis. Realisierungsformen und Probleme der Leistungsbewertung. Kassel 2000. University Press. S.85-90.
  • Interview in der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen: Fleisch essen ist nicht reine Privatsache. Zum Tag der Erde in Kassel. HNA 11.03.2017.

Projekte

Im Frühjahr 2017 Gründung des Informationszentrums Verantwortlich Handeln

Dr. Gudrun Spahn-Skrotzki

Lehrbeauftragte für beosndere Aufgaben im Fach Religionspädagogik
Anschrift Institut für Evangelische Theologie
Fachbereich 02
Kurt-Wolters-Str. 5
34109 Kassel (Postanschrift)
34125 Kassel (Besucheranschrift)
Raum 1002
Telefon +49 561 804-7718
Telefax +49 561 804-3855
Bild von Dr. Gudrun  Spahn-Skrotzki

Curriculum Vitae

  • Studium der Ev. Theologie, Biologie und Germanistik an den Universitäten Bielefeld, Osnabrück und Münster.
  • Mehrmonatiger Auslandsaufenthalte, u.a. in Frankreich in einer Gemeinschaft nach Lanza del Vasto.
  • Referendariat an der Jakob-Grimm-Schule in Rotenburg/Fulda.
  • Unterrichtstätigkeit an verschiedenen Schulen.
  • Mitarbeiterin am Hessischen Landesinstitut für Pädagogik (HeLP).
  • Wiss. Mitarbeiterin an der Universität Kassel am Institut für Erziehungswissenschaft/Schulpädagogik.
  • Promotion bei Prof. Dr. Frauke Stübig und Prof. Dr. Dr. Dr.(hc) Günter Altner: Bildung zur Verantwortung gegenüber dem Leben. Fächerübergreifender Unterricht als Weg zu verantwortlichem Handeln im ökologischen und bioethischen Kontext. Die Dissertation erscheint im Verlag Julius Klinkhardt, 2010.
  • Postgraduiertes und berufsbegleitendes Studienprogramm: Psychoanalytische Kinder-und Jugendlichenberatung.
  • Dozentin am Ev. Fröbelseminar in Kassel.
  • Wiss. Mitarbeiterin an der Universität Kassel am Institut für Ev. Theologie. Erstellung einer Habilitation. Arbeitstitel: Der externalisierende Lebensstil - Herausforderung für Theologie, Religionspädagogik und Lehrer*innenbildung.
  • Gründung des Informationszentrums Verantwortlich Handeln an der Universität Kassel 

Forschungsschwerpunkte

Aus der inhaltlichen Beschreibung meiner Habilitation

Der externalisierende Lebensstil - Herausforderung für Theologie, Religionspädagogik und Lehrer*innenbildung (vorläufiger Arbeitstitel)

Ich setze mich in der Forschungsarbeit mit dem Phänomen auseinander, dass Wissen häufig nicht zum Handeln führt. Dieses ist gerade für ethische Fragen von Relevanz. Menschen handeln häufig gegen ihre ethischen Überzeugungen: Sie sind z.B. gegen Kinderarbeit und für faire Arbeitsbedingungen, kaufen und konsumieren aber immer wieder Produkte, die menschenrechtswidrig und mit Kinderarbeit produziert wurden. Zum Beispiel bei Smartphones, Schokolade, Kleidung usw.

Millionen Menschen arbeiten weltweit zu menschenrechtswidrigen Bedingungen. Diese Menschen haben häufig keine andere Alternative. Sie arbeiten ohne Gesundheitsschutz, haben keine Arbeitsrechte, keine Kranken- oder Altersvorsorge, ihre Entlohnung ist nicht existenzsichernd. Die Menschen der Länder der nördlichen Hemisphäre unterstützen diese Umstände durch ihr Konsumverhalten.  

Es stellt sich die Frage: Warum werden laufend diese Produkte gekauft, die menschenrechtswidrig hergestellt wurden, anstatt fair-produzierte Alternativen (die es gibt!)?

Der Anteil von fair produzierten Waren ist im Gesamtkonsum verschwindend gering.

Das gleiche Phänomen findet sich bei Fragen der Nachhaltigkeit und Ökologie.

Man weiß zwar um Zusammenhänge z.B. zwischen eigenem Konsumverhalten und dem Klimawandel, trotzdem handelt man in vielen Punkten klimaschädlich.

Es gibt viele weitere Beispiele für Diskrepanzen zwischen ethischem Anspruch und Einstellungen und tatsächlichem Handeln.

Wie kommt es, dass Menschen in ihrem täglichen Konsum wenig darauf achten, verantwortlich zu handeln, das heißt, warum machen sie sich wenig Gedanken darüber, woher die Produkte, die sie kaufen, stammen? Warum bemühen sie sich häufig kaum, nachhaltig zu konsumieren? Warum werden nur so wenig fair produzierte Produkte gekauft?

Wie kann man Menschen dazu bewegen, ihre Verantwortung wahrzunehmen und entsprechend ihren ethischen Überzeugungen zu leben, zu konsumieren?

Auch bei Studierenden der Religionspädagogik ist relativ wenig Bewusstsein für Zusammenhänge zwischen eigenem Konsumverhalten und menschenrechtswidrigen und nicht nachhaltigen Produktionen vorhanden. (Nach einer Befragung von Studierenden der Religionspädagogik in meiner Habilitation machen sich ca. 80% der Studierenden keine Gedanken darüber, wie ihre Lebensmittel, Smartphones, Kleidung usw. hergestellt werden.)

Die zunehmend prekärer werdende ökologische Problematik und die globale Ungerechtigkeit sind drängende Themen, bei denen auch der Religionsunterricht gefragt ist, wenn er auch in Zukunft relevant sein möchte. Das Thema Nachhaltigkeit und verantwortlicher Konsum ist zunehmend in Schulen von Bedeutung.

Wie können diese Fragen in das Theologiestudium und in die Ausbildung von Religionslehrerinnen und Religionslehrern sinnvoll integriert werden? Wie kann man Studierende darauf vorbereiten, Themen wie nachhaltiges und verantwortliches Handeln in der Schule angemessen zu unterrichten und im eigenen Handeln umzusetzen?

Dieses sind Fragen, denen ich in meiner Forschungsarbeit nachgehe.

Die zunehmend prekärer werdende ökologische Problematik und die globale Ungerechtigkeit sind drängende Themen, bei denen auch der Religionsunterricht gefragt ist, wenn er auch in Zukunft relevant sein möchte. Das Thema Nachhaltigkeit und verantwortlicher Konsum ist zunehmend in Schulen von Bedeutung.

Wie können diese Fragen in das Theologiestudium und in die Ausbildung von Religionslehrerinnen und Religionslehrern sinnvoll integriert werden? Wie kann man Studierende darauf vorbereiten, Themen wie nachhaltiges und verantwortliches Handeln in der Schule angemessen zu unterrichten und im eigenen Handeln umzusetzen?

Dieses sind Fragen, denen ich in meiner Forschungsarbeit nachgehe.

