Forschungsgruppe traditionelle Völker und Gemeinschaften

Die Auseinandersetzung mit traditionellen Völkern und Gemeinschaften ist keine exotische Spielwiese, sondern fokussiert einen wesentlichen Teil der Menschheit. Internationale Organisationen gehen von 350 Millionen Menschen in indigenen Völkern aus. Defensiv geschätzt kann die doppelte Zahl in traditionellen Gemeinschaften vermutet werden. Die Gesamtzahl der Menschen, die sich traditionellen Völkern und Gemeinschaften zurechnen ließe, läge daher bei etwa einer Milliarde Menschen bzw. ca. 14 % der Weltbevölkerung. Es sind dies die Gruppen, die bisher am wenigsten zur ökologischen und klimatischen Gefährdung des Planeten beigetragen haben. Sie haben eine große Zahl von Lebens- und Wirtschaftsweisen entwickelt, die an die jeweiligen Ökosysteme angepasst sind. Gleichzeitig sind es die Gruppen, die unter ökonomischen Erschließungsprojekten sowie ökologischen und klimatischen Veränderungen besonders zu leiden haben.

Die internationale Wahrnehmung und die rechtliche Stellung der indigenen Völker haben sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend geändert. War 1957 noch die Assimilierung indigener Gesellschaften in die Mehrheitsgesellschaften erklärtes Ziel in internationalen Vereinbarun­gen (ILO-Konvention 107), wurde ihnen spätestens seit 1989 das Recht auf Selbst- und eigene Zukunftsbestimmung zugestanden. (ILO-Konvention 169) Diese Rechte wurden (zumindest in Lateinamerika) in Verfassungen und Gesetzen festgeschrieben.

Rechtlich hat es große Fortschritte gegeben. Diese Rechte stehen in einigen Ländern nicht nur auf dem Papier sondern werden, wenn auch unzureichend, umgesetzt. (Beispiel Brasilien: ca. 12% des Landes sind gesichertes Indigenenland) In vielen Ländern gibt es aber keinen oder nur geringen juristischen und realen Schutz für indigene Völker.

Nur in wenigen Ländern hat es auch rechtliche Fortschritte für traditionelle Gemeinschaften gegeben. Hier ist insbesondere Brasilien zu erwähnen, wo es derzeit die fortgeschrittenste Debatte, sowie Normen (Verfassungsregelungen für Quilombolas, Gesetze und Dekrete für traditionelle Gemeinschaften) und Territorialregelungen (Quilomboland, Sammelgebiete, geschützte Seen u.a.) für traditionelle Gemeinschaften gibt. Auf internationaler Ebene gibt es noch keine Vereinbarungen für „traditionelle Gemeinschaften“. Eine juristische Lücke, die es zu schließen gelte. Die Definition und Abgrenzung von „traditionellen Gemeinschaften“, ist schwieriger als die für „indigene und in Stämmen lebenden Völkern“ (ILO 169), wobei deren Definition ebenfalls nicht statisch sondern dynamisch ist. Zum Verständnis traditioneller Gemeinschaften gibt es noch einen großen Forschungsbedarf.

Es besteht aus Sicht der Forschungsgruppe aber kein Zweifel darüber, dass diese „traditio­nellen Gemeinschaften“ weltweit ebenfalls besonderen Schutz genießen sollten. Ihre Wirt­schafts- und Lebensweisen unterscheiden sich oft nur unwesentlich von denen vergleichbarer „indigener Völker“. Traditionelle Gemeinschaften können eine Mittelstellung zwischen Indi­genen und Mehrheitsgesellschaft einnehmen. Manchmal können sie auch eine vermittelnde Stellung haben. (Kautschukzapfer in Brasilien können ein Beispiel dafür sein.)

Trotz juristischer und realer Fortschritte gilt insgesamt leider immer noch: Alle indigenen Völker und traditionellen Gemeinschaften sind potentiell in ihrer Existenz bedroht. Die Welt wird in den nächsten Jahren/Jahrzehnten weitere indigene Völker und traditionelle Gemeinschaften verlieren. Bedrohungen können sich dabei durch direkte Gewalt (Verfolgun­gen, Umsiedlungen, Abholzungen, Großprojekte, keine Landzuweisung, u.a.) oder subtiler durch zunehmend Assimilierungsdruck zeigen, der ebenfalls zum Verschwinden von Völkern und Gemeinschaften führt.

