Meldung

26.05.2011 18:08

Winfos präsentieren ubiquitäre Erste-Hilfe-Anwendung auf dem Venus-Technologietag

Die soziale Vernetzung mit Hilfe moderner ubiquitärer Informationstechnik stellt gegenwärtig eines der wichtigsten Zukunftsthemen beim Übergang zur Informations­gesellschaft dar. Die hierbei entstehenden Anwendungen müssen nicht nur technisch innovativ sein, sondern auch rechtlich legitim und wirtschaftlich nachhaltig, um dadurch zu einer sozialen Akzeptanz zu führen.

Problemstellung
Lebensrettende Sofortmaßnahmen sind ein Bestandteil jeder Führerscheinprüfung. Leider zeigt sich viel zu oft, dass in der Theorie erlerntes Wissen im Ernstfall nicht richtig angewendet wird. Das kann fatale Folgen haben.

Lösung
Auf die Lernsituation und den Lernfortschritt angepasstes, spielerisches Erlernen der lebensrettenden Sofortmaßnahmen sowie Hilfestellung im Ernstfall.

Spielerisches Lernen
Mit ubiquitären Technologien werden didaktische und spielerische Komponenten in den Lernprozess integriert (haptisch erfahrbares Modell, Aufgaben in der realen Umgebung), die eine stärkere Lernmotivation und ein einprägsameres Lernerlebnis zur Folge haben.

Vertrauen schaffen
Durch die Kombination von Trainings- und Notfall-Modus ist der Anwender in der Stress-situation des Ernstfalls mit der Bedienung der Anwendung bereits vertraut und zweifelt nicht an deren Funktionstüchtigkeit.

Methodische Entwicklung
Die methodische Berücksichtigung relevanter Anforderungen aus den Bereichen Vertrauen, Recht und Gebrauchstauglichkeit sichert eine hochwertige Anwendung, die den Nutzer bestmöglich beim Erlernen und Durchführen der lebensrettenden Sofortmaßnahmen unterstützt.

 

Venus Technologie-Tag

Die soziale Vernetzung mit Hilfe moderner ubiquitärer Informationstechnik stellt gegenwärtig eines der wichtigsten Zukunftsthemen beim Übergang zur Informations­gesellschaft dar. Die hierbei entstehenden Anwendungen müssen nicht nur technisch innovativ sein, sondern auch rechtlich legitim und wirtschaftlich nachhaltig, um dadurch zu einer sozialen Akzeptanz zu führen.

Der interdisziplinäre Forschungsschwerpunkt VENUS beschäftigt sich intensiv mit diesen Anforderungen und erarbeitet eine interdisziplinäre Gestaltungsmethodik für vernetzte ubiquitäre Systeme, die sich dynamisch an ihre Umgebung anpassen können.

Der Technologietag bietet Vorträge zum Hintergrund, aktuellen Stand und den Zielen des Schwerpunktes und stellt die Herausforderungen der Softwareentwickler an Fallbeispielen dar. Er wendet sich an alle fachlich Interessierten und dient den folgenden Zielen:

  • Präsentation der ersten Ergebnisse des Forschungsschwerpunkts.
  • Diskussion über aktuelle, interdisziplinäre Entwicklungen.  
  • Verdeutlichen der gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen anhand von Fallbeispielen. 
  • Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis, um innovative Lösungen im Bereich des Ubiquitous Computing anzuregen. 

Das folgende Programm erwartet Sie:

10:45 - 11:15

Eintreffen der Teilnehmer und Check In

11:15 - 11:20

Begrüßung und Einführung -  Prof. Dr. Kurt Geihs, Universität Kassel

11:20 - 11:35

Begrüßung und Einführung: Allgegenwart im Alltag  -  Gestaltungspotenziale des Ubiquitous Computing
Prof. Dr. Ludger Schmidt, Universität Kassel

11:35 - 11:55

Technologien sozialer Vernetzung – Trends und Einsatz in VENUS,
Prof. Dr. Klaus David, Universität Kassel

11:55 - 12:15

Von der Theorie zur Praxis des Ubiquitous Computing  – die Kasseler Methodik    
Prof. Dr. Alexander Roßnagel, Universität Kassel

12:15 - 12:45

Pause und Mittagessen

12:45 - 13:10

Cyber Physical Systems And Services - Prof. Dr. Helmut Krcmar, TU München

13:10 - 13:35

Zukünftige Herausforderungen bei Onlinewahlen - Hr. Kai Reinhard, Geschäftsführung Micromata GmbH, Kassel

13:35 - 13:45

Pause

13:45 - 14:50

„Smart Future“ World Café

14:50 - 15:20

Infomarkt und Pause

15:20 - 15:35

Echtzeit-Analyse sozialer Vernetzung  - Auswertung des VENUS-Conferators für den Technologietag
Prof.  Dr. Gerd Stumme, Uni Kassel

15:35 - 15:50

Tagesrückblick und Fazit, Prof.  Dr. Jan Marco Leimeister, Universität Kassel

15:50 - 16:00

Danksagung und Verabschiedung

Anmeldungen werden erbeten. Ansprechpartner: Dr. Michael Krohn krohn@uni-kassel.de, 0561 804 6640.