Prüfungen

Regelungen zu schriflichen und mündlichen Examensprüfungen

Anmeldung:

Die Anmeldung zu den Examensprüfungen erfolgt persönlich in den Sprechstunden, ein Jahr vor der Prüfung. Gegen Ende eines jeden Semesters findet ein zweistündiges Examenskolloquium für den jeweils nächsten Prüfungstermin statt, dessen Ort und Zeit auf meiner Homepage und per Aushang an meiner Tür angekündigt werden. Auf diesem Kolloquium werden allgemeine Fragen der Organisation der Prüfung besprochen. Für die individuelle Themenabsprache sind die Sprechstunden vorgesehen.

Klausuren:

Lehramt Gymnasien, Magister, Master, Diplom Wirtschaftspädagogik

Die Klausur besteht aus zwei Teilen, aus der Behandlung eines freien Themas und aus einem obligatorischen Teil. Die Teile werden bei der Benotung im Verhältnis zwei Drittel : ein Drittel gewichtet. Der übergeordnete fachliche Bereich, aus dem das freie Thema gestellt wird, wird in den Sprechstunden während des Semesters festgelegt. In der Regel wird in der Klausur ein Bezugstext gegeben (historische Quelle, Position der Forschung, Beispiel aus einer Varietät des Deutschen der Gegenwart usw.), der bei der Beantwortung der Fragen einbezogen werden muss.

Der obligatorische Teil der Klausur besteht wiederum aus zwei Teilen, die bei der Benotung gleiches Gewicht haben. In einem ersten Teil sollen von ca. drei Sätzen Wortarten und Satzglieder bestimmt werden. Der zweite Teil besteht aus einer Textanalyse. Dabei soll die Bedeutung eines kurzen Textes, z.B. einer Glosse, aus der Spezifik seiner sprachlichen Gestaltung bestimmt werden, unter Rückgriff auf Kategorien der Lexikologie, der Textlinguistik, der Rhetorik/Stilistik und der Grammatik.

Lehramt Grund-, Haupt- und Realschulen:

Für diese Lehramtsstudiengänge gilt dasselbe wie für die oben angeführten Studiengänge, mit einer Ausnahme: Der obligatorische Teil besteht lediglich aus der Bestimmung von Wortarten und Satzgliedern (anhand von ca. 5 Sätzen), und er wird bei der Benotung gegenüber dem freien Thema im Verhältnis ein Viertel : drei Viertel gewichtet.

Mündliche Prüfungen:

Die Zahl der Prüfungsthemen und die Prüfungsdauer sind vom Studiengang abhängig. Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf alle Formen der mündlichen Prüfung. Die Themen der mündlichen Prüfung werden in den Sprechstunden während des Semesters festgelegt. Mindestens ein Thema muss historisch orientiert sein, wobei sein Bezugsgegenstand vor 1900 liegen muss. Die Themen dürfen sich nicht stark überschneiden und müssen unterschiedlichen Bereichen der Sprachwissenschaft entstammen (d.h. es ist nicht möglich, zwei z.B. ausschließlich strukturbezogene, ausschließlich kulturwissenschaftliche oder ausschließlich sprachtheoretische Themen zu wählen).

Für jedes Thema muss eine Gliederung angefertigt und die zu ihm gelesene Literatur (Quellen und Forschungsliteratur) angegeben werden (pro Thema nicht mehr als eine Seite). Die Gliederung kann durch einige thesenhaft zugespitzte Kommentare ergänzt werden, auf die in der Prüfung Bezug genommen werden kann. Zusätzlich werden, nach Absprache in einer Sprechstunde, zu einem der Themen auf drei bis vier Seiten Zitate aus Quellen zusammengestellt (nicht aber aus der Forschungsliteratur). Auch diese Textsammlung kann in die Prüfung einbezogen werden.