ZuBRA

Zukunftsstadt ZuBRA 2030+ Kooperativ mehr erreichen (nachhaltige Regionalentwicklung)


In der ZuBRA Region arbeiten mittlerweile sechs Kommunen für eine nachhaltige Regional-entwicklung zusammen: Neben den „Alt-ZuBRA-Kommunen“ Bebra, Rotenburg und Alheim sind das Cornberg, Ronshausen und Wildeck. Eine siebte Kommune hat Interesse an der Mitarbeit angemeldet. Die Vision ZuBRA 2030+ ist die gelebte interkommunale Kooperation, die sowohl von den regionalen Akteuren und engagierten Bürgerinnen und Bürger vorangetrieben als auch von den politisch Verantwortlichen strukturell verankert und in Entscheidungsprozessen als Leitbild mit Leben gefüllt wird. Neben dem Aufbau regionaler Managementstrukturen soll in zwei Handlungsschwerpunkten interkommunale Kooperation konkretisiert und umgesetzt werden:

1.    Bildung für zukunftsfähige Entwicklung
2.    Zukunftsfähige Sanierung (+ Wohnen)

Zu 1.
Im Handlungsfeld Bildung soll auf der Grundlage des bereits entworfenen Bildungsplans ein Konzept mit den regionalen Akteuren erarbeitet werden, wie Inhalte von BNE konsequent in die verschiedenen Bildungsbereiche eingeführt/ausgebaut werden können. Um den Erarbeitungs- und Umsetzungsprozess verlässlich zu verankern, wurde ein Bildungsrat eingerichtet. Sein erstes konkretes Projekt ist die Durchführung des Planspiels eines interkommunalen Kinder- und Jugendparlaments mit 6 Schulen nach den Herbstferien. Weitere Projekte u. a. in Kooperation mit regionalen Unternehmen werden entwickelt.

Zu 2
Mehrere Initiativen denken über alter(n)sgerechte Wohnformen, Erhaltung der historischen Bausubstanz und Belebung der Stadt- bzw. Dorfkerne nach und erarbeiten für fünf konkrete Projekte Nutzungs- und Sanierungskonzepte. Fragen, wie über die Projekte hinaus Mut zur Sanierung von Fachwerkgebäuden gemacht und Sanierungswillige effektiv in der Region unterstützt werden können, spielen eine Rolle.

Ein breites regionales Akteursnetzwerk bietet eine tragfähige Basis zur Verstetigung des begonnen Prozesses und erhöht die Resilienz (Widerstandskraft) gegenüber gesellschaftlichen Veränderungen und Strukturwandel. Daher sind Festigung und Ausbau des regionalen Netzwerks weitere Ziele des Gesamtprozesses.
Zum Wettbewerb Zukunftsstadt
Der bundesweite Wettbewerb „Zukunftsstadt“ wurde als zentrale Kampagne des Wissenschaftsjahres 2015 gestartet. Insgesamt haben sich 168 Kommunen für die erste Phase des Wettbewerbs des Bundesministeriums für Bildung und Forschung beworben. Die ZuBRA-Region gehörte zu den 52 Städten, Gemeinden und Landkreisen, die den Zuschlag für die erste Phase bekommen haben. Die erarbeiteten Ergebnisse überzeugten die Jury, so dass die ZuBRA-Region zu den 20 Kommunen gehört, die es in die Phase 2 geschafft haben, in der nun in den nächsten eineinhalb Jahren die Ideen in Umsetzungskonzepten konkretisiert werden (Phase endet am 30.06.2018). Insgesamt besteht der Wettbewerb aus drei Phasen. In der dritten Phase werden die besten acht der Teilnehmer mit investiven Mitteln bei der Umsetzung der Konzepte unterstützt.