PRONET

 

Was ist PRONET?

Von 2015 bis zunächst 2018 ist die Kasseler Universität mit ihrem PRONET-Konzept Teil der bundesweit stark geförderten ‚Qualitätsoffensive Lehrerbildung‘.

‚PRONET‘, das heißt ‚PROfessionalisierung durch VerNETzung‘. Unter diesem Motto gibt es an der Uni Kassel in den verschiedensten Lehramtsdisziplinen aktuell 33 Teilprojekte, die alle das Ziel haben, zur Professionalisierung von zukünftigen Lehrer*innen beizutragen.

Mehr Infos zu PRONET gibt es hier: https://www.uni-kassel.de/themen/pronet/startseite.html

 

 

Was macht die Religionspädagogik in PRONET?

Die 33 PRONET-Teilprojekte wurden insgesamt drei Handlungsfeldern zugeordnet, zusätzlich gibt es eine begleitende Meta-Evaluationsforschung des gesamten Projekts.

Auch die ev. Religionspädagogik ist mit einem Teilprojekt in PRONET vertreten: Konkret geht es um die ‚Professionalisierung in Theologischen Gesprächen als Basis phasenübergreifender Vernetzung in der Lehrerbildung‘. Das Projekt wurde dabei dem Handlungsfeld III zugeordnet, in welchem die Verzahnung von Studienelementen (z.B. Fachwissenschaft und Fachdidaktik) im Vordergrund steht. Dies soll in den Theologischen Gesprächen noch intensiver als bisher geschehen. Zusätzlich wird nach Möglichkeiten gesucht, die Theologischen Gespräche auch in der phasenübergreifenden Lehrerbildung stärker auszubauen.

https://www.uni-kassel.de/themen/pronet/projektbeschreibung/handlungsfeld-iii.html

 

 

Was wird im Projekt der Religionspädagogik erforscht?

Das PRONET-Projekt der ev. Religionspädagogik hat zwei Forschungsschwerpunkte, die größtenteils qualitativ untersucht werden.

Im Bereich der innerfachlichen studentischen Professionalisierung stellen sich folgende Fragen:

- Welche Zusammenhänge werden bei Studierenden vor und nach der Teilnahme am Studienprofil hinsichtlich der Verbindung von Fachwissenschaft und Fachdidaktik in Theologischen Gesprächen deutlich?

- Inwieweit beeinflusst die eigene Beschäftigung mit existenziellen theologischen Grundfragen die Professionalisierung Studierender im Kontext des Studienprofils?

Im phasenübergreifenden Schwerpunkt sucht das Projekt unter anderem Antworten auf folgende Frage:

- Wie kann die Studienwerkstatt ev. Theologie (SWET) noch stärker als phasenübergreifender Ort für den gemeinsamen Austausch über Theologische Gespräche genutzt werden? (Etwa durch Lehrerfortbildungen / Angebote für Referendare etc.)

https://www.uni-kassel.de/fb02/institute/evangelische-theologie/fachgebiete/religionspaedagogik/studienprofil-theologische-gespraeche.html

 

  

Aktuelles


Studientag: Theologische Gespräche

Das Projekt hat es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht, die Vernetzung der dreiphasigen Lehrerbildung innerhalb des Lehramts Religion noch stärker auszubauen. In der bereits bestehenden überkonfessionellen 3-Phasen-Kooperation (ein Zusammenschluss von katholischer und evangelischer Religionspädagogik der Universität Kassel sowie verschiedener Studienseminarleiter*innen mit dem Fach Religion) wurden hierzu Ideen gesammelt. Realisiert wurde schließliceh der Vorschlag, in einem Studienseminar eine universitär geleitete Fortbildung zu Theologischen Gesprächen anzubieten, die für alle drei Phasen geöffnet sein sollt.

Am 24. April 2017 fand der erste, gut besuchte „Studientag Theologische Gespräche“ im Studienseminar Fritzlar statt. Am 16. Mai wurde die Veranstaltung dann noch einmal im Studienseminar Bad Hersfeld wiederholt. Organisiert wurden die Studientage jeweils von den Fachleiterinnen für Religion der jeweiligen Studienseminare (Fritzlar: Renate Dörrie; Bad Hersfeld: Tanja Barth). Inhaltlich leitete Prof. Dr. Petra Freudenberger-Lötz (Professorin für ev. Religionspädagogik) die Fortbildungen. Beide Studientage wurden sehr gut angenommen, besonders zahlreich erschienen Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst sowie deren schulischen Mentor*innen. Doch auch für Studierende boten die Studientage die besondere Möglichkeit, schon einmal vor Beginn des Referendariats in ein Studienseminar hinein zu schnuppern. 


Fortbildung zum gemeinsamen PRONET-Kooperationsseminar am 27. Juni 2017

Aktuell wird ausgehend vom Projekt „Darstellung sexualisierter Gewalt in Bibel und Religionsunterricht“ (P34) sowie vom Projekt „Professionalisierung in Theologischen Gesprächen“ (P10) ein gemeinsames Kooperationsseminar unter Leitung von Dr. Nele Spiering-Schomborg (P34) und Carolin Altmann (P10) angeboten. Unter dem übergreifenden Thema „Mein Gott, warum hast du mich verlassen? Gott und sexualisierte Gewalt“ erwerben die Studierenden zunächst selbst inhaltliche und didaktische Kompetenzen und wenden diese dann in Theologischen Gesprächen mit Schüler*innen einer elften Jahrgangsstufe an. Abschluss des Kooperationsseminars stellt eine Fortbildung im Religionspädagogischen Institut Kassel dar, die die Studierenden durchführen und zu der wir hiermit herzlich einladen. Die Fortbildung bietet im Dialog mit biblischen „Schreckenstexten“ und Klagepsalmen eine Mischung aus theoretischen und praktischen Impulsen: Aufbauend auf einer eigenen theologischen Auseinandersetzung mit dem Thema werden weiterführende methodische Impulse zu einer unterrichtlichen Umsetzung in Form von „Theologischen Gesprächen“ gegeben. Hierzu berichten die Studierenden von ihren eigenen unterrichtlichen Erfahrungen. 

Die Fortbildung findet am 27. Juni 2017 von 15:00 – 17:30 Uhr im RPI Kassel statt. Die Kursgebühr beträgt 5 €. Nähere Informationen finden sich unter: http://www.rpi-ekkw-ekhn.de/home/rpi-links/rpi-veranstaltungen. Um eine Anmeldung unter kassel@rpi-ekkw-ekhn.de wird gebeten. 

 

 

Ansprechpartnerinnen

Prof. Dr. Petra Freudenberger-Lötz

+49 561 804-3499

freudenberger-loetz@uni-kassel.de

 

Carolin Altmann

+49 561 804-7718

carolin.magdalena.altmann@gmx.de

 

Johanna Kallies-Bothmann

+49 561 804-3500

kallies@uni-kassel.de