Projekte

Reproduktion als Gewährleistungsarbeit

Grenzziehungen abhängig Beschäftigter als Voraussetzung des Erhalts von Arbeits- und Lebenskraft

Das Projekt verfolgt die Frage, wie es ArbeitnehmerInnen gelingt, ihre Arbeits- und Lebenskraft zu reproduzieren und dauerhaft Beschäftigungsfähigkeit zu gewährleisten. Neben Möglichkeiten der Anpassung an arbeits- und lebensweltliche Anforderungen werden Grenzziehungen untersucht, mit denen Beschäftigte ihre physische und psychische Stabilität sowie ihre private Einbindung behaupten. [mehr]
Gefördert durch die Hans-Böckler-Stiftung: Projekt-Nr. 2009-313-3 [mehr]
Hier finden Sie das Projekt im Forschungsbericht-Online. [mehr]
Hier finden Sie den Projekt-Flyer. [mehr]

Tagung: Erhalt von Arbeits- und Lebenskraft. Eine arbeitspolitische Herausforderung

Neue Forschungsprojekte fragen nicht mehr nur, wie es zu Leistungsdruck und Überforderung kommt, sondern wollen erkunden, wie Arbeitsprozesse gestaltet sein müssen, damit Beschäftigte dauerhaft arbeitsfähig bleiben – und auch private Verpflichtungen und Bedürfnisse zur Geltung kommen können. Es stellt sich nicht mehr nur die Frage, warum Beschäftigte ‚ausbrennen’, sondern was sie über die Dauer des Erwerbslebens stabil hält. Auf welche Bedürfnisse und Ansprüche müssen sich Betriebe einstellen? Wie kann nicht nur Verschleiß verhindert, sondern der Erhalt von Arbeits- und Lebenskraft gefördert und unterstützt werden? [mehr]
Tagungsprogramm [mehr]
Anmeldung [mehr]

Projektleitung:

Prof. Dr. Kerstin Jürgens

Projektbearbeitung:

Mathias Heiden, Lisa Kellermann

Homepage:

www.uni-kassel.de/go/reproduktion

Laufzeit:

März 2010 bis August 2012