Geschlechterpolitik

Geschlechterpolitik fragt danach, auf welche Weisen politische, soziale, kulturelle, rechtliche und ökonomische Verhältnisse vergeschlechtlicht, sexualisiert, rassifiziert und ethnisiert werden. Vor diesem Hintergrund ist die Geschlechterpolitik in Kassel transnational und translokal ausgerichtet. Sie betrifft nicht nur alle Bereiche der Politikwissenschaft, sondern überschreitet die Grenzen des Faches hin zu benachbarten Disziplinen wie der Soziologie, den Kulturwissenschaften, der Rechtswissenschaft, der Philosophie und der Kunst. Der Bereich Geschlechterpolitik ist einer kritischen Wissensproduktion verpflichtet, der es um die emanzipatorische Veränderung gesellschaftlicher Verhältnisse geht.


Inhaltliche Schwerpunkte des Fachgebiets sind:

  • Demokratie und Zeitlichkeit

  • Prekarisierung als Regierungsweise / Politiken der Sicherheit und der Unsicherheit

  • Soziale Bewegungen und konstituierende Prozesse

  • Soziale Reproduktion und Schuldenökonomien

  • Migration und Logistik

 

Fachgebietsleitung: Prof. Dr. Isabell Lorey