Aktivitäten

Tagung "Autonomes Fahren und Stadtentwicklung"

Eine gemeinsame Veranstaltung der Wüstenrot Stiftung und der Universität Kassel am 31.1.2020

Die absehbaren Umbrüche im Automobilverkehr werden große Veränderungen des Mobilitätsverhaltens und der urbanen Strukturen zur Folge haben. Die Erwartungen reichen von der Hoffnung auf Effizienzsteigerungen der Verkehrsfl üsse über die Vision einer Verschmelzung des Individualverkehrs mit dem ÖPNV bis hin zu Befürchtungen, der Automobilverkehr insgesamt könnte zunehmen.

Den unterschiedlichen Szenarien gemeinsam ist dabei die Erwartung, dass dieser Wandel auch auf das Pendlerverhalten, auf Wohnstandortentscheidungen und damit auf die Siedlungsstrukturen insgesamt Auswirkungen haben wird. Auf der Tagung sollte daher vor allem erörtert werden

  • welche Veränderungen des Mobilitätsverhaltens möglich sind,
  • wie sich die Nutzungen des urbanen Raums verändern könnten
  • und welche planerischen Handlungs spielräume
    bei der Ausgestaltung dieses Wandels bestehen.

Das Programm finden Sie hier.


Hochschultag vor Ort zur „Neuen Suburbanität“ am 27.-28.05.2019 in Kassel
- eine Initiative der Nationalen Stadtentwicklungspolitik Deutschland -

Angesichts des anhaltenden Bevölkerungswachstums in den prosperierenden Metropolregionen steigt die Nachfrage nach Wohnraum nicht mehr nur in den Kernstädten, sondern auch im suburbanen Raum. Die Peripherie der Stadtregionen, die im letzten Jahrzehnt angesichts der Reurbanisierung eher aus dem Blickfeld der Planung geraten war, rückt daher wieder stärker in den Fokus.

Auf dem „Hochschultag vor Ort“ an der Universität Kassel sollte dieses Thema unter dem Titel der „Neuen Suburbanität“ zwischen ForscherInnen, PraktikerInnen und Studierenden interdisziplinär und generationenübergreifend diskutiert werden.

Informationen finden Sie in der Kurzdokumentation.


Symposium: Zentralitäten 4.0 - Mittelzentren im Zeitalter der Digitalisierung

Wie beeinflusst die Digitalisierung die Bedeutung und die Entwicklung von Mittelzentren in Deutschland? Welche Auswirkungen haben die neuen Strukturen des Einzelhandels, der Mobilitätsangebote und der Daseinsvorsorge? Das zweitägige Symposium mit dem Titel Zentralitäten 4.0 – Mittelzentren im Zeitalter der Digitalisierung am Donnerstag, 22. und Freitag, 23. November 2018 ist von Prof. Philipp Oswalt (FG Architekturtheorie und Entwerfen), Prof. Stefan Rettich (FG Städtebau) und Prof. Dr. Frank Roost (FG Stadt- und Regionalplanung) konzipiert, unterstützt durch das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung.

Das Programm finden Sie hier. Anmeldung unter zentralitaet@uni-kassel.de


Exkursion Tel Aviv - Jerusalem

Vom 5. November bis 12. November 2017 hat das Fachgebiet Stadt- und Regionalplanung eine Exkursion nach Israel angeboten. Mit einer Gruppe von 16 Studierenden aus den Fachrichtungen Architektur, Stadtplanung und Landschaftsplanung haben wir uns vor allem mit der Stadtentwicklung Tel Avivs auseinandergesetzt, aber auch aktuelle Debatten um den Denkmalschutz und die Wohnungspolitik in Israel beleuchtet.