Gegen die Bedrohungen der indigenen Völker arbeiten weltweit viele Organisationen. Die Motivationen der meisten Gruppen begründen sich vor allem aus den allgemeinen Menschen­rechten und humanitären Idealen. Vergleichsweise wenige Organisationen gibt es, die sich den Schutz traditioneller Gemeinschaften zur Aufgabe gemacht haben.

Auch die wissenschaftliche Auseinandersetzung zum weiteren Verständnis indigener Völker und traditioneller Gemeinschaften trägt zu deren Schutz bei.

Hierin liegt auch eine Motivation der Forschungsgruppe.

Der Erhalt der soziokulturellen Vielfalt ist ein Erbe der Menschheit und stellt einen Wert an sich dar.

Dies wird zunehmend anerkannt. Indigene Völker finden sowohl auf Grund ihrer besonderen Beziehung zur natürlichen Umwelt als auch auf Grund ihrer besonderen Bedrohungssituation Beachtung in internationalen Dokumenten. (Rio-Erklärungen, Biodiversitätskonvention, Agenda 21, u.a.)

Indigenen Bevölkerungsgruppen und ihren Gemeinschaften sowie anderen ortsansässigen Gemeinschaften kommt wegen ihres Wissens und ihrer überlieferten Bräuche eine grund­legende Rolle bei der Bewirtschaftung der Umwelt und der Entwicklung zu.
(Rio-Erklärung über Umwelt und Entwicklung, Grundsatz 22, 1992)

Vergleichsweise wenig wird allerdings darüber nachgedacht, welche orientierende Rolle indi­gene Völker und traditionelle Gemeinschaften für andere Gruppen, der jeweiligen National­gesellschaften oder die Weltgesellschaft insgesamt haben können.

Traditionelle Gemeinschaften finden zudem in internationalen Vereinbarungen bisher keine Beachtung.

Eine Grundannahme der Forschungsgruppe ist, dass indigene Völker und traditionelle Gemeinschaften nicht nur ihre eigene Zukunft selbst gestalten können, sondern dass sie Orientierung zur Bewältigung vielfältiger Problematiken für andere Gruppen und die jeweiligen Nationalgesellschaften leisten können.

Traditionelle Völker und Gemeinschaften können Subjekte der Veränderung der jeweiligen Nationalgesellschaften bzw. der Weltgesellschaft sein.

In der Vergangenheit wurde viel indigenes Wissen und indigene Praxis von anderen Gruppen übernommen. (Dies ist nicht zu verwechseln mit Biopiraterie oder dem enteignen kollektiver geistiger Eigentumsrechte!) In diesen Fällen waren und sind indigene Gruppen – wenn auch meistens nicht anerkannt – ein Orientierungspunkt für die Entwicklung anderer Gruppen.

Eine Orientierung von Nationalgesellschaften oder der Weltgesellschaft durch indigene oder traditionelle Gruppen ist derzeit kaum zu erkennen. Internationale Erklärungen betonen vor­nehmlich die Notwendigkeit des Schutzes indigener Gruppen. Dass sie Orientierung bieten könnten, wird immerhin erkannt, spiegelt sich aber kaum in realer Politik wider.

Die Staaten sollten die Identität, die Kultur und die Interessen dieser Gruppen und Gemeinschaften anerkennen und gebührend unterstützen und ihre wirksame Teilhabe an der Herbeiführung einer nachhaltigen Entwicklung ermöglichen.
(Rio-Erklärung über Umwelt und Entwicklug, Grundsatz 22, 2.Satz, 1992)

Diese de facto Nicht-Anerkennung indigener Strategien als Entwicklungsperspektiven ist nicht unumstößlich und kann sich unter entsprechenden Bedingungen ändern. Die diversen globalen Krisen (Immobilienkrise, Finanzkrise, Bankenkrise, Klimakrise, Griechenland-Eurokrise, Ölpest, um nur einige der aktuellen zu nennen), deren Frequenzen kürzer zu werden scheinen und das ebenfalls unzureichend erscheinende Instrumentarium der Krisen­bewältigung, sind unter Umständen dazu geeignet Lernprozesse auszulösen.

Zum Verständnis, wie die Lebens- und Wirtschaftsweisen indigener Völkern und traditioneller Gemeinschaften übernommen wurden und wie solche Lernprozesse stattfinden und gegebenenfalls unterstützt werden können, möchten wir beitragen.

