Aktuelles

THE DECOLONIAL SUMMER SCHOOL MIDDELBURG, 19th JUNE - 5th JULY, 2018

"The Middelburg Decolonial Summer School, in its ninth year, will continue to explore 'What does it mean to decolonize?' and will focus on the 'Others of Europe'. We will walk around praxis of living in harmony and plenitude that call the universality of western democracy and its Eurocentric legacy into question. [...]" → Für den Rest des Beschreibungstextes und alle nötigen Informationen klicken Sie bitte hier.

Register at the: Utrecht Summer School Website


CPD Annual Workshop - (Un)making Borders

BISA Colonial / Postcolonial / De-colonial Working Group Annual Workshop 
Queen Mary, University of London
19th September 2018

All information 

Please indicate your interest in attending no later than June 24th 2018 ​to Lisa Tilley L.Tilley@qmul.ac.uk


Im Fachgebiet Soziologie der Diversität (Prof. Dr. Elisabeth Tuider) ist folgende Stelle zu besetzen: Wiss. Mitarbeiter/-in (befristet, Teilzeit)

Im Fachbereich Gesellschaftswissenschaften, Fachgebiet Soziologie der Diversität (Prof. Dr. Elisabeth Tuider), ist zum 01.06.2018 die folgende Stelle zu besetzen:

Wiss. Mitarbeiter/-in (EG 13 TV-H), befristet, Teilzeit (derzeit 20 Wochenstunden)

Teilzeit mit der Hälfte der regelmäßigen Arbeitszeit einer/eines Vollzeitbeschäftigten. Die Stelle ist zunächst für 3 Jahre befristet mit der Möglichkeit der Verlängerung um weitere 2 Jahre (Qualifikationsstelle gem. § 65 HHG i. V. mit § 2 Abs. 1 Satz 1 WissZeitVG). Die Möglichkeit zur Promotion ist gegeben.

Ihre Aufgaben:

 wissenschaftliche Mitarbeit in der Forschung im Fachgebiet der Soziologie der Diversität
 wissenschaftliche Dienstleistungen in der Lehre im Bereich der Soziologie der Diversität (2SWS)
 Mitarbeit bei Tagungen, Workshops und Koordination von Kolloquien
 Mitarbeit bei der Erstellung von Forschungsanträgen
 Verfassen einer Qualifikationsarbeit (Promotion)

Ihre Anforderungen:

 sehr gut abgeschlossenes sozialwissenschaftliches Hochschulstudium
 vertiefte Kenntnisse der Migrationsforschung mit Schwerpunkt in postkolonialen Debatten
 Kenntnisse der Ansätze der Geschlechterforschung
 ausgewiesene Kenntnisse der qualitativen Methodendebatten
 Anwendungserfahrungen in mindestens einer qualitativen Methode

Von Vorteil sind:

 über Grundlagenkenntnisse hinausgehende Spanischkenntnisse
 Lateinamerikakenntnisse, ggf. Erfahrung in einem der Länder Lateinamerikas

Für Rückfragen steht Prof. Dr. Elisabeth Tuider, E-Mail: tuider@uni-kassel.de zur Verfügung.

Bewerbungsfrist: 17.05.2018

Die Universität Kassel ist im Sinne der Chancengleichheit bestrebt, Frauen und Männern die gleichen Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten und bestehenden Nachteilen entgegenzuwirken. Angestrebt wird eine deutliche Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre. Qualifizierte Frauen werden deshalb ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Schwerbehinderte Bewerber/-innen erhalten bei gleicher Eignung und Befähigung den Vorzug. Vollzeitstellen sind grundsätzlich teilbar. Bitte reichen Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen nur in Kopie (keine Mappen) ein, da diese nach Abschluss des Auswahlverfahrens nicht zurückgesandt werden können; sie werden unter Beachtung datenschutzrechtlicher Bestimmungen vernichtet. Bewerbungen mit aussagekräftigen Unterlagen sind unter Angabe der Kennziffer, gern auch in elektronischer Form, an den Präsidenten der Universität Kassel, 34109 Kassel bzw. bewerbungen@uni-kassel.de, zu richten.


Neues Buch von Daniel Bendix erschienen: "Global Development and Colonial Power - German Development Policy at Home and Abroad" 

Der neu erschienene Buchtitel "Global Development and Colonial Power - German Development Policy at Home and Abroad" des Autors Daniel Bendix ist Teil der Serie "Kilombo: International Relations and Colonial Questions" (Rowman & Littlefield International) und wurde im März 2018 veröffentlicht. Das Buch umfasst 208 Seiten.

ISBN: 9781786603517

Mehr Informationen in diesem PDF-Flyer (über den Code ist das Buch günstiger erhältlich) oder unter https://www.rowmaninternational.com/buy-books/product-details/?productId=3-156-88f2d549-0fb6-4136-a1b0-f1b564dfe66d


Webinarreihe der EADI - Ana Carballo zum Thema "Dialogues at the Margin? Discursive Synergies across Buen Vivir, Degrowth and Human Development"

Date: 2 May 2018, 10 am (Berlin time)

Speaker: Ana Estefania Carballo, University of Melbourne, Australia

Mehr Informationen finden Sie hier


Neuerscheinung: Entwicklungspolitik in Zeiten der SDGs - Essays zum 80. Geburtstag von Franz Nuscheler

(Hrsg. von Tobias Debiel)

„Wohin führt Entwicklungspolitik in Zeiten der SDGs? […] Ausgewiesene Expertinnen und Experten beleuchten ausgewählte Aspekte der SDGs mit Blick auf den Beitrag, den diese für die künftige Gestaltung von Entwicklungskooperation haben können. Die spannenden und teilweise kontroversen Diskussionen können Sie in dem Franz Nuscheler gewidmeten Band nachlesen.“ –Aus der Ankündigung des Institut für Entwicklung und Frieden (INEF)


Berlin: Drei Straßen im sogenannten "Afrikanischen Viertel" werden umbenannt. Neue Straßennamen ehren den afrikanischen Widerstand 

Jahrelanges Engagement der afrikanischen/Schwarzen Community und zivilgesellschaftlicher Initiativen ermöglicht neue Straßennamen, welche den afrikanischen Widerstandskampf gegen Kolonialismus, Rassismus und Apartheid ehren.

In Zukunft werden mit den Straßennamen neben der in Douala herrschende widerständigen Familie Bell aus Kamerun auch der Nama-Widerstandführer Cornelius Fredericks, die Antiapartheid-Kämpferin und Herero-Nationalheldin Anna Mungunda und die mehr als 20 Gemeinschaften des heutigen Tansanias vereinende Maji-Maji-Widerstandsbewegung gegen die deutschen Kolonialherren gewürdigt. 