Aktuelle Lehrveranstaltungen

Überblick über die inhaltliche Ausrichtung meiner Lehrveranstaltungen s. hier

Veröffentlichungen

  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Bildung zur Verantwortung gegenüber dem Leben. Fächerübergreifender Unterricht als Weg zu verantwortlichem Handeln im ökologischen und bioethischen Kontext. Bad Heilbrunn 2010. Verlag Klinkhardt (Dissertation).
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Kann denn Kaufen Sünde sein? Ein Blick auf die Geringsten (Matthäus 25,40) In: Initiativ. Diemelstadt Wethen April 2019.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Unser täglich Schnitzel. Zwischenruf zur Fastenzeit. In: Publik Forum Nr. 4, 23.02.2018.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Ballern bei Discomusik. Eine Schulklasse besucht auf der Klassenfahrt ein Lasertag-Spiel. Dabei schießen Schüler mit Lasergewehren aufeinander. Das ist Kriegspielen, gefördert von der Schule. Ein Zwischenruf. In: Publik Forum Nr. 7, 07.04.2017.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Raupe, Puppe Schmetterling. Das Wunder einer Verwandlung im Klassenraum. In: Praxis Grundschule Heft 3. Mai 2013. S.42-49.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Von kleinen Füchsen und anderen Schmetterlingen. In: Welt des Kindes. Die Fachzeitschrift für Kindertageseinrichtungen. 3, 2012. S. 34-36.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun / Stübig, Frauke (Hrsg.): Fächerübergreifendes Lernen in der Praxis. Realisierungsformen und Probleme der Leistungsbewertung. Kassel 2000. University Press.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Schwerpunkte der Diskussion. In: Spahn-Skrotzki, Gudrun / Stübig, Frauke (Hrsg.): Fächerübergreifendes Lernen in der Praxis. Realisierungsformen und Probleme der Leistungsbewertung. Kassel 2000. University Press. S.85-90.
  • Interview in der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen: Fleisch essen ist nicht reine Privatsache. Zum Tag der Erde in Kassel. HNA 11.03.2017.

Projekte

Im Frühjahr 2017 Gründung des Informationszentrums Verantwortlich Handeln

Dr. Gudrun Spahn-Skrotzki

Lehrbeauftragte für beosndere Aufgaben im Fach Religionspädagogik
Anschrift Institut für Evangelische Theologie
Fachbereich 02
Kurt-Wolters-Str. 5
34109 Kassel (Postanschrift)
34125 Kassel (Besucheranschrift)
Raum 1002
Telefon +49 561 804-7718
Telefax +49 561 804-3855
Bild von Dr. Gudrun  Spahn-Skrotzki

Curriculum Vitae

  • Studium der Ev. Theologie, Biologie und Germanistik an den Universitäten Bielefeld, Osnabrück und Münster.
  • Mehrmonatiger Auslandsaufenthalte, u.a. in Frankreich in einer Gemeinschaft nach Lanza del Vasto.
  • Referendariat an der Jakob-Grimm-Schule in Rotenburg/Fulda.
  • Unterrichtstätigkeit an verschiedenen Schulen.
  • Mitarbeiterin am Hessischen Landesinstitut für Pädagogik (HeLP).
  • Wiss. Mitarbeiterin an der Universität Kassel am Institut für Erziehungswissenschaft/Schulpädagogik.
  • Promotion bei Prof. Dr. Frauke Stübig und Prof. Dr. Dr. Dr.(hc) Günter Altner: Bildung zur Verantwortung gegenüber dem Leben. Fächerübergreifender Unterricht als Weg zu verantwortlichem Handeln im ökologischen und bioethischen Kontext. Die Dissertation erscheint im Verlag Julius Klinkhardt, 2010.
  • Postgraduiertes und berufsbegleitendes Studienprogramm: Psychoanalytische Kinder-und Jugendlichenberatung.
  • Dozentin am Ev. Fröbelseminar in Kassel.
  • Wiss. Mitarbeiterin an der Universität Kassel am Institut für Ev. Theologie. Erstellung einer Habilitation. Arbeitstitel: Der externalisierende Lebensstil - Herausforderung für Theologie, Religionspädagogik und Lehrer*innenbildung.
  • Gründung des Informationszentrums Verantwortlich Handeln an der Universität Kassel 

Forschungsschwerpunkte

Aus der inhaltlichen Beschreibung meiner Habilitation

Der externalisierende Lebensstil - Herausforderung für Theologie, Religionspädagogik und Lehrer*innenbildung (vorläufiger Arbeitstitel)

Ich setze mich in der Forschungsarbeit mit dem Phänomen auseinander, dass Wissen häufig nicht zum Handeln führt. Dieses ist gerade für ethische Fragen von Relevanz. Menschen handeln häufig gegen ihre ethischen Überzeugungen: Sie sind z.B. gegen Kinderarbeit und für faire Arbeitsbedingungen, kaufen und konsumieren aber immer wieder Produkte, die menschenrechtswidrig und mit Kinderarbeit produziert wurden. Zum Beispiel bei Smartphones, Schokolade, Kleidung usw.

Millionen Menschen arbeiten weltweit zu menschenrechtswidrigen Bedingungen. Diese Menschen haben häufig keine andere Alternative. Sie arbeiten ohne Gesundheitsschutz, haben keine Arbeitsrechte, keine Kranken- oder Altersvorsorge, ihre Entlohnung ist nicht existenzsichernd. Die Menschen der Länder der nördlichen Hemisphäre unterstützen diese Umstände durch ihr Konsumverhalten.  

Es stellt sich die Frage: Warum werden laufend diese Produkte gekauft, die menschenrechtswidrig hergestellt wurden, anstatt fair-produzierte Alternativen (die es gibt!)?

Der Anteil von fair produzierten Waren ist im Gesamtkonsum verschwindend gering.

Das gleiche Phänomen findet sich bei Fragen der Nachhaltigkeit und Ökologie.

Man weiß zwar um Zusammenhänge z.B. zwischen eigenem Konsumverhalten und dem Klimawandel, trotzdem handelt man in vielen Punkten klimaschädlich.

Es gibt viele weitere Beispiele für Diskrepanzen zwischen ethischem Anspruch und Einstellungen und tatsächlichem Handeln.

Wie kommt es, dass Menschen in ihrem täglichen Konsum wenig darauf achten, verantwortlich zu handeln, das heißt, warum machen sie sich wenig Gedanken darüber, woher die Produkte, die sie kaufen, stammen? Warum bemühen sie sich häufig kaum, nachhaltig zu konsumieren? Warum werden nur so wenig fair produzierte Produkte gekauft?

Wie kann man Menschen dazu bewegen, ihre Verantwortung wahrzunehmen und entsprechend ihren ethischen Überzeugungen zu leben, zu konsumieren?

Auch bei Studierenden der Religionspädagogik ist relativ wenig Bewusstsein für Zusammenhänge zwischen eigenem Konsumverhalten und menschenrechtswidrigen und nicht nachhaltigen Produktionen vorhanden. (Nach einer Befragung von Studierenden der Religionspädagogik in meiner Habilitation machen sich ca. 80% der Studierenden keine Gedanken darüber, wie ihre Lebensmittel, Smartphones, Kleidung usw. hergestellt werden.)

Die zunehmend prekärer werdende ökologische Problematik und die globale Ungerechtigkeit sind drängende Themen, bei denen auch der Religionsunterricht gefragt ist, wenn er auch in Zukunft relevant sein möchte. Das Thema Nachhaltigkeit und verantwortlicher Konsum ist zunehmend in Schulen von Bedeutung.

Wie können diese Fragen in das Theologiestudium und in die Ausbildung von Religionslehrerinnen und Religionslehrern sinnvoll integriert werden? Wie kann man Studierende darauf vorbereiten, Themen wie nachhaltiges und verantwortliches Handeln in der Schule angemessen zu unterrichten und im eigenen Handeln umzusetzen?

Dieses sind Fragen, denen ich in meiner Forschungsarbeit nachgehe.

Die zunehmend prekärer werdende ökologische Problematik und die globale Ungerechtigkeit sind drängende Themen, bei denen auch der Religionsunterricht gefragt ist, wenn er auch in Zukunft relevant sein möchte. Das Thema Nachhaltigkeit und verantwortlicher Konsum ist zunehmend in Schulen von Bedeutung.