Die Soziologie der Entwicklungsländer in Kassel publiziert schon vergleichsweise lange Arbeiten, die unterschiedliche Bedrohungen gegen indigene Völker und traditionelle Gemein­schaften sichtbar machen. (Siehe Publikationsliste - Herausgeberschaft) Es besteht nach wie vor die Notwendig­keit die vielfältigen Bedrohungen traditioneller Völker und Gemeinschaften zu untersuchen, wobei es einen weitgehenden Konsens darüber gibt, dass für traditionelle Völker und Gemeinschaften (zumindest auf dem Land) die Kontrolle über ihr Territorium grundlegend für ihre selbstbestimmte Zukunftsgestaltung ist. Eine der zentralen Fragen solcher Unter­suchungen sind daher Zugang und Kontrolle über Territorien, bzw. die Analyse von Territo­rialkonflikten

In diesem Kontext entstehen zurzeit, bzw. sind in Vorbereitung Arbeiten von Mitgliedern der Forschungsgruppe:

Martina Claus: Traditionelle Elemente der Adivasikultur und politischer Widerstand gegen Großprojekte am Beispiel eines geplanten Stahlwerkes in Jharkhand / Indien (Dissertation)

Indirekt auch

Sebastian Hartig: Reziproke Faktoren von Wandlungsprozessen in traditionellen Gemeinschaften Jharkhands und indigener Jugendmigration / Indien (Dissertation)

Benjamin Bender: Bildungsprozesse bei lokalen Gemeinschaften in Kamerun (Dissertation)

Trotz der Übereinstimmung, dass traditionelle Völker und Gemeinschaften bedroht sind und deren Lebens- und Wirtschaftsweise in der Regel zu unterstützen sind, ist die Analyse und Auseinandersetzung mit anderen Kulturen und Traditionen notwendigerweise nicht konflikt­frei. Das verhaftet sein im eigenen kulturellen Kontext versperrt den Blick auf anderes und führt zu Unverständnis. Traditionen stehen zudem manchmal im Widerspruch zu Menschen­rechten (Genitalverstümmelung, Unterdrückung von Frauen, etc.) Auch diesen Fragen stellt sich die Forschungsgruppe.

Ingrid Lurtz: Weibliche Genitalverstümmelung in Kassel. Eine Befragung von Kasseler Gynäkologen (Magisterarbeit) (abgeschlossen)

Traditionelle Gemeinschaften haben erheblich größere Schwierigkeiten kollektive Identitäten zu entwickeln als indigene Völker. Entsprechend schwieriger ist es daraus konkrete Rechte - meist Territorialrechte - abzuleiten. Das analytische Erfassen dieser Identitäten, Ethnizitäten und Territorialitäten, der Lebens- und Wirtschaftsweisen ist ein weiters Forschungsfeld über traditionelle Völker und Gemeinschaften. Um dies zu verstehen sind viele auch spezifische Untersuchungen über einzelne Wissens- und Themenkomplexe notwendig.

Derartige Untersuchungen sind grundlegend. Daraus können sich weitergehende Forschun­gen, Folgerungen, Forderungen und Unterstützungen ergeben. Die Forschungsgruppe möchte zum weiteren verstehen traditioneller Völker und Gemeinschaften beitragen.

Auch hierzu gibt es in Kassel Vorarbeiten (siehe Publikationsliste)

Arbeiten der Forschungsgruppe, die sich mit dem weiteren verstehen traditioneller Völker und Gemeinschaften auseinandersetzen:

Cindy Völler: Planungsprozesse bei Kautschukzapfern / Brasilien (Dissertation) 

Verena Ramos: Pädagogik für traditionelle Gemeinschaften / Brasilien (Masterarbeit) 

Stefanie Koch: Nachhaltige Dorfentwicklung. Zukunft – Identität – Tradition in nordhessischen Dörfern (Masterarbeit)

Dieter Gawora: Vielfalt und Perspektiven traditioneller Völker und Gemeinschaften in Brasilien

Stefanie Koch: Identitäten und Dorfentwicklung in Nordhessen (Dissertation)

Carolin Holtkamp: Bergbauern in Südtirol (Masterarbeit)

 

Arbeitsweise

Die Forschungsgruppe trifft sich unregelmäßig bei Bedarf, um die einzelnen Forschungs­arbeiten der Teilnehmerinnen und Telnehmer zu diskutieren.