Wir haben Stadtentwicklungsepochen diskutiert, historische Architekturstile besichtigt und uns in diesem Zusammenhang vor allem mit der Moderne und dem heutigen israelischen Denkmalschutz im Zuge des Weltkulturerbes der „Weißen Stadt“ auseinandergesetzt. Darüber hinaus haben uns aktuelle Fragestellungen der Stadtentwicklungspolitik beschäftigt und wir haben einen aktiven Austausch mit Architekten und Planern vor Ort, der Universität Tel Aviv und verschiedenen Organisationen zu aktuellen Fragestellung des sozialen und bezahlbaren Wohnraums vorangetrieben. Hierzu wurden zahlreiche Inputs und informelle Austausche organisiert. Einen Tag haben wir in Jerusalem verbracht, wo wir uns mit der Geschichte und der heutigen Lage der Stadt auseinandergesetzt haben.


Organisation des Rundgangs im Sommer 2017

Das Fachgebiet Stadt- und Regionalplanung organisierte und koordinierte im Sommersemester 2017 die Semesterabschlussausstellung des Fachbereichs 06 Architektur, Stadtplanung und Landschaftsplanung. Beim 16. Rundgang präsentierten sich 48 studentische Projekte, zahlreiche Seminare und Workshops in unterschiedlichen Formaten der Öffentlichkeit. Ergänzt wurde die Ausstellung durch öffentliche Diskurse, Vorträge und Feste.


Diskussionsreihe "INNENANSICHTEN"

Im Sommersemester 2017 Vertreter aus Bund und Land berichteten, wie Gesetze und staatliche Initiativen entstehen - wie Interessenslagen und politische Prozesse unsere gebaute Umwelt gestalten. Referanten waren: Lars-Christian Uhlig vom BBSR, Michael Marten aus dem Bundesumweltministerium und Florian Ismaier aus dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft.

Moderiert wurden die Diskussionsrunden durch Verteter von Architektur, Stadtplanung und Landschaftsarchitektur an der Universität Kassel: Prof. Philipp Oswalt (FG Architekturtheorie und Entwerfen), Prof. Stefan Rettich (FG Städtebau), Prof. Ariane Röntz (FG Landschaftsarchitektur | Entwurf) und Prof. Frank Roost (FG Stadt- und Regionalplanung.

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Exkursion nach Münster mit dem Einführungsprojekt "Free Money"

Für die Studierenden des Einführungsprojekts "Free Money" haben die Betreuenden und Tutoren des Projekts „Free Money – Utopien für ein lebenswertes Kassel“ im Mai 2017 eine Exkursion nach Münster angeboten. Der zweitägige Aufenthalt fokussierte Projekte zur innovativen Stadtentwicklung und Verbesserung der Lebensqualität. So konnten Besichtigungen des Münsteraner Stadthafens und der autofreien Weißenburgsiedlung organisiert werden. Über aktuelle Stadtentwicklungsprojekte und zivilgesellschaftlichen Engagement konnten die Studierenden mit Vertretern von Kulturinitiativen und Mitarbeitenden der Stadtverwaltung diskutieren.

  • Auf den Bildern ist der Eingang in die Rundgangsausstellung des Masterprojekts Mapping Suburbia und die Präsentation zusehen. Auf dem Bild das während der Präsentation des Projekt aufgenommen wurde sind die Projektverantwortlichen Prof. Frank Roost und Tristan Lannuzel abgebildet.

MAPPING SUBURBIA - Masterprojekt über Vellmar

Die Erforschung des suburbanen Raumes wird zu einem der bedeutendsten Themen und Aufgaben der Planergeneration im 21. Jahrhundert. Aus diesem Grund haben sich Studierende der Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung intensiv mit dem suburbanen Raum und seinen Spezifika beschäftigt. Mit vielfältigen Untersuchungsmethoden der Analyse und Karterung haben die Studierenden sich dem suburbanen Raum genähert. Die Projektteilnehmer sind der Frage nachgegangen, wie öffentlicher Raum außerhalb der Kernstadt funktoniert, welche Ansprüche an ihn formuliert werden und wie diese Informationen grafisch aufgearbeitet. Als Untersuchungs- und Experimen erraum für diese Fragen fungierte die nordhessische Stadt Vellmar, eine Vorstadt von Kassel. Mit knapp 20.000 Einwohnern und guter Verbindung zu Kassel stellt Vellmar eine geeignete Blaupause für Suburbia dar.