Wie können diese Fragen in das Theologiestudium und in die Ausbildung von Religionslehrerinnen und Religionslehrern sinnvoll integriert werden? Wie kann man Studierende darauf vorbereiten, Themen wie nachhaltiges und verantwortliches Handeln in der Schule angemessen zu unterrichten und im eigenen Handeln umzusetzen?

Dieses sind Fragen, denen ich in meiner Forschungsarbeit nachgehe.

Aktuelle Lehrveranstaltungen

Überblick über die inhaltliche Ausrichtung meiner Lehrveranstaltungen s. hier

Veröffentlichungen

  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Bildung zur Verantwortung gegenüber dem Leben. Fächerübergreifender Unterricht als Weg zu verantwortlichem Handeln im ökologischen und bioethischen Kontext. Bad Heilbrunn 2010. Verlag Klinkhardt (Dissertation).
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Kann denn Kaufen Sünde sein? Ein Blick auf die Geringsten (Matthäus 25,40) In: Initiativ. Diemelstadt Wethen April 2019.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Unser täglich Schnitzel. Zwischenruf zur Fastenzeit. In: Publik Forum Nr. 4, 23.02.2018.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Ballern bei Discomusik. Eine Schulklasse besucht auf der Klassenfahrt ein Lasertag-Spiel. Dabei schießen Schüler mit Lasergewehren aufeinander. Das ist Kriegspielen, gefördert von der Schule. Ein Zwischenruf. In: Publik Forum Nr. 7, 07.04.2017.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Raupe, Puppe Schmetterling. Das Wunder einer Verwandlung im Klassenraum. In: Praxis Grundschule Heft 3. Mai 2013. S.42-49.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Von kleinen Füchsen und anderen Schmetterlingen. In: Welt des Kindes. Die Fachzeitschrift für Kindertageseinrichtungen. 3, 2012. S. 34-36.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun / Stübig, Frauke (Hrsg.): Fächerübergreifendes Lernen in der Praxis. Realisierungsformen und Probleme der Leistungsbewertung. Kassel 2000. University Press.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Schwerpunkte der Diskussion. In: Spahn-Skrotzki, Gudrun / Stübig, Frauke (Hrsg.): Fächerübergreifendes Lernen in der Praxis. Realisierungsformen und Probleme der Leistungsbewertung. Kassel 2000. University Press. S.85-90.
  • Interview in der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen: Fleisch essen ist nicht reine Privatsache. Zum Tag der Erde in Kassel. HNA 11.03.2017.

Projekte

Im Frühjahr 2017 Gründung des Informationszentrums Verantwortlich Handeln

Dr. Gudrun Spahn-Skrotzki

Lehrbeauftragte für beosndere Aufgaben im Fach Religionspädagogik
Anschrift Institut für Evangelische Theologie
Fachbereich 02
Kurt-Wolters-Str. 5
34109 Kassel (Postanschrift)
34125 Kassel (Besucheranschrift)
Raum 1002
Telefon +49 561 804-7718
Telefax +49 561 804-3855
Bild von Dr. Gudrun  Spahn-Skrotzki

Curriculum Vitae

  • Studium der Ev. Theologie, Biologie und Germanistik an den Universitäten Bielefeld, Osnabrück und Münster.
  • Mehrmonatiger Auslandsaufenthalte, u.a. in Frankreich in einer Gemeinschaft nach Lanza del Vasto.
  • Referendariat an der Jakob-Grimm-Schule in Rotenburg/Fulda.
  • Unterrichtstätigkeit an verschiedenen Schulen.
  • Mitarbeiterin am Hessischen Landesinstitut für Pädagogik (HeLP).
  • Wiss. Mitarbeiterin an der Universität Kassel am Institut für Erziehungswissenschaft/Schulpädagogik.
  • Promotion bei Prof. Dr. Frauke Stübig und Prof. Dr. Dr. Dr.(hc) Günter Altner: Bildung zur Verantwortung gegenüber dem Leben. Fächerübergreifender Unterricht als Weg zu verantwortlichem Handeln im ökologischen und bioethischen Kontext. Die Dissertation erscheint im Verlag Julius Klinkhardt, 2010.
  • Postgraduiertes und berufsbegleitendes Studienprogramm: Psychoanalytische Kinder-und Jugendlichenberatung.
  • Dozentin am Ev. Fröbelseminar in Kassel.
  • Wiss. Mitarbeiterin an der Universität Kassel am Institut für Ev. Theologie. Erstellung einer Habilitation. Arbeitstitel: Der externalisierende Lebensstil - Herausforderung für Theologie, Religionspädagogik und Lehrer*innenbildung.
  • Gründung des Informationszentrums Verantwortlich Handeln an der Universität Kassel 

Forschungsschwerpunkte

Aus der inhaltlichen Beschreibung meiner Habilitation

Der externalisierende Lebensstil - Herausforderung für Theologie, Religionspädagogik und Lehrer*innenbildung (vorläufiger Arbeitstitel)

Ich setze mich in der Forschungsarbeit mit dem Phänomen auseinander, dass Wissen häufig nicht zum Handeln führt. Dieses ist gerade für ethische Fragen von Relevanz. Menschen handeln häufig gegen ihre ethischen Überzeugungen: Sie sind z.B. gegen Kinderarbeit und für faire Arbeitsbedingungen, kaufen und konsumieren aber immer wieder Produkte, die menschenrechtswidrig und mit Kinderarbeit produziert wurden. Zum Beispiel bei Smartphones, Schokolade, Kleidung usw.

Millionen Menschen arbeiten weltweit zu menschenrechtswidrigen Bedingungen. Diese Menschen haben häufig keine andere Alternative. Sie arbeiten ohne Gesundheitsschutz, haben keine Arbeitsrechte, keine Kranken- oder Altersvorsorge, ihre Entlohnung ist nicht existenzsichernd. Die Menschen der Länder der nördlichen Hemisphäre unterstützen diese Umstände durch ihr Konsumverhalten.  

Es stellt sich die Frage: Warum werden laufend diese Produkte gekauft, die menschenrechtswidrig hergestellt wurden, anstatt fair-produzierte Alternativen (die es gibt!)?

Der Anteil von fair produzierten Waren ist im Gesamtkonsum verschwindend gering.

Das gleiche Phänomen findet sich bei Fragen der Nachhaltigkeit und Ökologie.

Man weiß zwar um Zusammenhänge z.B. zwischen eigenem Konsumverhalten und dem Klimawandel, trotzdem handelt man in vielen Punkten klimaschädlich.

Es gibt viele weitere Beispiele für Diskrepanzen zwischen ethischem Anspruch und Einstellungen und tatsächlichem Handeln.

Wie kommt es, dass Menschen in ihrem täglichen Konsum wenig darauf achten, verantwortlich zu handeln, das heißt, warum machen sie sich wenig Gedanken darüber, woher die Produkte, die sie kaufen, stammen? Warum bemühen sie sich häufig kaum, nachhaltig zu konsumieren? Warum werden nur so wenig fair produzierte Produkte gekauft?

Wie kann man Menschen dazu bewegen, ihre Verantwortung wahrzunehmen und entsprechend ihren ethischen Überzeugungen zu leben, zu konsumieren?

Auch bei Studierenden der Religionspädagogik ist relativ wenig Bewusstsein für Zusammenhänge zwischen eigenem Konsumverhalten und menschenrechtswidrigen und nicht nachhaltigen Produktionen vorhanden. (Nach einer Befragung von Studierenden der Religionspädagogik in meiner Habilitation machen sich ca. 80% der Studierenden keine Gedanken darüber, wie ihre Lebensmittel, Smartphones, Kleidung usw. hergestellt werden.)

Die zunehmend prekärer werdende ökologische Problematik und die globale Ungerechtigkeit sind drängende Themen, bei denen auch der Religionsunterricht gefragt ist, wenn er auch in Zukunft relevant sein möchte. Das Thema Nachhaltigkeit und verantwortlicher Konsum ist zunehmend in Schulen von Bedeutung.