Link zur Pressemitteilung von Decolonize Berlin


"Concerning Violence" jetzt online verfügbar auf Homepage der Bundeszentrale für politische Bildung

Der Film "Concerning Violence" ist ein Rückblick auf die afrikanischen Befreiungsbewegungen und deren gewaltvoller Konfrontation mit den Kolonialmächten. Der Filmemacher nutzt dabei Archivmaterial, welches schwedische Fernsehjournalisten und Dokumentarfilmer in den Jahren von 1966 bis 1984 in Afrika aufgenommen haben. Die Bilder werden kombiniert mit Texten des Dekolonialismus-Vordenkers Frantz Fanon aus dessen Buch "Die Verdammten dieser Erde".

Zum Film


Webinarreihe der EADI - Aram Ziai zum Thema "Ethiopians in Zhengistan - Decolonising Development Policy" - Aufzeichnung online

Im Rahmen der Webinarreihe der EADI Arbeitsgruppe zu "Post- and Decolonial Perspectives on Development (Studies)" sprach Aram Ziai am 16.02.2018 zum Thema "Ethiopians in Zhengistan - Decolonising Development Policy". Eine Aufzeichnung des Vortrags finden sie unter folgendem Link:

EADI Webinar on Decolonising Development Policy


CfP for the panel: “Rethinking development research: objects and subjects in development studies”

The panel is jointly organised by EADI and the EADI Working Group on Postcolonial Perspectives on Development Studies

Despite a broad consensus that global problems require global solutions, academia and research remain dominated by Western scholars and epistemologies. Western knowledge and its forms of production are considered as universally applicable and relevant. It is widely accepted that assumptions rooted in European modernity are similarly applicable in other contexts and hemispheres too. Much has been said about the continuation of colonial matrix of power that revolves around the notions of binary construction of epistemologies, and categories of identities along racial, ethnic, and/or religious lines that are objective in outlook. Yet, Southern knowledge(s) continue to be marginalized and/or silenced.

 In this panel, we analyze the problematic of objectivity from the lens of knowledge construction. We look at the foundations of epistemologies, i.e., object-subject relations that generate knowledge. The panel aims to address asymmetric relations through explorations into what ends and by what means development research and training is or should be conducted, especially by institutions in the North. We critically interrogate what is needed for our discipline(s) to contribute to truly transformative processes in knowledge production, dissemination, policy and practice. We invite contributions that deal with: 

·  Strategies for decolonizing development knowledge and methodologies of research

·  Building South-North frameworks of knowledge and knowledge production

·  Efforts and experiences to reduce the asymmetry in North-South interaction.

·  Establishing subjectively-objective epistemologies that are inclusive in nature, participatory in methodologies and closer to the human experiences of the social worlds we live in. 

 

Conveners:

Aftab Nasir, Centre for Development Research (ZEF)

Henning Melber, EADI and Nordic Africa Institute (NAI)

Julia Schöneberg, University of Kassel

 

Description of the panel

 

Please submit your abstract directly to the conference webpage. The deadline is 23 February 2018. 


Development Research Conference: "Rethinking Development" - Gothenburg, 22-23 August 2018

All informations

The conference is organized by the School of Global Studies (SGS) and the Centre on Global Migration (CGM) at the University of Gothenburg in co-operation with the Swedish International Development Cooperation Agency (Sida), the Swedish Research Council (VR), and the Gothenburg Centre of Globalization and Development (GCGD) at the University of Gothenburg.

The conference takes place at conference center Wallenberg and at the School of Global Studies (primarily in Annedalsseminariet).

23 February; Deadline for paper proposals

22-23 August; Conference


Webinarreihe der EADI - Aram Ziai zum Thema "Ethiopians in Zhengistan - Decolonising Development Policy" am 16. Februar

Im Rahmen der Webinarreihe der EADI Arbeitsgruppe zu "Post- and Decolonial Perspectives on Development (Studies)" wird Aram Ziai zum Thema "Ethiopians in Zhengistan - Decolonising Development Policy" sprechen.

Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung 

Aktueller Newsletter (mit Links zu den beiden vorherigen Webinarsessions)


Auftaktveranstaltung Nachwuchsforscher*innengruppe "Protest und Reform in der globalen politischen Ökonomie aus Perspektive einer postkolonialen Politikforschung"


Workshop: "Vergangen und doch gegenwärtig - Ein Workshop über Spuren der deutschen Kolonialgeschichte in Witzenhausen"

Ankuendigung_WS_postkolwiz.pdf

Workshop am 26. und 27. Janaur 2018 in Witzenhausen mit dem Titel "Vergangen und doch gegenwärtig - Ein Workshop über Spuren der deutschen Kolonialgeschichte in Witzenhausen" organisiert vom Bildungskollektiv kopfstand mit fernsicht im iz3w


Call für die Einsendung von Abstracts: "The Politics of Otherness, or How Can we Live Together Peacefully in a World that Is Made Up of Difference?"

*CfP – The Politics of Otherness*

EISA 12th Pan-European Conference on International Relations

12-15 September 2018, Prague

*Section title: The Politics of Otherness, or How Can we Live Together
Peacefully in a World that Is Made Up of Difference?*

*Short title: Politics of Otherness*

*Convenors: *Dr. Erica Simone Almeida Resende, Department of Political
Science and International Relations, Candido Mendes University & Dr.
Sybille Reinke de Buitrago,

Institute for Peace Research and Security Policy at the University of
Hamburg

*Section ID: S48*

*Section description: *Encounters have existed since the dawn of times:
from the travels of merchants and explorers to the contemporary flow of
tourists, students, immigrants and refugees. They are driven by a mix of
curiosity, a yearning to have knowledge about the world and its
inhabitants, as well as power, and economic and security needs. Some
encounters end in a true conversation, where difference is embraced and
celebrated. Others lead to intolerance and violence. They instil in our
minds stereotypes, prejudices, and phobias that usually inform our
interactions. They produce a discourse about identity and difference, which
shapes our common-sense views of peoples, places, and things far from or
familiar to us. These encounters thus carry an important ethical
consequence which is highly political: how to deal with difference? Issues
of identity, difference, otherness, and alterity are especially relevant in
current times for breaking away from recurrent cycles of violence and
insecurity; living in peaceful coexistence with others requires the
acceptance of difference. This section addresses the following questions: How
do we think about identity and difference, and what are the consequences of
how we view difference? How do discourses of differentiation and
identification, residing at the core of othering practices, construct state
identities and interests? How are otherness and othering practices
expressed in foreign policy discourses and popular culture? How do
tolerance, religion, memory, and emotions shape othering processes? What
are the ethical considerations regarding how we chose to treat the other,
and its consequence to build a better future?

