Forschung

Das Fachgebiet beteiligt sich unter anderem an internationalen fachlichen Debatten über grundlegenden theoretischen Überlegungen zu (und hier speziell trans- und interkulturellen) Landschaftskonzepten und leistet Beiträge zu landschaftspolitischen Debatten insbesondere vor dem Hintergrund der Europäischen Landschaftskonvention und der Århus-Konvention. Der praktischen Umsetzung der Konventionen in Alltagslandschaften, vor allem Stadt- und Stadtrandlandschaften, kommt jedoch ebenfalls eine hohe Bedeutung zu. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt ist die Weiterentwicklung planerischer Methoden, insbesondere zur öffentlichen Mitwirkung in Planungsprozessen. Hierbei hat sich die Zusammenarbeit mit der Sozialforschung und Umweltpsychologie bewährt. Vor dem Hintergrund interaktiv angelegter Partizipation werden aber auch Methoden und Techniken der Informations- und Kommunikationstechnologien zunehmend adaptiert. Darüber hinaus beschäftigt sich das Fachgebiet mit dem Landschaftserleben, der Bedeutung von Landschaft als Identität stiftendes Gut, die Wahrnehmung und Bewertung verschiedener Arten des Landschaftswandels, bei denen das gezielte Eingehen auf verschiedene Bevölkerungs-, Lebensstil- und Interessengruppen und deren Raum- und Landschaftswahrnehmung an Bedeutung gewinnt – nicht zuletzt auch vor dem Hintergrund kulturell sich zunehmend vielfältig entwickelnder Bevölkerungsgruppen einerseits, und sich rasant wandelnden Kommunikationsweisen und Wahrnehmungsformen anderseits.