Das Netzwerk

Die Arbeit im Netzwerk fokussiert vor allem die Verbindung von schriftstrukturellen und soziolinguistischen Aspekten von Mehrschriftigkeit im Sinne von Schreiben in mehreren Sprachen als soziale und kulturelle Praxis.

LitCo Auftakt-Workshop vom 13.-15. November 2014, Berlin

Längerfristig verfolgt das Netzwerk LitCo das Ziel, systematische Ansätze zu entwickeln, mit denen durch Mehrsprachigkeit induzierte Kontaktphänomene auf der Ebene von Schriftlichkeit, Schrifterwerb und Schriftkultur untersucht werden können. 

Im Falle von Mehrschriftigkeit treffen unterschiedliche Schriftkulturen, Schreibtraditionen und Literalitätskonzepte aufeinander. Seitens der Schreiber erfordern sie den Erwerb und die Beherrschung mehrerer Sprachen/Schriften und Literalitätstraditionen. Dieses recht umfassende Forschungsfeld wird in der Arbeit des Netzwerks eingegrenzt auf Fragen nach dem Schreiben in mehreren Sprachen als soziale und kulturelle Praxis. Schreiben als Kulturtechnik und die damit zusammenhängenden Aspekte des Schreib-Kontextes einzubeziehen, verweist auf eine soziolinguistische Sichtweise und die Akzentuierung von Mehrschriftigkeit betont die schriftlinguistische Komponente. 

Die Netzwerkarbeit funktioniert auf mehreren Ebenen

  1. Halbjährlich finden Arbeitstreffen statt, zu denen zusätzlich ein bis zwei Expert_innen geladen sind. Diese Workshops sind thematisch klar fixiert.
  2. Am Ende des Förderzeitrums findet eine Abschlusstagung statt, auf der die Ergebnisse vorgestellt werden.
  3. Die Ergebnisse der Netzwerkarbeit werden in Form einer kollektiven Monographie publiziert.