Bachelor of Science - Stadt- und Regionalplanung

Profilprägend für den Bachelorstudiengang Stadt- und Regionalplanung des Fachbereiches Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung (ASL) ist eine intensive interdisziplinäre Verknüpfung mit den beiden Studiengängen Architektur und Landschaftsplanung / Landschaftsarchitektur als Grundlage für fachübergreifendes Denken und Handeln. Damit wird den heutigen Anforderungen an das Berufsbild entsprochen, das geprägt ist von breit gefächerten, interdisziplinär angelegten und sich stetig wandelnden Aufgaben. Ziel des 6-semestrigen Bachelorstudiengangs Stadt- und Regionalplanung ist das Erlangen von Kenntnissen und Kompetenzen, die eine fundierte Basis für das Masterstudium darstellen und zur Tätigkeit in begrenzten Tätigkeitsfeldern der Planung im baulich-räumlichen oder strategisch-konzeptionellen Kontext bzw. anderen affinen Aufgabengebieten befähigen.

Die Ausbildung von Planungs- und Entwurfskompetenz bildet über den gesamten Studienverlauf hinweg den Kern des Curriculums. Darin enthalten sind wesentliche Schlüsselqualifikationen, wie die Fähigkeit zu Teamarbeit und Zeitmanagement, zu konzeptuellem, gestalterischem und wissenschaftlichem Arbeiten, Kommunikations-, Integrations- und Präsentationsfähigkeit u.a.m. Die Vermittlung erfolgt in Form von Einführungsstudios und Projektmodulen. 

Parallel dazu findet – ASL- übergreifend – eine breite Grundlagenvermittlung in den vier Studienfeldern:

  • Allgemeine Wissenschaften
  • Bildende Kunst, Gestalten und Darstellen
  • Instrumente, Verfahren und Technik
  • Planungsgegenstände und Planungsebenen

statt, sowie der kontinuierliche Aufbau grundlegender fachspezifischer Kenntnisse in den beiden in der Berufspraxis geforderten Ausrichtungen der Stadt- und Regionalplanung: 

  • die planerisch-konzeptionelle und planungswissenschaftliche Ausrichtung der Planung (Stadt- und Regionalentwicklung) 
  • die entwurfsbezogene gestalterisch orientierte Ausrichtung (Städtebau).

Die Modulstruktur ermöglicht eine Wahl- und Kombinationsmöglichkeit, die mit fortschreitendem Studium zunimmt, um die Kompetenzfelder Wissen/Verstehen und Können sinnvoll miteinander zu verbinden. Im 5. Semester dient ein Praxisprojekt mit Berufspraktischen Studien zur Verknüpfung von Theorie und Praxis und einer persönlichen Stärken-Schwächen-Analyse. Der weitere Studienverlauf und die abschließende Bachelorarbeit sind so konzipiert, dass die spätestens im Praxisprojekt ausgebildete Interessenlagen intensiviert werden können.