Wie können diese Fragen in das Theologiestudium und in die Ausbildung von Religionslehrerinnen und Religionslehrern sinnvoll integriert werden? Wie kann man Studierende darauf vorbereiten, Themen wie nachhaltiges und verantwortliches Handeln in der Schule angemessen zu unterrichten und im eigenen Handeln umzusetzen?

Dieses sind Fragen, denen ich in meiner Forschungsarbeit nachgehe.

Die zunehmend prekärer werdende ökologische Problematik und die globale Ungerechtigkeit sind drängende Themen, bei denen auch der Religionsunterricht gefragt ist, wenn er auch in Zukunft relevant sein möchte. Das Thema Nachhaltigkeit und verantwortlicher Konsum ist zunehmend in Schulen von Bedeutung.

Wie können diese Fragen in das Theologiestudium und in die Ausbildung von Religionslehrerinnen und Religionslehrern sinnvoll integriert werden? Wie kann man Studierende darauf vorbereiten, Themen wie nachhaltiges und verantwortliches Handeln in der Schule angemessen zu unterrichten und im eigenen Handeln umzusetzen?

Dieses sind Fragen, denen ich in meiner Forschungsarbeit nachgehe.

Aktuelle Lehrveranstaltungen

Überblick über die inhaltliche Ausrichtung meiner Lehrveranstaltungen s. hier

Veröffentlichungen

  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Bildung zur Verantwortung gegenüber dem Leben. Fächerübergreifender Unterricht als Weg zu verantwortlichem Handeln im ökologischen und bioethischen Kontext. Bad Heilbrunn 2010. Verlag Klinkhardt (Dissertation).
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Kann denn Kaufen Sünde sein? Ein Blick auf die Geringsten (Matthäus 25,40) In: Initiativ. Diemelstadt Wethen April 2019.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Unser täglich Schnitzel. Zwischenruf zur Fastenzeit. In: Publik Forum Nr. 4, 23.02.2018.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Ballern bei Discomusik. Eine Schulklasse besucht auf der Klassenfahrt ein Lasertag-Spiel. Dabei schießen Schüler mit Lasergewehren aufeinander. Das ist Kriegspielen, gefördert von der Schule. Ein Zwischenruf. In: Publik Forum Nr. 7, 07.04.2017.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Raupe, Puppe Schmetterling. Das Wunder einer Verwandlung im Klassenraum. In: Praxis Grundschule Heft 3. Mai 2013. S.42-49.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Von kleinen Füchsen und anderen Schmetterlingen. In: Welt des Kindes. Die Fachzeitschrift für Kindertageseinrichtungen. 3, 2012. S. 34-36.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun / Stübig, Frauke (Hrsg.): Fächerübergreifendes Lernen in der Praxis. Realisierungsformen und Probleme der Leistungsbewertung. Kassel 2000. University Press.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Schwerpunkte der Diskussion. In: Spahn-Skrotzki, Gudrun / Stübig, Frauke (Hrsg.): Fächerübergreifendes Lernen in der Praxis. Realisierungsformen und Probleme der Leistungsbewertung. Kassel 2000. University Press. S.85-90.
  • Interview in der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen: Fleisch essen ist nicht reine Privatsache. Zum Tag der Erde in Kassel. HNA 11.03.2017.

Projekte

Im Frühjahr 2017 Gründung des Informationszentrums Verantwortlich Handeln

Dr. Gudrun Spahn-Skrotzki

Lehrbeauftragte für beosndere Aufgaben im Fach Religionspädagogik
Anschrift Institut für Evangelische Theologie
Fachbereich 02
Kurt-Wolters-Str. 5
34109 Kassel (Postanschrift)
34125 Kassel (Besucheranschrift)
Raum 1002
Telefon +49 561 804-7718
Telefax +49 561 804-3855
Bild von Dr. Gudrun  Spahn-Skrotzki

Curriculum Vitae

  • Studium der Ev. Theologie, Biologie und Germanistik an den Universitäten Bielefeld, Osnabrück und Münster.
  • Mehrmonatiger Auslandsaufenthalte, u.a. in Frankreich in einer Gemeinschaft nach Lanza del Vasto.
  • Referendariat an der Jakob-Grimm-Schule in Rotenburg/Fulda.
  • Unterrichtstätigkeit an verschiedenen Schulen.
  • Mitarbeiterin am Hessischen Landesinstitut für Pädagogik (HeLP).
  • Wiss. Mitarbeiterin an der Universität Kassel am Institut für Erziehungswissenschaft/Schulpädagogik.
  • Promotion bei Prof. Dr. Frauke Stübig und Prof. Dr. Dr. Dr.(hc) Günter Altner: Bildung zur Verantwortung gegenüber dem Leben. Fächerübergreifender Unterricht als Weg zu verantwortlichem Handeln im ökologischen und bioethischen Kontext. Die Dissertation erscheint im Verlag Julius Klinkhardt, 2010.
  • Postgraduiertes und berufsbegleitendes Studienprogramm: Psychoanalytische Kinder-und Jugendlichenberatung.
  • Dozentin am Ev. Fröbelseminar in Kassel.
  • Wiss. Mitarbeiterin an der Universität Kassel am Institut für Ev. Theologie. Erstellung einer Habilitation. Arbeitstitel: Der externalisierende Lebensstil - Herausforderung für Theologie, Religionspädagogik und Lehrer*innenbildung.
  • Gründung des Informationszentrums Verantwortlich Handeln an der Universität Kassel 

Forschungsschwerpunkte

Aus der inhaltlichen Beschreibung meiner Habilitation

Der externalisierende Lebensstil - Herausforderung für Theologie, Religionspädagogik und Lehrer*innenbildung (vorläufiger Arbeitstitel)

Ich setze mich in der Forschungsarbeit mit dem Phänomen auseinander, dass Wissen häufig nicht zum Handeln führt. Dieses ist gerade für ethische Fragen von Relevanz. Menschen handeln häufig gegen ihre ethischen Überzeugungen: Sie sind z.B. gegen Kinderarbeit und für faire Arbeitsbedingungen, kaufen und konsumieren aber immer wieder Produkte, die menschenrechtswidrig und mit Kinderarbeit produziert wurden. Zum Beispiel bei Smartphones, Schokolade, Kleidung usw.

Millionen Menschen arbeiten weltweit zu menschenrechtswidrigen Bedingungen. Diese Menschen haben häufig keine andere Alternative. Sie arbeiten ohne Gesundheitsschutz, haben keine Arbeitsrechte, keine Kranken- oder Altersvorsorge, ihre Entlohnung ist nicht existenzsichernd. Die Menschen der Länder der nördlichen Hemisphäre unterstützen diese Umstände durch ihr Konsumverhalten.  

Es stellt sich die Frage: Warum werden laufend diese Produkte gekauft, die menschenrechtswidrig hergestellt wurden, anstatt fair-produzierte Alternativen (die es gibt!)?

Der Anteil von fair produzierten Waren ist im Gesamtkonsum verschwindend gering.

Das gleiche Phänomen findet sich bei Fragen der Nachhaltigkeit und Ökologie.

Man weiß zwar um Zusammenhänge z.B. zwischen eigenem Konsumverhalten und dem Klimawandel, trotzdem handelt man in vielen Punkten klimaschädlich.

Es gibt viele weitere Beispiele für Diskrepanzen zwischen ethischem Anspruch und Einstellungen und tatsächlichem Handeln.

