Bachelor of Science
Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung

Profilprägend für alle drei Bachelorstudiengänge des Fachbereiches Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung (ASL), ist eine intensive interdisziplinäre Verknüpfung der drei Fachrichtungen als Grundlage für fachübergreifendes Denken und Handeln. Damit wird den heutigen Anforderungen an das Berufsbild entsprochen, das geprägt ist von breit gefächerten, interdisziplinär angelegten und sich stetig wandelnden Aufgaben. Ziel des 6-semestrigen Bachelorstudiengangs ist das Erlangen von Kenntnissen und Kompetenzen, die eine fundierte Basis für das Masterstudium darstellen und zur Tätigkeit in begrenzten Tätigkeitsfeldern der Planung im baulich- räumlichen oder strategisch- konzeptionellen Kontext bzw. anderen affinen Aufgabengebieten befähigen. 

Die Ausbildung von Planungs- und Entwurfskompetenz bildet über den gesamten Studienverlauf hinweg den Kern des Curriculums. Darin enthalten sind wesentliche Schlüsselqualifikationen, wie die Fähigkeit zu Teamarbeit und Zeitmanagement, zu konzeptuellem gestalterischem und wissenschaftlichem Arbeiten, Kommunikations-, Integrations- und Präsentationsfähigkeit u.a.m. Die Vermittlung erfolgt in Form von Einführungsstudios und Projektmodulen. 

Parallel dazu findet ASL-übergreifend eine breite Grundlagenvermittlung in den vier Studienfeldern:

  • Allgemeine Wissenschaften
  • Bildende Kunst, Gestalten und Darstellen
  • Instrumente, Verfahren und Technik
  • Planungsgegenstände und Planungsebenen

statt, sowie der kontinuierliche Aufbau grundlegender fachspezifischer Kenntnisse in allen drei in der Berufspraxis geforderten Ausrichtungen der Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung:

  • die landschaftsplanerisch-konzeptionelle Ausrichtung, basierend auf landschaftsökologisch/ naturwissenschaftlichen Faktoren
  • die objektbezogene, entwurflich-gestalterische Ausrichtung (Landschaftsarchitektur), 
  • die freiraumplanerisch-konzeptionelle Ausrichtung mit starkem Bezug zur Soziologie.

Die Modulstruktur ermöglicht eine Wahl- und Kombinationsmöglichkeit, die mit fortschreitendem Studium zunimmt, um die Kompetenzfelder Wissen, Verstehen und Können sinnvoll miteinander zu verbinden. Im 5. Semester dient ein seminaristisch begleitetes Praxisprojekt mit Berufspraktischen Studien zur Verknüpfung von Theorie und Praxis und einer persönlichen Stärken-Schwächen-Analyse. Der weitere Studienverlauf und die abschließende Bachelorarbeit sind so konzipiert dass im Praxisprojekt ausgebildete Interessenlagen intensiviert werden können.