Bauen für die neue Mobilität im ländlichen Raum

Das Forschungsprojekt „Bauen für die neue Mobilität im ländlichen Raum: Anpassung der baulichen Strukturen von Dörfern und Kleinstädten im Zuge der Digitalisierung des Verkehrs“ befasst sich mit der Zukunft der Mobilität und möglichen baulichen Auswirkungen auf den ländlichen Raum. Das vom BBSR (Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung) geförderte Projekt hat eine Laufzeit von 24 Monaten und endet im Dezember 2020. 

In dem Vorhaben wird anhand unterschiedlicher Szenarios untersucht, was für bauliche Veränderungen sich durch die Digitalisierung des Verkehrs, unter besonderer Berücksichtigung des autonomen Fahrens für die Untersuchungsregion Nordhessen mittel- bis langfristig ergeben könnten. Als Praxispartner begleitet die Gemeinde Trendelburg das Forschungsprojekt.

Die Zwischenergebnisse werden in drei Workshop mit rund 12 Exper*innen aus den Bereichen Mobilitätsforschung, Netzbetrieb, Logistik und Ländlicher Raum und auch mit den zuständigen Akteuren aus Politik und  Verwaltung sowie mit den Aufgabenträgern und Bürgermeistern der Untersuchungsgemeinden diskutiert und fortentwickelt.

In dem interdisziplinär besetzten Forschungsteam arbeiten die drei Fachgebiete „Architekturtheorie und Entwurf“, Prof. Philipp Oswalt und Lola Meyer, „Stadt- und Regionalplanung“, Prof. Frank Roost und Elisabeth Jeckel, sowie „Städtebau“, Prof. Stefan Rettich und Franziska Böker zusammen.