Einmal jährlich findet eine gemeinsame Veranstaltung (Seminar, Kolloquium oder anderes) statt.
In Kolloquien werden die Arbeiten hochschulöffentlich diskutiert. Dazu werden auch externe Referenten eingeladen.
(Erstes Kolloquium war am 20. und 21. Januar 2011)
Die Forschungsgruppe kooperiert mit den Universitäten Montes Claros und Porto Velho. (Andere Universitäten können hinzukommen.)
In Kooperation mit den Universitäten Montes Claros, Porto Velho und Natal in Brasilien wurden bisher zwei brasilianisch-deutsche Kolloquien durchgeführt. Weitere sind geplant.

Die Forschungsgruppe ist offen für neue Mitglieder.

An der Hochschule wird das Thema in Seminaren weiterentwickelt.

 

Abgeschlossene Arbeiten aus der Forschungsgruppe:

 

2012
Benjamin Bender:
Die Roma. Zwischen Antiziganismus und Integration (Staatsexamensarbeit)

2011

Stefanie Koch: Nachhaltige Dorfentwicklung. Zukunft – Identität – Tradition in nordhessischen Dörfern (Masterarbeit)

Ingrid Lurtz: Weibliche Genitalverstümmelung in Kassel. Eine Befragung von Kasseler Gynäkologen (Magisterarbeit)

 

 

Bisherige Veröffentlichungen aus der Forschungsgruppe:

Bücher

2012
Gawora, Dieter (Hrsg.): Gesellschaftliche Verortung traditioneller Völker und Gemeinschaften. Entwicklungsperspektiven Nr. 102. kassel university press. ISBN 978-3-86219-420-9
 

Koch, Stefanie: Nachhaltige Dorfentwicklung. Zukunft - Identität - Tradition in nordhessischen Dörfern. Entwicklungsperspektiven Nr. 101. kassel university press. ISBN 978-3-86219-346-2

 

2011

Claus, Martina; Hartig, Sebastian: Gutachten zu den Folgen der Zwangsumsiedlung von Adivasigemeinschaften durch das Stahlwerk Rourkela - eine empirische Untersuchung

Gawora, Dieter; Souza Ide, Maria Helena de; Barbosa, Rômulo Soares: Povos e comunidades Tradicionais no Brasil. Editora Unimontes. Montes Claros. ISBN 978857739

Gawora, Dieter; Souza Ide, Maria Helena de; Barbosa, Rômulo Soares: Traditionelle Völker und Gemeinschaften in Brasilien. Entwicklungsperspektiven Nr. 100. kassel university press. ISBN 978-3-86219-150-5

Aufsätze

2011

Gawora, Dieter: Sterbende Flussuferkultur. Die Staudammprojekte am Rio Madeira bedrohen die jahrhundertealte Lebens- und Wirtschaftsweise der Beradeiros. In: Lateinamerika Nachrichten 449. S.

Gawora, Dieter: Souza Ide, Maria Helena de; Barbosa, Rômulo Soares: Traditionelle Völker und Gemeinschaften in Brasilien. Brasilianisch-deutsches Kolloquium. In: Gawora, Dieter; Souza Ide, Maria Helena; Barbosa, Rômulo Soares (Hrsg.): Traditionelle Völker und Gemeinschaften in Brasilien. Entwicklungsperspektiven Nr. 100, Kassel, S. 7 - 12

Gawora, Dieter: Traditionelle Völker und Gemeinschaften als Subjekte der Veränderung. In: Povos e comunidades tradicionais como sujeitos da mudança. In: Gawora, Dieter; Souza Ide, Maria Helena; Barbosa, Rômulo Soares (Hrg.): Traditionelle Völker und Gemeinschaften in Brasilien. Entwicklungsperspektiven Nr. 100, Kassel, S. 13 - 32

Gawora, Dieter: Povos e comunidades tradicionais como sujeitos da mudança. In: Gawora, Dieter; Souza Ide, Maria Helena; Barbosa, Rômulo Soares (Org.): Povos e comunidades tradicionais no Brasil. Montes Claros, S.