Wie kommt es, dass Menschen in ihrem täglichen Konsum wenig darauf achten, verantwortlich zu handeln, das heißt, warum machen sie sich wenig Gedanken darüber, woher die Produkte, die sie kaufen, stammen? Warum bemühen sie sich häufig kaum, nachhaltig zu konsumieren? Warum werden nur so wenig fair produzierte Produkte gekauft?

Wie kann man Menschen dazu bewegen, ihre Verantwortung wahrzunehmen und entsprechend ihren ethischen Überzeugungen zu leben, zu konsumieren?

Auch bei Studierenden der Religionspädagogik ist relativ wenig Bewusstsein für Zusammenhänge zwischen eigenem Konsumverhalten und menschenrechtswidrigen und nicht nachhaltigen Produktionen vorhanden. (Nach einer Befragung von Studierenden der Religionspädagogik in meiner Habilitation machen sich ca. 80% der Studierenden keine Gedanken darüber, wie ihre Lebensmittel, Smartphones, Kleidung usw. hergestellt werden.)

Die zunehmend prekärer werdende ökologische Problematik und die globale Ungerechtigkeit sind drängende Themen, bei denen auch der Religionsunterricht gefragt ist, wenn er auch in Zukunft relevant sein möchte. Das Thema Nachhaltigkeit und verantwortlicher Konsum ist zunehmend in Schulen von Bedeutung.

Wie können diese Fragen in das Theologiestudium und in die Ausbildung von Religionslehrerinnen und Religionslehrern sinnvoll integriert werden? Wie kann man Studierende darauf vorbereiten, Themen wie nachhaltiges und verantwortliches Handeln in der Schule angemessen zu unterrichten und im eigenen Handeln umzusetzen?

Dieses sind Fragen, denen ich in meiner Forschungsarbeit nachgehe.

Die zunehmend prekärer werdende ökologische Problematik und die globale Ungerechtigkeit sind drängende Themen, bei denen auch der Religionsunterricht gefragt ist, wenn er auch in Zukunft relevant sein möchte. Das Thema Nachhaltigkeit und verantwortlicher Konsum ist zunehmend in Schulen von Bedeutung.

Wie können diese Fragen in das Theologiestudium und in die Ausbildung von Religionslehrerinnen und Religionslehrern sinnvoll integriert werden? Wie kann man Studierende darauf vorbereiten, Themen wie nachhaltiges und verantwortliches Handeln in der Schule angemessen zu unterrichten und im eigenen Handeln umzusetzen?

Dieses sind Fragen, denen ich in meiner Forschungsarbeit nachgehe.

Aktuelle Lehrveranstaltungen

Überblick über die inhaltliche Ausrichtung meiner Lehrveranstaltungen s. hier

Veröffentlichungen

  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Bildung zur Verantwortung gegenüber dem Leben. Fächerübergreifender Unterricht als Weg zu verantwortlichem Handeln im ökologischen und bioethischen Kontext. Bad Heilbrunn 2010. Verlag Klinkhardt (Dissertation).
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Kann denn Kaufen Sünde sein? Ein Blick auf die Geringsten (Matthäus 25,40) In: Initiativ. Diemelstadt Wethen April 2019.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Unser täglich Schnitzel. Zwischenruf zur Fastenzeit. In: Publik Forum Nr. 4, 23.02.2018.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Ballern bei Discomusik. Eine Schulklasse besucht auf der Klassenfahrt ein Lasertag-Spiel. Dabei schießen Schüler mit Lasergewehren aufeinander. Das ist Kriegspielen, gefördert von der Schule. Ein Zwischenruf. In: Publik Forum Nr. 7, 07.04.2017.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Raupe, Puppe Schmetterling. Das Wunder einer Verwandlung im Klassenraum. In: Praxis Grundschule Heft 3. Mai 2013. S.42-49.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Von kleinen Füchsen und anderen Schmetterlingen. In: Welt des Kindes. Die Fachzeitschrift für Kindertageseinrichtungen. 3, 2012. S. 34-36.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun / Stübig, Frauke (Hrsg.): Fächerübergreifendes Lernen in der Praxis. Realisierungsformen und Probleme der Leistungsbewertung. Kassel 2000. University Press.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Schwerpunkte der Diskussion. In: Spahn-Skrotzki, Gudrun / Stübig, Frauke (Hrsg.): Fächerübergreifendes Lernen in der Praxis. Realisierungsformen und Probleme der Leistungsbewertung. Kassel 2000. University Press. S.85-90.
  • Interview in der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen: Fleisch essen ist nicht reine Privatsache. Zum Tag der Erde in Kassel. HNA 11.03.2017.

Projekte

Im Frühjahr 2017 Gründung des Informationszentrums Verantwortlich Handeln

Dr. Gudrun Spahn-Skrotzki

Lehrbeauftragte für beosndere Aufgaben im Fach Religionspädagogik
Anschrift Institut für Evangelische Theologie
Fachbereich 02
Kurt-Wolters-Str. 5
34109 Kassel (Postanschrift)
34125 Kassel (Besucheranschrift)
Raum 1002
Telefon +49 561 804-7718
Telefax +49 561 804-3855
Bild von Dr. Gudrun  Spahn-Skrotzki

Curriculum Vitae

  • Studium der Ev. Theologie, Biologie und Germanistik an den Universitäten Bielefeld, Osnabrück und Münster.
  • Mehrmonatiger Auslandsaufenthalte, u.a. in Frankreich in einer Gemeinschaft nach Lanza del Vasto.
  • Referendariat an der Jakob-Grimm-Schule in Rotenburg/Fulda.
  • Unterrichtstätigkeit an verschiedenen Schulen.
  • Mitarbeiterin am Hessischen Landesinstitut für Pädagogik (HeLP).
  • Wiss. Mitarbeiterin an der Universität Kassel am Institut für Erziehungswissenschaft/Schulpädagogik.
  • Promotion bei Prof. Dr. Frauke Stübig und Prof. Dr. Dr. Dr.(hc) Günter Altner: Bildung zur Verantwortung gegenüber dem Leben. Fächerübergreifender Unterricht als Weg zu verantwortlichem Handeln im ökologischen und bioethischen Kontext. Die Dissertation erscheint im Verlag Julius Klinkhardt, 2010.
  • Postgraduiertes und berufsbegleitendes Studienprogramm: Psychoanalytische Kinder-und Jugendlichenberatung.
  • Dozentin am Ev. Fröbelseminar in Kassel.
  • Wiss. Mitarbeiterin an der Universität Kassel am Institut für Ev. Theologie. Erstellung einer Habilitation. Arbeitstitel: Der externalisierende Lebensstil - Herausforderung für Theologie, Religionspädagogik und Lehrer*innenbildung.
  • Gründung des Informationszentrums Verantwortlich Handeln an der Universität Kassel 

Forschungsschwerpunkte

Aus der inhaltlichen Beschreibung meiner Habilitation

Der externalisierende Lebensstil - Herausforderung für Theologie, Religionspädagogik und Lehrer*innenbildung (vorläufiger Arbeitstitel)

Ich setze mich in der Forschungsarbeit mit dem Phänomen auseinander, dass Wissen häufig nicht zum Handeln führt. Dieses ist gerade für ethische Fragen von Relevanz. Menschen handeln häufig gegen ihre ethischen Überzeugungen: Sie sind z.B. gegen Kinderarbeit und für faire Arbeitsbedingungen, kaufen und konsumieren aber immer wieder Produkte, die menschenrechtswidrig und mit Kinderarbeit produziert wurden. Zum Beispiel bei Smartphones, Schokolade, Kleidung usw.

Millionen Menschen arbeiten weltweit zu menschenrechtswidrigen Bedingungen. Diese Menschen haben häufig keine andere Alternative. Sie arbeiten ohne Gesundheitsschutz, haben keine Arbeitsrechte, keine Kranken- oder Altersvorsorge, ihre Entlohnung ist nicht existenzsichernd. Die Menschen der Länder der nördlichen Hemisphäre unterstützen diese Umstände durch ihr Konsumverhalten.  

