Aktuelles

Die Tagungsberichte zum 313. Hessisch/Mittelrheinischen Kolloquium des Konstanzer Arbeitskreises sowie zum 7. Kartenhistorischen Nachwuchskolloquium sind nun online und unter dem entsprechenden Reiter abrufbar.

Veranstaltungen im SoSe 2019

315. Hessisch/Mittelrheinisches Kolloquium des Konstanzer Arbeitskreises – 28.06.2019 in Frankfurt/Main

Programm:

  • 13:30–14:45 Uhr – Dr. Saskia Dönitz (Frankfurt am Main)
    Sem in den Zelten Japhets – die byzantinischen Juden und ihr kulturelles Umfeld
  • 15:15–16:30 Uhr – Dr. Richard Engel (München)
    Unbeachtete Herrschaftszeichen Friedrichs II. zwischen Normannen, Päpsten und Fatimiden
  • 17:00–18:15 Uhr – Prof. Dr. Albrecht Fuess (Marburg)
    'Holla, Hylla, Lalla'. Interkulturelle Begegnungen im Mamlukenreich des 14. und 15. Jahrhunderts

Ausführliche Informationen zur Tagung (Tagungsort, Wegbeschreibung, vollständiges Programm) können der Einladung entnommen werden.

8. Kartenhistorisches Nachwuchskolloquium – 24.-25.05.2019 in Essen

Universität Duisburg-Essen Senatssaal Essen, T01 S06 B11

Programm:

Freitag, 24. Mai, Beginn um 14:30 Uhr

  • Raoul DuBois (Zürich): Das Blättern, Falten und Drehen im Umgang mit Heiligland-Karten (Breydenbach, Tucher, Muffel)
  • Gion Wallmeyer (Essen): „Zeig mir den Weg nach Babylon - Die Funktion von Karten und kartographischem Denken in der Kreuzzugsplanung“
  • Hannes Wietschel (Jena): „Die photographische Werkstatt der Geographie. Unzuhandene Photographien und die Spuren ihrer geographischen Disziplinierung um 1900“
  • Philipp Meyer (Erfurt/Leipzig): „Von neuen Zeiten und neuen Räumen. Der Verlag Justus Perthes und der ‚kartographische Standpunkt‘ im Zeitalter politischer Ideologien (1890-1945)“

Samstag, 25. Mai, Beginn um 9:30 Uhr

  • Irina Pawlowsky (Tübingen): „Hypothesen und Imagination. Die Antarktiskarte von Philippe Buache (1754)“
  • Sascha Standke (Göttingen): „Norddeutsche Grenzstreitigkeiten des 16. Jahrhunderts in Manuskriptkarten.“
  • Nadja Danilenko: „Die Welt sichten im osmanischen Istanbul (16. Jahrhundert)“
  • Stefan Striegler (Greifswald): „Von der kognitiven zur physischen Karte - Geografisches Wissen im Ostseeraum im Mittelalter“

zum Eintrag in H-Soz-Kult. Weitere Informationen können auch dem Flyer entnommen werden.

5. Interdisziplinärer Italientag an der Universität Kassel – 24.06.2019

Gefälschtes Italien. Fakes und Phantasmen in Kunst, Literatur, Philosophie und Geschichte

13:30 bis 17:30 Uhr
Senatssaal der Universität Kassel, Mönchebergstarße 19, 34125 Kassel
Hörsaal 

 

Programm:

PD Dr. Claudia Alraum (Erlangen), Zur Erfindung apostolischer Traditionslinien: Gründungslegenden und deren Verbreitung 

Prof. Dr. Martina Sitt (Kassel), Alles Leonardo?

Dr. Angelika Bönker-Vallon (Kassel), Wahrheit oder Konstruktion: Philosophie im Dienst der Italianità

Prof. Dr. Brigitte Sölch (Stuttgart), Simulacrum und Palimpsest: Italien und die Produktion von (T)Raumbildern

Prof. Dr. Nikola Roßbach (Kassel), Italien ist anders. Wirklich? Fragen an die deutschsprachige Italienliteratur

 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Hessen im Mittelalter - VHS-Kooperation im Sommer 2019 - 16.05.2019

unter wissenschaftlicher Leitung von
Prof. Dr. Ingrid Baumgärtner (Kassel)
Ort: Saal der VHS, Wilhelmshöher Allee 21

16. Mai 2019
Daniel Götte (Kassel):
Besiegelte Diplomatie. Die fuldische Adelsfamilie von Schlitz im 14. Jahrhundert

Im 14. Jahrhundert nutzten hessische Adlige und Ministerialen Wappen- und Bildnissiegel nicht allein als familieninterne und -übergreifende Marker. Der Vortrag analysiert anhand der Siegel sowie der Urkundeninhalten den diplomatischen Handlungsraum und die Funktionalität der Siegelabdrücke derer von Schlitz.