*Panel 1: Discourses of Differentiation and Identification: State
Identities and Interests*

The panel takes up and illustrates discourses of differentiation and
identification in processes of constructing state identities and interests.
Both conceptual and empirical papers are presented that elaborate, contrast
and examine how difference and identification are achieved in the
construction of state identities and state interests.

*Panel 2: Otherness and Its Representation*

The panel tackles various means, processes and dynamics of expressing and
representing otherness in foreign policy discourses, narratives, images,
literature, and popular culture.

*Panel 3: Otherness, Emotions, Memories*

The panel inquires into how otherness relates to emotions and their
expressions, to religion, collective memories, gender, as well as to
feelings of solidarity, tolerance, sympathy, and empathy.

*Panel 4: Overcoming Difference as Hope for a Better Future*

This panel inquires into the potential and possibilities of overcoming
difference (as negatively constructed) as a new hope for a better future.
What potential lies in seeing difference as rich reservoir for more
cooperative human relations and state interaction?

Please see the *submission guidelines* at:
www.eisapec18.org/<wbr></wbr>abstract-submission-<wbr></wbr>guidelines.htm.

There you will find the *link to submit your abstracts* to panels:
*https://www.czech-in.org/<wbr></wbr>cmportalV15/Account/Login?<wbr></wbr>ReturnUrl=%2FcmportalV15%<wbr></wbr>2Fportal%2FPEC18%2Fnormal
<https://eisa-net.us8.list-<wbr></wbr>manage.com/track/click?u=<wbr></wbr>aba95b083500281fe0b5219f8&id=<wbr></wbr>25500a49ea&e=fb595fd056>*
..

Abstracts should be max. 250 words long; please indicate which panel you
would be interested in (there is a place to do so).

*Please submit at the latest until February 1, 2018.*

For information on the upcoming conference, please see: www.eisapec18.org

For questions, please contact: Dr. Erica Simone Almeida Resende,
esaresendear@gmail.com & Dr. Sybille Reinke de Buitrago,
sybille.rdeb@gmail.com


Call für Sektionstagung: "Widerstand und Utopie – alternative Zukunftsvorstellungen und Entwicklungsentwürfe"

CfP_ESSA_Frühjahrstagung_2018.pdf

Frühjahrstagung der Sektion Entwicklungssoziologie / Sozialanthropologie (ESSA) der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS); Universität Bayreuth (26.-27. April 2018); Einsendeschluss für Abstracts ist der 15. Januar


2nd Webinar of EADI- "Decolonial Feminism and Development"

Rosalba Icaza Garza has kindly agreed to speak about "Decolonial Feminism and Development". 

Rosalba Icaza is a decolonial feminist and International Studies scholar with 15 years of research and teaching experience on gender and development, international political economy and research methodologies. Her publications have advanced a critical re-thinking of the modern/ colonial notion of region and regionalism and a critical enquiry of the knowledges and cosmovisions that have been actively produced as backward or sub-altern by established Knowledge practices. She has published across different disciplines including International Relations, GlobalSociology, Gender, Feminism and Development Studies. Her latest article ‘Decolonial feminism and global politics: Border thinking and vulnerability as a knowing otherwise’ is part of the book Critical Epistemology of Global Politics edited by Sebastien Weier and Marc Woons for E-International Relations. In 2016, Rosalba acted as Senior Researcher of the University of Amsterdam Diversity Commission. She is Senior Lecturer of Governance and International Political Economy at the International Institute of Social Studies, Erasmus University of Rotterdam.

The talk will take place online on 18 January, 2pm.

Registration link for the webinar:  https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLScvuKTjyCupSwJ7MxNSnbmDs3DthEISDZT6M7P3VFydYHw1lg/viewform?usp=sf_link


Call für die Konferenz: "Entangled Others - Other Entanglements: Critical Perspectives on the Relationship of Racism and Antisemitism"

Call_for_Papers_Entangled_Others.pdf

Bitte beachten: The conference will be held in English. Deadline for the proposals is February 4, 2018. Please submit a proposal of no more than one page, along with a brief CV in English to the following address: Felix.axster@tu-berlin.de



Call für Kurzinputs und Ankündigung des Workshop zum Thema "Forschungspraxis dekolonisieren?!"

Call_Forschungspraxis_dekolonisieren_NKG_XV.pdf

Es handelt sich um einen Workshop im Rahmen der 15. Tagung Neue Kulturgeographie (NKG) in Freiburg (25.-27. Jan 2018). Eingeladen wird zur Einreichung von Vorschlägen zu Kurzinputs (5-10 Min.), die die (eigene) Forschungspraxis in Form von Problemstellungen, Fragen, Beispielen oder Thesen reflektieren.


Neues Schwerpunktheft von Third World Quarterly (TWQ)

TWQ hat ein neues Schwerpunktheft (Vol. 38, Issue/No. 12) zum Thema Post-development veröffentlicht. Gastredakteur war Aram Ziai, AutorInnen waren weiterhin Gustavo Esteva & Arturo Escobar, Wolfgang Sachs, Federico Demaria & Ashish Kothari, Alberto Acosta, Daniel Bendix, Stefan Andreasson, Sally Matthews, Ilan Kapoor, Kalpana Wilson, Wendy Harcourt, Aram Ziai.

 

Mehr Informationen: 

www.tandfonline.com/toc/ctwq20/38/12


Revolutions past and present.
Burkina Faso and the relevance of anti-colonialism

film screening & discussion

Date & time: Wednesday, 15 November, 2017 at 7 pm
Venue: KollektivCafé Kurbad, Sternstraße 20, 34123 Kassel

Invitation_Revolutions past and present

30 years ago the president of Burkina Faso Thomas Sankara was assassinated. This end of an “anti-imperialist revolution” marked the beginning of decades of dictatorial rule by the regime of his murderer Blaise Compaoré. However, three years ago, mass protests forced the president to leave office.
After a brief introduction to Thomas Sankara and his pan-Africanist and anti-colonial politics, we watch a filmic remembrance of the popular insurrection in Burkina Faso in 2014.
“Revolution with bare hands. The trajectory of a people. Burkina Faso”
by Moussa Ouédraogo & Hans-Georg Eberl (2016, French/Morée with English subtitles)
The film approaches protagonists of the revolution. It asks about reasons and motivations based in the living conditions of the population as well as in memories of foregone struggles for emancipation during previous decades such as those linked to the times of Thomas Sankara.
After the screening, Vanessa Eileen Thompson (Goethe University Frankfurt) will animate the discussion by contextualising the film in debates on postcolonial feminism and by inquiring into the relevance of pan-Africanist ideas for anti-racist movements in Europe today.


