Aktuelles

KONFERENZ // CALL FOR PAPERS

75 JAHRE AUF- UND WEITERBAU IN KASSEL -
WIE ENTWICKLUNGSFÄHIG IST DIE WIEDERAUFGEBAUTE STADT?

Der 75. Gedenktag der Bombadierung von Kassel ist für den Fachbereich Architektur Stadtplanung und Landschaftsplanung Anlass, einen Rückblick auf die seit diesem Zeitpunkt geführten Diskussionen über den Wiederaufbau der Stadt zu richten. Hierbei ist der Blick in die Vergangenheit mit den Fragen der Gegenwart verbunden: Wo stehen wir heute? Wie entwicklungsfähig waren und sind die im Zuge des Wiederaufbaus geschaffenen Stadt-, Wohn-, Verkehrs- und Freiräume in Kassel und in anderen im zweiten Weltkrieg ähnlich zerstörten Städten in Europa?

Der Fachbereich ASL lädt ein zur Konferenz am 22. und 23. Oktober 2018 in das Gießhaus der Universität Kassel.

CALL FOR PAPERS
// STICHTAG: 30. Mai 2018

Wir suchen wissenschaftliche Beiträge zu diesen Fragestellungen aus aktuellen Forschungen in den Planungsdisziplinen, den Geschichts-, Kultur- und Sozialwissenschaften. Die Beiträge sollen entweder direkt die Stadt Kassel thematisieren oder ihre Fragestellung aus räumlichen Zusammenhängen oder Problemstellungen entwicklen, die in der Gegenüberstellung für Kassel relevant und anregend erscheinen. Weiter Informationen finden sie hier.

Veranstalter_innen der Konferenz und Kontakt:
Universität Kassel - Fachbereich ASL
Prof. Dr. Stefanie Hennecke
Prof. Dr. Uwe Altrock

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AUSSTELLUNG IngolStadtNatur

Zur Zeit findet in Ingolstadt eine Ausstellung der Entwürfe von Studentinnen und Studenten der Universität Kassel und der Technischen Universität München mit dem Titel „IngolStadtNatur–Animal-Aided Design für den Stadtpark Donau" statt.

Im Rahmen einer klimagerechten Stadtentwicklung plant die Stadt Ingolstadt eine stärkere funktionale und städtebauliche Einbindung der Donau in die Stadt, um das Freizeit- und Erholungsangebot, aber auch um die ökologischen Funktionen der Donau im Stadtraum zu verbessern. Um diese Ziele zu erreichen, wurde das Konzept „Stadtpark Donau“ entwickelt. Ziel des Studienprojektes für Studierende der Fächer Landschaftsarchitektur an der Universität Kassel und Umweltplanung an der Technischen Universität München im Sommer 2017 war es, die Durchgängigkeit des städtischen Donauraums für Tierarten zu verbessern und den Stadtpark Donau so zu gestalten, dass er die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger als auch von ausgewählten Tierarten, wie dem Eisvogel oder Gänsesäger, erfüllt.

Westlich und östlich grenzen zwei an der Donau gelegene nach der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie ausgewiesene Schutzgebiete (FFH-Gebiete) mit einem reichen Bestand an geschützten Tier- und Pflanzenarten an die Stadt. Dem Abschnitt der Donau innerhalb des Stadtgebietes kommt daher eine kritische Rolle für die Vernetzung dieser beiden FFH-Gebiete zu. Dabei ist die Vernetzung nicht nur von lokaler Bedeutung, sondern Ingolstadt mit den angrenzenden FFH-Gebieten ist Teil eines transnationalen Netzwerks aus Donauschutzgebieten von den Quellen bis zur Mündung ins Schwarze Meer. Die beiden Schutzgebiete verfügen zusammen über einen Bestand von über 3000 Tierarten. Um die Ausbreitung von Tierarten entlang der Donau und damit einen genetischen Austausch zwischen vorhandenen Populationen zu gewährleisten, wäre es notwendig, dass alle diese Arten in der Lage sein sollten den Stadtpark Donau zu durchqueren. Das ist zur Zeit auf Grund zahlreicher Barrieren, wie Straßen und Brücken, vermutlich nur schwer oder kaum möglich. Die Studierenden sollten vor dem Hintergund der Durchgängigkeit Zielarten für ihren Entwurf auswählen und landschaftsarchitektonische Entwürfe im Bereich des zukünftigen Stadtparks erstellen. Die Bedürfnisse der gewählten Zielarten sollten mit Hilfe der Methode Animal-Aided Design in die Entwürfe integriert werden.

