Dr. Marija Stambolieva

Die Promotion an der Universität Kassel hat es mir ermöglicht, mein Interesse für Entwicklungs- und Transformationsthemen weiter zu verfolgen, das ich bei diversen akademischen, beruflichen und ehrenamtlichen Tätigkeiten entwickelt habe. Mehrere Jahren habe ich mich mit Projektentwicklung und Politikberatung bei verschiedenen internationalen und lokalen Organisationen befasst, was mich zusätzlich motiviert hat, ein Dissertationsprojekt anzugehen. An einem bestimmten Punkt in meiner Karriere hatte ich das Gefühl, dass eine Promotion zu meiner persönlichen und beruflichen Entwicklung beitragen und mir neue Karrierechancen eröffnen würde. Die Promotion hat es mir ermöglicht neue Forschungsgebiete zu erschließen, vorhandene Stärken aufzubauen, neue Fähigkeiten zu entwickeln und Kontakten zu Menschen mit ähnlichen Forschungsinteressen aufzunehmen. Da meine Dissertation vier Länder miteinander vergleicht und vor allem die Entwicklungen in vier Politikbereichen der Sozialpolitik im Verlauf von 20 Jahren untersucht, ist die Arbeit sehr zeitintensiv. Aufgrund mangelnder Daten, bisher fehlender Referenzen in Bezug auf diese Länder und insbesondere ihre Sozialpolitik hat sich der Prozess der Literaturrecherche und der Platzierung des Forschungsprojektes in einem theoretischen Rahmen als anspruchsvoll erwiesen. Dennoch hat mich die Komplexität des Themas gleichzeitig fasziniert und motiviert weiterzumachen.

Thema der Promotion

"Welfare State Transformation - comparing social policies' development in the post-Yugoslav states: Slovenia, Croatia, Serbia and Macedonia"

Zusammenfassung

Abstract (english)

Veröffentlichungen

Monographs

Journal articles

Book chapters

  • Stambolieva, Marija. 2012. Migracije i sigurnost u starosti (Migration and old-age security). in Vuković, Drenka and Perišić, Natalija (eds.). Rizici i izazovi socijalnih reformi (Risks and challenges of social reforms). Beograd: Univerzitet u Beogradu – Fakultet političkih nauka. 
  • Stambolieva, Marija. 2011. The Nexus between Politics and Socio-economic Development in South-Eastern European Transition: the Macedonian Case. in Ehrke, Michael (ed). Export-led Growth in the Western Balkans: Central European Experiences-Magic Formula for the Western Balkans? (pp. 131-145). Belgrade: Friedrich Ebert Stiftung; available under: http://ssrn.com/abstract=1920929 
  • Gjorgievski, Mate and Stambolieva, Marija. 2007. Comparative experiences in the use of EU pre-accession funds - How to avoid the mistakes?. in Successful implementation of IPARD funds (pp.7-23). Skopje: Macedonian Centre for International Cooperation &Macedonian Enterprise Development Foundation.

 

Conference proceedings

  • Stambolieva, Marija. 2012. Kosovo – from state of welfare emergency to welfare state?. Economic Development and Political Transition in Kosovo. 12-13 October 2012. Prishtina: American University in Kosovo.
  • Stambolieva, Marija. 2011. Transformation of the Labor Relations in South-Eastern Europe, in Strukturwandel der Arbeit-Strukturwandel der Organisationen. University of Kassel and Hans Boeckler Stiftung.

Chapters in periodicals

  • Stambolieva, Marija. 2005. Benefits of cross-border partnerships. in Civic practices No.8 (pp.9-16). Skopje: Macedonian Centre for International Cooperation.
  • Stambolieva, Marija. 2005. Euro-integration and youth NGOs. in Civic practices No.10 (pp.9-16). Skopje: Macedonian Centre for International Cooperation.

Working papers

  • Stambolieva, Marija. 2012. Labor Migration and Social Security Coordination: Effects on Welfare in Countries of Origin and Destination – the cases of Macedonia, Serbia and Kosovo, Vienna: Erste Stiftung, available under:  http://ssrn.com/abstract=2063030 
  • Stambolieva, Marija. 2010. Privatization of the (Welfare) State – post-socialist Transformations in the former Yugoslavia. in Staat oder Privat? Akteure und Prozesse zwischen Staaten und Gesellschaften in Osteuropa (pp.135-139). Forschungstelle Osteuropa, Bremen, Arbeitspapiere und Materialien No.109, Beitraege fuer die 18 Tagung junger Osteuropa-Experten.
  • Rahkola, Joonas, Stambolieva, Marija, and Tevdovski, Dragan. 2009. The Global Financial Crisis and its Socio-economic Effects in Macedonia – the Social-democratic Response to the Crisis. Skopje: Progres Institute.
  • Stambolieva, Marija. 2008. Youth in Macedonia and the Labor Market - Situation and Recommendations. Skopje: Progres Institute.
  • Stambolieva, Marija, Tevdovski, Dragan, and Spasov, Aleksandar. 2008. 555 Days of conservative rule in Macedonia. Skopje: Progres Institute.

Master Thesis

  • Stambolieva, Marija. 2012. The Relations between the German Constitutional Court, the Court of Justice of the European Communities and the European Court of Human Rights in light of Human Rights Protection: Way out of the Labyrinth. GRIN Verlag.

Lebenslauf

Marija Stambolievas Fokus in der Forschung liegt auf der Sozialpolitik ausgewählter ehemaliger jugoslawischer Länder im Kontext des politischen Wandels. Sie hält einen Abschluss in Rechtswissenschaften von der Ss. Cyril und Methodius Universität-Skopje und einen Master-Abschluss in European Studies von der Universität Hamburg, die sie mit Auszeichnung/summa cum laude absolviert hat. Ihre aktuellen Forschungsinteressen beinhalten die Themen Transformation von Staatlichkeit und Politik, Demokratisierung, Entwicklung sowie Sozialpolitik.

Bevor Marija Stambolieva 2010 an der Universität Kassel kam, leitete sie das "Progres Institut", eine Denkfabrik aus Skopje, wo sie für die Entwicklung und Koordination der Aktivitäten des Instituts zuständig war. Der Schwerpunkt der Arbeit des Instituts lag auf politischer Buildung und Politikberatung in den Bereichen Wirtschaft, Energie, Arbeitsmarkt, Sozial-, Gesundheits- und Bildungspolitik. Marija Stambolieva hat auch als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der "Ss. Cyril and Methodius University of Skopje" gearbeitet, und war Politikberaterin für verschiedene Organisationen und Institutionen, wie den Europarat (Straßburg), das Europäische Jugendforum (Brüssel), die Europäische Studentenunion (Brüssel), die Universität Twente (Enschede), SPARK (Amsterdam), und das Center for Education Policies (Belgrad). Während ihres Studiums war sie als Praktikantin im Parlament der Republik Mazedonien und EFTA-Gerichtshof in Luxemburg tätig. Sie ist eine ehemalige Studentenführerin und Jugend-Aktivistin.

Sie spricht fließend Englisch, Deutsch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch und Bulgarisch. Ihre Muttersprache ist Mazedonisch.