Es stellt sich die Frage: Warum werden laufend diese Produkte gekauft, die menschenrechtswidrig hergestellt wurden, anstatt fair-produzierte Alternativen (die es gibt!)?

Der Anteil von fair produzierten Waren ist im Gesamtkonsum verschwindend gering.

Das gleiche Phänomen findet sich bei Fragen der Nachhaltigkeit und Ökologie.

Man weiß zwar um Zusammenhänge z.B. zwischen eigenem Konsumverhalten und dem Klimawandel, trotzdem handelt man in vielen Punkten klimaschädlich.

Es gibt viele weitere Beispiele für Diskrepanzen zwischen ethischem Anspruch und Einstellungen und tatsächlichem Handeln.

Wie kommt es, dass Menschen in ihrem täglichen Konsum wenig darauf achten, verantwortlich zu handeln, das heißt, warum machen sie sich wenig Gedanken darüber, woher die Produkte, die sie kaufen, stammen? Warum bemühen sie sich häufig kaum, nachhaltig zu konsumieren? Warum werden nur so wenig fair produzierte Produkte gekauft?

Wie kann man Menschen dazu bewegen, ihre Verantwortung wahrzunehmen und entsprechend ihren ethischen Überzeugungen zu leben, zu konsumieren?

Auch bei Studierenden der Religionspädagogik ist relativ wenig Bewusstsein für Zusammenhänge zwischen eigenem Konsumverhalten und menschenrechtswidrigen und nicht nachhaltigen Produktionen vorhanden. (Nach einer Befragung von Studierenden der Religionspädagogik in meiner Habilitation machen sich ca. 80% der Studierenden keine Gedanken darüber, wie ihre Lebensmittel, Smartphones, Kleidung usw. hergestellt werden.)

Die zunehmend prekärer werdende ökologische Problematik und die globale Ungerechtigkeit sind drängende Themen, bei denen auch der Religionsunterricht gefragt ist, wenn er auch in Zukunft relevant sein möchte. Das Thema Nachhaltigkeit und verantwortlicher Konsum ist zunehmend in Schulen von Bedeutung.

Wie können diese Fragen in das Theologiestudium und in die Ausbildung von Religionslehrerinnen und Religionslehrern sinnvoll integriert werden? Wie kann man Studierende darauf vorbereiten, Themen wie nachhaltiges und verantwortliches Handeln in der Schule angemessen zu unterrichten und im eigenen Handeln umzusetzen?

Dieses sind Fragen, denen ich in meiner Forschungsarbeit nachgehe.

Die zunehmend prekärer werdende ökologische Problematik und die globale Ungerechtigkeit sind drängende Themen, bei denen auch der Religionsunterricht gefragt ist, wenn er auch in Zukunft relevant sein möchte. Das Thema Nachhaltigkeit und verantwortlicher Konsum ist zunehmend in Schulen von Bedeutung.

Wie können diese Fragen in das Theologiestudium und in die Ausbildung von Religionslehrerinnen und Religionslehrern sinnvoll integriert werden? Wie kann man Studierende darauf vorbereiten, Themen wie nachhaltiges und verantwortliches Handeln in der Schule angemessen zu unterrichten und im eigenen Handeln umzusetzen?

Dieses sind Fragen, denen ich in meiner Forschungsarbeit nachgehe.

Aktuelle Lehrveranstaltungen

Überblick über die inhaltliche Ausrichtung meiner Lehrveranstaltungen s. hier

Veröffentlichungen

  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Bildung zur Verantwortung gegenüber dem Leben. Fächerübergreifender Unterricht als Weg zu verantwortlichem Handeln im ökologischen und bioethischen Kontext. Bad Heilbrunn 2010. Verlag Klinkhardt (Dissertation).
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Kann denn Kaufen Sünde sein? Ein Blick auf die Geringsten (Matthäus 25,40) In: Initiativ. Diemelstadt Wethen April 2019.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Unser täglich Schnitzel. Zwischenruf zur Fastenzeit. In: Publik Forum Nr. 4, 23.02.2018.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Ballern bei Discomusik. Eine Schulklasse besucht auf der Klassenfahrt ein Lasertag-Spiel. Dabei schießen Schüler mit Lasergewehren aufeinander. Das ist Kriegspielen, gefördert von der Schule. Ein Zwischenruf. In: Publik Forum Nr. 7, 07.04.2017.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Raupe, Puppe Schmetterling. Das Wunder einer Verwandlung im Klassenraum. In: Praxis Grundschule Heft 3. Mai 2013. S.42-49.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Von kleinen Füchsen und anderen Schmetterlingen. In: Welt des Kindes. Die Fachzeitschrift für Kindertageseinrichtungen. 3, 2012. S. 34-36.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun / Stübig, Frauke (Hrsg.): Fächerübergreifendes Lernen in der Praxis. Realisierungsformen und Probleme der Leistungsbewertung. Kassel 2000. University Press.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Schwerpunkte der Diskussion. In: Spahn-Skrotzki, Gudrun / Stübig, Frauke (Hrsg.): Fächerübergreifendes Lernen in der Praxis. Realisierungsformen und Probleme der Leistungsbewertung. Kassel 2000. University Press. S.85-90.
  • Interview in der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen: Fleisch essen ist nicht reine Privatsache. Zum Tag der Erde in Kassel. HNA 11.03.2017.

Projekte

Im Frühjahr 2017 Gründung des Informationszentrums Verantwortlich Handeln

Dr. Gudrun Spahn-Skrotzki

Lehrbeauftragte für beosndere Aufgaben im Fach Religionspädagogik
Anschrift Institut für Evangelische Theologie
Fachbereich 02
Kurt-Wolters-Str. 5
34109 Kassel (Postanschrift)
34125 Kassel (Besucheranschrift)
Raum 1002
Telefon +49 561 804-7718
Telefax +49 561 804-3855
Bild von Dr. Gudrun  Spahn-Skrotzki

Curriculum Vitae

  • Studium der Ev. Theologie, Biologie und Germanistik an den Universitäten Bielefeld, Osnabrück und Münster.
  • Mehrmonatiger Auslandsaufenthalte, u.a. in Frankreich in einer Gemeinschaft nach Lanza del Vasto.
  • Referendariat an der Jakob-Grimm-Schule in Rotenburg/Fulda.
  • Unterrichtstätigkeit an verschiedenen Schulen.
  • Mitarbeiterin am Hessischen Landesinstitut für Pädagogik (HeLP).
  • Wiss. Mitarbeiterin an der Universität Kassel am Institut für Erziehungswissenschaft/Schulpädagogik.
  • Promotion bei Prof. Dr. Frauke Stübig und Prof. Dr. Dr. Dr.(hc) Günter Altner: Bildung zur Verantwortung gegenüber dem Leben. Fächerübergreifender Unterricht als Weg zu verantwortlichem Handeln im ökologischen und bioethischen Kontext. Die Dissertation erscheint im Verlag Julius Klinkhardt, 2010.
  • Postgraduiertes und berufsbegleitendes Studienprogramm: Psychoanalytische Kinder-und Jugendlichenberatung.
  • Dozentin am Ev. Fröbelseminar in Kassel.
  • Wiss. Mitarbeiterin an der Universität Kassel am Institut für Ev. Theologie. Erstellung einer Habilitation. Arbeitstitel: Der externalisierende Lebensstil - Herausforderung für Theologie, Religionspädagogik und Lehrer*innenbildung.
  • Gründung des Informationszentrums Verantwortlich Handeln an der Universität Kassel 

Forschungsschwerpunkte

Aus der inhaltlichen Beschreibung meiner Habilitation

Der externalisierende Lebensstil - Herausforderung für Theologie, Religionspädagogik und Lehrer*innenbildung (vorläufiger Arbeitstitel)

Ich setze mich in der Forschungsarbeit mit dem Phänomen auseinander, dass Wissen häufig nicht zum Handeln führt. Dieses ist gerade für ethische Fragen von Relevanz. Menschen handeln häufig gegen ihre ethischen Überzeugungen: Sie sind z.B. gegen Kinderarbeit und für faire Arbeitsbedingungen, kaufen und konsumieren aber immer wieder Produkte, die menschenrechtswidrig und mit Kinderarbeit produziert wurden. Zum Beispiel bei Smartphones, Schokolade, Kleidung usw.