"Post-Development: Entwicklungspolitik abwickeln oder anpassen?" - Beitrag von Aram Ziai im International Development Blog des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik

Unter dem Namen „Post-Development“ werden Entwicklungstheorie und –politik grundlegend in Frage gestellt, weil sie eurozentrisch, entpolitisierend und autoritär seien. Was könnte die Entwicklungspolitik aus dieser Kritik lernen, wenn sie sich nicht selbst abschaffen will?

Vor nunmehr einem Vierteljahrhundert erschien unter dem Titel „Wie im Westen so auf Erden“ ein Sammelband, der die Grundlagen der Entwicklungstheorie erschüttern würde. Die AutorInnen wollten die Idee der „Entwicklung“ nicht verbessern, indem sie ihre mangelhafte Umsetzung kritisierten, sondern das ganze Paradigma in Frage zu stellen. Sie riefen sogar das Ende der „Entwicklungsära“ aus und etablierten die sogenannte Post-Development Schule in der Entwicklungstheorie. Aus welchen Gründen?

>> weiterlesen


„Willkommen in Zhengistan, ÄthiopierInnen!“ Postkoloniale Perspektiven auf Entwicklungspolitik: Antrittsvorlesung zur Heisenberg-Professur Entwicklungspolitik und Postkoloniale Studien an der Universität Kassel von Aram Ziai

Am 18. April 2017 trat Aram Ziai die Heisenberg-Professur "Entwicklungspolitik und Postkoloniale Studien" an der Universität Kassel mit seiner Antrittsvorlesung zum Thema "Postkoloniale Perspektiven auf Entwicklungspolitik" an.

Die Antrittsrede zum Nachlesen finden Sie hier.

zum Artikel in der Frankfurter Rundschau

 



PERIPHERIE. Rassismus global 8/2017, Nr. 146/147

Bereits vor über hundert Jahren konstatierte W.E.B. du Bois, Mitbegründer der panafrikanischen Bewegung, dass die moderne Weltordnung konstitutiv durch Rassismus geprägt ist. Er verwies damit auf die Verwobenheit rassistischer Praxis und Ideologie mit Kapitalismus, Patriarchat und (neo-)imperialer Herrschaft. Gleichzeitig wird in Wissenschaft und Politik allerdings selten anerkannt, dass Rassismus internationale Beziehungen und internationale politische Ökonomie prägt. Dieses Schweigen über Rassismus in globalen Zusammenhängen maskiert, wie prägend rassistische Ideen und Strukturen für Fragen von "Entwicklung", Staatlichkeit und Demokratie sind. Mit diesem Komplex sehen sich nach wie vor alle diejenigen konfrontiert, die ernsthaft gegen Rassismus in Politik und Alltag vorgehen.

PERIPHERIE 146/147 bemüht sich um eine Schärfung der Begrifflichkeit und untersucht Rassismus und antirassistische Praktiken als globale Phänomene.

weitere Informationen:

Inhaltsverzeichnis PERIPHERIE

Zu diesem Heft

Werbung für PERIPHERIE

 

 

 

Calls for Contributions und wissenschaftliche Konferenzen

Webinar on "Post-colonial Perspectives on and within Development Studies"

Date: 20 October, 2pm (GMT+2hrs)

We would like to warmly invite everyone interested in postcolonial perspectives on development to join our webinar on 20 October, 2pm (GMT + 2hrs). There will be two short inputs followed by a Q & A. The session will be one hour long and is free to join for everyone.  

The webinar is an activity of the Working Group  on "Post-colonial Perspectives on and within Development Studies". https://www.eadi.org/wg/postcolonial/

We are delighted to announce the following two speakers: 

Dr. Anindya Sekhar Purakayastha, Ph.D

<dir>

Topic: Did Postcolonial Studies fail to emancipate the consciousness of the colonized self? How can one explain the chasm between Postcolonial theory and practice?

</dir>

Dr. Purakayastha is Associate Professor at Kazi Nazrul University, India. He has been Summer Fellow at New School for Social Research in 2017 and the current focus of his postdoctoral research is on issues related to postcolonial precarity, governance and right wing nationalism. He is also working on his recent research on Derrida and Death Penality, Anthropocene, and post-humanism.  He co-edits Kairos, the journal of critical symposium, and was one of the founding members of the Postcolonial Studies Association of the South (PSAGS).

Dr. Epifania Amoo-Adare

<dir>

 Topic: (Un)thinking Science: Critical Literacies for 'Postnormal' Times

</dir>

Dr. Amoo-Adare is an independent scholar, as well as an associated researcher at the Center for Development Research (ZEF), Bonn University, Germany. She has a Ph.D. in Education from UCLA and is also a RIBA part II qualified architect, with over 26 years of experience working within the fields of education, international development and social housing in countries like Afghanistan, Georgia, Ghana, Qatar, the United Kingdom, and the United States. Critical spatial literacy is her key area, but her interests extend further to epistemology, poetry, feminism(s) and de-/postcolonial studies. The current topic was presented in full at a Governance and Sustainability Lab (Trier University) event, which was titled "Decolonizing Urbanism, Transformative Perspectives".  

Please be warmly invited to join in and have vibrant discussion on these two topics with the presenters and among all participants. 

Please register your participation following this link: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSfDmCdGRIMElTERf8hsyqfEEZFgOOua1SavUfV_wIfeOVaaCQ/viewformhttps://goo.gl/forms/FpsFoU0hgJeBGJN62

We will use zoom software for the webinar. Login details will be sent out to all registered participants a few days before the webinar.


Symposium "Decolonising Development Studies" by School of Global Studies (University of Sussex)

Date and Time: 11 November 2017, 10-18:00 GMT

If we take decolonial and post-development critiques of the international development project seriously, how tenable is it to continue teaching International Development or Development Studies without fundamentally altering the way we conceive of it?

This symposium will convene a conversation about the structural, epistemological and institutional implications of recognising the coloniality of international development as currently conceived and practiced.

for more informations see School of Global Studies

All participiants are invited to submit short written contributions (1-3,000 words) to decolonisesussex@gmail.com by the 27th of October. No matter how short or provisional - formulated as bullet points or prose, questions, anecdotes, testimonials or position papers - these contributions will form the basis for us to create an interactive symposium with series of panels, workshops and plenaries.

