Aktuelles

UTOPIEN DES POLITISCHEN. FEMINISTISCHE SCIENCE FICTION UND DIE IMAGINATION ALTERNATIVER DEMOKRATIEN

Mittwoch, 19.12.2018

Beginn: 19:30 Uhr

Ein Vortrag von Dr. Christine M. Klapeer, Gastprofessorin für Geschlechterpolitik, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Uni Kassel

Begrüßung durch Stadträtin Anne Janz

Auf der Basis feministischer Utopien und Science Fiction-Literatur wird in dem Vortrag diskutiert, welche neuen und anderen Modelle von Demokratie, von politischer Partizipation und Entscheidungsfindung ebenso wie von Geschlecht, Sexualität oder Arbeits(ver)teilung hier vorgeschlagen werden und welche Bedeutung diesen Konzepten für eine Imagination und Realisierbarkeit alternativer Zukünftigkeiten jenseits einer bloßen Kritik des Status Quo zukommt. Der Vortrag nimmt demnach „das Utopische“ als wichtiges Handwerkszeug und Gestaltungsmoment für (aktuelle und vergangene) geschlechterpolitische Forderungen und Bewegungen in den Blick und zeigt, welche produktiven und widerständigen Impulse daraus für gegenwärtige feministische und queere Kämpfe gezogen werden können.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Stadtbibliothek Kassel statt.

Veranstaltungsort

Stadtbibliothek Kassel
Obere Königsstr. 3
34117 Kassel

0561/7874013
0561/7874024
stadtbibliothek@kassel.de
www.stadtbibliothek.kassel.de

Veranstalter

Frauenbüro der Stadt Kassel
Obere Karlsstraße 15 
34117 Kassel

0561 7877069
frauenbeauftragte@kassel.de


Ringvorlesung: Recht extrem? Von nationaler Identität und rechtspopulistischen Strömungen in Europa


Im Wintersemester 2018/19 findet immer montags eine öffentliche Ringvorlesung mit dem Thema „Recht extrem? Von nationaler Identität und rechtspopulistischen Strömungen in Europa“ statt.

Die Vorlesung wird finanziell von den Fachbereichen 01, 02 und 05 sowie dem Präsidium unterstützt. Sie findet ab dem 29. Oktober immer montags von 18-20 Uhr im Campus Center, Moritzstr. 18, Hörsaal 6 (Raum 2113) statt. Der Eintritt ist frei.

Als Reaktion auf den rassistischen Mord an Halit Yozgat, welchen der rechtsextreme NSU 2006 unweit des Campus Holländischer Platz begangen hat, findet seit 2012 jährlich mit wechselnden Themen die Ringvorlesung gegen Rechtsextremismus an der Universität Kassel statt. In diesem Jahr werden die Vortragenden eine vergleichende Perspektive auf europäischer Ebene einnehmen und das Erstarken rechter Parteien in verschiedenen Ländern der Europäischen Union thematisieren. „Diese Parteien des sogenannten Neuen Rechtspopulismus vertreten in je unterschiedlicher Weise eine Kulturalisierung, Ethnisierung und Biologisierung von nationaler Identität, mit denen sie Ausdifferenzierungen von Rassismus, Antisemitismus und weitere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit verstärken und verbreiten. Damit stellen sie eine Herausforderung für offene Gesellschaften und Demokratie dar, der sich die kritische Wissenschaft ebenso widmen muss, wie die pädagogische Praxis“, erklärt Stephanie Simon vom Institut für Sozialwesen.   

Die Ringvorlesung soll zur Reflexion dieser Herausforderung beitragen. Das Konzept der Ringvorlesung sieht vor, Vertreterinnen und Vertreter aus verschiedenen Disziplinen (u.a. Soziologie, Politikwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Erziehungswissenschaft, Gender Studies, Philosophie) einzuladen, die den aktuellen Stand der jeweiligen Forschung präsentieren und Einblicke in jüngere gesellschaftliche Entwicklungen bieten.

 

 

 


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