Millionen Menschen arbeiten weltweit zu menschenrechtswidrigen Bedingungen. Diese Menschen haben häufig keine andere Alternative. Sie arbeiten ohne Gesundheitsschutz, haben keine Arbeitsrechte, keine Kranken- oder Altersvorsorge, ihre Entlohnung ist nicht existenzsichernd. Die Menschen der Länder der nördlichen Hemisphäre unterstützen diese Umstände durch ihr Konsumverhalten.  

Es stellt sich die Frage: Warum werden laufend diese Produkte gekauft, die menschenrechtswidrig hergestellt wurden, anstatt fair-produzierte Alternativen (die es gibt!)?

Der Anteil von fair produzierten Waren ist im Gesamtkonsum verschwindend gering.

Das gleiche Phänomen findet sich bei Fragen der Nachhaltigkeit und Ökologie.

Man weiß zwar um Zusammenhänge z.B. zwischen eigenem Konsumverhalten und dem Klimawandel, trotzdem handelt man in vielen Punkten klimaschädlich.

Es gibt viele weitere Beispiele für Diskrepanzen zwischen ethischem Anspruch und Einstellungen und tatsächlichem Handeln.

Wie kommt es, dass Menschen in ihrem täglichen Konsum wenig darauf achten, verantwortlich zu handeln, das heißt, warum machen sie sich wenig Gedanken darüber, woher die Produkte, die sie kaufen, stammen? Warum bemühen sie sich häufig kaum, nachhaltig zu konsumieren? Warum werden nur so wenig fair produzierte Produkte gekauft?

Wie kann man Menschen dazu bewegen, ihre Verantwortung wahrzunehmen und entsprechend ihren ethischen Überzeugungen zu leben, zu konsumieren?

Auch bei Studierenden der Religionspädagogik ist relativ wenig Bewusstsein für Zusammenhänge zwischen eigenem Konsumverhalten und menschenrechtswidrigen und nicht nachhaltigen Produktionen vorhanden. (Nach einer Befragung von Studierenden der Religionspädagogik in meiner Habilitation machen sich ca. 80% der Studierenden keine Gedanken darüber, wie ihre Lebensmittel, Smartphones, Kleidung usw. hergestellt werden.)

Die zunehmend prekärer werdende ökologische Problematik und die globale Ungerechtigkeit sind drängende Themen, bei denen auch der Religionsunterricht gefragt ist, wenn er auch in Zukunft relevant sein möchte. Das Thema Nachhaltigkeit und verantwortlicher Konsum ist zunehmend in Schulen von Bedeutung.

Wie können diese Fragen in das Theologiestudium und in die Ausbildung von Religionslehrerinnen und Religionslehrern sinnvoll integriert werden? Wie kann man Studierende darauf vorbereiten, Themen wie nachhaltiges und verantwortliches Handeln in der Schule angemessen zu unterrichten und im eigenen Handeln umzusetzen?

Dieses sind Fragen, denen ich in meiner Forschungsarbeit nachgehe.

Die zunehmend prekärer werdende ökologische Problematik und die globale Ungerechtigkeit sind drängende Themen, bei denen auch der Religionsunterricht gefragt ist, wenn er auch in Zukunft relevant sein möchte. Das Thema Nachhaltigkeit und verantwortlicher Konsum ist zunehmend in Schulen von Bedeutung.

Wie können diese Fragen in das Theologiestudium und in die Ausbildung von Religionslehrerinnen und Religionslehrern sinnvoll integriert werden? Wie kann man Studierende darauf vorbereiten, Themen wie nachhaltiges und verantwortliches Handeln in der Schule angemessen zu unterrichten und im eigenen Handeln umzusetzen?

Dieses sind Fragen, denen ich in meiner Forschungsarbeit nachgehe.

Aktuelle Lehrveranstaltungen

Überblick über die inhaltliche Ausrichtung meiner Lehrveranstaltungen s. hier

Veröffentlichungen

  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Bildung zur Verantwortung gegenüber dem Leben. Fächerübergreifender Unterricht als Weg zu verantwortlichem Handeln im ökologischen und bioethischen Kontext. Bad Heilbrunn 2010. Verlag Klinkhardt (Dissertation).
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Kann denn Kaufen Sünde sein? Ein Blick auf die Geringsten (Matthäus 25,40) In: Initiativ. Diemelstadt Wethen April 2019.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Unser täglich Schnitzel. Zwischenruf zur Fastenzeit. In: Publik Forum Nr. 4, 23.02.2018.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Ballern bei Discomusik. Eine Schulklasse besucht auf der Klassenfahrt ein Lasertag-Spiel. Dabei schießen Schüler mit Lasergewehren aufeinander. Das ist Kriegspielen, gefördert von der Schule. Ein Zwischenruf. In: Publik Forum Nr. 7, 07.04.2017.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Raupe, Puppe Schmetterling. Das Wunder einer Verwandlung im Klassenraum. In: Praxis Grundschule Heft 3. Mai 2013. S.42-49.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Von kleinen Füchsen und anderen Schmetterlingen. In: Welt des Kindes. Die Fachzeitschrift für Kindertageseinrichtungen. 3, 2012. S. 34-36.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun / Stübig, Frauke (Hrsg.): Fächerübergreifendes Lernen in der Praxis. Realisierungsformen und Probleme der Leistungsbewertung. Kassel 2000. University Press.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Schwerpunkte der Diskussion. In: Spahn-Skrotzki, Gudrun / Stübig, Frauke (Hrsg.): Fächerübergreifendes Lernen in der Praxis. Realisierungsformen und Probleme der Leistungsbewertung. Kassel 2000. University Press. S.85-90.
  • Interview in der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen: Fleisch essen ist nicht reine Privatsache. Zum Tag der Erde in Kassel. HNA 11.03.2017.

Projekte

Im Frühjahr 2017 Gründung des Informationszentrums Verantwortlich Handeln

Dr. Gudrun Spahn-Skrotzki

Lehrbeauftragte für beosndere Aufgaben im Fach Religionspädagogik
Anschrift Institut für Evangelische Theologie
Fachbereich 02
Kurt-Wolters-Str. 5
34109 Kassel (Postanschrift)
34125 Kassel (Besucheranschrift)
Raum 1002
Telefon +49 561 804-7718
Telefax +49 561 804-3855
Bild von Dr. Gudrun  Spahn-Skrotzki