For further information please contact Olivia Rutazibwa (olivia.rutazibwa@port.ac.uk) or Andrea Cornwall (a.cornwall@sussex.ac.uk).


Call for Contributions "ZeitRaum - In[ter]ventions", Vorprogramm der 7. Österreichischen Entwicklungstagung 2017, Graz

ZeitRaum - In[ter]ventions, 17. November 2017, 10 bis 16 Uhr

Vorgrogramm der 7. Österreichischen Entwicklungstagung 2017, 17.-19. November, Graz

www.entwicklungstagung.at

Politische, ökologische, soziale, ökonomische und kulturelle Veränderungen - multidimensionale Krise oder plurale Emanzipation? Um die mannigfaltig komplexen Veränderungen der Welt erklärbar und verstehbar zu machen, will der ZeitRaum – In[ter]ventions Studierenden, ehemaligen Studierenden und "nicht-etablierten" Interessierten die Möglichkeit bieten, eigene Arbeiten/Ideen/Projekte zu präsentieren und sich darüber in einem breiten Forum auszutauschen. Dies findet statt in Kooperation mit dem Mattersburger Kreis, als Vorprogramm der 7. Österreichischen Entwicklungstagung 2017 in Graz. Die Entwicklungstagung ist die größte Konferenz rund um Entwicklungs- und Globalpolitik in Österreich, auf der sich Interessierte und aktive Menschen treffen und austauschen. Der ZeitRaum – In[ter]ventions ist dabei in abgewandelter Form eine Fortführung des "Forums der JungforscherInnen".

Link auf Deutsch >> https://interventions2016.files.wordpress.com/2017/09/zeitraum_call_verlaengerung.pdf

Link in English >> https://interventions2016.files.wordpress.com/2017/09/timespace_call_extension.pdf

Mach mit!

Sende Dein Konzept (Formular) bis 16.10. an interventions@ie.bagru.at

Anmeldungen für alle, ob Du zuhören oder mitdiskutieren möchtest oder etwas beiträgst sind bis 16. Oktober hier möglich.


Call for Papers „Dekolonisierung der Entwicklungspolitik: Praktische Konsequenzen der Post-Development Kritik?“

Universität Kassel, 23.11.2017

Seit geraumer Zeit haben die Post-Development-Ansätze und verwandte postkoloniale Kritik der Entwicklungspolitik Eurozentrismus vorgeworfen. Entwicklungspolitik sei strukturell dem ökologisch katastrophalen Vorbild westlicher Industriegesellschaften verhaftet, entpolitisiere Fragen sozioökonomischer Ungleichheit auf globaler und nationaler Ebene als technische „Entwicklungsprobleme“ (Mangel an Kapital, Wissen und Technologie) und reproduziere Machtverhältnisse zwischen Expert_innen und als „weniger entwickelt“ klassifizierten Bevölkerungsgruppen. Letztlich sei Entwicklungspolitik immer noch von kolonialen Mustern geprägt, wie der Verortung von Problemen im Süden und Problemlösungswissen im Norden.

Allerdings ist diese Kritik nicht ohne Folgen geblieben. Partizipation, Ownership und Nachhaltigkeit gehören längst zum Standardrepertoire der Entwicklungszusammenarbeit, Süd-Süd-Kooperation ist en vogue, immer mehr entwicklungspolitische Organisationen befassen sich auch mit Fragen von Neokolonialismus und Rassismus, und auch der Freiwilligendienst „Weltwärts“ hat jüngst eine Reverse-Komponente eingeführt, die es Menschen aus dem globalen Süden ermöglicht, in Deutschland zum gleichberechtigten „interkulturellen Austausch sowie Wissens- und Erfahrungstransfer“ beizutragen.

Man kann also feststellen, dass Elemente der postkolonialen und Post-Development-Kritik zusehends in Entwicklungsdiskurse und -praxen integriert werden und die wechselseitige Reflexion des eigenen Tuns erheblich an Bedeutung gewonnen hat. Gleichzeitig ist zu befürchten, dass die Integration postkolonialer und Post-Development-Kritik höchst selektiv erfolgt und auch zur weiteren Immunisierung eines Diskurses über „Entwicklung“ beitragen könnte.

Für die kommende Sektionstagung möchten wir fragen, inwieweit diese Initiativen zur institutionellen Reform der Entwicklungspolitik im Sinne ihrer Dekolonisierung beitragen bzw. inwieweit eine solche Veränderung durch institutionelle Strukturen, Beharrungskräfte oder Machtverhältnisse be- oder verhindert wird. Wir beziehen uns hierbei auf ganz unterschiedliche Ebenen und Felder:

- konzeptionell/theoretisch: mögliche oder unmögliche Integration von Post-Development und postkolonialer Kritik in bestehende entwicklungstheoretische und -politische Debatten; insbesondere am Nexus von Entwicklungszusammenarbeit und Umwelt/Klimapolitik und im Kontext der SDGs.

- Governance und Institutionen: Institutioneller Wandel in der globalen EZ-Governance, Rolle zivilgesellschaftlicher und bewegungspolitischer Akteure bei dekolonialen Reformen, Kooperations- und Evaluationspraxen, Machtverhältnisse und Grenzen institutionellen Lernens.

- entwicklungspolitische Praxis: Projekte der Entwicklungszusammenarbeit, politische Strategien und Leitlinien für dekolonisierte EZ.

Hierfür wünschen wir uns v.a. empirische Analysen, die den Bogen zur theoretischen Debatte um Dekolonialisierung und Post-Development schlagen.

Abstracts von maximal einer Seite sind bis 25.6. an Franziska Müller (fmueller@uni-kassel.de) oder Aram Ziai (ziai@uni-kassel.de) zu schicken. Eine Auswahl findet bis Mitte Juli statt. Deadline für die Einreichung der Beiträge ist der 15.11. Fahrtkosten können leider nicht übernommen werden. Eine Publikation ausgewählter Beiträge als Sammelband in der begutachteten und u.a. von der Sektion herausgegebenen Schriftenreihe „Entwicklungstheorie und Entwicklungspolitik“ im Nomos-Verlag ist anvisiert.