Ort
Architekturforum Ingolstadt, Donaustraße 10

Eröffnung
02. März 2018, 17 Uhr

Öffnungszeiten der Ausstellung
Fr.  02.03. 17-20 Uhr
Sa. 03.03. und So 04.03. 14-18 Uhr


Fr.  09.03. 18-20 Uhr
Sa. 10.03. und So 11.03. 14-18 Uhr

Fr.  16.03. 18-20 Uhr
Sa. 17.03. und So 18.03. 14-18 Uhr

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Rundgang WS 17/18:
LUNCHTIME
PRÄSENTATION
am 8. FEBRUAR


GESCHICHTE DES CAMPUS
DER UNIVERSITÄT KASSEL
AM HoPLa

11:30//
Audiowalk
12:30//
Präsentation
13:00//
FragenAntworten
13:30//
Imbiss

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VORTRAG
EINFÜHRUNG IN DIE KOMMUNALE FREIRAUMPLANUNG
VOLKER  LANGE
Umwelt- und Gartenamt - Freiraumplanung, Stadt Kassel

Tag: Mittwoch, 15.11.2017
Zeit: 10:00 Uhr
Ort: Moritzstr. 25 - 31, Systembau 2, Raum 0208

Der Vortrag findet im Rahmen der Veranstaltung 'Einführung in die Freiraumplanung' statt.

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11. GARTENHISTORISCHES FORSCHUNGSKOLLOQUIUM
VOM 18. BIS 19.09.2017
FG FREIRAUMPLANUNG
UNIVERSITÄT KASSEL

In diesem Jahr richtet am 18. und 19. September das Fachgebiet Freiraumplanung das 11. Gartenhistorische Forschungskolloquium aus.

Die Gartenhistorischen Kolloquien werden seit 1993 in unregelmäßigen Abständen als informelle Plattform des Austausches unterschiedlicher Forschungsinstitutionen in Deutschland ausgerichtet. Ziel des diesjährigen Kolloquiums ist die Diskussion über laufende Forschungsprojekte, insbesondere Promotionsvorhaben im Bereich der Gartenkunstgeschichte, der Landschaftsarchitektur und Freiraumplanung.

Die Veranstaltung dient der Vernetzung der Institutionen und des wissenschaftlichen Nachwuchses. Themen der Gartenkunst und der Gestaltung von Landschaften und urbanen Räumen werden sowohl von Seiten der Kunstgeschichte als auch der Landschaftsarchitektur in den Blick genommen. Zudem wollen wir auch Forschenden aus Architektur, Stadtplanung, Geschichte, Philologie, Literaturwissenschaften und anderen Disziplinen ein Forum bieten.

VERANSTALTUNGSORTE
Bootshaus der Universität Kassel: Auedamm 27a
ASL Gebäude: Universitätsplatz 9

ANMELDUNG
per E-Mail bis 30. Juli: kremer@uni-kassel.de
Anmeldegebühr: 50€; Studierende 25€
(incl. Mittagsimbiss & Kaffee)

VERANSTALTER_INNEN
Prof. Dr. Stefanie Hennecke
Fachgebiet Freiraumplanung, Fachbereich
Architektur Stadtplanung Landschaftsplanung,
Universität Kassel
Kontakt: hennecke@uni-kassel.de