Weitere Informationen zu der VHS Vortragsreihe können dem Veranstaltungsflyer entnommen werden.

Neues aus dem Mittelalter – Kolloquium zur Mittelalterlichen Geschichte – SoSe 2019 – mittwochs 18-20 Uhr

Das Oberseminar "Neues aus der Mittelalterforschung" unter der Leitung von Prof. Dr. Ingrid Baumgärtner.

Programm:

Mittwoch, 24.04.2019
Nadine Rudolph
Landgräfliche Witwen im 15. Jahrhundert - ein Werkstattbericht

Mittwoch, 29.05.2019
Anna Hollenbach
Doing Parenthood. Eltern-Kind-Netzwerke in spätmittelalterlichen Selbstzeugnissen

Mittwoch, 19.06.2019
Franziska Haarhaus
Atlanten als neue Organisationsform von Wissen: Andrea Bianco im Venedig des 15. Jahrhunderts  

Mittwoch, 17.07.2019
Maximilian Kruse
Die Apokalypse auf der Londoner Psalterkarte

Rückschau: Veranstaltungen aus dem WiSe 2018/19

Posterpräsentation Nordhessische Klöster im Spätmittelalter - 16.02.19 in Bad Emstal

Unter dem Titel „Beten, leben, wirtschaften. Nordhessische Klöster im Spätmittelalter“ präsentieren Studierende des Fachgebiets Mittelalterliche Geschichte die Ergebnisse ihres Projektseminars zum regionalen Klosterwesen in einer Poster-Ausstellung. Diese ist in Zusammenarbeit mit dem Kultur und Geschichtsverein Bad Emstal e.V. entstanden und wird in einer gemeinsamen Veranstaltung vorgestellt

am Samstag, 16.02.2019, 15.00 Uhr Bad Emstal-Sand, Kasseler Straße 87 (Café International) 

Programm:

  • Eröffnung und Begrüßung
    Joachim Hübner, Kultur- und Geschichtsverein Bad Emstal e.V.
  • Grußwort
    Bürgermeister Stefan Frankfurth
  • Einführung
    Nadine Rudolph M. A., Universität Kassel
  • Beten, leben, wirtschaften
    Studierende der Universität Kassel präsentieren
    die Ergebnisse ihres Projektseminars

Weitere Informationen der beigefügten Einladung entnommen werden.

314. Hessisch/Mittelrheinisches Kolloquium des Konstanzer Arbeitskreises – 08.02.2019 in Gießen

Programm:

  • 13:30–14:45 Uhr – Dr. Andreas Fischer (Wien)
    Demographisches Denken und Kohärenzkonzepte im
     7. Jahrhundert: Fredegar und die gentes
  • 15:15–16:30 Uhr – Dr. Ingrid Würth (Halle/Saale)
    König Wilhelm (1247-1256) in der holländischen Erinnerung
  • 16:45–18:00 Uhr – Jun.-Prof. Dr. Kristin Skottki (Bayreuth)
    Sternberg 1492: Zu den historiographischen Herausforderungen des material turn

Ausführliche Informationen zur Tagung (Tagungsort, Wegbeschreibung, vollständiges Programm) können der Einladung entnommen werden.

Neues aus dem Mittelalter – Kolloquium zur Mittelalterlichen Geschichte – WiSe 2018/19 – mittwochs 18-20 Uhr

Das Oberseminar "Neues aus der Mittelalterforschung" unter der Leitung von Prof. Dr. Ingrid Baumgärtner.

Programm:

Mittwoch, 14.11.2018
Salvatore Martinelli
Antonio Salibas kosmologische Weltkarte

Mittwoch, 28.11.2018
Michael Schonhardt (Freiburg)
Burchard von Monte Sions Beschreibung des Heiligen Landes: Text, Überlieferung und Edition

Mittwoch, 12.12.2018
Daniel Götte
Bündnispolitik und Siegel. Das Stift Fulda gegen Mitte des 14. Jahrhunderts 

Mittwoch, 16.01.2019
Christina Bies
Intersektionalität in ‚De Amore‘ - Geschlecht, Stand und Emotionen

Mittwoch, 30.01.2019
Beatrice Blümer
Von Kreta nach Konstantinopel: Stadtdarstellungen in Cristoforo Buondelmontis Liber Insularum Archipelagi

Mittwoch, 06.02.2019
Prof. Dr. Christof Rolker (Universität Bamberg)
Das dritte Geschlecht in historischer Perspektive (Abendvortrag und Diskussionsveranstaltung in Kooperation mit der IAG Frauen- und Geschlechterforschung, Raum wird noch bekanntgegeben)

Konflikte im spätmittelalterlichen Hessen – VHS Vortragsreihe im Winter 2018 – 25.10.2018 und 01.11.2018

unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Ingrid Baumgärtner

Veranstaltungsort:
Saal der VHS, Wilhelmshöher Allee 21
Veranstaltungsbeginn:
Jeweils um 18.00 Uhr (s.t.)