  • Auf den Bildern ist der Eingang in die Rundgangsausstellung des Masterprojekts Mapping Suburbia und die Präsentation zusehen. Auf dem Bild das während der Präsentation des Projekt aufgenommen wurde sind die Projektverantwortlichen Prof. Frank Roost und Tristan Lannuzel abgebildet.
  • Auf den Bildern ist der Eingang in die Rundgangsausstellung des Masterprojekts Mapping Suburbia und die Präsentation zusehen. Auf dem Bild das während der Präsentation des Projekt aufgenommen wurde sind die Projektverantwortlichen Prof. Frank Roost und Tristan Lannuzel abgebildet.

Präsentation des Einführungsstudios "Kasseler Osten"

Im Rahmen des 15. Rundgangs des Fachbereichs Architektur, Stadtplanung und Landschaftsplanung der Universität Kassel stellten die Erstsemester- studierenden des Einführungsstudios "Der Kasseler Osten - von der Fulda bis JWD" das Ergebnis ihres Semesters vor. Angeleitet von Prof. Frank Roost und Maren van der Meer hatten die Studierenden mehrere Themenführungen durch das vielschichtige Gebiet entwickelt, welche die versteckten Nischen und Besonderheiten des Kasseler Ostens erkundbar machen sollen.

  • Auf dem ersten Bild ist die Eingangssituation in die Ausstellung zum Thema "Kasseler Osten" zusehen. Auf dem Zweiten eine Impression aus dem Gebiet, bei der ein Schild in einer Hausnische an einer selbstgebastelten Figur angebracht ist, auf dem "Mann mit Grill sucht Frau mit Kohle" steht.
  • Beide Bildern zeigen Eindrück der Rundgangsausstellung im Februar 2017 bei der Erstsemesterstudierende zusammen mit Prof. Frank Roost und Maren van der Meer Stadtteilführungen durch Kassels Osten entwickelt haben.

Antrittsvorlesung Prof. Frank Roost

Mitte Januar 2017 hielt Prof. Frank Roost im Rahmen der Fusion-Vortragsreihe seine Antrittsvorlesung zum Thema "Außenstadt - Planungsstrategien für den suburbanen Raum". Darin skizzierte er sowohl die Inhalte, die er in die Lehrveranstaltungen des Fachgebiets Stadt- und Regionalplanung einbringen möchte, als auch seine bisherigen Forschungstätigkeiten zum suburbanen Raum. Das Forschungsthema "Außenstadt" möchte Prof. Roost außerdem zur Vernetzung der drei Fachdisziplinen Architektur - Stadtplanung - Landschaftsplanung nutzen.

In diesem thematischen Zusammenhang sind kürzlich der Sammelband „Refitting Suburbia“ sowie die Publikation „Post-suburban revitalization?“ über die Nachverdichtungspotentiale suburbaner Büroparks.


Diskussionsrunde Neujahrsempfang

Während der Rundgangswoche fand im Februar 2017 das offizielle Fest zur Eröffnung des ASL-Neubaus statt. Teil des Abendprogramms war eine Podiumsdiskussion zum Thema "Universität in der Stadt" unter der Leitung von Prof. Altrock. Zusammen mit dem Architektruprofessor Claus Anderhalten, Prof. Körner aus der Landschaftsplanung und dem Kasseler Stadtbaurat Christof Nolda diskutierte Prof. Roost über die Rolle der Universität innerhalb der Stadt Kassel und über die Wechselwirkung des neugebauten Campus mit den umliegenden Vierteln, die nicht eindeutig studentisch, sondern sehr vielfältig geprägt sind.


Exkursion Berlin mit dem Einführungsstudio "Kasseler Osten"

Anfang November 2016 fand im Rahmen des Einführungsstudios "Der Kasseler Osten" eine Exkursion nach Berlin statt. Gegenstand der Exkursion war es, Wohnsiedlungen sowie Einzelobjekte unterschiedlichen Alters in den jeweiligen geschichtlichen Kontext einzuordnen. Weitere Programmpunkte waren die selbstständige Kartierung und Vorstellung einer städtebaulichen Situation entlang einer Radialen, sowie ein fachlicher Input zur Entwicklung der Berliner Mitte durch Prof. Frank Roost.