Ramos, Verena: An die Lebensbedingungen angepasste Bildung bei traditioneller Bevölkerung. Ein Forschungsprojekt in einer Kautschukzapfergemeinschaft in Rondônia. In: Gawora, Dieter; Souza Ide, Maria Helena; Barbosa, Rômulo Soares (Hrg.): Traditionelle Völker und Gemeinschaften in Brasilien. Entwicklungsperspektiven Nr. 100, Kassel, S. 215 - 228

Völler, Cindy: Planungsprozesse in den RESEX in Rondônia, Brasilien. Ein Lösungsansatz. In: Gawora, Dieter; Souza Ide, Maria Helena; Barbosa, Rômulo Soares (Hrg.): Traditionelle Völker und Gemeinschaften in Brasilien. Entwicklungsperspektiven Nr. 100, Kassel, S. 179 - 200

2010

Gawora, Dieter: Traditionelle Völker und Gemeinschaften als gesellschaftliche Akteure. In: Moegling, Klaus; Overwien, Bernd; Sachs, Wolfgang: Globales Lernen im Politikunterricht. Reihe: Erfahrungsorientierter Politikunterricht. Band 1. Immenhausen bei Kassel. S. 106 -. 129

Gawora, Dieter: Solidarische Ökonomie und territoriale Entwicklung in Brasilien. Strategien traditioneller Bevölkerungsgruppen in Brasilien. Das Dekret 6040 eröffnet neue Möglichkeiten. In: Müller-Plantenberg, Clarita; Gawora, Dieter (Hrsg.): Solidarische Netze und solidarische Ketten. Komplexe solidarische Wirtschaftsunternehmen. Entwicklunglungspespektiven 98, Kassel. S. 45 – 54

2009

Gawora, Dieter: Bulldozer und Blockaden. Gemeinden im brasilianischen Cerrado wehren sich gegen Eukalyptusplantagen. In: Lateinamerka Nachrichten 425. S.

Gawora, Dieter; Moret, Artur de Souza: Rio Madeira. Rückkehr zur Politik der Großwasserkraftwerke. In: Brasilicum. Sonderheft 186/187 Land unter im Tropenwald. Set./Okt. 2009. S. 12 – 15

Gawora, Dieter: Der Cerrado – Eine fast unbekannte Region Brasiliens. In: Brasilien Nachrichten 139, 2009, S. 6

Gawora, Dieter: Traditionelle Gemeinschaften und ihr Recht auf Eigentum. In: Brasilien Nachrichten 139. S. 18 - 19

Claus, Martina; Hartig, Sebastian: Die größte Scheindemokratie der Welt? Indien sammelt erste Erfahrungen mit dem Universal Periodic Review (UPR) des UN-Menschenrechtsrates. In: Südasien Nr. 1, Genf , S. 15 – 17

Claus, Martina; Hartig, Sebastian: Solidarität mit Indiens Ureinwohnern: Ringen um Gerechtigkeit - Die Zwangsumgesiedelten des bundesdeutschen Vorzeigeprojektes "Stahlwerk Rourkela" kommen zu Wort. In: Südasien Nr. 4, Genf , S. a – d  in Adivasi-Rundbrief 36

Ramos, Verena: Überleben durch Anpassung - Kautschukzapfer im amazonischen Regenwald: In: Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e. V. (ASW); Fórum da Amazônia Oriental (FAOR); Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika e.V. (FDCL) (Hrsg.): Amazonien. Stadt, Land, Fluss. Das größte zusammenhängende Regenwaldgebiet der Erde zwischen Schutz und Nutzung. Berlin 2009; S. 63

Ramos, Verena; Völler, Cindy: Chico Mendes – Kautschukzapfer, Widerstandskämpfer, Umweltschützer - Ein Portrait. In: Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e. V. (ASW); Fórum da Amazônia Oriental (FAOR); Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika e.V. (FDCL) (Hrsg.): Amazonien: Stadt, Land, Fluss. Das größte zusammenhängende Regenwaldgebiet der Erde zwischen Schutz und Nutzung. Berlin 2009; S.29

Völler, Cindy: Vom Sklaven zum Umweltschützer- Veränderte Wirtschaftsweisen der Kautschukzapfer Amazoniens. In: Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e. V. (ASW); Fórum da Amazônia Oriental (FAOR); Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika e.V. (FDCL) (Hrsg.): Amazonien: Stadt, Land, Fluss.  Das größte zusammenhängende Regenwaldgebiet der Erde zwischen Schutz und Nutzung. Berlin 2009; S. 31;