Call for Papers „'Entwicklung'? Alternativen zur 'Entwicklung'“

Wenn wir aufgrund der vielfältigen Kritik nicht mehr von „Entwicklung“ reden wollen, worum geht es uns stattdessen: um eine gerechte Globalisierung oder lokale Autonomie, um Umverteilung des Wohlstands oder Abwicklung des Kapitalismus, um globale öffentliche Güter oder eine solidarische und gastfreundliche Welt? Wie kann das „gute Leben für alle“ aussehen? Und werden alternative Konzepte wie Buen Vivir oder Ubuntu ebenfalls zur Legitimierung von Herrschaft benutzt? Wie bezeichnen wir die Auseinandersetzungen um gerichtete Veränderung, positiven sozialen Wandel und gesellschaftliche Ziele, bei denen es immer auch um politische Macht, wirtschaftliche Klassenbeziehungen, internationale Beziehungen und Konflikte geht?
Wir nehmen in der Ausgabe 150/151 der PERIPHERIE  diese vielen Gesichter der „Entwicklung“ in Augenschein und fragen, was Alternativen zu ihr sein könnten. Dabei bleibt unser Anliegen, „die Welt von den Rändern her zu denken“. Es geht es uns daher nicht nur um die unterschiedlichen Perspektiven von Theorie, Praxis und Kritik, sondern vor allem um Perspektiven von Akteur_innen, die im postkolonialen kapitalistischen Weltsystem zu den weniger privilegierten und an den Rand Gedrängten gehören.

Deadline: 4. September 2017


Weitere Informationen.


Call for Papers "Rassismus an Hochschulen: Analyse – Kritik – Intervention"
für einen Sammelband in der Buchreihe „Diversity und Hochschule“

Antirassistische  und  postkoloniale  Ansätze  finden bislang  kaum Berücksichtigung  in  Konzepten  und  Politikansätzen  zur  Förderung  von  Chancengleichheit,  Bildungsgerechtigkeit  und  Inklusion  sowie  zum  Abbau  vielfältiger  Benachteiligungen  und  Barrieren  an  deutschen  Hochschulen.  Alltäglichen  und  strukturellen  Rassismen  wird  somit  jedoch  nur  unzureichend  begegnet.  Eine  Chance,  dies  zu  ändern,  eröffnet  sich  mit  der  zunehmenden  Etablierung  von  Diversitätspolitiken.  Die  Voraussetzung  hierfür  ist,  eine  explizite  Antirassismusperspektive  einzunehmen  und  antirassistische  Initiativen  und  Projekte  in  Lehre, Forschung und Verwaltung maßgeblich an der Erarbeitung von hochschulischen Konzepten und
Maßnahmen zu beteiligen und nachhaltig zu stärken.
Vor diesem Hintergrund versteht sich der Sammelband als ein Beitrag zur
Intensivierung und Stärkung der  Debatten  zu  rassistischen  Diskriminierungen  und  Strukturen  an  deutschen  Hochschulen  sowie  zu 
antirassistischen Interventionsmöglichkeiten.
Wir  suchen  Beiträge,  die  an  die  analytischen  Perspektiven  der  Postcolonial  Studies,  der  kritischen  Migrationsforschung,   der   Critical   Whiteness   Studies oder der   Critical   Race   Theory   sowie   an Forschungsinitiativen zum Institutionentyp „Hochschule“ anschließen.


Deadline 15.04.2017

Weitere Informationen.


http://www.dvpw.de/news/news-details.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=2193&tx_ttnews%5BbackPid%5D=2&cHash=d24a2c2847

 

Ausschreibungen

Promotionsstipendien zum Thema "Globale Soziale Rechte" des Promotionskolleg Soziale Menschenrechte

In Absprache mit dem Zentrum für Internationalen Dialog und Zusammenarbeit der RLS schreibt das Promotionskolleg Soziale Menschenrechte (Universität Kassel & Universität Fulda) zwei Promotionsstipendien zum Thema Globale soziale Rechte aus.

Bewerbungsfrist: 15. Oktober 2017

weitere Informationen

 

Andere Veranstaltungen

“Racism, Global Population Policies and Sustainable Development”: Gastvortrag von Dr. Kalpana Wilson, University of London


5. Juli 2017, 18:00 - 20:00 Uhr
Großer Seminarraum des ICDD, Kleine Rosenstraße 3, Universität Kassel


Within the racialised discourse of twenty-first century sustainable development which increasingly links population growth with migration, conflict and climate change, women and adolescent girls in the global South are seen as both disposable laboring bodies and dangerous reproductive bodies marked by ‘excessive’ fertility. Meanwhile men and adolescent boys are represented as unproductive and as embodied threats to capital accumulation. This lecture examines how these racialised and gendered tropes are embedded in contemporary population policy.

Kalpana Wilson teaches in the Department of Geography, Birkbeck, University of London. Her research interests are interdisciplinary and include the relationships between neoliberalism, gender and concepts of agency, the experiences of women in rural labour movements in South Asia, and the ways in which race is inscribed within discourses and practices of development. She is the author of 'Race, Racism and Development: Interrogating History, Discourse and Practice' (2012), in which she combines insights from postcolonial, feminist, and race critical theory with a political economy framework to analyse the relationships between development, race, capital, embodiment and resistance in historical and contemporary contexts. She is also a founder member of the campaigning organisation South Asia Solidarity Group.

Download.


Traditionell zukunftsfähig - V. Internationales Kolloquium Traditionelle Völker und Gemeinschaften

Für weitere Informationen zu dieser Veranstaltung klicken sie bitte hier.

 

Veröffentlichungen

Outstanding Publication Prize 2016

Der Artikel "The World Bank Inspection Panel in Ghana: Civil Society Protest and the Glocalization of Accountability" von Prof. Dr. Aram Ziai gewann den Outstanding Publication Prize 2016 des Journal of Poverty Alleviation and International Development (JPAID). Der Artikel kann frei hier eingesehen werden:

Artikel

Weitere Informationen zum Preis finden sich hier:

Institute for Poverty Alleviation and international Development


Neuerscheinung "Postkoloniale Politikwissenschaft"

Aram Ziai (Hg.): Postkoloniale Politikwissenschaft.
Theoretische und empirische Zugänge.
Mit Beiträgen von Siba Grovogui, Shalini Randeria, María do Mar Castro Varela, Ina Kerner, Kien Nghi Ha, Bilgin Ayata, Claudia Brunner, Christine Klapeer, Rirhandu Mageza-Barthel, Christine Löw, Floris Biskamp, Franziska Müller, Bettina Engels, Chandra-Milena Danielzik, Daniel Bendix, Tanja Ernst, Joshua Kwesi Aikins, Mechthild Exo, Carolina Tamayo-Rojas und Aram Ziai.

