Personalwirtschafts- und Organisationslehre: Lehrkonzept

1. Grundsätzliches Ziel der Lehre
Den Studierenden wird im Bachelorstudium das international etablierte Grundlagenwissen über relevante Problemfelder, Instrumente und Theorien des Personalmanagements und der Organisationsgestaltung vermittelt. Damit werden die Studierenden auf qualifizierte Tätigkeiten insbesondere in Personalabteilungen und Unternehmensberatungen vorbereitet. Inhaltlich wird in den Lehrveranstaltungen besonderer Wert auf eine Integration von strategischen, organisatorischen und personalwirtschaftlichen Fragestellungen gelegt, so dass die Studierenden die Komplexität praktischer Probleme erkennen und fundierte Problemlösungen entwickeln können.

Die Veranstaltungen im Masterstudium orientieren sich an den neuesten wissenschaftlichen  Erkenntnissen im Bereich Personal und Organisation und sollen insbesondere die konzeptionelle und methodische Kompetenz der Studierenden verbessern. Die Studierenden werden geschult
a) Originalaufsätze aus renommierten internationalen Zeitschriften zu diskutieren und zu reflektieren,
b) komplexe Fallstudien eigenständig zu moderieren und zu strukturieren und
c) eigene empirische Untersuchungen methodisch einwandfrei im Rahmen der Masterarbeit durchzuführen.

2. Didaktik
Der Anspruch des Lehrstuhls besteht darin, didaktisch hochqualitative Lehrveranstaltungen anzubieten. Das bedeutet ständig die eigene Lehrleistung zu verbessern und innovative didaktische Lehrformen zu erproben. Dazu ist das Feedback der Studierenden unumgänglich. Maßstab für die Qualität der Lehre sind deshalb in erster Linie die Lehrevaluationen der Studierenden. Die Qualität der Lehre hängt auch vom Engagement der Studierenden ab. Insofern sollen durch die Lehre engagierte und anspruchsvolle Studierende gefördert werden. 
Je nach Lehrveranstaltungsart sind konkret folgende Lehrformen vorgesehen:

a) Vorlesungen
(Einführung in Grundlagen und Konzepte des Managements; Personal-management; Organisationsgestaltung und –wandel)

1. Teil der LVA (2 Std.): Wissensvermittlung durch selbständige Vorbereitung von Lehrbuchabschnitten, Rekapitulation der eigenen Vorbereitung anhand von Diskussionsfragen, interaktive inhaltliche Vorträge durch den Lehrenden und Praktikervorträge. Präsentation ausgewählter Inhalte in englischer Sprache um die Studierenden mit den englischen Fachtermini vertraut zu machen.

2. Teil der LVA (2 Std.): Förderung der Fähigkeit zum Wissenstransfer durch Fallstudien und Filmanalysen

b) Englischsprachiges Seminar mit Übung
(International Human Resource Management)

1. Teil des LVA (2Std.): Entwicklung einer fundierten Urteilsfähigkeit durch schriftliche Ausarbeitung einer spezifischen Fragestellung aus dem Bereich des Internationalen Personalmanagements, Präsentation und Diskussion der schriftlichen Ausarbeitung.

2. Teil des LVA (2Std.) als Blockveranstaltung und Exkursion: Reflexion der sozialen und interkulturellen Kompetenz durch erfahrungsbasierte Übungen. Die Teilnehmer spielen verschiedene Trainingsmodule aus dem Bereich des „Intercultural  Awareness Trainings“ durch und lernen diese kritisch auf ihre Funktionalität hin zu hinterfragen.

c) Masterseminare
(Organisationales Lernen und Personalentwicklung; Ausgewählte Probleme des Personalmanagements)

1. Teil der LVA: Vorbereitung und Moderation von wissenschaftlichen Originalaufsätzen durch Kleingruppen

2. Teil der LVA: Moderation komplexer Fallstudien, die eine praktische Anwendung des theoretischen Grundlagen zum Inhalt haben. Alternativ: Durchführung von Praxisprojekten oder kleineren empirische Studien in Kleingruppen.

3. Parallel zur LVA: Individuelle Betreuung von theoretisch anspruchsvollen Seminar- oder Projektarbeiten in separaten Sprechstunden