Meldung

15.04.2018 15:59

Professor Leimeister mit bestem IS Paper bei VHB Best Paper Award 2018 ausgezeichnet

Das Paper „Rate or Trade? Identifying Winning Ideas in Open Idea Sourcing“ von Professor Dr. Jan Marco Leimeister, Leiter des Fachgebietes Wirtschaftsinformatik und Direktor am Wissenschaftlichen Zentrum für Informationstechnik-Gestaltung (ITeG) der Universität Kassel, ist beim VHB Best Paper Award 2018 als bestes Paper in einem Information Systems (IS)-Journal ausgezeichnet worden (gemeinsam mit Ivo Blohm, Christoph Riedl und Johann Füller).

Der Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e. V. (VHB) verleiht in jedem Jahr Preise für bemerkenswerte internationale Publikationen oder innovative Lehrbuchveröffentlichungen. Dabei werden insbesondere in angesehenen Fachzeitschriften mit Begutachtungsverfahren veröffentlichte Paper mit internationaler Ausrichtung berücksichtigt. 

Der Beitrag ist im internationalen TOP-Journal "Information Systems Research (ISR)" veröffentlicht worden. ISR ist eines der beiden am höchsten gerankten Journals im Bereich der Wirtschaftsinformatik und führt als A+ Journal unter anderem das VHB-Jourqual 3-Teilrating für den Bereich Wirtschaftsinformatik an.

Anbei der Abstract des Papers sowie der Link auf den Beitrag im Journal "Information Systems Research (ISR)" und den VHB-Auftritt:

Abstract:

Die Digitalisierung hat neue Formen der Zusammenarbeit erschaffen, welche es erlauben, eine Vielzahl von Innovationsideen über das Internet zu sammeln und zu bewerten. Das Paper untersucht am Beispiel der Ideenbewertung, wie entsprechende Aufgaben ausgestaltet werden müssen, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen. Im Rahmen eines Experimentes und unter Einsatzes verschiedenster Datenquellen und Forschungsmethoden werden zwei unterschiedliche Darstellungen der Bewertungsaufgabe mittels einer Bewertungsskala (ein „Judgment-Task“)  und eines Prognosemarktes – ein virtuelles Börsenspiel – (ein „Choice-Task“) verglichen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Nutzer der Bewertungsskale kognitiv weniger stark belastet werden und daher systematisch bessere Entscheidungen fällen. Die Ergebnisse helfen bei der effektiven Gestaltung von digitalen Arbeitsformen über das Internet.

https://pubsonline.informs.org/doi/abs/10.1287/isre.2015.0605