Welche Relevanz hat die Perspektive der postkolonialen Studien für die Politikwissenschaft? Die Frage nach den Auswirkungen der Epoche des Kolonialismus lässt verschiedene Bereiche der Disziplin – Politische Theorie, Geschlechterverhältnisse, Internationale Beziehungen und Politische Systeme – in einem neuen Licht erscheinen.
Die in diesem Band versammelten postkolonialen Analysen politischer Theorien, Institutionen und Prozesse, die sich auf empirischer und theoretischer Ebene bewegen, machen eurozentrische Strukturen und koloniale Argumentationsmuster in der Politikwissenschaft, in der Politikpraxis auf deutscher und internationaler Ebene sowie in postkolonialen Ländern sichtbar.

Mehr Informationen.


Development Discourse and Global History als Taschenbuch erschienen

Das 2016 im Routledge erschienene Werk "Development Discourse and Global History: from colonialism to the sustainable development goals" von Aram Ziai ist nun als Taschenbuch erhältlich.

Der Autor untersucht die Ursprünge des Entwicklungsdiskurses bis in den Kolonialismus zurück. Dabei wird die Entstehung des neuen Diskurses mit seinen Brüchen, Aneignungen und Veränderungen nachgezeichnet. Es wird deutlich, wie einige der Trends im Entwicklungsdiskurs im Widerspruch zu seinen Anfängen stehen.

 

"It admirably deploys Foucauldian theory and methodology, demonstrating why its author has become the most persistent and insightful analyst of development from poststructuralist perspectives." Arturo Escobar

 Weitere Informationen.


Daniel Bendix on "Postcolonising Degrowth" at the Degrowth Conference Budapest 2016

The slogan “We are here because you destroy our countries” has been voiced by refugee activists in Germany for about twenty years. It acknowledges the connection between colonialism, neocolonialism, ‘development’, and migration.
Discussions on the coloniality of development as evident in the Post-Development school have focused on the South and made global inequalities a central framework of analysis. Degrowth in contrast mainly focuses on the North, has been accused of disregarding global interconnectedness, and so far has not accounted for the Global South in the North, namely refugees.
By addressing the question of whether and if so, how, refugee protests present alternatives to ‘development’ or reproduce dominant notions of development, this paper contributes to a theory of how to fight global inequality and achieve a ‘good life’ for all in a non-Eurocentric and non-authoritarian manner. The focus is on migrants from Africa who have fled their countries of origin for economic reasons: Having left behind a place for reasons that may be seen as linked to ‘development’ and politically active in Germany, they provide a particular perspective on global as well as intra-societal inequalities in the North.
Theoretically, this paper draws on Post-Development, social movement studies, critiques of Northern epistemology, and border knowledge. Sources include interviews with non-citizen and citizen activists of refugee struggles in Germany as well as publications, websites, flyers and video footage of refugee activism.


"Das Märchen von der Augenhöhe. Macht und Solidarität in Nord-Süd-Partnerschaften"

Augenhöhe und Partnerschaft sind Formulierungen, die gerne und oft in der Nord-Süd-, Solidaritäts- oder ,Entwicklungszusammenarbeit‘ gebraucht werden. Sie sollen Fortschrittlichkeit signalisieren und Gleichberechtigung demonstrieren. Doch reichen die Begriffe über Rhetorik hinaus? Wie sind Denkmuster und Strukturen in Nord-Süd-Partnerschaften gestaltet? Welche Perspektive haben die sogenannten Süd-Partner*innen auf die Zusammenarbeit?
In der Publikation „Das Märchen von der Augenhöhe“ hat glokal e.V. zehn Aktivist*innen, Engagierte und NRO-Mitarbeitetende aus Globalem Süden und Norden zusammengebracht, um unterschiedliche Aspekte der NRO-Strukturen, Schulpartnerschaften, Freiwilligendienste und Solidaritätsarbeit zu beleuchten. Eine theoretischer Einleitung macht den historisch-politischen Rahmen fassbar und eine Reflexions- und Praxishilfe unterstützt bei der Analyse und Transformation des eigenen Engagements der Leser*innen.

Weitere Informationen.


Degrowth in Bewegung(en)

Viele soziale Bewegungen haben den Traum einer kraftvollen, sozialen Bewegung, die dem Kapitalismus mit all seinen zerstörerischen Auswirkungen die Stirn bieten kann. Die zeigt, wie viele Menschen die Wirtschaft und Gesellschaft von Grund auf anders denken und schon leben. Welche Bewegungen Teil davon sind und wie ihr Verhältnis zu Degrowth (Postwachstum) ist, zeigt das Projekt Degrowth in Bewegung(en)http://www.degrowth.de/de/dib/. Daniel Bendix hat sich darin mit den Schnittmengen von Post-Development und Degrowth gewidmet.


Projektförmige Polis und akademische Prekarität im universitären Feudalsystem: Zwei Diagnosen und eine Fünf-Jahres-Perspektive

Ausgehend von der Tagung "Soziologie als Beruf" haben Silke van Dyk und Tilman Reitz einen Beitrag zu akademischer Prekarität und professoralem Feudalismus  auf dem Blog der Deutschen Gesellschaft für Soziologie veröffentlicht.

Lesen.

 

Meldungen/Interventionen

Solidaritätsbekundung zur Kritik an rassistischen Praxen im Rahmen des Karnevals in Fulda

Ein Statement von Kassel Postkolonial

Rassismus beinhaltet auch die stereotypisierende und abwertende Darstellung bestimmter Menschengruppen auf der Grundlage von (angenommener) Herkunft. Da es insbesondere in Deutschland an einer tiefgreifenden Aufarbeitung der kolonialen Vergangenheit mangelt, durchdringen rassistische Denkmuster zahlreiche Lebensbereiche, so auch den Karneval.

Weiterlesen.

Der Anlass des Statements findet sich in dieser Petition von Fulda Postkolonial sowie in die heftigen Reaktionen nach der Veröffentlichung der Petition.


Öffentliche Stellungnahme zur Distanzierung der Goethe-Universität Frankfurt am Main von rassismuskritischen Bildungsarbeiter_innen im Rahmen der Verleumdungen durch die AfD Jugendorganisation „Junge Alternative Frankfurt am Main“

Wie in einer großen Tageszeitung berichtet wurde, hat sich ein Pressesprecher der Goethe-Universität Frankfurt am Main öffentlich von den Referenten eines rassismuskritischen Workshops distanziert, der vom Gleichstellungsbüro der Goethe-Universität organisiert worden war und am 10. November 2016 unter dem Titel „Rassistisch?– Ich doch nicht! Rassismuskritische Sensibilisierung im Hochschulkontext“ stattfand. Mit der Stellungnahme drücken die Unterzeichner*innen Besorgnis, Distanzierung sowie Solidarität mit den Referenten des Workshops aus. Die Stellungnahme kann hier gelesen und unterzeichnet werden.