Curriculum Vitae

  • Studium der Ev. Theologie, Biologie und Germanistik an den Universitäten Bielefeld, Osnabrück und Münster.
  • Mehrmonatiger Auslandsaufenthalte, u.a. in Frankreich in einer Gemeinschaft nach Lanza del Vasto.
  • Referendariat an der Jakob-Grimm-Schule in Rotenburg/Fulda.
  • Unterrichtstätigkeit an verschiedenen Schulen.
  • Mitarbeiterin am Hessischen Landesinstitut für Pädagogik (HeLP).
  • Wiss. Mitarbeiterin an der Universität Kassel am Institut für Erziehungswissenschaft/Schulpädagogik.
  • Promotion bei Prof. Dr. Frauke Stübig und Prof. Dr. Dr. Dr.(hc) Günter Altner: Bildung zur Verantwortung gegenüber dem Leben. Fächerübergreifender Unterricht als Weg zu verantwortlichem Handeln im ökologischen und bioethischen Kontext. Die Dissertation erscheint im Verlag Julius Klinkhardt, 2010.
  • Postgraduiertes und berufsbegleitendes Studienprogramm: Psychoanalytische Kinder-und Jugendlichenberatung.
  • Dozentin am Ev. Fröbelseminar in Kassel.
  • Wiss. Mitarbeiterin an der Universität Kassel am Institut für Ev. Theologie. Erstellung einer Habilitation. Arbeitstitel: Der externalisierende Lebensstil - Herausforderung für Theologie, Religionspädagogik und Lehrer*innenbildung.
  • Gründung des Informationszentrums Verantwortlich Handeln an der Universität Kassel 

Forschungsschwerpunkte

Aus der inhaltlichen Beschreibung meiner Habilitation

Der externalisierende Lebensstil - Herausforderung für Theologie, Religionspädagogik und Lehrer*innenbildung (vorläufiger Arbeitstitel)

Ich setze mich in der Forschungsarbeit mit dem Phänomen auseinander, dass Wissen häufig nicht zum Handeln führt. Dieses ist gerade für ethische Fragen von Relevanz. Menschen handeln häufig gegen ihre ethischen Überzeugungen: Sie sind z.B. gegen Kinderarbeit und für faire Arbeitsbedingungen, kaufen und konsumieren aber immer wieder Produkte, die menschenrechtswidrig und mit Kinderarbeit produziert wurden. Zum Beispiel bei Smartphones, Schokolade, Kleidung usw.

Millionen Menschen arbeiten weltweit zu menschenrechtswidrigen Bedingungen. Diese Menschen haben häufig keine andere Alternative. Sie arbeiten ohne Gesundheitsschutz, haben keine Arbeitsrechte, keine Kranken- oder Altersvorsorge, ihre Entlohnung ist nicht existenzsichernd. Die Menschen der Länder der nördlichen Hemisphäre unterstützen diese Umstände durch ihr Konsumverhalten.  

Es stellt sich die Frage: Warum werden laufend diese Produkte gekauft, die menschenrechtswidrig hergestellt wurden, anstatt fair-produzierte Alternativen (die es gibt!)?

Der Anteil von fair produzierten Waren ist im Gesamtkonsum verschwindend gering.

Das gleiche Phänomen findet sich bei Fragen der Nachhaltigkeit und Ökologie.

Man weiß zwar um Zusammenhänge z.B. zwischen eigenem Konsumverhalten und dem Klimawandel, trotzdem handelt man in vielen Punkten klimaschädlich.

Es gibt viele weitere Beispiele für Diskrepanzen zwischen ethischem Anspruch und Einstellungen und tatsächlichem Handeln.

Wie kommt es, dass Menschen in ihrem täglichen Konsum wenig darauf achten, verantwortlich zu handeln, das heißt, warum machen sie sich wenig Gedanken darüber, woher die Produkte, die sie kaufen, stammen? Warum bemühen sie sich häufig kaum, nachhaltig zu konsumieren? Warum werden nur so wenig fair produzierte Produkte gekauft?

Wie kann man Menschen dazu bewegen, ihre Verantwortung wahrzunehmen und entsprechend ihren ethischen Überzeugungen zu leben, zu konsumieren?

Auch bei Studierenden der Religionspädagogik ist relativ wenig Bewusstsein für Zusammenhänge zwischen eigenem Konsumverhalten und menschenrechtswidrigen und nicht nachhaltigen Produktionen vorhanden. (Nach einer Befragung von Studierenden der Religionspädagogik in meiner Habilitation machen sich ca. 80% der Studierenden keine Gedanken darüber, wie ihre Lebensmittel, Smartphones, Kleidung usw. hergestellt werden.)

Die zunehmend prekärer werdende ökologische Problematik und die globale Ungerechtigkeit sind drängende Themen, bei denen auch der Religionsunterricht gefragt ist, wenn er auch in Zukunft relevant sein möchte. Das Thema Nachhaltigkeit und verantwortlicher Konsum ist zunehmend in Schulen von Bedeutung.

Wie können diese Fragen in das Theologiestudium und in die Ausbildung von Religionslehrerinnen und Religionslehrern sinnvoll integriert werden? Wie kann man Studierende darauf vorbereiten, Themen wie nachhaltiges und verantwortliches Handeln in der Schule angemessen zu unterrichten und im eigenen Handeln umzusetzen?

Dieses sind Fragen, denen ich in meiner Forschungsarbeit nachgehe.

Die zunehmend prekärer werdende ökologische Problematik und die globale Ungerechtigkeit sind drängende Themen, bei denen auch der Religionsunterricht gefragt ist, wenn er auch in Zukunft relevant sein möchte. Das Thema Nachhaltigkeit und verantwortlicher Konsum ist zunehmend in Schulen von Bedeutung.

Wie können diese Fragen in das Theologiestudium und in die Ausbildung von Religionslehrerinnen und Religionslehrern sinnvoll integriert werden? Wie kann man Studierende darauf vorbereiten, Themen wie nachhaltiges und verantwortliches Handeln in der Schule angemessen zu unterrichten und im eigenen Handeln umzusetzen?

Dieses sind Fragen, denen ich in meiner Forschungsarbeit nachgehe.

Aktuelle Lehrveranstaltungen

Überblick über die inhaltliche Ausrichtung meiner Lehrveranstaltungen s. hier

Veröffentlichungen

  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Bildung zur Verantwortung gegenüber dem Leben. Fächerübergreifender Unterricht als Weg zu verantwortlichem Handeln im ökologischen und bioethischen Kontext. Bad Heilbrunn 2010. Verlag Klinkhardt (Dissertation).
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Kann denn Kaufen Sünde sein? Ein Blick auf die Geringsten (Matthäus 25,40) In: Initiativ. Diemelstadt Wethen April 2019.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Unser täglich Schnitzel. Zwischenruf zur Fastenzeit. In: Publik Forum Nr. 4, 23.02.2018.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Ballern bei Discomusik. Eine Schulklasse besucht auf der Klassenfahrt ein Lasertag-Spiel. Dabei schießen Schüler mit Lasergewehren aufeinander. Das ist Kriegspielen, gefördert von der Schule. Ein Zwischenruf. In: Publik Forum Nr. 7, 07.04.2017.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Raupe, Puppe Schmetterling. Das Wunder einer Verwandlung im Klassenraum. In: Praxis Grundschule Heft 3. Mai 2013. S.42-49.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Von kleinen Füchsen und anderen Schmetterlingen. In: Welt des Kindes. Die Fachzeitschrift für Kindertageseinrichtungen. 3, 2012. S. 34-36.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun / Stübig, Frauke (Hrsg.): Fächerübergreifendes Lernen in der Praxis. Realisierungsformen und Probleme der Leistungsbewertung. Kassel 2000. University Press.
  • Spahn-Skrotzki, Gudrun: Schwerpunkte der Diskussion. In: Spahn-Skrotzki, Gudrun / Stübig, Frauke (Hrsg.): Fächerübergreifendes Lernen in der Praxis. Realisierungsformen und Probleme der Leistungsbewertung. Kassel 2000. University Press. S.85-90.
  • Interview in der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen: Fleisch essen ist nicht reine Privatsache. Zum Tag der Erde in Kassel. HNA 11.03.2017.

Projekte

Im Frühjahr 2017 Gründung des Informationszentrums Verantwortlich Handeln