Dr.-Ing. Sylvia Butenschön
Fachgebiet Denkmalpflege, Institut für
Stadt- und Regionalplanung, TU Berlin
Kontakt: s.butenschoen@isr.tu-berlin.de

in Kooperation mit:
Prof. Dr. Joachim Wolschke-Bulmahn
Institut für Landschaftsarchitektur und Zentrum
für Gartenkunst und Landschaftsarchitektur,
Leibniz Universität Hannover

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Kürzlich erschienen: "Aneignung urbaner Freiräume"

Aneignung urbaner Freiräume – Ein Diskurs über städtischen Raum
Inhaltsverzeichnis und Einleitung

Der Begriff der Aneignung erlebt in Diskursen zu Theorie, Praxis und Politik der Stadtentwicklung ein Revival: Angesichts der Dynamiken spätmoderner Ökonomie und Politik geht es um die Verfügbarkeit und den selbstbestimmten Gebrauch von städtischem Raum und Lebenszeit. Dieser Diskurs schließt auch das »Selber machen« von urbanen Freiräumen mit ein, »Stadtentwicklung von unten« soll die urbanen Freiräume von morgen bestimmen. Bereits nach der Planungseuphorie der 1950/60er Jahre lenkte man den Blick auf »andere« Akteure der Produktion und des Gebrauchs von urbanen Freiräumen. Dieses Buch widmet sich der vergleichenden Betrachtung der damaligen und aktuellen Theorien über die Aneignung von urbanen Freiräumen in verschiedenen Fachdisziplinen.

Herausgegeben von: Thomas E. Hauck, Stefanie Hennecke, Stefan Körner
Die Autor_innen: Susann Ahn, Florian Bellin-Harder, Andrea Benze, Sonja Dümpelmann, Jürgen Furchtlehner, Christof Göbel, Thomas E. Hauck, Udo W. Häberlin, Stefan Körner, Pia Kühnemann, Anuschka Kutz, Frank Lorberg, Felix Lüdicke, Tanja Mölders, Serjoscha P. Ostermeyer, Norika Rehfeld, Dorothee Rummel
Erschienen: Juni 2017, transcript
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Kürzlich erschienen: "Urbane Tier-Räume"

Schriften des Fachbereichs Architektur Stadtplanung Landschaftsplanung der Universität Kassel - Band 4
Vorwort und Inhaltsverzeichnis

Ob in Zoologischen Gärten, Parks, Häusern, Straßen oder Kleingartensiedlungen – Tiere sind seit jeher Akteure in Stadt-Räumen, die von Menschen imaginiert, genutzt und geplant werden. Während die moderne Stadt seit dem 19. Jahrhundert ein funktionaler, rein vom Menschen aus gedachter Raum zu sein scheint, stellen die konkreten Begegnungen zwischen Menschen und Tieren sowie die Inbesitznahme des urbanen Raums durch Tiere zunehmend eine Herausforderung für die Gesellschaft wie auch für die Wissenschaft dar. Fragen von Räumlichkeit und Raum sind für viele Disziplinen ein wichtiger Bezugspunkt: Dies gilt für Stadt- und Landschaftsplanung ebenso wie für Kultur-, Umwelt- und Stadtgeschichte oder Ethnologie. Der vorliegende Band bringt die verschiedenen disziplinären Perspektiven in drei Sektionen und übergreifenden Kommentaren miteinander ins Gespräch, diskutiert die verschiedenen Rollen von Wild- und Nutztieren in der Stadt und nicht zuletzt Ideen zur Gestaltung von Tier-Mensch-Begegnungen in diversen urbanen Szenerien.

Herausgegeben von: Thomas E. Hauck, Stefanie Hennecke, André Krebber, Wiebke Reiner und Mieke Roscher
Die Autor_innen: Siegfried Becker, Marburg; Derk Ehlert, Berlin; Thomas E. Hauck, Kassel; Stefanie Hennecke, Kassel; André Krebber, Kassel; Wiebke Reinert, Kassel; Ariane Röntz, Kassel; Mieke Roscher, Kassel; Wolfgang W. Weisser, München; Clemens Wischermann, Konstanz; Anna-Katharina Wöbse, Gießen
Erschienen: März 2017, Reimer Verlag

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