Programm:

25.10.2018
Prof. Dr. Christine Reinle (Gießen):
Von der Selbstbehauptung zur Aggression? Die Fehdepolitik der Landgrafen von Hessen im Spätmittelalter

Die hessische Landgrafschaft trat erst seit der Mitte des 13. Jahrhunderts auf der politischen Bühne auf. Zu Zeiten Hermanns II. "des Gelehrten" war sie in eine Vielzahl von Fehden verstrickt, die sie zumindest nach Meinung der älteren Forschung an den Rand der existentiellen Gefährdung brachten. In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts zeigt sich ein ganz anderes Bild: Die Landgrafschaft ist nicht nur eine etablierte Territorialmacht, sondern ihre Politik weist durchaus auch expansive Züge auf. In dem Vortrag wird diese Entwicklung nachgezeichnet und analysiert.

01.11.2018
Privatdozent Dr. Otfried Krafft (Marburg):
Landgraf gegen Erzbischof 1427: Schicksalsschlacht für Hessen?

Im Sommer 1427 gelang es dem Heer Landgraf Ludwigs I., die Truppen Erzbischofs Konrad III. von Dhaun bei Fritzlar und Fulda zu besiegen. Die empfindlichen Niederlagen zwangen den Erzbischof dazu, am 8. Dezember den Frankfurter Frieden zu schließen. In der hessischen Geschichtsschreibung wurden diese Auseinandersetzungen zur Schicksalsschlacht stilisiert, welche die jahrhundertelangen Konflikte zwischen der Landgrafschaft Hessen und dem Erzstift Mainz gelöst und das regionale Machtgefälle nachhaltig zu Gunsten der Landgrafschaft verschoben hätte. Denn umstrittene Grenzen, Reibereien um Lehen, Zugehörigkeiten zu unterschiedlichen Bündnissen und Enklaven (wie etwa das mainzische Fritzlar) hatten seit den Anfängen der Landgrafschaft für anhaltende Spannungen und militärische Konfrontationen gesorgt. Der Vortrag widmet sich der Bedeutung dieser Kämpfe und ihrer Kontextualisierung.

Workshop – Neue Tendenzen der Italienforschung zu Mittelalter und Renaissance – 03.-04.12.2018 in Florenz

veranstaltet von Prof. Dr. Ingrid Baumgärtner (Kassel), Prof. Dr. Klaus Herbers (Erlangen-Nürnberg), Prof. Dr. Alessandro Nova (Florenz/Frankfurt), Dr. Kordula Wolf (Rom) und Prof. Dr. Gerhard Wolf (Florenz/Berlin)

Veranstaltungsort
Kunsthistorisches Institut in Florenz – Max-Planck-Institut
Palazzo Grifoni Budini Gattei, Via dei Servi 51, 50122 Firenze/Italien

Programm
Fortgeschrittene Doktorierende und Postdocs präsentieren ihre Projekte aus der Geschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit sowie aus der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Kunstgeschichte. Zentrales Anliegen des Workshops ist es, die jüngeren Ansätze der Italienforschung in Geschichte und Kunstgeschichte zusammenzubringen, zu kommentieren, kritisch zu würdigen und vor allem dieses Themenfeld in Deutschland durch den Austausch der Forschenden zu stärken.

Die Veranstaltung richtet sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler beider Epochen, beider Disziplinen sowie aller anschlussfähigen Nachbardisziplinen. Ihre Schwerpunktbereiche sind in insgesamt fünf Sektionen gebündelt: Antiken- und Vergangenheitsbewältigung, Papsttum, Orden und Gelehrte, Funktionen von Bildern sowie Kunsttheorie des 16. Jahrhunderts.

Ausführlichere Informationen zu Programm, zeitlichem Ablauf und Kontakt sind der Veranstaltungswebsite oder dem Programmflyer zu entnehmen.

Zum Tagungsbericht von Jasmin Sawicki.


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