Aktuelles

100 Jahre Russische Revolution

Zum 100. Jahrestag der Oktoberrevolution möchten wir Sie herzlich zu unserer Vortragsreihe „100 Jahre Russische Revolution – Vom Zarenreich zum Sowjetimperium“ einladen. Am 02. November, 09. November und 16. November 2017 wird Dr. Roland Höhne, Prof. em., Universität Kassel, jeweils von 18 bis 20 Uhr in der Diagonale 9, Raum 0422 (Holländischer Platz) zu folgenden Entwicklungen der Russischen Revolution sprechen:

  • 02.11.2017: Der Weg zur Revolution: Politisierung und Polarisierung der gesellschaftlichen Kräfte in Russland (1905-1917)
  • 09.11.2017: Die politischen und sozialen Kämpfe 1917/1918. Das Scheitern der Liberalen und die Etablierung der kommunistischen Herrschaft
  • 16.11.2017: Der Bürgerkrieg von 1918-1921/22 – Wie russisch war die Russische Revolution?

Die Machtergreifung der Bolschewiki in der Nacht zum 25. Oktober 1917 wurde in der Sowjetunion als sozialistische Oktoberrevolution gefeiert. Sie war jedoch nur ein Teil des politisch-sozialen Prozesses, der bereits Monate zuvor begann und seinen vorläufigen Abschluss im kommunistischen Sieg am Bürgerkriegsende 1921/22 fand. In der Geschichtsschreibung wird heute daher der gesamte Zeitraum vom Februar 1917 bis Sommer 1921 unter dem Begriff Russische Revolution subsumiert. Zu ihrer Erklärung konkurrieren jedoch unterschiedliche Ansätze. Im Mittelpunkt der gegenwärtigen Debatte steht dabei die Frage, ob die Revolution unvermeidlich gewesen war oder ob es Alternativen gegeben hätte. Aus Sicht der vergleichenden Revolutionsforschung ist zudem umstritten, wie russisch die Russische Revolution war. Diese Fragen und die unterschiedlichen Deutungen der Russischen Revolution werden in der Vortragsreihe diskutiert.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Ankündigung: 100 Jahre Russische Revolution


Romanisches Quartett am 07. November 2017

Ein schwarzer Migrant im Beraterstab eines konservativen Präsidenten, ein erfolgreicher Unternehmer mit längst verdrängten jüdischen Wurzeln, eine Journalistin, die sich mit einem Roman über ihre von Gewalt und Armut geprägte Herkunft in die französische Elite katapultiert hat, und ein vom Afghanistankrieg traumatisierter Offizier: Dies sind die Protagonisten von Karine Tuils Roman „Zeit der Ruhelosen“, mit denen die Autorin ein Portrait der französischen Gesellschaft zeichnen möchte.
Nur ein reißerischer Roman oder Analyse einer Gesellschaft, die durch Identitätsfestlegungen immer stärker zerreißt?
Darüber diskutiert das „Romanische Quartett“ der Universität Kassel (Prof. Dr. Christine Pflüger, Prof. Dr. Sabine Ruß-Sattar, Prof. Dr. Jörg Requate, Prof. Dr. Franziska Sick) am 7. November 2017 off-campus um 19.30 Uhr im Café Buch Oase, Germaniastr. 14, im Vorderen Westen. Der Eintritt ist frei. 

Plakat Romanisches Quartett - Karine Tuil


Aktuelle Publikation

"Das Jupiter-Modell. Wie Emmanuel Macron wurde, was er ist, und was er will", in: WeltTrends, Nr. 129 Juli 2017, S. 24-29.


Workshop: Die Kunst des Zusammenlebens. Solidarität und Kreativität in Projekten mit Geflüchteten (Griechenland, Türkei, Deutschland)

Vom 08.07. bis 10.07.2017 findet in Kassel der Workshop on Tour statt. Studierende, Forscher*innen und in Initiativen engagierte Menschen sind zu dem Workshop mit Rundgängen und Abendprogramm mit Klängen aus interkulturellen Musikprojekten eingeladen. Die Veranstaltung startet an der Universität Kassel und besucht das Stadtteilzentrum Wesertor, Sandershaus und das Narrowcast House.

Um Solidarität und Kreativität in Projekten mit Geflüchteten geht es im Workshop „die Kunst des Zusammenlebens“, der von Samstag, den 08. Juli bis Montag, den 10. Juli 2017 an der Universität Kassel und weiteren Orten stattfindet.

Die Workshopleiter*innen Prof. Dr. Sabine Ruß-Sattar (FB 05, Vergleichende Politikwissenschaften), Prof. Dr. Skevos Papaioannou (FB 01, Institut für Sozialwesen) und Esther Mikuszies (FB 05, Politikwissenschaften und Stadtteilzentrum Wesertor) laden ein, die vielfältigen Projekte in und um Kassel in einen Dialog zu setzen mit vergleichbaren Initiativen in Griechenland und der Türkei.

Das Workshop-Format wird mit Vorträgen und Diskussionen ergänzt sowie durch gemeinsame Vor-Ort Besuche von Projekten und Initiativen in Kassel sowie ausgewählten Documenta-Außenprojekte. Denn gutes (Zusammen-)Leben heißt, dass Menschen im kreativen Miteinander arbeiten und feiern können. Zu teilen und sich mitzuteilen gehört zu solchen kreativen Momenten sozialer Praxis. Aus ihnen entsteht die „Kunst des Zusammenlebens“.

Start des Workshops: Samstag, 8. Juli 2017, um 9:30 Uhr, Nora Platiel Str. 5, Raum 0109/0110 (Campus Holländischer Platz)

Mehr Infos und Anmeldung unter kreasol@gmx.de sowie im untenstehenden Programm.

Programm: Kunst des Zusammenlebens

Lageplan: Kunst des Zusammenlebens

Flyer: Kunst des Zusammenlebens


Gesprächsrunde im Frankreich-Zentrum der Uni Freiburg

Über die Ergebnisse des ersten Wahlgangs zu den französischen Präsidentschaftswahlen

Blogbeitrag


Cartoons im Dialog – Studierende besuchen Sammelausstellung „caricatura7“

Der Fachbereich 05 und das Gasthörerprogramm der Universität Kassel kooperieren mit der Caricatura – Galerie für Komische Kunst.

http://www.uni-kassel.de/uni/universitaet/pressekommunikation/neues-vom-campus/meldung/article/cartoons-im-dialog-studierende-besuchen-sammelausstellung-caricatura7.html