Auseinandersetzungen um die Zeitschrift "Forschung und Lehre" des deutschen Hochschulverbandes

In der Aprilausgabe 2016 der Zeitschrift "„Forschung und Lehre" des Deutschen Hochschulverbandes wurde das Thema Political Correctness“ behandelt. Akademiker*innen sahen in der Darstellung eine undifferenzierte und rassistische Verformung des Themas und setzten eine Petition auf, die hier gelesen und ggf. unterzeichnet werden kann.

Aram Ziai hat im Zuge einer ähnlich undifferenzierten Positionierung in der Zeitschrift (in jenem Fall handelt es sich um die Ausgabe 11/2015 und den Artikel von Axel Meyer darin) diesen Leser*innenbrief geschrieben. Den Teil des Briefes, welcher diese Äußerungen in andere Stellungnahmen in "Forschung und Lehre" einbettet, wollte die Zeitschrift nicht abdrucken, was der Autor verweigerte, so dass der Brief nie abgedruckt wurde.


Fundraising "NSU-Komplex auflösen"-TRIBUNAL-"NSU-Kompleksi dağıtılsın"

Dies ist die erste Fundraising Kampagne für das "NSU-Komplex auflösen" TRIBUNAL, das vom 17. bis 21.05.2017 in Köln-Mülheim stattfinden wird.  Bitte
unterstützen Sie die Vorbereitungsarbeiten vom Bundesweites Aktionsbündnis 'NSU-Komplex auflösen'. Jeder Beitrag ab 2€ hilft.
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"NSU-Kompleksi dağıtılsın"

Önümüzdeki sene 17-21 Mayis 2017 tarihleri arasinda Köln-Mühlheim'de
düzenlenecek olan TRIBUNAL "NSU-Kompleksi dağıtılsın" etkinliklerini desteklemek için bagis toplamaya çağırıyoruz!
Yapacaginiz bagislarla hazirlik çalismalarini destekleyebilirsiniz.


Offener Brief an die Redaktion der Berliner Zeitung zum Artikel "Umbenennung der M*hrenstraße: Mehr Respekt vor der Geschichte von Menschen afrikanischer Herkunft in Berlin"

 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
am 26.8.16 veröffentlichte Ihre Zeitung den Artikel „Umbenennung der  M*hrenstraße: Kein Respekt gegenüber der Geschichte Berlins“ von Maritta Tkalec, Ressortleiterin für Politik und Lokalgeschichte. In diesem Text werden die mehr als 200 überwiegend Schwarzen und afrikanischen Teilnehmenden des 3. Umbenennungsfestes für die Berliner „M*hrenstraße“ am Internationalen Tag zur Erinnerung an den Sklavenhandel und an seine Abschaffung (23.8.) als
undemokratische „Bilderstürmer der Neuzeit“ tituliert.
Die Autorin behauptet, dass .... [weiterlesen].


Eine kritische Intervention zur "deutschen Willkommenskultur"

Der Artikel widmet sich der aktuellen Inszenierung "deutscher Willkommenskultur" sowie der Darstellung von Refugees als passivierte Hilfsbedürftige. Lesen.


Erklärung zu den sexistischen und rassistischen Äußerungen Ulrich Kutscheras

Hier geht es zur Erklärung.

Und hier gibt es weitere Informationen.


JEP Ausgaben online

Das Journal für Entwicklungspolitik (JEP) hat alle Ausgaben
bis 04/2015 online gestellt.
Hier die Ausgabe 04/2012: ein Schwerpunktheft zu Post-Development.


Neujahrsempfang mit Paul Mecheril

Die Rede von Paul Mecheril zu Flucht, Rassismus und der Vereinnahmung der Debatte um sexualisierte Gewalt gegen Frauen lesen Sie hier im Wortlaut.


Bücher des Fachgebiets als Pdf-Versionen hochgeladen!

2004: Entwicklung als Ideologie? Das klassische Entwicklungsparadigma und die Post-Development Kritik. Ein Beitrag zur Analyse des Entwicklungsdiskurses, Deutsches Übersee-Institut, Hamburg. 414 S.

2006: Zwischen Global Governance und Post-Development: Entwicklungspolitik aus diskursanalytischer Perspektive Münster, Westfälisches Dampfboot. 172 S.

2007: Globale Strukturpolitik? Die Nord-Süd Politik der BRD und das Dispositiv der Entwicklung im Zeitalter der Globalisierung Münster, Westfälisches Dampfboot. 319 S.

 

Das Fachgebiet in den Medien

Interview mit dem Campusradio Kassel

Franziska Müller und Aram Ziai im Gespräch über Wettbewerbsdruck, Effizienzsteigerung und Widerstandsformen an Universitäten.

Reinhören.


Deutschlandradio Kultur-Interview mit Joshua Aikins zum Humboldt-Forum

Joshua Kwesi Aikins zeigt im Gespräch mit Gesa Ufer auf wie das Humboldt-Forum mit kolonialem Erbe umgeht.

Hören Sie außerdem den dradio-Beitrag zur Kolonialausstellung im Deutschen Historischen Museum, ebenfalls inklsuive eines Kurzinterviews mit Joshua Kwesi Aikins.


"Der Kolonialismus in unseren Köpfen": Artikel in der fr online

Falsche Denkmuster der „weißen Überlegenheit“ finden sich noch heute – sei es in Schulbüchern, bei der IWF-Politik beispielsweise in Griechenland oder in Medienberichten. Ein Gastbeitrag von Aram Ziai in der fr online.


Deutschlandradio Kultur - Frage des Tages: Warum tanzt eine 106-Jährige im Weißen Haus?
Kwesi Aikins im Gespräch mit Timo Grampes

US-Präsident Barack Obama empfing gemeinsam mit Michelle Obama eine besondere Frau: Virginia McLaurin.

Eine Seniorin tanzt mit den Obamas im Weißen Haus - ein Tänzchen für die Ewigkeit. Das Video geht um die Welt und rührt Millionen. Wie kam es zu dieser Begegnung? Steckt ein PR-Coup der Strateg*innen im Weißen Haus dahinter oder engagiert sich die Familie einfach sozial? Dass das ungewöhnliche Treffen im Rahmen des Black History Month inszeniert wurde, wissen die wenigsten. Was verbirgt sich dahinter und bringt dieser Monat, den die USA jedes Jahr begehen, etwas?

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